Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Ludwig Feuerbach

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 1. September 2019

 

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.

Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.

Der Glückliche kann nur Glückliche um sich sehen.

Ludwig Feuerbach (1804 – 1872, deutscher Philosoph)

 

Der Löwe und das Glück (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Löwe und das Glück (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 5. Mai 2018

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Henry David Thoreau

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. September 2017

 

Tun zu können, was man gerne tut, bedeutet Freiheit.

Das gerne zu tun, was man tut, bedeutet Glück.

Henry David Thoreau (amerikanischer Schriftsteller und Philosoph)

 

Der Traum vom Fliegen - Freiheit (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Traum vom Fliegen – Freiheit (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 10. August 2017.

Was lese ich gerade? Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Was ich gerade lese, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2017

 

Vor einigen Wochen habe ich eins neues Blog – Thema erstellt: Was ich gerade lese nennt sie sich (siehe hier) [1].

Meine Lektüre ist von meinem Studium geprägt und so wundert es nicht, dass ich gerade die Aufsätze des Ausstellungskatalogs Gärten: Ordnung,Inspiration, Glück, herausgegeben von Sabine Schulze, lese.

Der Katalog erschien begleitend zur gleichnamigen Ausstellung im Städelmuseum in Frankfurt am Main (siehe hier) in 2007. Die Homepage des Städel lohnt zum Stöbern, ich lese auch gerne den Blog des Museums.

Der Katalog beginnt mit Zitaten von Künstlern zum Thema Garten, es wird Pink Floyd mit So you think you can tell … heaven from hell …? genauso zitiert wie Beuys Gartenarbeit interessiert mich nicht und Monet Rien au monde m’interesse qu ma peinture et mes fleurs. Ich mag diese erste Seite mit Zitaten, die so unterschiedlich und doch so treffend sind. [2]

Ich schreibe gerade eine Hausarbeit über das Bild Das Reich der Flora, auf dem Poussin den Garten der Flora darstellt (siehe hier). Mit Poussin und Flora habe ich mich vor 5 Jahren schon einmal in Zusammenhang mit Cy Twombly beschäftigt (siehe hier). Ein Glück ist mein Bog mein Gedächtnis – ich hatte diese kurze Auseinandersetzung schlichtweg schon vergessen.

Die Ausstellungsdokumentation gibt einen guten Überblick über die Darstellung von Gärten in der Kunst. Die erste Abbildung ist Das Paradiesgärtlein von 1410/20, das Maria im Hortus conclusus darstellt. Die Pflanzen sind zeitlos nach genauem Naturstudium dargestellt. Der Frömmigkeit wird die weltliche Freude am Garten gegenübergestellt. Die letzte Abbildung des Katalogs ist ein Foto, Paradise 24, Sao Francisco de Xavier, Brazil, 2001 von Thomas Struth. Heute ist dem Ideal des Gartens als kultivierte Natur die Idee des Paradieses in Form von unberührter Natur gewichen.

Für meine Hausarbeit ziehe ich folgende Quintessenz aus dem gelesenen:
„Gärten werden als süße Orte der Erinnerung nach dem Rausschmiss aus dem Paradies bezeichnet. Der Garten bildet eine Einheit zwischen Mensch und Natur. Die Mauer grenzt den Garten als Rückzugsort aus dem fremd bestimmten Leben (Existenz). Es ist der Gegenentwurf zum Alltagsleben außerhalb des Gartens. Im Garten kann der Mensch in seiner ursprünglichen paradiesischen Bestimmung leben. Milton nannte den Garten 1674 in seinem epischen Gedicht Paradise Lost oder den Himmel auf Erden. Schauen wir auf Poussins Gemälde, dann sehen wir, dass die Pergola Ordnung und die Begrenzung des Gartens des Gemäldes ist. Die Pergola schafft Ordnung.“[3]

Das Thema des Seminars, „Mit Farben Pflanzen“, birgt unbedingte parallelen zu meiner Kunst. Gerne zeichne (und arbeite) ich im Garten meines Vaters und es in den letzten Jahren viele Zeichnungen entstanden, so auch die folgenden Geranienzeichnungen vom Anfang des Monats:

 

Mein persönliches Paradies liegt auf dem Balkon im 4. Stock meiner Atelierwohnung, natürlich gut begittert, damit ich nicht aus meinem Paradies herausfallen kann. 😉

 

Balkon Susanne Haun Atelierwohnung (c) Foto von M.Fanke

Balkon Susanne Haun Atelierwohnung (c) Foto von M.Fanke

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[1] Die Blog – Themen bieten meinen  Lesern  die Möglichkeit, sich Beiträge sortiert anzuschauen. Da ich sehr viele Themen in meinem Blog angelegt habe, kann rechts im Blog unter der Auswahlbox Themenauswahl das gewünschte Thema per Mausklick gewählt werden.

[2] Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück, Sabine Schulze (Hrsg.), München, Ostfildern 2006, Hatje Cantz Verlag.

[3] Vergleich: Schulze, Sabine. Konzeption und Ausstellungsrundgang, in: Gärten: Ordnung, Inspiration, Glück, Sabine Schulze (Hrsg.), München, Ostfildern 2006, S. 14 – 21.
Haun, Susanne. Das undarstellbare in Poussins Garten der Flora, SoSe 2017

 

 

Vorsätze für das Neue Jahr 2017 – Susanne Haun

Posted in Tiere, Vom Bloggen an sich, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Januar 2017

 

Ich wünsche allen meinen Lesern ein gute, erfolgreiches, harmonisches Neues Jahr!

 

Durchschnittlich sitze ich 1 bis 3 Stunden für die Erstellung eines Blogbeitrags am Schreibtisch, denn wenn ich etwas mache, dann möchte ich es mit ganzem Herzen machen und nicht Husch Husch. Da ist das Scannen der Arbeiten, sortieren der Fotos, recherchieren und formulieren der Texte.

Der Blog ist mein Gedächtnis, jedoch fragte ich mich zum Ende des Jahres, ob ich mich wirklich an jeden Tag meines Lebens erinnern muss oder nur an die wichtigen Dinge meines Künstlerlebens. Aber was ist wichtig? Nichtsdestotrotz – ich wünsche mir mehr Zeit zum Zeichnen und zum Denken und so habe ich beschlossen, ab Januar nur noch an 4 statt an 7 Tagen der Woche zu bloggen. Dazu habe ich mir die Tage Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag ausgesucht.

 

Vorsätze für das neue Jahr (c) Foto von Susanne Haun

Vorsätze für das neue Jahr (c) Foto von Susanne Haun

 

„Warum kündigst du das an und machst es nicht einfach?“, fragte mich ein Kollege, dem ich von meinem Vorhaben erzählte.

Ich finde, dass dieser Einschnitt nach dem täglichen Bloggen seit März 2009 so wichtig für mich und meine Kunst ist, dass es als Ereignis in die Chronologie meines Blogs festgehalten gehört.

Am 31. des vergangenen Jahres gossen wir Blei; es ist schon eine Herausforderung, etwas aus den silbernen Gebilden zu sehen. Aber: geht doch!

 

 

Das zerschnittene Zauberbuch und Hermann Hesse zum Glück – Collage von Susanne Haun

Posted in Collage, Zeichnung by Susanne Haun on 6. September 2014

„Um einen Kindertag wieder herzustellen, bräuchte es 1.000 Bilder.“
Hermann Hesse

Vor einiger Zeit las und hörte ich im sätzeundschätze- Blog das Pausenzeichen: Hermann Hesse liest “Über das Glück” (1949).

 

Blatt 48 - Daszerschnittene Zauberbuch - 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

Blatt 48 – Das zerschnittene Zauberbuch – 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

 

Während ich an dieser Collage arbeitete, hörte ich Hesses Ausführungen vom Glück.

