Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Denke ich an den Ursprung des Kunstwerkes – Zeichnung von Susanne Haun

Der Ursprung des Nagels, Version 1, 24 x 37 cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Der Ursprung des Nagels, Version 1, 24 x 37 cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Das Ding ist Zeug

#68
„Wenn ich einen rostigen Nagel fotografiere …“

 gibt mir Jürgen als Satzanfang vor.

Ich beschäftige mich gerade mit dem Werkbegriff und bin tief in Heideggers Ursprung des Kunstwerkes abgetaucht.

Ich habe mich über den rostigen Nagel amüsiert, vor bestimmt 20 Jahren sagte einmal ein Dozent zu mir, dass es egal ist, ob ich Kunst mache oder ein Produzent seit, der Nägel herstellt, im Resultat sei es dasselbe. Der damalige Dozent hat natürlich Unrecht!

Faltungen

Und so beendete ich den Satz ganz mit meiner Auseinandersetzung zum Werkbegriff. Nicht, ohne dabei Jürgens Faltungen zu vergessen, die ich in der Aluminium Folie passend wiedergegeben sehe.

Beendung von Jürgens Satz: „… denke ich an den Ursprung des Kunstwerkes.“.

Der Ursprung des Nagels, Version 2, 24 x 37 cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Der Ursprung des Nagels, Version 2, 24 x 37 cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Im Brockhaus Blättern

Immer mehr Seiten des Brockhauses sind von mir bearbeitet so dachte ich, ihr wollt vielleicht mal mit mir blättern:

Susanne Haun – Blättern im Künstlerinnen Unikatbuch Projekt ohne Namen

Neuer Satzanfang für Jürgen:

#69

S: „Die Wahrheit liegt zwischen den Faltungen, weil …“


Auf Instagram könnt ihr dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> Klick<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).


Brockhaus

Den Brockhaus, Band Nr. 1, den ich für das Projekt ohne Name weiterhin als Malgrundlage verwende, habe ich aus einer „zu verschenken“ Kiste am Straßenrand mitgenommen. Es waren, glaube ich, noch einige Bände in der Kiste aber längst nicht alle. Ich werde anders als beim für die letzten Zeichnungen als Material verwendeten Katalog die Seiten nicht heraustrennen, sondern in das Buch malen.

Abstrakt · Buntstifte · Kunstgeschichte · Portraitmalerei · Was es sonst so gibt! · Zeichnung

Eingeschränkte Nutzung der Büchereien – Tagebucheintragungen Susanne Haun

Waiting for…

Nach meinem Wechsel der Uni von der FU zur Universität der Künste Berlin kamen doch einige administratorische Aufgaben auf mich zu. Neben der Befreiung vom Semesterticket brauchte ich auch einen neuen Büchereiausweis für die Universitätsbibliothek der udk. Mein Ausweis für die FU wurde mit Exmatrikulation eingezogen.

Tagebucheintrag 21.03.2021, Waiting for, Version 6, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Tagebucheintrag 21.03.2021, Waiting for, Version 6, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Büchereiausweis

Erst versuchte ich mir zu behelfen, indem ich mit meinem Ausweis der Berliner Stadtbibliotheken per Fernleihe Bücher in die Schiller-Bibliothek bei mir um die Ecke in die Müllerstraße Berlin Wedding kommen ließ. Leider sind die Außenmagazine der Zentralbibliothek geschlossen (warum auch immer?) und so konnte ich die doch zum Teil sehr speziellen Bücher für meine Promotion nicht ausleihen.

