Susanne Haun

Erinnerungslandschaften – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Oktober 2018

 

Erinnerungslandschaft vom 2.10.2018, Zeichnung (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Erinnerungslandschaft vom 2.10.2018, Zeichnung (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

 

Zur Zeit schaffe ich  es gerade einmal bei Instagram meine (schon vorhandenen Zeichnungen) zum #inktober #inktober2018 (siehe hier) zu posten.

Neben dem Showdown im 5. Kapitel meiner Masterarbeit nehme ich mir für nichts anderes Zeit. Es ist beschwingend, die bisher gespannten Fäden zusammenzuführen und einen Höhepunkt in der kunsthistorischen Betrachtung zu schaffen.

Mein Protagonist, Franz Theobald Horny, zeichnete Erinnerungslandschaften. Schon im Januar 1815 in Weimar erwähnt Horny in seinem Tagebuch, dass er tagsüber das Vorbild (Motiv) mit der anstrengendsten Aufmerksamkeit betrachte und dann am Abend aus dem Kopf zeichne. Die Idee dazu bekam Horny bei der Lektüre der Biographie Asmussen Jakob Carsten von Carsten Fernow. Im Kapitel Kunststreben formulierte er, dass Carsten danach strebte mit dem Umsetzen des Gesehenen in eigenen Erfindungen, statt durch langwierige Nachahmung zum Ziel zu kommen.[1]

Ich habe gestern nach meinem Einkauf in einem großen Outdoorbekleidungsladen Erinnerungslandschaften in mein Skizzenbuch gezeichnet. Das war sehr schwer, denn ich habe es mir vorher nicht vorgenommen und mir den Straßenzug nicht genau angeschaut. Offensichtlich interessieren mich Straßenzüge sehr viel weniger als Landschaften, Tiere und Blumen in den Bergen. 😉

 

 

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[1]

Horny, Franz Theobald, Tagebucheintragung vom 25. Januar 1815, in Fabritius, Heinke, Die italienischen Landschaftszeichnungen Franz Hornys, Berlin 2006, S. 277.

Fabritius, Heinke, Die italienischen Landschaftszeichnungen Franz Hornys, Berlin 2006, S. 63 – 67.

Sommerpause

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juli 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meiner Kunst!

 

Fünf (5!) Jahre habe ich an der Freien Universität Berlin Kunstgeschichte studiert und bin mit Ende diesen Semesters scheinfrei.

Nun gilt es die Masterarbeit zu schreiben und im Anschluss das Fachgespräch zu führen.

Als Thema meiner Arbeit habe ich mir eine Zeichnung von Franz Theobald Horny ausgesucht. Wer mich kennt, der weiß, dass ich schon einige Zeilen zum Thema geschrieben und vor allem natürlich  viel gelesen habe.

Warum also bin ich noch nicht fertig?

Zum einen stressen mich solche „wichtigen“ Texte genau wie Zeichnungen, die ich für „wichtige“ Ausstellungen produziere muss und zum anderen ist meine Zeit für den Master zu sehr durchbrochen von den anderen Dingen, die mein Künstlerinnen Alltag mit sich bringt.

 

Um in Ruhe schreiben zu können, gehe ich nun in eine Sommer-Blog-Pause.

 

Ammonit - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 30 cm - Tusche und Aquarellstifte auf Bütten

Ammonit – Zeichnung von Susanne Haun – 20 x 30 cm – Tusche und Aquarellstifte auf Bütten

 

Während der Blogpause werde ich weiter mein Sonntagszitat bloggen 😉

Nach der Sommerpause erfahrt ihr mehr von Radiervorführung und Workshop, den ich für das Druckgraphik Seminar an der Uni gehalten habe. Ich werde ebenso von der letzten Station meiner Afrika Reise erzählen, genau wie vom 20jährigen Bestehen des Buchdruckmuseums von Hans Hilmar Koch in Krakow am See. Meine Liste mit Themen, zu denen ich noch schreiben möchte ist lang.

Natürlich werde ich während der Sommerpause zeichnen.

Wer möchte, kann während der Pause einen der 3.207 Blogbeiträge lesen, die ich in den vergangenen 9 ½ Jahre geschrieben habe. Um zu finden, was euch interessiert, könnt ihr die Suchfunktion nutzen, euch im Archiv einen bestimmten Monat aussuchen oder in den zahlreichen Kategorien wie z.B.  Blumen oder Reiseberichte -> Toskana wählen.

Ich wünsche euch einen sonnigen Juli

Susanne Haun

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