Susanne Haun

Einladung zum 14. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gast Peter Mück

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juni 2017

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines Kunstsalons!

Der 14. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun findet am 15. August 2017, 18 Uhr, in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin statt.

 Näher beleuchtet wird dieses Mal das Kunstnetzwerk.

Netzwerken ist heute eine Selbstverständlichkeit in jedem Beruf. Ohne Kontakte ist ein Fortkommen in jedem Beruf in fast jeder Branche fast aussichtslos!

So freue ich mich als Gast Peter Mück, den Initiator von crossart, dem lebendigen Ausstellungsportal für Künstler*innen und Kunstraumbetreiber*innen (http://crossart.ning.com/) begrüßen zu dürfen.

 

Salon Einladung Gast Peter Mück

 

Peter wird von seiner Arbeit über das Ausstellungsportal und welche Vermittlungsarbeit das Portal crossart für Künstler*Innen, Ausstellungsflächen und Galerien bietet, berichten. Im Oktober 2009 wurde die Internetplattform crossart mit dem Ziel zur Selbstvermarktung vom Künstlern Peter Mück gegründet. Das Künstlernetzwerk beherbergt mittlerweile rund 270 Künstler sowie 34 Ausstellungsräume (Stand 2017). Crossart arbeitet wie eine Agentur, bringt Künstler und Ausstellungsorte zusammen.

Peter Mück, der sich selber als Scratch-Art-Künstler bezeichnet, wird uns nicht nur das Netzwerk Crossart vorstellen, sondern auch einige seiner künstlerischen Arbeiten mitbringen, die er in Kommunikation mit Susanne Hauns Skizzenbücher im Galerie-/Salonraum zeigen wird.

Mück entwirft mit geschärftem, leicht ironischem Blick Szenarien unserer Zeit, die uns nachdenklich stimmen. Seine Technik hinterlässt Spuren im Trägermaterial, so wie seine Themen Spuren im Gedächtnis des Betrachters hinterlassen sollen.

Die Skizzenbücher Hauns werden auf eine bestimmte Seite fixiert und wie Objekte an der Wand präsentiert und somit der Blätterfunktion beraubt. Die Motive sind persönliche Eindrücke, die den politischen Eindrücken Mücks gegenübergestellt werden.

 

 

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

  1. August 2017 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72 M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Einladung (siehe hier) und Programm (siehe hier) im pdf – Format zum herunterladen und ausdrucken.

 

Programm

KunstSalon am Dienstag, 15.8.2017, Thema „Das Kunstnetzwerk“

Peter Mück http://crossart.ning.com/
Susanne Haun http://www.susannehaun.com

Susanne
Grußwort
Vorstellung von Peter Mück
Vorstellung Susanne

Peter
Die Geburt einer Idee
Gründung und erste Erfolge
Akquirieren neuer Künstler*innen und Ausstellungsorte

Susanne
Warum ich Mitglied bei crossart international bin
Was ich unter Netzwerken verstehe

Peter
Angebote von crossart
Crossart als soziale Plastik
Ein Blick in die Zukunft
Crossart Film, und Scratchart-Film (ca. je 5min)

Susanne
Schlusswort und Überleitung zur Kunst Peter Mücks
Peter demonstriert live seine von ihm entwickelte Scratchart

 

Das prometheus Bildarchiv und wann darf ich ein Bild veröffentlichen?

Posted in Künstlerische Forschung, Kunstgeschichte by Susanne Haun on 16. Mai 2017

 

Ich bin eine regelmäßige Benutzerin des Bildarchivs prometheus, das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre prometheus-bildarchiv.de .

Regelmäßig erhalte ich den Newsletter des Archivs und habe so schon des öfteren auf Grund der dort erhaltenen Hinweise interessante visuelle Stunden im Netz verbracht. Als Studentin der FU Berlin habe ich freien Zugang zum Archiv, ansonsten kostet der private Einzelzugriff 30 Euro / Jahr. Für meine Hausarbeiten benutze ich dieses reichhaltige Bildarchiv regelmäßig.

Im aktuellen Newsletter des prometheus Archivs habe ich Erläuterungen zur Veröffentlichung von Bildern gefunden, die ich sehr interessant finde, und die ich mir  gerne merken möchte.

Übrigens! Die Rechte an den Fotos von meinen Zeichnungen sind NICHT gemeinfrei. Bei Verwendung erhebe ich eine Lizenzgebühr.

