
Der Februar
Der Februar lief anders als ich es mir vorgestellt habe, jede Woche unterrichtete ich mindestens einen Tag, musste mich darauf vorbereiten, Powerpoints durchgehen, Links korrigieren usw.
Das Schreiben meiner Dissertation stagnierte wieder einmal nicht aber die Gedanken um mein Thema. Langsam beginnt mich die Dissertation zu belasten. Die Dissertation begleitet mich im Kopf überall mit hin. Meine Professorin und meine Mitstreiterinnen haben mir beim letzten Kolloquium Hinweise gegeben, die ich von der linken zur rechten Gehirnhälfte schiebe und versuche, erst einmal gedanklich in meine bestehende Arbeit einzugliedern. Langsam habe ich einen Plan und kann die Gedanken der Hirnhälften in meine bestehenden 200 Seiten eingliedern. Ich hatte meinen roten Faden und meine Fragestellung aus den Augen verloren. Ich bleibe am Ball und hoffe immer noch, dass ich mit der Rohfassung am Ende des Jahres fertig werde.


Mein Internetauftritt
Schon seit langem möchte ich meinen Internetauftritt verschlanken, inzwischen bin ich monatlich bei knapp 100 Euro kosten für meine Programme (WordPress, Ninox, jimdoo usw). Die Kosten für diese Plattformen haben sich in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppelt und ich bin nicht bereit, soviel dafür zu zahlen.
Eigentlich hatte ich die neue Strukturierung meines Internetauftritts nicht für das Jahr 2024 geplant. Aber manchmal kommt es anders als man denkt. Es hat sich ergeben, dass ich Hilfe und gute Beratung erhalte und ich ergreife eine Gelegenheit beim Schopfe und freue mich sehr darüber. Von außen werdet ihr die Änderung kaum merken, aber innen ändert sich alles.
Aufgrund meiner Zugehörigkeit zur AG Werkverzeichnis habe ich viele Softwareanbieter für Werkverzeichnisse kennengelernt und habe mich für die Plattform https://kunstservice.net entschieden und fühle mich sehr gut betreut.
Der Umzug meines Werkverzeichnisses von Ninox zum Kunstservice ist nicht ohne Arbeit möglich aber die Ninox Datenbank Software hat mich sehr belastet, weil ich am Limit des Speichers des Anbieters angekommen bin und ich mir die nächste Modulstufe nicht leisten kann oder auch nicht möchte. Beim Kunstservice zahle ich einmalig und habe keine monatlichen Kosten. Die Daten können bei mir auf der Festplatte (service) liegen. Das ist besser als bei einem Anbieter (Ninox) in der Cloud.
Natürlich hat der neue Internetauftritt und das Werkverzeichnis auch mit meiner Diss zu tun. 🙂

Hier also mein Februar 2024

















Wie gut ich deine Probleme mit der Diss verstehe! Ich brauchte 5 Jahre, denn ich arbeitete voll und hatte ein kleines Kind. In fünf Jahren entwickelt sich das Denken, und so schrieb ich immer wieder um … 700 Seiten! Und Computer gabs noch nicht. Kein copy and paste, mühsame Quellensuche. Kein Colloquium, keine Beratung. Es brauchte viel Disziplin, um nicht aufzugeben. Du bist diszipliniert und wirst es schaffen. Liebe Grüße!
Liebe Gerda,
ich finde, dass 5 Jahre sehr schnell bei dem, was du alles bewältigt hast, sind.
Danke fürs Mutmachen. Ich arbeite drei Jahre an meiner Dissertation. Du hast recht, durch die elektronischen Medien geht vieles einfacher. Aber keine digitale Datenbank kann für mich das Erlebnis, eine Bibliothek zu besuchen, ersetzen. Ich mag es mit den Fingern an den Büchern meines Themas entlang zu streifen, das eine oder andere aus dem Regal zu nehmen, darin zu blättern, Denkanstöße zu finden, AH-Erlebnisse zu haben und mich inspirieren zu lassen. 🙂
Das Limit der Bücher, die ich mit nach Hause nehme, ist immer durch den Rucksack für die Bücher zum nachhause tragen begrenzt. 🙂 🙂 🙂
Dieses überwältigende Gefühl mit einer „Tüte“ Bücher nach Hause zu gehen, habe ich seit meiner Kindheit, in der ich schon zu Grundschulzeiten zur Bücherei gelaufen bin und in einer Plastiktüte mitgenommen habe, was ich tragen konnte.
Liebe Grüße
Ich halte die Daumen fuer den „Umzug“!
Danke, Pit, es ist sehr viel mehr Arbeit, als ich gehofft habe. Aber es ist auch soviel Arbeit, wie ich erwartet habe.