Leider darf man in Zeiten der Pandemie auch nicht mehr einfach in eine beliebige Universitäts-Bücherei gehen, dort einen Arbeitsplatz belegen und forschen. Man (oder Frau) darf nur in die Uni-Bücherei gehen, in der man auch immatrikuliert ist, und man kommt dann auch tatsächlich nur mit dem Bücherei Ausweis hinein. Zum Glück konnte ich den Ausweis der udk Universitätsbibliothek online beantragen. Nun muss ich ihn aber „real live“ abholen. Dazu benötige ich die Mail, dass der Ausweis für mich bereit liegt und meinen Personalausweis. Termine werden nicht vergeben. Man soll sich auf eine längere Wartezeit einrichten und in der Schlange 2 Meter Abstand zur Vorderfrau halten. 🙁

Na schönen Dank!

Immerhin ist die Bibliothek zwischen 10 und 20 Uhr geöffnet und ich habe gleich 3 Bücher bestellt, hoffen wir mal, dass das Magazin der Uni-Bibliothek geöffnet hat und ich die Bücher mit meinem neuen Ausleihausweis abholen kann. Immerhin kann ich in die Bücherei, mir Bücher, die entleihbar sind holen und diese an der Selbstverbuchung ausleihen.

Noch habe ich keine Bestätigung, für die Bereitstellung der Bücher. Erst, wenn diese Bestätigung per Mail bei mir eingegangen ist, erst dann kann ich die Bücher abholen.

Ob das was wird?

agebucheintrag-31.03.2021-Kommunikation-Version-2-20-x-15-cm-Tinte-und-Buntstift-auf-Silberburg-Büttenpapier-Zeichnung-von-Susanne-Haun-c-VG-Bild-Kunst-Bonn-2021
Tagebucheintrag-31.03.2021-Kommunikation-Version-2-20-x-15-cm-Tinte-und-Buntstift-auf-Silberburg-Büttenpapier-Zeichnung-von-Susanne-Haun-(c)-VG-Bild-Kunst-Bonn-2021

Tagebucheintragungen

Natürlich forsche ich nicht nur, ich zeichne auch. In diesem Beitrag zeige ich euch meine Tagebucheintragungen zum Thema warten und Kommunikation.

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Projekt ohne Namen – Iras Ta Det Lonk – Zeichnung von Susanne Haun

Klarer Ausdrücken, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Klarer Ausdrücken, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Der klare Ausdruck

#66
Sie sollten sich klarer ausdrücken …

 gibt mir Jürgen als Satzanfang vor.

Das mit dem klar ausdrücken ist so eine Sache, die mir übrigens nicht leicht fällt. Oft bin ich in Gedanken und in meiner Welt, spricht mich dann jemand an, dann komme ich aus den Tiefen meiner Gedanke, weiß nicht worum es gerade geht und kann auch keinen Klartext reden.
Als nächstes dachte ich an den Dadaismus. Ich bin ein großer Fan von Hannah Höch und Schwitters Anna Blume ist eines meiner Lieblingsgedichte.

„… IRAS TA DET LONK.“.

Buchstaben Collagen

Das Collagieren und Bearbeiten des Brockaus macht mir viel Freude und gehört im Moment zu meinen bevorzugten Arbeiten. So bin ich mit dem Beantworten von Jürgens Sätzen schnell dabei!


Neuer Satzanfang

Viel länger als über die Beantwortung von Jürgens Satz habe ich über den neuen Satzanfang nachgedacht. Bleibe ich im Dadaismus oder beginne ich wieder mit einem geordneten Satz?

#67
S: „Dadaismus ist ….“


Ich denke, meine Entscheidung zu diesem Satzanfang gibt diese Frage in Jürgens Händen! 😉



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Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).


Brockhaus

Den Brockhaus, Band Nr. 1, den ich für das Projekt ohne Name weiterhin als Malgrundlage verwende, habe ich aus einer „zu verschenken“ Kiste am Straßenrand mitgenommen. Es waren, glaube ich, noch einige Bände in der Kiste aber längst nicht alle. Ich werde anders als beim für die letzten Zeichnungen als Material verwendeten Katalog die Seiten nicht heraustrennen, sondern in das Buch malen.