Hier nun das Zitat aus dem prometheus Newsletter (siehe hier):

Gemeinfrei, Public Domain, CC-Lizenzen aus dem Newsletter des Prometheus Bildarchivs:

„Bei der Arbeit im Bildarchiv, dem Umgang und der Nutzung von Bildern für die Wissenschaft und die Lehre sowie darüber hinaus, müssen wir uns auch (immer wieder) mit dem Urheberrecht, dem Bildrecht beschäftigen. Dabei begegnen uns an verschiedenen Stellen die Creative Commons Urheberrechtslizenzen, eine standardisierte Methode, um urheberrechtliche Erlaubnisse an Werken zu geben.
Beginnen wir mit der CC0-Lizenz. Werke mit dieser Lizenz versehen, sind in die Gemeinfreiheit oder auch Public Domain entlassen. Da in prometheus heterogene Bilddatenbanken integriert sind, können Sie nach diesen Bildern unterschiedlich suchen. Suchen Sie in der erweiterten Suche beispielsweise in dem Feld „Bildrecht Fotografie“ nach „public domain“ oder „gemeinfrei“, dann werden rund 65.000 Datensätze vom Amsterdam Museum (Public Domain), der Historischen Glasdiasammlung (Public Domain Mark 1.0) und von Imago (gemeinfrei) angezeigt. In der Sammlung des Rijksmuseums finden Sie in diesem Feld den direkten Link zu den Creative Commons, publicdomain.
Wie sehen die anderen CC-Lizenzen aus?
CC BY macht die Namensnennung des Urhebers, der Urheberin zur Bedingung: „Diese Lizenz erlaubt anderen, Ihr Werk zu verbreiten, zu remixen, zu verbessern und darauf aufzubauen, auch kommerziell, solange Sie als Urheber des Originals genannt werden.“ Bei CC BY-SA kommt zur Namensnennung die Weitergabe unter gleichen Bedingungen dazu: „…und die auf Ihrem Werk basierenden neuen Werke unter denselben Bedingungen veröffentlicht werden.“ Die CC BY-ND erlaubt neben der Namensnennung keine Bearbeitung und die CC BY-NC keine kommerzielle Nutzung.
Suchen Sie in prometheus im Feld „Bildrecht Fotografie“ nach „CC“ oder „Creative Commons“, dann finden Sie über 1.500 Datensätze mit der CC-BY-SA 3.0 in der Pictura Paedagogica Online oder CC-BY-SA in HeidICON – Britische Karikaturen oder Creative Commons BY-SA in Imago. Im Feld „Bildnachweis“ wird im Archive of Digital Art (ADA) für einige Datensätze „Creative Commons (Share-Alike License)“ angegeben.
Darüber hinaus lässt sich mit der CC Search außerhalb von prometheus nach Bildern unter CC-Lizenzen suchen. Die Gesamtzahl der CC-lizenzierten Werke im Jahr 2016 liegt bei 1,2 Milliarden, so der Ende des Monats veröffentliche Bericht.“

So einen langen Text habe ich noch nie zitiert. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob ein so langes Zitat gestattet ist!

Die Verschollene Generation – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Gast Birgit Böllinger und Regine Sondermann bei Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Literatur, Salon by Susanne Haun on 29. März 2017

 

Gestern waren wir beim 13. KunstSalon am Dienstag in großer Runde.

 

Kunstsalon am Dienstag zum Thema verschollene Generation (c) Foto von Susanne Haun

Kunstsalon am Dienstag zum Thema verschollene Generation (c) Foto von Susanne Haun

 

Um Struktur in den Ablauf des Salons zu bekommen, habe ich dieses Mal mit Birgit ein Programm ausgearbeitet, das ich gerne hier im Blog festhalten möchte:

KunstSalon am Dienstag, 28.3.2017, Thema „Verschollene Generation“

Birgit Böllinger              https://saetzeundschaetze.com/
Regine Sondermann     https://www.reginesondermann.de/
Susanne Haun                http://www.susannehaun.com

Susanne
Grußwort
Vorstellung Birgit und Regine
Vorstellung Susanne

Birgit
Verschollene (vergessene) Generation
Literatin Lili Grün
Mädchenhimmel / Alles ist Jazz – Lebensgefühl der Frauen in der Weimarer Republik
UPDATE 2.4.2017: Hier könnt ihr einen ausführlichen Beitrag von Birgit zu Lili Grün auf ihrem Blog Sätze&Schätze lesen.
Jüdische Journalistin Mala Laaser, die im Kreis von Jacob Picard und
Gertraud Kolmar verkehrte
Gründe für das Vergessen:
Jüdischer Herkunft, psychisch erkrankt, Kommunist, Homosexuell oder als entartete Kunst gebrandmarkt

