Susanne Haun

Vorfreude auf den nächsten Salon: Sabine Küster mit ihrem Projekt der Fluiden Identitäten

Posted in Portraitmalerei, Salon, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2018

 

Die Einladung zum 19. Kunstsalon ist schon raus! Sicher hat die Eine oder der Andere sie schon gelesen (siehe hier).

Dieses Mal forderte das Thema einige meiner Stammgästen zu Fragen heraus. Fragen sind immer gut!

So schrieb mir Gina: „Das ist ja ein spannendes Thema, danke für die Einladung. Ich habe keine Ahnung was da passiert und bin interessiert. Allerdings ist die Frage, ob nur Künstler in die Materie eintauchen können oder es auch etwas für Techniker ist.“

Jede, jeder, ob Künstlerin, Künstler, Technikerin, Techniker, Interessierte, Interessierter, Neugierige können kommen. Lasst euch überraschen!

 

Einladung Salon Susanne Haun - Gast Sabine Küster

 

Die Frage zeigt mir, dass Sabines Arbeit schon vorab ein wenig erklärt werden sollte. 🙂

Auf Sabines Homepage ist die Kurzbeschreibung Ihres Projekts zu lesen:

„FLUIDUM – Biografische Begegnung ist ein laufendes Interviewprojekt. Ich treffe meine Gesprächspartner*in an einem Ort ihrer Wahl. Ich stelle meine Fragen. Fragen, die nie gleich sind, keinem Fragebogen folgen, die sich erst bei der Begegnung eröffnen, gestellt werden wollen. Individuelle Gesprächsverläufe – überraschend und bereichernd. Eine Frage stelle ich Allen, die nach der Fluiden Identität – meinem Jahresthema getreu.“ Sabine Küster, MUSENLAND

 

Im Mai 2018 interviewte Sabine mich:

Kannst Du mit dem Begriff Fluide Identität etwas anfangen? Hast Du eine Fluide Identität?

Fließend…im flow bleiben…Fließende Identität…
Bedeutet das, dass ich meine Identität wechsel oder dass ich meinem Leben immer wieder eine neue Wendung gebe?
Ja, ich gebe meinem Leben immer wieder eine neue Wendung; so alle 10 Jahre…immer wenn es mir langweilig wird…
bis 2005 Angestellte einer Gemeinschaftsorganisation von verschiedenen ARD Anstalten…Abläufe waren irgendwann immer die gleichen…MDR, RBB, NDR,
Dann die Selbständigkeit als Künstlerin …Ateliergründung, Ausstellungen, Bücher, Netzwerken…und dann kam wieder der Punkt… Kunstgeschichtsstudium aufgenommen…Konzepte zunehmend spannend für mich…
In dem Modus bin ich noch…inspiriert mich sehr…öffnet mir den Weg auch so etwas wie diese Installation hier zu machen…
Deshalb würde ich mich als fließenden Menschen bezeichnen;
Bild: Wasser, dass um einen Stein herumfliesst…

Machen prägt Deine Identität?

Was ich mache, mache ich mit voller Seele und Körpereinsatz…mit allem…

Letztens bei Thadeusz (Talkshow) den Erfinder der ersten Losplattform im Internet gehört, der sagte, Kinder von Selbständigen überlegen immer mit was sie sich selbständig machen könne; Kinder von Angestellten überlegen immer wo sie sich bewerben, wo sie arbeiten können…Ja, ich glaube mein Vater hat uns zur Selbständigkeit erzogen…für mich traf das zu…Entscheidungen treffen…Ja, ich bin eine Macherin, netzwerke gerne…

Auf Sabines Blog (siehe hier) könnt ihr mehr vom Interview lesen.

Hier auch das Interview von Doreen Trittel, mit der ich auch immer wieder gerne zusammenarbeite.

 

Ich kläre für mich wichtige Fragen in Selbstportraits.