In wie weit ich dabei bleibe, dass weiß ich noch nicht, das wird die Zeit zeigen.

Künstlerinnen Unikatbuch · Künstlerunikatbuch · Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Irgendwann wird der Mensch müde – Zeichnung von Susanne Haun

Irgendwann wird der Mensch müde, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Irgendwann wird der Mensch müde, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Meine Vorgabe

#59, „Irgendwann wird der Mensch müde…“, gab ich Jürgen als Satzanfang vor. Er verarbeitete den Satz mit der Ironie des Zeitgeschehens (klick) mit den Worten „…hört nur noch auf seinen Bauch und schon steht Satans Thron im Pergamonmuseum.“.

Collage

Ich bearbeite da Buch mit der Technik der Collage und habe so zwei müde Gesichter geschaffen, die sich je nachdem, wie die Seiten geblättert sind, verändern.


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Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).


Brockhaus

Den Brockhaus, Band Nr. 1, den ich für das Projekt ohne Name weiterhin als Malgrundlage verwende, habe ich aus einer „zu verschenken“ Kiste am Straßenrand mitgenommen. Es waren, glaube ich, noch einige Bände in der Kiste aber längst nicht alle. Ich werde anders als beim für die letzten Zeichnungen als Material verwendeten Katalog die Seiten nicht heraustrennen, sondern in das Buch malen.

In wie weit ich dabei bleibe, dass weiß ich noch nicht, das wird die Zeit zeigen.

Wikipedia Story

Übrigens? Habt ihr meinen Artikel (-> Klick) über die Wikipedia Story von Pavel Richter gelesen? Der Autor widmet der Geschichte des Brockhaus einige sehr interessante Seiten.

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Nachtrag: Projekt ohne Namen – … ziehen Sie Handschuhe an? – Zeichnung von Susanne Haun

Ziehen sie Handschuhe an, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Ziehen sie Handschuhe an, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Nachtrag zum Projekt ohne Name: Handschuhe

#64
Verbringen sie ihre Tage im Dreck oder …?

 gibt mir Jürgen als Satzanfang vor.

Ich habe große kreative Freude daran, den Brockhaus zu bearbeiten und habe noch vier Seiten zum Thema Handschuhe bearbeitet. Die letzte Seite, die eigentlich die erste in der Buchreihenfolge ist, ist noch am Entstehen.

„… ziehen Sie Handschuhe an.“.


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Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).


Brockhaus

Den Brockhaus, Band Nr. 1, den ich für das Projekt ohne Name weiterhin als Malgrundlage verwende, habe ich aus einer „zu verschenken“ Kiste am Straßenrand mitgenommen. Es waren, glaube ich, noch einige Bände in der Kiste aber längst nicht alle. Ich werde anders als beim für die letzten Zeichnungen als Material verwendeten Katalog die Seiten nicht heraustrennen, sondern in das Buch malen.

In wie weit ich dabei bleibe, dass weiß ich noch nicht, das wird die Zeit zeigen.

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – … ziehen Sie Handschuhe an? – Zeichnung von Susanne Haun

Ziehen sie Handschuhe an, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Ziehen sie Handschuhe an, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Im Dreck wühlen

#64
Verbringen sie ihre Tage im Dreck oder …?

 gibt mir Jürgen als Satzanfang vor.

Tatsächlich, ich wühle gerne im Dreck, wenn damit Modder, Farbe oder ähnliches gemeint ist. Wenn ich koche, dann koche ich mit vollem Körpereinsatz und meine Kleidung sieht danach auch entspechend aus. Besonders das Mehl beim Backen findet sich überall an mir wieder. Mein Bruder und auch Micha sind dafür ete petete. Es kommt gar nicht in Frage Huhn oder ähnliches mit den Händen zu essen. Oder gar einen klebrigen Apfel! Für die beiden sind die Handschuhe, mit denen ich Jürgens Satz beende!