 

Das neu Zusammensetzen des zerschnittenen Zauberbuches (c) Foto von Susanne Haun

Das neu Zusammensetzen des zerschnittenen Zauberbuches (c) Foto von Susanne Haun

 

 

Ich fand dazu sehr passend das Foto von zwei jungen Männern, fast noch Knaben am Beginn ihres Lebens. Dazu ordnete ich die Seite aus einem Märchenbuch in altdeutscher Schrift. Ich suchte mir die Geschichte „Das Zauberbuch“ aus. Die Puppe ohne Beine, schon sehr ramponiert legte sich dann fast wie von selber neben dem Bild. Diese Puppe ist auch der Ausgangspunkt für ein Objekt zum Thema „double bind“, was noch in meinem Kopf schwirrt. Es soll der Gegenpart zu Jürgens sachlichem Objekt (siehe hier) zum Projekt werden.

 

Zum Kind sein gehört eine Puppe (c) Foto von Susanne Haun

Zum Kind sein gehört eine Puppe (c) Foto von Susanne Haun

In meiner Collage wird der Puppenkörper zum lebendigen Kind, dass auf die halberwachsenen Männer schaut. Das Alter hat in dieser Collage nichts zu suchen. Obwohl ich persönlich in jedem Alter Glück finde!

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 55 – Friedrich Nietzsche

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 31. August 2014

„Kein Ding gerät, an dem nicht der Übermut seinen Anteil hat.“

Friedrich Nietzsche

Mutter und Tochter - Zeichnung von Susanne Haun

Mutter und Tochter – Zeichnung von Susanne Haun

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Gramm, Gerhard, Philosophie im Zeitalter der Extreme, Darmstadt 2009.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 53 – John Irving

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. August 2014

„Wenn man seine Ängste und Sehnsüchte immer wieder ausspricht, verlieren sie an Bedrohlichkeit […] und bekommen mit der Zeit etwas beinahe angenehm Vertrautes.“
John Irving in Zirkuskind, Zürich 1995, Seite 119

Entstehung - Die eigene Vergänglichkeit - 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung – Die eigene Vergänglichkeit – 65 x 50 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 52 – Ludwig Börne

Posted in Künstlergut Prösitz, Projekt Wir schauen, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 10. August 2014

„Eine Katze läßt das Mausen nicht, auch wenn sie eine schöne Prinzessin geworden.“

Ludwig Börne

 

 

Bedeutungen von Mausen lt. Wiktionary:

[1] veraltet, von Tieren: eine Maus fangen, um sie dann zu fressen
[2] umgangssprachlich: etwas entwenden, stehlen, klauen
[3] landschaftlich, vulgär: Geschlechtsverkehr (Koitus) durchführen
[4] PC: eine Computermaus benutzen

 

Die gezeigten Arbeiten gehören zum Zyklus: „Wir schauen mal, was wir gemacht haben.“ von Jürgen Küster und Susanne Haun.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 51 – Tahar Ben Jelloun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 3. August 2014

„- Was ist PHILOSOPHIE?
– Das ist die Liebe zur Weisheit und zum Wissen. Die Philosophie lehrt uns denken, und wir entdecken zugleich, was die Menschen vor uns bereits entdeckt und geschrieben haben. Philosophieren heißt, seinen Verstand einsetzen, um bewusst zu denken und Sinn und Zweck seines Lebens zu erkunden.“

Tahar Ben Jelloun in „Papa, was ist der Islam? Gespräch mit meinen Kindern“, 2002 Berlin, Seite 51

Allegorie der Philosophie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Allegorie der Philosophie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 51 – Jorge Bucay

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 27. Juli 2014

„Aufgrund der Frustration, die wir im Rahmen unserer Erziehung erfahren, denken wir gemeinhin von uns, wir seien es nicht wert, so geliebt zu werden, wie wir sind; und entsprechend fühlen wir uns dazu gedrängt, uns eine Identität zu verschaffen, die sich an jenen ausrichtet, von denen wir uns zurückgestoßen fühlen: unseren Eltern.“
Jorge Bucay in „Liebe mit offenen Augen“

Selbst als 5jährige Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst als 5jährige Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

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