Gesammelt werde ich meine Selbstportraits das erste Mal im Salon zeigen. Ein Vorgeschmack schon hier:

 

 

Einladung zum 19. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Vom Fluiden ins Karmische – Gast Sabine Küster

Posted in Salon by Susanne Haun on 16. November 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 19. KunstSalon am Dienstag findet am 15. Januar 2019 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Sabine Küster (siehe hier: MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung Salon Susanne Haun - Gast Sabine Küster

 

Mittels Text, Installation und Performance bespielt die Künstlerin und Autorin Sabine Küster die Themenfelder Raum, Identität und Sprache. Anfang 2018 hat sie die MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst ins Leben gerufen, um ihre unterschiedlichen künstlerischen Formate, Ideen und Forschungen unter einem Dach und gemeinsamen Fokus – Biographie & Kunst – zu vereinen.

Vom Fluiden ins Karmische.

Sabine Küster berichtet vom ersten Akademiejahr mit dem Schwerpunktthema Fluide Identität und lässt uns rückwirkend an ihren Projekten und den daraus resultierenden Begegnungen und Erkenntnissen teilhaben.

Auch ich, Susanne Haun, war Teil der Forschungsreise zu Fluider Identität. Sabine hat mich interviewt und so werde ich von meiner Sicht darauf gerne berichten.

 

 

Zum Salon werden Foto- und Textbanner der alice*-Projekte und Textauszüge aus den Fluidum-Interviews zu sehen und eine Audio-Version des Poems ich* von Sabine Küster zu hören sein; ergänzt durch gezeichnete Selbstportraits von Susanne Haun.

Sabine Küster bildet zudem die Hälfte des Performance Duo ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘. Gemeinsam mit ihrer Auftritts-Partnerin Krystiane Vajda (www.krystiane-vajda.de) wird sie im Salon eine ca. 10 minutige Performance darbieten, die uns zum Jahresthema 2019/2020 der MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst hinführt.

Wir freuen uns, Euch begrüßen zu dürfen.

19. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

  1. Januar 2019 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Hier findet ihr alle Informationen praktisch als PDF zum herunterladen: Einladung 19. Salon Susanne Haun – Vom Fluiden ins Karmische – Gast – Sabine Küster

 

Programm

Sabine Küster, MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst

https://www.musenland.de

 

Susanne

Grußwort

Vorstellung von Sabine Küster

Sabine

Vorstellung der MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst

Sabine berichtet von ihrem ersten Jahr und erzählt, wie sie vom Fluiden ins Karmische gekommen ist und was es (ihr) bedeutet

Susanne

Wie fühlt man sich als Interviewpartnerin?

P A U S E

Performance von ‚Krysti Himmelfahrt & 1 Muse‘

Susanne

Was verstehen wir unter Performance und Interviews? Ist ein Interview eine Performance? Ein kleiner kunsthistorischer Ausblick über Performances.

Sabine

Jahresthema 2019/2020: worum geht es, wie weit ist die Planung…

Schlusswort und freie Diskussion

 

 

Die wilde 13 – Bericht vom 18. Kunstsalon am Dienstag – Gast Utz Benkel

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 26. September 2018

 

Impressionen vom KunstSalon bei Susanne Haun mit Utz Benkel und Rosie Geisler (c) Foto von M.Fanke

Impressionen vom KunstSalon bei Susanne Haun mit Utz Benkel und Rosie Geisler (c) Foto von M.Fanke

 

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Es war ein wirklich gelungener Salon, bei dem wir Neues zum Linolschnitt erfahren , den Kalender Musiker und Musikerinnen 2019 bewundert, alte Bekannte getroffen und neue Menschen kennengelernt haben.