„… ziehen Sie Handschuhe an.“.

Jürgen beantwortete meinen letzten Satz

#63 (-> Klick <-)
S: „Es ist immer wieder aufregend … „

J: “ … wie die Linien das Blatt durchsägen.“

Die Vollendung meines Satzes hat mir ausgesprochen gut gefallen 🙂
Während ich schreibe, höre ich von Oscar Isaac das Lied „Fare thee well“ aus dem Film „Inside Llewyn Davis“. Ich mag diesen Film sehr und ich kann mich auch als bildende Künstlerin gut in die Lage der Hauptperson hereinversetzen. Der Text ist nicht tiefgehend mit der Melody aber eine sehr schöne Balade. So gebe ich Jürgen eine Songzeile als Satzanfang vor:

#65
S: „Now my apron’s up to my chin, because…“ (Quelle)


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Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).


Brockhaus

Den Brockhaus, Band Nr. 1, den ich für das Projekt ohne Name weiterhin als Malgrundlage verwende, habe ich aus einer „zu verschenken“ Kiste am Straßenrand mitgenommen. Es waren, glaube ich, noch einige Bände in der Kiste aber längst nicht alle. Ich werde anders als beim für die letzten Zeichnungen als Material verwendeten Katalog die Seiten nicht heraustrennen, sondern in das Buch malen.

In wie weit ich dabei bleibe, dass weiß ich noch nicht, das wird die Zeit zeigen.

Wikipedia Story

Übrigens? Habt ihr meinen Artikel (-> Klick) über die Wikipedia Story von Pavel Richter gelesen? Der Autor widmet der Geschichte des Brockhaus einige sehr interessante Seiten.

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Der Berg, das Boot, der Baum und schon … – Zeichnung von Susanne Haun

Baum, Berg und Boot, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Baum, Berg und Boot, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Was ist Heimat?

#62

Der Berg, das Boot, der Baum und schon …

 gibt mir Jürgen als Satzanfang vor.

Ich dachte mir, Mensch kann auch im Boot, auf dem Berg oder im Baum leben und so vollendete ich den Satz mit:

„… ist das Rezept für Heimat fertig“.

Die Heimat ist vieldiskutiert.

Brauche ich Heimat?

Habe ich eine Heimat?

Wie sieht meine Heimat aus?

Da ich bei der letzten Vollendung von Jürgens Satz (siehe hier) die letzte Katalogseite von Julian Schnabel verwendet habe, musste ich mir nun überlegen, wie ich weiter verfahre.

Neuer Satzanfang für Jürgen

#63
S: „Es ist immer wieder aufregend … „


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Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).


Brockhaus

Für diesen Satzanfang brauchte ich ein neues Medium, auf das ich mit meinen Markern zeichnen konnte. Das war nicht einfach, ich hatte jedoch einiges gesammelt.

Den Brockhaus, Band Nr. 1 habe ich aus einer „zu verschenken“ Kiste am Straßenrand mitgenommen. Es waren, glaube ich, noch einige Bände in der Kiste aber längst nicht alle. Ich werde anders als beim für die letzten Zeichnungen als Material verwendeten Katalog die Seiten nicht heraustrennen, sondern in das Buch malen.

In wie weit ich dabei bleibe, dass weiß ich noch nicht, das wird die Zeit zeigen.

Wikipedia Story

Übrigens? Habt ihr meinen Artikel (-> Klick) über die Wikipedia Story von Pavel Richter gelesen? Der Autor widmet der Geschichte des Brockhaus einige sehr interessante Seiten.

Marker · Projekt ohne Namen · Zeichnung

Projekt ohne Namen – Bla ist grüner als La blau… – Zeichnung von Susanne Haun

Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Kunst, 30,5 x 22,7 cm, Marker auf Katalog, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

#60

Für ein Manifest genügt ein Wort: …

 schrieb Jürgen mir schon mitte November im Rahmen unseres Projekts ohne Namen.

