KW 7 - 12. Selbst auf Kalenderblatt 2024, 21 x 15 cm, Tinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2024.jpg

Selbstbildnis Kalender 2024 – Februar – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Der Februar

Der Februar lief anders als ich es mir vorgestellt habe, jede Woche unterrichtete ich mindestens einen Tag, musste mich darauf vorbereiten, Powerpoints durchgehen, Links korrigieren usw.

Das Schreiben meiner Dissertation stagnierte wieder einmal nicht aber die Gedanken um mein Thema. Langsam beginnt mich die Dissertation zu belasten. Die Dissertation begleitet mich im Kopf überall mit hin. Meine Professorin und meine Mitstreiterinnen haben mir beim letzten Kolloquium Hinweise gegeben, die ich von der linken zur rechten Gehirnhälfte schiebe und versuche, erst einmal gedanklich in meine bestehende Arbeit einzugliedern. Langsam habe ich einen Plan und kann die Gedanken der Hirnhälften in meine bestehenden 200 Seiten eingliedern. Ich hatte meinen roten Faden und meine Fragestellung aus den Augen verloren. Ich bleibe am Ball und hoffe immer noch, dass ich mit der Rohfassung am Ende des Jahres fertig werde.

Tagebucheintrag 02.02.2022, Innen und Außen, 20 x 15 cm, Buntstift und Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Feb. 22: Literatur sortieren – Zeichnung von Susanne Haun

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Literaturverzeichnis und Fußnoten in meiner Diss

Die gesamte letzte Woche habe ich an den Fußnoten und dem Literaturverzeichnis meiner Dissertation gesessen. Das erfordert viel Konzentration und so habe ich Abends meine Eindrücke des Tages in den Tagebucheintragungen festgehalten.

Die Seherin - Zeichnung von Susanne Haun - 40 x 30 cm - Tusche und Aquarell auf Papier

Gendern – Erwägungen von Susanne Haun

Ich schreibe seit gut einem guten Jahr an meiner Dissertation und bin sehr zufrieden mit meinem Fortschritt.

Ich habe jedoch ein großes Problem bei meiner Dissertation: das Gendern.
Meiner Professorin ist es egal, wir Doktorandinnen sollen uns nur für eine Variante entscheiden. Was mir in der Erstellung meiner Kunstwerke so leicht fällt, Entscheidungen treffen, fällt mir im wissenschaftlichen Text umso schwerer.
Ich bin eine Frau

Ich möchte als Frau meine Dissertation gegendert schreiben. Denn was nicht ausgesprochen wird, was nicht benannt werden kann, das existiert nicht und das haben wir Frauen nicht verdient.
Ich finde, Künstlerinnen, Kunstwissenschaftlerinnen, Kuratorinnen, Direktorinnen sollten benannt werden.
Es gibt viele Frauen, die der Meinung sind, dass sich mit der männlichen Form auch angesprochen fühlen. Wozu gibt es dann aber eine weibliche Form?

Alltag 5 – Susanne Haun

      Ulli Gau (siehe hier) hat auf ihrem Blog das Jahresthema Alltag entworfen, hier könnt ihr Ihre Worte dazu lesen: „Erinnert ihr euch

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