Preis inkl. Versandkosten: 15 Euro • Bestellung bei: grafik-benkel@t-online.de
Sie können ihn bestellen per E-Mail an grafik-benkel@t-online.de, telefonisch über +49-151-64521810.
Bestellungen ab dem 5.11.2018 ausschließlich bei: info@susannehaun.de

 

 

 

Utz hat eine Playlist für den Kalender Musiker und Musikerinnen 2019 zusammengestellt, die ich hier allen Interessierten zeigen möchte. Ich möchte darauf hinweisen, dass während meiner Salonveranstaltung KEINE Musik gespielt wird, weswegen ich denke, dass jeder mit dem Kalender in seinem stillen Kämmerlein die Muski zu den einzelnen Blättern geniessen kann.

Das Titelblatt zeigt den Hippie-Legende Janis Joplin – eine Arbeit von Roswitha Geisler. Statt eines Vorwortes – als „Bonustrack“ sozusagen – Frank Zappa, ein Gemälde der St. Petersburger Künstlerin Elena Kiseleva. Die 12 Monatsblätter enthalten Porträts von Rio Reiser (Utz Benkel), Inge Brandenburg (Utz Benkel), Aretha Franklin (Utz Benkel), Richie Havens (Ella Tsyplyakova), Bob Marley (Sigrid Meggendorfer), Igor Strawinsky (Karoline Koeppel), Amy Winehouse (Ella Tsyplyakova), Robert Plant (Led Zepplin), (Nobert Salzwedel), Pink (Yulia Protsyshyn), Mahalia Jackson (Susanna Cardelli), Leonard Cohen (Utz Benkel) und Tom Waits (Susanne Haun).

Titel: https://www.youtube.com/watch?v=r5If816MhoU

Bonustrack: https://www.youtube.com/watch?v=ZUq_T_Bhau8

Januar: https://www.youtube.com/watch?v=_3YXXVnGu_c

Februar: https://www.youtube.com/watch?v=LmxInsu5ZXM

März: https://www.youtube.com/watch?v=6FOUqQt3Kg0

April: https://www.youtube.com/watch?v=rynxqdNMry4

Mai: https://www.youtube.com/watch?v=2Gq9GFEIbSA

Juni: https://www.youtube.com/watch?v=WCz-w8-ipG8

Juli: https://www.youtube.com/watch?v=0_25S5BgTlg

August: https://www.youtube.com/watch?v=HQmmM_qwG4k

September: https://www.youtube.com/watch?v=FJfFZqTlWrQ

Oktober: https://www.youtube.com/watch?v=hohnr22zTxc

November: https://www.youtube.com/watch?v=XOhefCsSlVo

Dezember: https://www.youtube.com/watch?v=EtLVXBqfqBY

 

 

Einladung zum 18. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Die Wilde 13 – Gast Utz Benkel

Posted in Salon by Susanne Haun on 22. August 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der 18. KunstSalon am Dienstag findet am 25. September 2018 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

Als Gast freue ich mich, Utz Benkel (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung Kunstsalon Utz bei Susanne Haun

 

Mit viel Idealismus produziert Utz Benkel in seiner Funktion als Verleger seit nunmehr 7 Jahren den Portrait Wandkalender „Die Wilden 13“. Die Konkurrenz am Kalendermarkt ist groß und in der Regel greift der Konsument bei der Auswahl seines Kalenders eher zu den wohlbekannten Größen wie Picasso, Franz Marc oder David Bowie aus großen Verlagshäusern oder den selbstproduzierten Kalender mit Familienfotos.

Das Projekt der Wilden 13 entsteht im Zusammenwirken mehrerer befreundeter Künstler und Utz Benkel freut sich, dass ihn nun zum 7. Mal die verschiedensten Künstler bei der Erstellung von Kalenderblatt – Portraits begleiten haben und wieder ein solch ungewöhnlicher Kunst-Kalender entstanden ist.

Zur Diskussion können im Galerieraum eine Auswahl an original Kalenderblättern der letzten Jahre betrachtet werden.