Ich brauchte nicht lange überlegen, das Wort lautet natürlich

„… Kunst!“.

Für diesen Beitrag habe ich die letzten beiden Seiten des Katalogs verwendet, den ich für die Übermalungen dieses Projekts verwende. In Gedanken überlege ich, welchen Katalog / Buch ich als nächstes verwenden werde. Mal schauen, was ich da finde.

Und nun zu dir, Jürgen, mit der Beantwortung meines letzten Satzes hast du mir einen schweren Brocken geliefert.:

#59 (->siehe hier)
S: „Irgendwann wird der Mensch müde, …“
J: “…hört nur noch auf seinen Bauch und schon steht Satans Thron im Pergamonmuseum.”

Erst wollte ich deine Satzfortsetzung gar nicht auf meinem Blog schreiben. Wir haben das ausführlich diskutiert. Da du diesen Satz aber im Rahmen unseres Kunstprojekts beendet hast, habe ich dann doch beschlossen, ihn in der Auflistung aufzunehmen. Du hast dich bei der Beantwortung ironisch am Tagesgeschehen orientiert. Ja, das Tagesgeschehen birgt eine Ironie. Leider ist es den meisten Menschen bitterernst, wie wir wieder aktuell in den Nachrichten erfahren.

Es ist doch kaum zu glauben, was gerade auf unserer Welt passiert.

Wie wollen wir weiter mit unserem Projekt agieren, fragte ich mich. Wollen wir aktuell bleiben? Oder wollen wir in unsere eigenen abstrakten Welten steigen und unser Projekt ins sureale, dadaistische führen?

Eine schwere Frage, weswegen ich dir diesen Satzanfang mitgebe:

#61
S: „Bla ist grüner als La blau…“

Auf Instagram kann man dem Projekt ohne Name auch hier verfolgen: >>> xxx<<<<

Den Verlauf des Projekts ohne Name, das am 24. November 2016 begann, habe ich auf einer Seite meines Blogs zusammengefasst (-> klick).

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Zur Erinnerungsaufrischung der Leserinen und  Leser:

Julian Schnabel eignete sich 1989 ein gefundenes Ölgemälde 51 x 38,5 Inches (1,40 x 1 Meter) an.

Der Künstler bearbeitete es mit Ölfarbe und Marker und eignete sich damit das Kunstwerk an, machte es zu einem Teil seinesŒuvres.

«Appropriation Art» wird diese Art der Zeitgenössischen Kunst genannt.

Schnabel ist kein Kopist, er setzt mit seiner Arbeit bewusst einen Stachel in das Konzept der Autorschaft. Wenn ihr diesem Link folgt (Klick) könnt ihr euch von Andreas Beyer von der Universität Basel als Audiodatei anhören, was unter Aneignung in der Kunst zu verstehen ist.

In diesem Artikel der NY Times (Klick) könnt ihr ein Foto von Schnabels angeeigneten Ölgemälden sehen. Ich vermute, dass die meisten von euch Schnabel bisher eher als Filmregisseur wahrgenommen haben. Vielleicht hat der eine oder andere schon den neusten Film Schnabels über van Gogh gesehen? Wilhem Dafoe spielt den schon so oft dargestellten Künstler, der durch seine Naturdarstellungen und vor allem durch sein abgeschnittenes Ohr einen herausragenden Platz in der Kunstgeschichte einnimmt.

Seit ca. zwei Jahren arbeiten Jürgen und ich am Projekt ohne Namen. Wir werfen uns angefangene Sätze in unseren Blöggen zu, die der andere – natürlich künstlerisch – beantwortet. In diesen Sätzen werden die jeweiligen aktuellen Themen der beiden verarbeitet.

