Vergänglichkeit · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Walt Disney

Alle unsere Träume können sich erfüllen,
wenn wir den Mut haben,
ihnen zu folgen.

Walt Disney, 1901 – 1966, US-amerikanischer Trickfilmzeichner und Filmproduzent.

Geburtstagsblumenstrauß, 30 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Geburtstagsblumenstrauß, 30 x 30 cm, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 7. Mai 2019

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Bla ist grüner als La blau… – Zeichnung von Susanne Haun

Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

#60

Für ein Manifest genügt ein Wort: …

 schrieb Jürgen mir schon mitte November im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ich brauchte nicht lange überlegen, das Wort lautet natürlich

„… Kunst!“.

Für diesen Beitrag habe ich die letzten beiden Seiten des Katalogs verwendet, den ich für die Übermalungen dieses Projekts verwende. In Gedanken überlege ich, welchen Katalog / Buch ich als nächstes verwenden werde. Mal schauen, was ich da finde.

Und nun zu dir, Jürgen, mit der Beantwortung meines letzten Satzes hast du mir einen schweren Brocken geliefert.:

#59 (->siehe hier)
S: „Irgendwann wird der Mensch müde, …“
J: “…hört nur noch auf seinen Bauch und schon steht Satans Thron im Pergamonmuseum.”

Erst wollte ich deine Satzfortsetzung gar nicht auf meinem Blog schreiben. Wir haben das ausführlich diskutiert. Da du diesen Satz aber im Rahmen unseres Kunstprojekts beendet hast, habe ich dann doch beschlossen, ihn in der Auflistung aufzunehmen. Du hast dich bei der Beantwortung ironisch am Tagesgeschehen orientiert. Ja, das Tagesgeschehen birgt eine Ironie. Leider ist es den meisten Menschen bitterernst, wie wir wieder aktuell in den Nachrichten erfahren.

Es ist doch kaum zu glauben, was gerade auf unserer Welt passiert.

Wie wollen wir weiter mit unserem Projekt agieren, fragte ich mich. Wollen wir aktuell bleiben? Oder wollen wir in unsere eigenen abstrakten Welten steigen und unser Projekt ins sureale, dadaistische führen?

Eine schwere Frage, weswegen ich dir diesen Satzanfang mitgebe:

#61
S: „Bla ist grüner als La blau…“

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Portraitmalerei · Selbstbildniss Tagebuch 2020 · Zeichnung

Selbstbildnisstagebuch 19.10. – 31.12.2020 – Susanne Haun

Selbstbildnisstagebuch 19.10. - 31.12.2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Selbstbildnisstagebuch 19.10. – 31.12.2020, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Endlich!

Am Wochenende habe ich es endlich geschafft, die noch offenen Wochen meiner Selbstbildnisstagebücher eizuscannen und euch hier zu präsentieren.

Meine Slebstbildnisstagebücher werden auch in meiner Werkschau (siehe hier) vorgestellt und mit hilfe eines QR-Codes können alle zu einem Jahr gehörigen Zeichnungen aufgerufen werden. Da schon knapp 100 Ausgaben meiner Werkschau ausgeliefert wurden, ist es auch Zeit, das Jahr 2020 zu vervollständigen.

Wenn du die Selfies größer betrachten möchtest -> Auf die Zeichnung klicken:

Buntstifte · Kunstgeschichte · Portraitmalerei · Selbstbildniss Tagebuch 2021 · Was es sonst so gibt! · Zeichnung

Frau kann mit ihrem Popo nicht auf drei Hochzeiten tanzen – Susanne Haun

Wie zu jedem Jahresbeginn mache ich mir Gedanken, welche zeitlichen Priotritäten ich in den kommenden 12 Monaten setzen sollte.

Frau kann eben nicht mit ihrem „A….“ (O-Ton) auf vielen Hochzeiten tanzen. Es gilt Entscheidungen zu fällen, die ich gerade gar nicht fällen möchte.

Ich beginne mit der Frage:

Wer bin ich?

Als Künstlerinnen und Künstler werden kreativ tätige Menschen bezeichnet, die als Arbeiten oder Kunstwerke bezeichnete Erzeugnisse künstlerischen Schaffens hervorbringen.

•Mit der Nutzung der Sozialen Medien wird die Künstlerin / der Künstler zum Vertriebsmanager.

• Mit der Nutzung der Online-Galerien wird die Künstlerin / der Künstler zum Galeristen.

• Mit der Organisation von Ausstellungen wird die Künstlerin / der Künstler zum Kurator.

• Mit der Erstellung des eigenen Werkverzeichnisses wird die Künstlerin / der Künstler zum Kunsthistoriker.

•Mit der eigenen Publikation wird die Künstlerin und der Künstler zum Verleger.

• Mit der Entwicklung der eigenen Homepage / Blog wird die Künstlerin und der Künstler zum Informatiker.

• Mit der Führung des Kassenbuchs und der selbstständigen Abgabe der Steuererklärung wird die Künstlerin und der Künstler zum Steuerberater.

Daraus folgt (mit einem Augenzwinkern), dass wir Künstlerinnen und Künstler wohl die letzten Universalgenies sind!

Wer aber bin ich nun? Und was will ich?

Künstlerin

Gestern habe ich in meinem neuen Kalender 2021 das erste Selbstportrait gezeichnet.

Es sind noch alle Selbstportraits von November – Dezember 2020 aus dem vergangenen Jahr 2020 in meinen Kalendern zu scannen und zu bloggen.

Wann?

Ich möchte Wolken zeichnen, die Dekameron weiter illustrieren, den großen Tizian auf Leinwand interpretieren und und und …

Kunsthistorikerin

Heute habe ich im Colloquium meine Dissertation vorgestellt und festgestellt, dass ich viel zu wenig daran gearbeitet habe. Ich nehme mir vor, mir mehr Zeit für meine Promotion zu nehmen. Das heisst, ich muss etwas streichen.

Autorin

Meine Werkschau im Eichhörnchenverlag ist herausgekommen. Es ist unglaublich, die ersten knapp 100 Exemplare sind schon verkauft. Trotzdem möchte ich dafür werben, dass auch die nächsten 150 Exemplare verkauft werden.

Dozentin

Ich bereite Kurse in zoom vor und unterrichte zum Beispiel den gesamten Montag (Veröffentlichen und Verkaufen im Internet) und Dienstag (Werkverzeichnis).

Systemanalitikerin

Ich möchte eine Startseite und Landingpages für meinen Internetauftritt entwerfen.

Und nun?

Ach ja, meine Steuererklärung für 2020 steht an, das Kassenbuch muss geschrieben werden.

Und was mache ich jetzt?

Ich rahme und verpacke meine Sinnbilder von Tilda Swinton und Andy Warhol, die ich beide im Zuge der Werkschau verkauft habe.

Und dann? Ich bin seit 6 Uhr früh auf, es wird dann Zeit für mich, mich zu erholen und für morgen Kraft zu schöpfen, um aufs neue zu priorisieren, was ich als nächstes tun werde.

Blumen und Pflanzen · Engel · Selbstbildnisse · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Paulo Coelho

Liebe ist, was dich lächeln lässt, wenn du müde bist.

Paulo Coelho, * 1947 in Rio de Janeiro, brasilianischer Schriftsteller

Glücksengel Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Glücksengel Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Engel · Tiere · Zeichnung

Künstlerinnen-Postkarten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten viele Künstlerinnen Postkarten versendet.

Aus meinem sehr reichhaltigen Fundus habe ich passende Karten ausgesucht. Drei Karten habe ich neu gezeichnet, die ich hier in meinem Blog zeigen möchte. In meinem digitalen Werkverzeichnis habe ich sie in der Rubrik Künstlerpostkarten aufgenommen.

Engel mit Hörner, 12 x 17 cm, Tusche auf Aquarellkartion, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Engel mit Hörner, 12 x 17 cm, Tusche auf Aquarellkartion, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das digitale Werkverzeichnis

Mein Werkverzeichnis lebt. Mit dem erfassen ein jeder Arbeit gewinne ich neue Erkenntnisse. Am Freitag werde ich Online im Colloquium die erste Vorstellung meiner Dissertation zum Werkverzeichnis vorstellen. Dazu werde ich die historische Entwicklung des Werkverzeichnisses schildern. Ich bin schon sehr aufgeregt.

Zurzeit gibt es noch organisatorisch viel zu tun. Mein FU Account wurde nach meiner Exmatrikulation gelöscht. Mein Account bei der udk ist leider an manchen Stellen nicht richtig konfiguriert, so dass ich noch einigen Verwaltungsaufwand bis Freitag vor mir habe. Leider.

Blumen und Pflanzen · Portraitmalerei · Selbstbildnisse · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Olivia Wenzel

Was gäbe ich dafür,
meiner Großmutter und meiner Mutter
zu einem unmöglichen Zeitpunkt zu begegnen,
an dem wir alle 15 Jahre alt wären.

Was hätten wir einander zu erzählen,
was könnten wir einander Anvertrauen?
Wären wir Freundinnen?

Olivia Wenzel, * 1985 in Weimar, deutsche Schriftstellerin, Dramaturgin, Musikerin und Performerin.

Angst vor den eigenen Gedanken (c) Zeichnung von Susanne Haun
Angst vor den eigenen Gedanken (c) Zeichnung von Susanne Haun

Auf das Buch 1000 serpentinen angst von Olivia Wenzel bin ich durch ein Artikel im Tagesspiegel (-> Klick) aufmerksam geworden. Es ist ein außergewöhnliches Buch, interessant geschrieben, voller Fragen wie die oben zitierte, die sich jeder stellen kann. Ich persönlich empfinde die Fragen als bereichernd.
Das Buch handelt von alltäglichen rassistichen Kommentare, von Herkunft und Verlust, Lebensfreude und Einsamkeit.

Das von mir ausgewählte Zitat findet sich auf Seite 207. Das Buch ist am 4.3.20 im Fischer Verlag erschienen (-> Klick).

Portraitmalerei · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat zu Weihmachten – Edna Ferber

Weihnachten ist keine Jahreszeit.

Es ist ein Gefühl.

Edna Ferber, 1885 – 1968, US-amerikanische Schriftstellerin ungarischer Herkunft.

Blumen und Pflanzen · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Rainer Maria Rilke

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.

Rainer Maria Rilke, 1875 – 1926, österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache

Tanne - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Aquarellkarton
Tanne – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Aquarellkarton
Berühmt · Eichhörnchenverlag · Portraitmalerei · Verkauf über Singulart · Zeichnung

Mein Sinnbild von Correggios Madonna del Latte – Zeichnung von Susanne Haun

Die Madonna del Latte wurde von Correggio in der Größe 69 cm x  57 cm um 1524 gemalt. Das Bild befindet sich im Szépművészeti Múzeum in Budapest.

Mich faszinierte dieses klassische Bild der Frau und ich wollte es gerne um die Engelsflügel erweitern und in meiner Art interpretieren.

Maria lactans – die stillende Mutter Gottes

Katharina Schulze vom Eichörnchenverlag hat einen längeren Artikel zur Maria lactans durch die Zeitgeschichte geschrieben und auch meine Madonna nicht vergessen.

Stillen ist für viele Menschen die erste Erfahrung von Nahrung, Intimität und liebevoller Beziehung. In der christlichen Ikonographie ist das Stillen in Gestalt der »Maria lactans« durch zahllose Andachts- und Gnadenbilder seit dem frühen Mittelalter bekannt. Hier wird die Brustweisung Mariens als klassisches Symbol ihrer Barmherzigkeit verstanden. (1) Das Motiv der Maria mit der unbefangen entblößten Brust mag manche durch seine Freizügigkeit überraschen, es findet sich aber quer durch die Kunst- und auch Religionsgeschichte.

Katharina Schulze im Eichhörnchenverlag https://eichhoernchenverlag.de/2020/12/18/maria-lactans/ , 18.12.2020, 18:38 Uhr

Den gesamten Artikel von Katharina könnt ihr lesen, wenn ihr dem Link (-> Klick) zum Blog des Eichhörnchenverlags folgt.

Es lohnt sich!

Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Engel braucht Flügel

In der unteren Bildergalerie auf diesem Blogbeitrag seht ihr ein Foto der Madonna in der Entstehungsphase, der Engel trägt noch keine Flügel.

Die Pariser Galerie Singulart

Die Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 cm, von Susanne Haun kann käuflich erworben werden. Ihr findet das Bild auf der Plattform der Pariser Galerie singulart, wenn ihr dem Link (-> klick) folgt.