 

 

Das Titelblatt zeigt den Hippie-Legende Janis Joplin – eine Arbeit von Roswitha Geisler. Statt eines Vorwortes – als „Bonustrack“ sozusagen – Frank Zappa, ein Gemälde der St. Petersburger Künstlerin Elena Kiseleva. Die 12 Monatsblätter enthalten Porträts von Rio Reiser (Utz Benkel), Inge Brandenburg (Utz Benkel), Aretha Franklin (Utz Benkel), Richie Havens (Ella Tsyplyakova), Bob Marley (Sigrid Meggendorfer), Igor Strawinsky (Karoline Koeppel), Amy Winehouse (Ella Tsyplyakova), Robert Plant (Led Zepplin), (Nobert Salzwedel), Pink (Yulia Protsyshyn), Mahalia Jackson (Susanna Cardelli), Leonard Cohen (Utz Benkel) und Tom Waits (Susanne Haun).

Update:
Aus aktuellem Anlass hier die Informationen zum Kauf des Kalenders.

Preis inkl. Versandkosten: 15 Euro • Bestellung bei: grafik-benkel@t-online.de
Sie können ihn bestellen per E-Mail an grafik-benkel@t-online.de, telefonisch über +49-151-64521810.
Bestellungen ab dem 5.11.2018 ausschließlich bei: info@susannehaun.de

Im Salon beleuchten wir Utz Arbeit als Verleger und wie er die Künstler*innen findet, die ihn bei seinem Kalenderprojekt mit Portraitarbeiten unterstützen. So auch Roswitha Geisler (siehe hier) aus Wermelskirchen, die ein Portrait der unvergleichlichen Janis Joplin zeichnete und Norbert Salzwedel aus Berlin, der den legendären Robert Plant, den Leadsänger der britischen Rockband Led Zeppelin, in einem Doppelportrait auf Papier bannte. Beide werden anwesend sein und die Diskussion bereichern. Utz wird auch von den Schwierigkeiten berichten den Kalender, obwohl er nur in einer limitierten kleinen Auflage aufgelegt wird, zu verkaufen. Letztes Jahr lief sogar ein kleiner Film zum Kalender als Werbung in verschiedenen Programmkinos Berlins.

 

Wir freuen uns, euch begrüßen zu dürfen.

 KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

25. September 2018 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Programm

Susanne

Grußwort

Vorstellung von Utz Benkel

Utz

Vorstellung des Kalenderprojekts

Idee, Anekdoten, weitere Kalenderprojekte des Verlags

Motivation trotz bescheidener Verkaufszahlen immer wieder einen Kalender zu produzieren

Susanne, Roswitha, Norbert, Utz und weitere Kalenderkünstler

Auswahl des darzustellenden Künstlers

Von den Schwierigkeiten, den Charakter des Künstlers in der Darstellung zu treffen

Utz

Im Kalendarium sind die Geburts- und Sterbetage von 365 außergewöhnlichen Musikern und Musikerinnen verzeichnet

Was birgt das für Schwierigkeiten für die Auswahl der „Monatskünstler“?

Susanne
Schlusswort und freie Diskussion

 

12 Monate Ringelnatz – Ein Kalender von Hans Hilmar-Koch und Arndt Weigend

Posted in Ausstellungstip, Betrachtungen zur Kunst by Susanne Haun on 13. August 2018

 

 

Michas Blick in Hilmars Buchdruckmuseum in Krakow (c) Foto von M.Fanke

Michas Blick in Hilmars Buchdruckmuseum in Krakow (c) Foto von M.Fanke

 

Hans-Hilmar Koch habe ich vor Jahren über das Netzwerk Druckgrafik kennengelernt, 2014 stellte ich in seiner Galerie Blickwinkel in Schwerin meine Radierungen aus (siehe hier).