Susanne
Innere Emigration Friedrich Allers-Hestermann -> Bezug zu Nolde
Verhinderte Karriere Willi Ulfig –> Bezug zum Expressionismus

Birgit
Malerin Elfriede Lohse-Wächtler
Genialität und Wahnsinn
Dada

Regine
Über das Buch
Kunst ohne Kompromiss – Die Malerin Elfriede Lohse-Wächtler
Kleine Lesung

Susanne
Schlusswort
Dante und der Expressionismus

 

Ich habe mich sehr gefreut, dass aus dem Vortrag eine lebhafte Diskussion erwuchs, in der kritisch über unterbrochene und verhinderte Künstlerkarrieren durch den Nationalsozialismus gesprochen wurde.  In der Runde wurde auch überlegt, welche Gründe Familien wie zum Beispiel die von Elfriede Lohse-Wächtler hatten, ihre kranken Angehörigen psychatriche Anstalten anzuvertrauen und ob sie nicht vorhersehen konnten, dass sie dort ermordet werden.

 

 

 

Termine 2017  für den Salon am Dienstag bei Susanne Haun

15. August 2017, 18 Uhr

Gast: Peter Mück

Initiator von crossart (http://crossart.ning.com/), das lebendige Ausstellungsportal für Künstler und Kunstraumbetreiber

Peter wird von seiner Arbeit über das Ausstellungsportal berichten und welche Vermittlungsarbeit das Portal crossart für KünstlerInnen, Ausstellungsflächen und Galerien bietet.

10. Oktober 2017, 18 Uhr

Gast: Nina Alice Schuchardt

Besitzerin des Eichhörnchenverlags (http://www.eichhoernchenverlag.de)

Der Eichhörnchenverlag ist ein Buchverlag, der sich auf von Künstlern gestaltete Bilderbücher für Babys und Kleinkinder spezialisiert hat. Nina wird von ihrem Verlagskonzept und ihre Arbeit mit KünstlerInnen und Kindern berichten.

November (genauer Termin wird noch bekannt gegeben)

Gäste: Roswitha Mecke und Martin Häusler

Roswitha Mecke ist Fotografin (https://photolaboratorium.wordpress.com/) und Martin Historiker (https://rumgekritzelt.wordpress.com/). Sie werden sich mit uns über die Mythen der Arktis auseinandersetzen.

 

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 17. März 2017

Birgit Böllinger von Sätze&Schätze (siehe hier) machte mich auf Elfriede Lohse-Wächtler der „Sätze&Schätze“ aufmerksam.

Mein 13. KunstSalon (siehe hier)  am Dienstag  findet am 28. März 2017 um 18 Uhr in meinen Atelierräumen in der Groninger Str., 13347 Berlin, 4. Stock Vorderhaus statt.  Als Gäste freue ich mich, Birgit  und die Autorin Regine Sondermann, die das Buch Kunst ohne Kompromiss: Die Malerin Elfriede Lohse-Wächtler 1899-1940 schrieb in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

Detail Mund - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Mund – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Als Vorbereitung habe ich begonnen, Regines Buch zu lesen. Regine vermittelt eine Vorstellung, welche Gedanken Elfriede zu ihrer Arbeit gebracht haben könnten. Sie zietert dabei Künstler, Autoren und den Bruder Elfriedes, um das Bild abzurunden. Wir erfahren auch, das Elfriede sich Nikolaus Wächtler nennt. „Der Name des heiligen Nikolaus ist eine Verheißung auf etwas Frohes Kommendes, deshalb nannte sie sich Nikolaus Wächter.“ zitiert Regine den Autor Rudolf Adrian Dietrich.²

Wer an Dietrich interessiert ist, kann auf der Seite der Sächsischen Landesbibliothek handschriftliches aus dem Teilnachlass von Rudolf Adrian Dietrich lesen (siehe hier).

Detail Auge - Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Detail Auge – Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es ist schwer, jemand zu porträtieren, den man nicht kennt, dessen Eigenarten man nicht erlebt hat. Inspiriert hat mich besonders ein Foto aus dem Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, das heute in Privatbesitz in  Hamburg ist.³ Ich mag die Haltung zwischen Spannung und Entspannung, der Blick ist wach, der Mund sinnlich und die Frisur für die damalige Zeit spektakulär. Ich habe mir immer gewünscht, die Haare so tragen zu können. Aber weder passen mein Haaransatz noch die Locken in dieses Konzept.

Ich habe für das Portrait ein großen Bogen Papier, 70 x 50 cm, verwendet und  so minimalistisch wie möglich gearbeitet. Das entspricht meinem Kentnisstand von Elfride Lohse-Wächter.

Von Elfriede Lohse-Wächtler - Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=13335966

Von Elfriede Lohse-Wächtler – Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, httpscommons.wikimedia.orgwindex.phpcurid=13335966

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler - 70 x 50 cm - Tusche auf Aquarellpapier - 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Meine Vorstellung von Elfriede Lohse-Wächtler – 70 x 50 cm – Tusche auf Aquarellpapier – 2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

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² Sondermann, Regine, Kunst ohne Kompromiss, Hallo 2012 [3], S. 32.

³Von Elfriede Lohse-Wächtler – Nachlaß Elfriede Lohse-Wächtler, Privatbesitz Hamburg, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13335966

Einladung zum 13. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Gäste Birgit Böllinger und Regine Sondermann

Posted in Salon by Susanne Haun on 6. Februar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde meines Kunstsalons!

Der erste KunstSalon am Dienstag für das Jahr 2017 findet am 28. März, 18 Uhr statt. Insgesamt ist es nun schon der 13. Salon, der in meinen Atelierräumen in der Groninger Str., 13347 Berlin stattfindet.

Als Gäste freue ich mich, Birgit Böllinger vom Blog Sätze & Schätze (siehe hier) und die Autorin Regine Sondermann (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Salon Einladung Gast Birgit Böllinger und Regine Sondermann

 

Gemeinsam werden wir uns der „Verschollenen Generation“ zuwenden und folgendes Thema beleuchten:

In der Literatur ist die Generation der vergessenen Dichter ein loser Begriff – die Werke des literarischen Expressionismus wurden von den Nazis als entartet eingestuft, die Bücher verbrannt. Doch ihre Gedichte konnten nicht ganz aus dem Gedächtnis der Menschheit gelöscht werden.

Wie aber ist es mit den Bildern und Skulpturen von damals jungen, noch unbekannten Künstlern, die vernichtet wurden? Diese Werke, die dem Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit zugeordnet werden, sind für immer verloren. In dieser „Verschollenen Generation“ waren sehr begabte Frauen wie Elfriede Lohse-Wächtler und Alma del Banco zu finden. Namen wie Friedrich Ahlers-Hestermann sowie Willi Ulfig sind uns heute weitestgehend unbekannt.

Insbesondere das Schicksal von Elfriede Lohse-Wächtler, die dem Euthanasie-Programm der Nazis zum Opfer fiel, berührt. Die Autorin Regine Sondermann unternahm eine Annäherung in Form eines biographischen Romans “Kunst ohne Kompromiss”, Weißensee-Verlag, 2008. Das Buch ist nur noch antiquarisch erhältlich. Regine Sondermann wird ebenfalls am Salon teilnehmen.

Diesen Malerinnen und ihren Werken widmen wir den Kunst-Salon, ergänzt durch Lyrik aus der „Menschheitsdämmerung“.

Dazu werde ich passende Zeichnungen im Galerieraum hängen. Ich arbeite an einem besonderen Zyklus, in dem ich Zeit, Historie und das Narrative verknüpfen möchte.

Die Künstlerin Susanne Haun, die Autorin Regine Sondermann und die Literaturbloggerin Birgit Böllinger freuen sich, euch im Kunstsalon begrüßen zu dürfen.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
28. März 2016 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de   T: 030 43 00 45 72   M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 176 – Heinrich Wölfflin

Posted in Kunstgeschichte, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 5. Februar 2017

 

„Kunstgeschichte zu treiben, ohne selbst Zu zeichnen, erscheint Mir unmöglich.“²
Heinrich Wölfflin

 

Romanisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

Romanisch (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Heinrich Wolfflin ist am21.6.1864 in Winterthur geboren und am 19.7.1945 in Zürich gestorben. Er war Kunsthistoriker; Ordinarius für Kunstgeschichte und Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.  Im Studium der Kunstgeschichte war Wölfflin einer der ersten, den wir im Grundkurs kennenlernten.