So kommt es, dass ich mit meinen Markerstiften und Acryl mir den Schnabel angeeignet habe. Natürlich nicht sein Original. Bei irgendeinem Flohmarktbesuch kaufte ich mir fasziniert den Katalog JULIAN SCHNABEL – Fox Farm Paintings, December 1, 1989, – Januarx 6, 1990, The Pace Gallery, 32 East 57th Streer, New York 10022.  Der Katalog ist 30,5 x 22,8 cm groß.

Berühmt · Eichhörnchenverlag · Portraitmalerei · Verkauf über Singulart · Zeichnung

Mein Sinnbild von Correggios Madonna del Latte – Zeichnung von Susanne Haun

Die Madonna del Latte wurde von Correggio in der Größe 69 cm x  57 cm um 1524 gemalt. Das Bild befindet sich im Szépművészeti Múzeum in Budapest.

Mich faszinierte dieses klassische Bild der Frau und ich wollte es gerne um die Engelsflügel erweitern und in meiner Art interpretieren.

Maria lactans – die stillende Mutter Gottes

Katharina Schulze vom Eichörnchenverlag hat einen längeren Artikel zur Maria lactans durch die Zeitgeschichte geschrieben und auch meine Madonna nicht vergessen.

Stillen ist für viele Menschen die erste Erfahrung von Nahrung, Intimität und liebevoller Beziehung. In der christlichen Ikonographie ist das Stillen in Gestalt der »Maria lactans« durch zahllose Andachts- und Gnadenbilder seit dem frühen Mittelalter bekannt. Hier wird die Brustweisung Mariens als klassisches Symbol ihrer Barmherzigkeit verstanden. (1) Das Motiv der Maria mit der unbefangen entblößten Brust mag manche durch seine Freizügigkeit überraschen, es findet sich aber quer durch die Kunst- und auch Religionsgeschichte.

Katharina Schulze im Eichhörnchenverlag https://eichhoernchenverlag.de/2020/12/18/maria-lactans/ , 18.12.2020, 18:38 Uhr

Den gesamten Artikel von Katharina könnt ihr lesen, wenn ihr dem Link (-> Klick) zum Blog des Eichhörnchenverlags folgt.

Es lohnt sich!

Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 (c) Zeichnung von Susanne Haun
Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Engel braucht Flügel

In der unteren Bildergalerie auf diesem Blogbeitrag seht ihr ein Foto der Madonna in der Entstehungsphase, der Engel trägt noch keine Flügel.

Die Pariser Galerie Singulart

Die Madonne del Latte nach Corregio, 50 x 65 cm, von Susanne Haun kann käuflich erworben werden. Ihr findet das Bild auf der Plattform der Pariser Galerie singulart, wenn ihr dem Link (-> klick) folgt.

 

Foto · Kunstgeschichte · Stillleben · Tip · Zeichnung

Hinter den Kulissen von @bakingcris ( Cristina Bonadonna Wiedebusch) – Susanne Haun

 

Susanne Haun hinter den Kulissen von @bakingcris
Susanne Haun hinter den Kulissen von @bakingcris

 

Wer mir auf Instagram folgt, hat schon dort von meinem Besuch bei Cristina gelesen / geschaut (-> Klick):

@bakingcris , alias Cristina Wiedebusch (-> Klick) die die schönsten Torten zaubert. Wir kennen uns schon seit 2013 vom Studium. Ihr Thema waren die Utrechter Caravaggisten. Das Bild Die Befreiung Petri von Gerrit van Honthorst aus der berliner Gemäldegalerie war ihr Master Thema. Sieht man den Stillleben, die sie für ihre Torten kreiert, nicht ihr kunsthistorische Passion an?


Last week I was at @bakingcris , which conjures the most beautiful cakes. We know each other since 2013 from our studies. Her topic was the Utrecht caravaggists. One picture by Honthorst from the Berliner Gemäldegalerie was her master theme. Doesn’t her passion for art history show in the still lifes she creates for her cakes?

 

Hier einige fotografische Impressionen von diesem inspirierenden Tag: