Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Wilhelmine von Preußen

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juli 2019

 

Wie blind sind wir Menschen doch, dass wir über die Fehler anderer sticheln,
während wir uns über die unseren keine Gedanken machen!

Wilhelmine von Preußen, 1709 – 1758, deutsche Kunstmäzenin, Schriftstellerin und Komponistin

 

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

Quelle: Künstlerinnen – Gedanken berühmter Frauen 2019, Ebersbach & Simon, 27. Woche.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Ernst Blumenstein

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. November 2018

 

Augenblicke

Während wir versuchen
Zeit zu gewinnen
läuft sie uns davon
fehlt dann, um zu träumen
Gedanken nachzuhängen
Augenblicke zu genießen.

Ernst Blumenstein, 2016

 

 

Ein freier Tag in Swakopmund: mein Linoldruckbuch in der Buchhandlung „Die Muschel“ – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 23. April 2018

 

Impressionem aus Swakopmund (c) Foto von M.Fanke

Impressionem aus Swakopmund (c) Foto von M.Fanke

 

Endlich wieder ein freier Tag auf unserer Afrika-Reise!

Ein freier Tag vom Programm und unseren Mitreisenden.  Unsere Mitreisenden ergaben eine wirklich gute Gruppe, unsere gemeinsamen Aktionen waren vergleichbar mit einer Klassenfahrt. Aber Micha und ich mögen unseren eigenen Entdecker-Rhythmus, dem wir an diesem freien Tag nachgehen konnten.

Der Morgen barg gleich eine große Überraschung für mich. In der Buchhandlung „Die Muschel“ im Zentrum von Swakopmund stand in den Regalen eines meiner Bücher „Holz- und Linolschnitt“  zum Verkauf im Regal. Ihr könnt euch vorstellen, was das für ein Gefühl ist eines der eigenen geschriebenen Bücher in einer Buchhandlung in Namibia zu entdecken!

 

 

Erstaunt waren wir vom durchwachsenen Wetter. Von sehr sonnig bis bedeckt hatte der Tag alles zu bieten.  Ich war sehr froh, dass ich Ruhe und Zeit zum zeichnen hatte. Ich finde den Zeichnungen ist die Ruhe anzusehen ist.

 

 

 

Meine Skizzenbücher scannte ich gleich nach Ankunft der Reise in Berlin ein. Inzwischen sind schon fast zwei Monate vergangen. So sind mir einige Skizzen vom Schiefergebirge, der Truckfahrt und dem ersten Tag in Swakopmund beim letzten Beitrag (siehe hier) untergegangen und ich zeige sie heute hier. Sie sind bis auf die Kamele alle auf der Truckfahrt entstanden, was deutlich an der Linie erkennbar ist.

 

 

Unsere Eindrücke, die wir am ersten Tag (siehe hier) sammelten, verstärkten sich am zweiten Tag in Swakopmund noch. Fotografisch haben wir Schriftzüge gesammelt. Gerade, wenn das Wetter schlechter ist und der schöne blaue Himmel fehlt, ist es schlau 😉 , sich andere farbige Motive zu suchen. Wir waren immer noch erstaunt von den Zeichen der Kolonialisierung, die uns in Swakopmund anspringen.

Auf der 300 Meter langen Seebrücke Jetty kann die / der Besucher*in gut die raue See beobachten. Während der Kolonisierung diente ein hölzerner Steg an dieser Stelle der Versorgung der Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Später wurde ein  neuer Steg mittels einer Eisen- und dann Stahlbetonkonstruktion gebaut, 2005 wurde die Jetty renoviert. Schade, dass wir keine Sonne bei der Besichtigung hatten. Auch eine Schulklasse schaute sich die Jetty genau an. Sie liefen in Schuluniform mit Schulheft und Stift umher, beantworteten ihren Fragebogen, diskutierten und lachten.  Am Strand vor der Jetty sprachen wir mit einem Lehrer von der deutschen Schule, der für seine Schulklasse für eine Fußballfahrt nach Deutschland sammelte. Er sprach sehr gutes Deutsch und so wechselten wir von Englisch zu Deutsch. Selbstverständlich gaben wir einen kleinen Obolus.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 07:
While for many it is the adrenaline fuelled adventures that will grab their attention, Swakopmund offers all that and more. Take the opportunity today to explore the town at your leisure, as there are a number of attractions for every taste. Not to be missed is the selection of famed coffee shops and bakeries that offer a delightful range of German inspired treats. Swakopmund offers all the conveniences of a small city and is the perfect launching pad for the journey through the northern reaches of the land.

 

Namibia – ueber den Wendekreis des Steinbocks zur Walvis Bay nach Swakopmund – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 13. April 2018

 

Der südliche Wendekreis des Steinbocks ( Tropic of Capricorn) war recht unspektakulär, wir hatten trotzdem Spaß am fotografieren. Langsam gewöhnen wir uns an das große Nichts der Weite Namibias.

 

 

Den Verlauf und die Erklärung des Wendekreises habe ich aus Wikipedia kopiert:

„Auf den Wendekreisen steht die Sonne am Mittag des Tages der jeweiligen Sonnenwende im Zenit. Die Wendekreise haben vom Äquator je einen Abstand von 2609 km. Der Gürtel zwischen nördlichem und südlichem Wendekreis wird als die Tropen bezeichnet. Der südliche Wendekreis durchläuft (vom Nullmeridian ostwärts) den Süden Afrikas (Namibia, Botswana, Südafrika, Mosambik, Madagaskar), den Indischen Ozean, Australien, den Pazifik, Südamerika (Chile, den nördlichsten Zipfel Argentiniens, Paraguay, Brasilien) und schließlich den Südatlantik.“.

 

 

Wir waren nicht Mittags am Wendekreis sondern laut Dateiinfo des Fotos um 08:39 Uhr. So sind unsere Schatten klar und deutlich zu erkennen. Unterwegs halten wir an, um das Schiefergebirge in der Nähe von Arnadis zu betrachten und natürlich auch zu fotografieren. Wir mochten besonders die Farben und Strukturen des Schiefers, die wir in vielen Fotos festgehalten haben.

 

 

 

In der Buch Walvis Bay ist das Wetter bestens, alles ist gepflegt und sauber und die Häuser strahlen Wohlstand aus. Wir scheinen die Welt gewechselt zu haben. Viel Zeit haben wir nicht, um uns hier auszuruhen oder umzusehen. Es reicht für einen schnellen Spaziergang an der Promenade, um die Flamingos zu beobachten, die Beine zu vertreten und die Sonne zu geniessen.

 

 

Am Ende des Tages kommen wir in Swakopmund an, das besondere an den nächsten beiden nächsten sind die Zimmer, in denen wir schlafen, um uns nach der Wüste etwas zu erholen und vor allem unsere Sachen zu sortieren. Mit unseren Taschen sind wir sehr zufrieden. Sie sind wasser- und sandfest aus einem festen gummiartigen Material. Die Tasche kann als Rucksack getragen werden, durch die vier Griffe an allen vier Seiten ist sie aber auch sehr gut zu zweit oder auch alleine zu tragen.

Der Tag klingt mit Fotos vom Leuchtturm von Swakopmund und einem Abendessen im Restaurant mit Kudu, Oryx, Springbok und Zebra aus.

Swakopmund betrachte ich mit einem unangenehmen Beigeschmack. Es ist so furchtbar Deutsch. Auf der folgenden Tonaufnahme sage ich, dass mich das Beeindruckt. Ich will hier zufügen, dass es mich nicht positiv beeindruckte. Unangenehmer Beigeschmack ist vielleicht das richtige Wort. Ich werde in den nächsten Tagen Svakopmund nocheinmal Revue passieren lassen.

 

 

 

 

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Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 06:
Today we continue west and make our way to the coastal town of Swakopmund, where adventure and a dose of civilisation await. Reluctantly we leave the Namib behind and after a stop to mark our crossing of the Tropic of Capricorn, we continue to the Atlantic coastline. We make a brief stop at the Walvis Bay lagoon, where we hope to catch a glimpse of the Flamingo’s that feed in the shallows. Arriving in Swakopmund we will have the opportunity to book some of the many adventures on offer. We enjoy a dinner out at a local restaurant tonight.

 

Schlafen unter dem Sternenmeer der Namib Wüste – Susanne Haun

Posted in Foto, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 9. April 2018

 

Rechnet man die Anfahrt der Wüste mit, ist es nun mein 4. Bericht von unserem 24 stündigen Aufenthalt in der Wüste, den für mich erlebnisreichsten und beeindruckensten Tag unserer Afrikareise.

Wir schliefen unter dem Sternenhimmel der Wüste. Die Sterne leuchteten und die Milchstraße war als helle Straße erkennbar. Ich habe noch nie so einen Himmel gesehen. Wir schlugen unser Lager an einem Wasserloch auf, das zahlreich von Zebras besucht wurde.

Der Sternenhimmel und die Geräusche der Zebras, die mit den Hufen scharrten und tranken wirkte sehr beruhigend auf mich und ich schlief binnen Minuten ein. So kann ich euch heute keine Zeichnungen der Nacht zeigen dafür aber die wirklich guten Fotos von M. Das blaue Bündel, dass hier auf dem Bild sichtbar ist, das bin ich in meinem Schlafsack. Ich habe tatsächliche die gesamte Nacht und den Sonnenaufgang verschlafen.

 

Es wird Tag in der Wueste (c) Foto von M.Fanke

Es wird Tag in der Wueste und ich habe das ganz Spektakel verschlafen! Tatsächlich bin ich das gefüllte blaue Bündel gleich rechts am Baum 🙂 (c) Foto von M.Fanke

 

Die Zebras bewegten sich in der Nacht am Wasserloch und so konnte M. trotz abgelegter Kamera keine scharfen Bilder machen. Aber gerade das gefällt mir besonders.

Am 13. Februar 2018 sprach ich im Truck folgendes Memo zum Schlaf in der Wüste. Ich finde, man hört mir an, wie sehr beeindruckt ich noch war.

 

Zebras in der Nacht am Wasserloch in der Namib Wüste (c) Foto von M.Fanke

Zebras in der Nacht am Wasserloch in der Namib Wüste (c) Foto von M.Fanke

 

 

 

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Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

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²https://sossusvlei.com/entstehung/, 28.3.18, 7:30 Uhr

Namibia – die beeindruckende Sossusvlei in der roten Namib Wüste – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2018

 

Die Sossusvlei war für mich das beeindruckenste Erlebnis der gesamten Afrikareise.

Müsste ich mich zwischen Tieren und Wüste entscheiden, ich würde jedesmal wieder die Wüste wählen.

 

Namib Wüste - Blick von der Düne 45 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Die Wüste ist ein Kunstwerk, der salzige Boden erinnerte mich in seinen Spiralen an die Spiral Jetty, das Naturkunstwerk von Robert Smithson.

 

 

Da wir sehr viele Eindrücke in der Wüste sammelten, teile ich diesen so besonderen Wüstentag in drei Blogbeiträge  auf. Heute berichte ich von der Düne 45 und der Sossusvlei. Die Düne 45 liegt 45 Kilometer vom Parkeingang vom Sesriemcanyon entfernt und ist rund 170 Meter hoch. Wir sind an diesem Tag um 4 Uhr in der Frühe aufgestanden, um den Sonnenaufgang oben auf der Düne in die Wüste blickend zu geniessen. Die erste Herausforderung bestand darin, das Zelt im Dunkeln nur mit der Stirnlampe abzubauen. Ich muss gestehen, dass machte mir, die kein Gleichgewicht besitzt, extreme Schwierigkeiten. Der Aufstieg im Zuckersand war nicht einfach und so war ich froh oben zu sitzen und zu zeichnen, der ersten Herausforderung stand gehalten zu haben.

Seht ihr die Menschen auf den Fotos? Manchmal sind sie etwas versteckt, weil sie so klein sind. Erst mit den Menschen auf den Fotos sind die Größenverhältnisse zu begreifen.

Ich habe an diesem heißen Ort nicht nur gezeichnet sondern wieder ein Sprachmemo aufgezeichnet. Ich erinnere mich, wie ich mit dem iPhone etwas abseits von allen Stand und meinen Blick schweifen lies, während ich redete. Auch wenn nicht wenig Menschen unterwegs waren, fühlte ich mich alleine, bereit meine Gedanken gleiten zu lassen. Als ich die Aufnahme vom 12.2.2018 gerade hörte, aktivierte sie in meinem Kopf Erinnerungen und Gefühle, die ich am heutigen Karfreitag in Berlin beim Schreiben nicht mehr parat hatte, die sich aber im Memo und auch auf den Fotos wiederfinden konnte. Ich denke, ich werde in Zukunft öfter meine Gedanken mit Hilfe von Memos festhalten. Es scheint ein gutes und vor allem schnelles Medium zu sein!