Hilmars Arbeiten und seine Vita findet ihr beim stilhaus, eine Seite, auf der sich das Stöbern lohnt. Das stilhaus ist zwischen Kiel und Fehmarn zuhause. Auch ich als Berlinerin benötige 5 Stunden Autofahrt, um anzukommen. Leider zu lange! Dafür war uns die Anfahrt zum Jubiläum zum Buchdruckmuseum in Krakow am See (siehe hier) nicht zu weit. Hilmar betreibt das Museum seit 20 Jahren und bewahrt viele Maschinen und Buchstabensätze vor dem verschrotten.

 

 

„Seit 1998 gibt es in Krakow am See in der Alten Schule ein Museum der Buchdruckkunst zum Anfassen, ein Unikat in der Museumslandschaft des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Hierbei handelt es sich nicht um eine Technikansammlung schlechthin. Alle Maschinen und Geräte sind so ausgesucht und angeordnet, dass der Besucher sich in die Arbeitswelt eines Buchdruck-Familienbetriebes der 1920er und 30er Jahre hineinversetzen kann.“ ist auf der Tourismus-Seite von Krakow am See zu lesen.

Beim Jubiläum stellte Hilmar mit dem Künstler Arndt Weigend den aktuellen Ringelnatz Kalender vor und ich konnte nicht widerstehen, ihn zu kaufen. Hilmar hat mir Fotos von der Produktion des Ringelnatz-Kalenders gesendet, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

 

Ihr wollt auch einen Ringelnatz.Kalender?

Ihr könnt ihn per E-Mail hans-hilmar.koch@t-online.de  oder Telefon/Fax: 038457 23872 bei Hilmar direkt bestellen. Hilmar ist auch oft bei Messen zu finden. Auch dort könnt ihr den Kalender erwerben.

 

Hans Hilmar Koch mit seinen Offizin Schwarze Kunst bei der Messe (c) Hilmar Koch

Hans Hilmar Koch mit seinen Offizin Schwarze Kunst bei der Messe (c) Hilmar Koch

 

Vorstellung der Künstlerin Doreen Trittel – herocra, Atelier für Erinnerung und Veränderung

Posted in Atelier, Ausstellung by Susanne Haun on 5. Februar 2018

 

Ich habe Doreen im Netz durch ihren Blog wortmeer kennengelernt. Damals agierte sie noch anonym und so freute ich mich besonders, Doreen bei meinem ersten Kunstsalon zu begrüßen. Hier könnt ihr sie in trauter Runde sehen (Klick). Wenn es in ihren Terminkalender passt, ist Doreen auch zu den folgenden Salons Gast gewesen.

Selbstporträt 2015 von (c) Doreen Trittel

Selbstporträt 2015 von (c) Doreen Trittel

 

Inzwischen agiert Doreen unter ihrem Namen auf ihrem Blog hehocra, Atelier für Erinnerung und Veränderung (siehe hier) im Netz. Auf ihrer Internetpräsenz erfahrt ihr auf intensiver Weise mehr über Doreen.

Doreen verarbeitet ihre Erinnerungen und Veränderungen in Collagen und Installationen. So ist es nicht verwunderlich, dass unser gemeinsames Salon- und Ausstellungsthema der künstlerische Umgang mit Erinnerungen ist. Der Salon bzw. die Ausstellungseröffnung findet am 20. März 2018 um 18 Uhr in meinem Atelier in Berlin Wedding, in der Groninger Str. 22 statt. Hier könnt ihr die Einladung inklusive Programm im pdf Format herunterladen.

Unsere ersten Gespräche führten Doreen und ich unter dem Motto, wie wir aufwuchsen, Doreen in Ost-Berlin, ich in West-Berlin. Zu unserem großen Erstaunen waren die Unterschiede längst nicht so groß, wie wir uns das vorstellten. Wie wir künstlerisch mit unseren Erinnerungen umgehen, davon könnt ihr mehr im Salon am 20. März erfahren. Doreen und ich treffen uns seit einem halben Jahr regelmäßig einmal im Monat Freitag früh im kleinen Glück (ein Weddinger Café) auf ein bis zwei Stündchen und bereiten Salon und Ausstellung vor. Im Dezember brachte mir Doreen einen Kalender mit Collagen von sich mir.

 

Doreen Trittel und Susanne Haun beim Vorbereitungstreffen im kleinen Glück für den Salon (c) Foto von Doreen Trittel

Doreen Trittel und Susanne Haun beim Vorbereitungstreffen im kleinen Glück für den Salon (c) Foto von Doreen Trittel

 

Insgesamt ist der Kalender sehr weiblich geprägt, kein Mann bevölkert die Landkarten, die Doreen als Untergrund für ihre Collagen benutzte.

Auf dem Februar Kalenderblatt stehen die Britischen Inseln auf Doreen Trittels Collage „Fisch unterm Arm“ Kopf. Dadurch werden die Linien, die die Insel umschreiben uneindeutig und sind durch bloßes Hinschauen nicht mehr sofort erkennbar. Der Betrachter*in muss nachdenken, die auf dem Kopf stehenden Ortsbezeichnungen lesen, um das United Kingdom zu identifizieren. Sie/er fährt die Collage nach erkennbaren Orten mit den Augen ab, begibt sich auf Reisen, vielleicht werden Erinnerungen an Orte wach, die man schon besucht hat. Die auf den Kopf gestellte Karte wird von Frauen und Fischen bevölkert. England – das Land des Fish and Chips – liegt damit sprichwörtlich in der Hand von Frauen, denken wir hier an Victoria, Thatcher und May? Die dunkel gekleidete Frau im Vordergrund trägt einen der Fische und verstärkt diesen Eindruck. Zwei andere Damen sind nur als Beine dargestellt. Durchwandern sie England? Geben sie ein Hinweis auf die landschaftliche Schönheit der Insel. Erst beim genauen Hinschauen entdeckt der Betrachter*in die Regenwolke, die im gleichen Ton wie das Meer der Landkarte am rechten oberen Rand der Collage geklebt ist und leise vor sich hinnieselt. Was könnte England eindeutiger beschreiben als das Wetter?

 

Fisch unterm Arm (c) Collage von Doreen Trittel

Fisch unterm Arm (c) Collage von Doreen Trittel

 

Wenn ihr lesen möchtet, was Doreen auf ihrem Blog zu den Kalender-Collagen sagt, könnt ihr hier und hierher verzweigen.

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 3 und 4 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Kalender, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Mai 2017

 

Ich beschäftigte mich weiter mit meinem Kalenderblatt für den Musikerinnen / Musiker Kalender 2018 für den Kalender im Utz Benkel Verlag. In den letzten beiden Jahren habe ich mich mit einem Portrait von Lucy Maholy 2015 (siehe hier) und  einem Doppelportrait von Andy Warhol und Basquiat 2016 (siehe hier) beteiligt.

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox - Version 4 - Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 4 – Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ihr erinnert euch? Ich war nicht zufrieden mit meinen ersten zeichnerischen Ergebnissen (siehe hier). Nun bin ich zufrieden. Ich habe noch zwei Versionen gezeichnet. Dieses mal nach einem schlechten Standbild des Videos Summertime (siehe hier). Auch mag ich das Maurizius Blau mit dem Indigo von Rohrer&Klingers. Es vermittelt für mich mehr Tiefe als das Carput Mortuum mit Krapprot.

Eigentlich mag ich die Version 3 sehr, hier springt mich die Musik der Annie Lennox an. Der Text der Version 4 ist für mich auch ein gutes Bildelement, besonders, wenn ich daran denke, dass mein Sinnbild den ganzen Monat Dezember (ihr Geburtsmonat) für den Betrachter sichtbar sein wird.

Utz wollte noch ein kurzes Statement von mir, warum ich gerade Annie Lennox für den Musikerinnen / Musiker Kalender gewählt habe. Dieses Statement möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ich habe Annie Lennox gewählt, weil ich als Frau zum einen natürlich unbedingt eine Musikerin zeichnen wollte. Wichtiger sind natürlich ihre musikalischen Qualitäten. Annie Lennox war schon ein Star als ich noch ein Teenager war, 1981 brachte Eurythmics ihr erstes Album heraus, ich war gerade 16 Jahre alt. Annies Musik begleitete mich durch mein Leben, ich mag ihre androgyne Ausstrahlung und vor allem ihre volle Stimme. Die reife Annie Lennox ist weiblicher geworden, ihre Stimme jedoch ist und bleibt unverwechselbar.

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox - Version 3 - Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 3 – Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 40 x 30 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Mein Sinnbild von Annie Lennox – Version 1 und 2 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Kalender, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Mai 2017

 

Ich beschäftige mich gerade mit meinem Kalenderblatt für den Musikerinnen / Musiker Kalender 2018 für den Kalender im Utz Benkel Verlag. In den letzten beiden Jahren habe ich mich mit einem Portrait von Lucy Maholy 2015 (siehe hier) und  einem Doppelportrait von Andy Warhol und Basquiat 2016 (siehe hier) beteiligt.

 

Annie Lennox - Version 2 - 17 x 24 cm - Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Annie Lennox – Version 2 – 17 x 24 cm – Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe für dieses Jahr angeboten, Annie Lennox zu zeichnen. Dazu habe ich ihr Video Summertime (siehe hier) gesehen und gehört. Ich mag das Lied, es ist sehr eindrucksvoll, welch ein Volumen Lennox Stimme besitzt. Ich hatte verschlafen, dass sie nun nicht mehr die junge, hübsche, androgyne Frau ist, sondern das nun eine reife, gestandene Frau, deren Erfahrungen im Gesicht abzulesen sind, im Video singt.

Als erstes habe ich während des ersten Ansehens Skizzen von Annie Lennox gemacht. Dabei möchte ich meinen Eindruck von ihr in schnellen Skizzen festhalten und auch herausbekommen, in welcher Komposition ich sie darstelle. Gerade diese ersten Skizzen helfen mir sehr, ihren Charakter zu erfassen.

Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass es fällt mir so schwer fällt, die reife Annie Lennox zu zeichnen. Manchmal klappt nicht alles gleich so wie ich mir das vorstelle – ich muss zugeben, es kommt nicht oft vor, aber es kommt vor. Zuerst habe ich ein Blatt der Größe 50 x 40 cm genommen und festgestellt, dass die Qualität des Videos einfach zu schlecht ist und ich Annies Linien nicht so gut erkennen kann, um ein großes Blatt zu füllen. Ohne ein Foto habe ich das Blatt sofort zerissen. Ein wohltuendes Gefühl.

Danach habe ich mich entschlossen, kleinere Blätter zu verwenden, aber auch mit diesen Ergebnissen bin ich nicht zufrieden. Sie spiegeln für mich noch nicht Annie Lennox wieder. Mir fehlt das Beiwerk, der Mehrwert zum Foto oder besser zum Film.

Für die weitere Arbeit am Portrait von Annie Lennox benötige ich Strategien. Zuerst werde ich eine andere Farbe benutzen – ich war der Meinung, Annie Lennox wäre rot bis englisch rot. Aber irgendwie finde ich die Farbe zu blutig. Ich werde wohl Mauriziusblau mit Indigo für den nächsten Portraiversuch verwenden. Und ich muss mich ersteinmal beruhigen – ich bin sauer mit mir selber, dass das Portrait nicht auf Anhieb den Vorstellungen in meinem Kopf entspricht. Muss ich vielleicht erst meine Vorstellung von der jungen Annie Lennox durch die der reifen Annie Lennox ersetzen? Ich werde berichten.

 

 

Männer Kalender 2017 – dieses Jahr bin ich der Februar – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Ausstellungstip, Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 25. August 2016

 

Dieses Jahr bin ich der Februar im Männer Kalender 2017.