 

 

 

Nach unserem morgendlichen Abenteuer wartete Lorine mit einem Frühstück aus Früchten und gebratenen Eiern auf uns am Truck. Selten hat es mir so gut geschmeckt. Danach ging es in die Sossusvlei. Die Salzpfanne des Sossusvleis ist aus dem Tsauchab-Fluss entstanden, der im Laufe der Zeit in seinem rund 150 Kilometer langen Flussbett immer mehr versandete.²

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 05:

Watching the sunrise over the red dunes is an iconic highlight of any trip to Namibia and this morning we rise before the sun to capture this magnificent moment. A brisk climb up Dune 45 offers us the perfect vantage point to marvel at the changing colours of the desert sunrise. Once satisfied we descend this famous dune and enjoy a hearty breakfast before catching a 4×4 transfer into Sossusvlei, here we will spend time on foot visiting the pans at Sossusvlei and Deadvlei. Our day in the desert continues this afternoon as we join a local expert for an educational desert excursion. Tonight we empty the red sand from our shoes and spend the night under the magnificent desert stars, knowing that we have spent a full-day enjoying the wonders of this harsh land.

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²https://sossusvlei.com/entstehung/, 28.3.18, 7:30 Uhr

Zitat am Sonntag – Wilhelm Busch – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 28. Januar 2018

 

 

Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat.

Wilhelm Busch

 

Blumige Gedanken - Auschnitt Rolle von Susanne Haun - 50 x 40 cm - Tusche auf Bütten

Blumige Gedanken – Auschnitt Rolle von Susanne Haun – 50 x 40 cm – Tusche auf Bütten

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 17. Dezember 2017.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 193 – René Descartes

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. Juni 2017

 

[…] wenn [der allmächstige Betrüger] mich täuscht, so besteht doch gar kein Zweifel, dass ich bin. Er täusche mich, soviel er kann, niemals wird er es doch fertig bringen, dass ich nichts bin, solange ich denke, dass ich etwas sei. Und so komme ich, nachdem ich nun alles mehr als genung hin und her überlegt habe, schließlich zu der Feststellung, dass dieser Satz: Ich bin, ich existiere, sooft ich ihn ausspreche oder in Gedanken fasse, notwendig wahr ist.²

René Descartes

Wer Lust hat, schaue sich doch zu diesem Zitat unser Selbstportrait Projekt vor dem Badezimmerspiegel an (siehe hier)!

 


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²Descartes, René, Édition Seconde touchant la première philosophie […] in: ders., Oeuvres et lettres. Textes présentés par André Bridoux, Pareis 1953.

Anmerkung: Übersetzer ist nicht angegeben! Der allmächtige Betrüger könnte der Teufel sein, der die Menschen verwirren will.

Zitiert nach Frank, Manfred, Warum bin ich? Eine Frage für Kinder und Erwachsene, Leipzig 2007.

 

London – Sketchnotes von Susanne Haun

Posted in Sketchnote, Zeichnung by Susanne Haun on 3. August 2016

 

Ich habe großen Spaß an Sketchnotes.

Hier habe ich einfach einmal meine Gedanken zu London zeichnerisch festgehalten.

 

London im DiaryFlex Hahnemühle Liniert (c) Sketchnote Susanne Haun

London im DiaryFlex Hahnemühle Liniert (c) Sketchnote Susanne Haun

 

Dabei habe ich ausprobiert, ob ich auch meine Marker verwenden kann. Dazu ist jedoch ein Notizbuch der Größe A6 zu klein. Ich denke, für Marker ist mindestens ein A4 Notizbuch notwendig.

Es ist übrigens Reisezeit und auch im Netz ist es ruhiger. Merkt ihr es auch?

 

Der Nachhall der Gedanken – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2015

Mir fällt es schwer von Gedanken zu Gedanken, von Text zu Text zu springen.

Nachhall der Gedanken (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nachhall der Gedanken (c) Zeichnung von Susanne Haun

Deshalb mag ich es an der Uni nicht, wenn ich zwei Seminare zu verschiedenen Themen gleich hintereinander besuche. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, wir Studenten haben unsere vorgeschlagenen Studienverläufe und können dort sehen, in welchen Semester welche Module vorgeschlagen werden. Dann suchen sich die Studenten die angebotenen Seminare zu den Modulen aus dem Vorlesungsverzeichnis heraus und wählen aus. Ich habe mich bei der Wahl vorwiegend auf das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit spezialisiert. Es fällt leichter, innerhalb einer Zeit (Epoche) zu verweilen, denn nur im zeitlich historischen Zusammenhang ist die Komplexität in Bezug auf Kunst, Geschichte und Phylosophie zu verstehen.

Trotzdem habe ich oft die letzten Gedanken eines Seminars nicht zuende gedacht, da rollen schon die nächsten Gedanken vom nächsten Seminar auf mich ein. Heftig ist es, wenn dann auch noch eine noch nicht beendete Hausarbeit in meinem Kopf herum geht. So ist es zur Zeit.

Mein Kopf ist sozusagen voll.

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