 

Susanne Haun und der Männerkalender 2017 (c) Foto von Susanne Haun

Susanne Haun und der Männerkalender 2017 (c) Foto von Susanne Haun

 

„Ein Kalender mit 13 Porträts von außergewöhnlichen Männern aus aller Welt, aus unterschiedlichen Lebensbereichen und verschiedenen Jahrhunderten – gemalt, gezeichnet, geschnitten von zeitgenössischen KünstlerInnen. In dieser Art bisher einmalig.“ schreibt der Künstler und Verleger Utz Benkel auf seiner Homepage über den Kalender.

Henry Tauber, der Präsident der Deutschen Exlibris-Gesellschaft e.V. schreibt in seinem Vorwort über meine Arbeit:
„Als Schulterstück stellt Susanne Haun den New Yorker Papst der Pop Art Andy Warhol dar (…), spinxhaft, androgyn, albinoartig, mit verschiedensten Nuancen von Rot und Pink übergossen, die in seinem eigenen Werk farblich dominierten. Nahe dem Herzen, pltziert in einem seperaten Herz, Jean-Michel Basquiat, mit dem Wahrhol in den 1980ern zeitweilig eng zusammenarbeitete.“²

Der Kalender kostet 19.50 Euro (inkl. 5 Euro Versandkosten). Ihr könnt den Kalender bei Utz Benkel per E-Mail an grafik-benkel@t-online.de telefonisch über +49-151-64521810  bestellen.

Wer den Kalender mit persönlicher Widmung für den o.g. Preis von mir bestellen möchte, der schreibt einfach eine Mail an info@susannehaun.de.

Der Kalender wird am 28. August 2016 in Schmetterlingshorst, Zum Schmetterlingshorst 2, 12559 Berlin Köpenick, um 15 Uhr präsentiert. Es werden beteiligte Künstler und der Schirmherr Gregor Gysi anwesend sein.

 

 

Kalender 2017 Männer - Verlag Utz Benkel

Kalender 2017 Männer – Verlag Utz Benkel

 

Susanne Haun und der Männerkalender 2017 (c) Foto von Susanne Haun

Susanne Haun und der Männerkalender 2017 (c) Foto von Susanne Haun

 

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² Kalender Männer 2017, Vorwort, Henry Tauber, Berlin 2016.

Meine Vorstellung von Andy Warhol und Basquiat – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Juni 2016

 

Schon lange fasziniert mich die Freundschaft zwischen Warhal und Basquiat (siehe hier).

 

Andy Warhol trifft auf Basquiat - 40 x 30 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Andy Warhol trifft auf Basquiat – 40 x 30 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der 1960 geborene Jean-Michel Basquiat war der erste afroamerikanische Künstler, der den Durchbruch in der hauptsächlich weißen Kunstwelt schaffte. Mit 21 Jahren ist Basquiat bis heute der jüngste Teilnehmer einer documenta.

Ich wurde Anfang 2000 mit dem gleichnamigen Film Basquiat auf ihn aufmerksam und verarbeitete damals meine Eindrücke in eine 220 x 140 cm große Leinwand, die im Schlossparktheater Berlin 2005 gezeigt wurde.

Basquiat lernte Warhol durch den Musikkritiker Glenn O’Brian kennen. Die Freundschaft von Warhol und Basquiat war so intensiv, dass Basquiat in eine schwere Krise geriet, als Andy Warhol im Februar 1987 starb. Basquiat selber starb 1988 1 1/2 Jahre später als Warhol an einer Überdosis.

Als Utz Benkel mich fragte, ob ich mich dieses Jahr an einem Wandalender Männer 2017 beteiligen möchte, hatte ich die Freundschaft Warhols und Basquiats im Kopf. Mehr Informationen zum Kalender findet ihr auf der Homepage von Utz Benkel (siehe hier). Letztes Jahr verlegte Utz den Wandkalender Starke Frauen 2016. Ihr erinnert euch (siehe hier, bitte scrollen)?

 

 

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