Zur Zeit schreibe ich eine Hausarbeit über Menzel und eine Skizze zum Kassler Karton. Beim Recherchieren fand ich im Buch Adolphe Menzel und Lois Renner, das Künstleratelier  dieses Zitat, das ein Lächeln auf mein Gesicht zauberte.

 

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² Gaßner, Hubertus; Howoldt, Jenns, Adolphe Menzel und Lois Renner, das Künstleratelier, Hamburg 2008, S. 3.

#2 Zeichnerische Auseinandersetzung mit der Madonna des Kanzlers Nicolaus Rolin – Susanne Haun

Posted in Hortus Conclusus, Vom Bloggen an sich, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Januar 2017

Die Rolin Madonna bietet mir viele Reibungspunkte und Inspirationen. (siehe hier).

Beim flüchtigen Betrachten fallen nur der Kanzler, die Madonna und das Kind ins Blickfeld. Beim zweiten Schauen wird die durch die Säulen geteilte Landschaft sichtbar.

Maria präsentiert das Jesuskind. Ich habe auf alten Fotos aus meinem Kinderalbum den Unterschied zwischen dem Präsentieren und dem liebevoll Anschauen des Kindes durch die Mutter entdeckt und zeichnerisch festgehalten. Meine Mutter hat mich nie präsentiert, auch später nicht. Ich empfinde das als Glück, so hat sie mich nicht unter Druck gesetzt, etwas beweisen zu müssen.

Eine weitere Frage beschäftigt mich, wie alt ist meine Mutter im Hortus Conclusus?

Übrigens!

Ich bin gerade am Überlegen, ob ich die Zeichnungen eher einzeln und damit größer einfüge oder ob ich sie weiter in einer Galerie abbilde und dann jedes angeklickt werden muss, um eine größere Abbildung zu erhalten.

Was meint ihr als Betrachter?

 

Zeichnerische Auseinandersetzung mit der Madonna des Kanzlers Nicolaus Rolin – Susanne Haun

Posted in Hortus Conclusus, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Januar 2017

 

Jan van Eyck malte um 1435 Die Madonna des Kanzlers Rolin, heute im Louvre zu besichtigen (siehe hier).

Interpretation der Rolin Madonna Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Interpretation der Rolin Madonna Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Als wir in Venedig in der Santa Maria della Salute waren, dachte ich stark an Mama und lief mit Tränen das Achteck der Kirche ab. Es war mir ein Trost zu glauben, meine Mutter würde mit Maria im Hortus Conclusus Rummy Cup spielen. Ich weiß, es ist ein skurieler Gedanken. Um so erstaunter war ich, dass mir diese Vorstellung sehr geholfen hat. Mama war eine leidenschaftliche Rummy Cup Spielerin.

Aus diesen Gedanken heraus beschloss ich, mich mit dem Hortus Conclusus näher zu beschäftigen. Als Kunsthistorikerin fiel mir als erstes zu diesem Thema van Eycks Rolin Madonna ein. Ein ganzes Skizzenbuch habe ich für dieses Thema reserviert und als Resultut dieser Zeichnungen möchte ich auf Leinwand das Resümee aus der Sammlung von Skizzen zeichnen.

 

Interpretationen der Rolin Madonna Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Interpretationen der Rolin Madonna Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Das Hyperimage – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 4. November 2016

 

Mein 1. Fachsemester im Master hat vor zwei Wochen begonnen und ich besuche unter anderem das Seminar Ausstellungsanalyse.

Für morgen haben wir zur Vorbereitung des Seminars Ausschnitte aus dem Buch Mehr als ein Bild von Felix Thürlemann gelesen. Der Untertitel lautet: Für eine Kunstgeschichte des hyperimage.

„Ein hyperimage besteht aus autonomen Bildern, die in einem kreativen Prozess zu einem neuen Bildgefüge zusammengestellt
werden und so einen Sinn generieren, der nicht als bloße Addition verstanden werden kann.“²

 

ängung Arbeiten Susanne Haun im Galerieraum (c) Foto von Susanne Haun

Hängung Arbeiten Susanne Haun im Galerieraum (c) Foto von Susanne Haun

 

Vor dem Hängen meiner Zeichnungen für den Salon habe ich genau diesen Satz gelesen. Erst nach dem Hängen beschäftigte ich mich mit den ersten 60 Seiten des Buchs und bin nun beeindruckt von den Kriterien, die Kuratoren bei der Austellungsplanung vom Louvre angefangen anlegten und heute auch noch anlegen.

Ich habe meine Zeichnungen rein Intuitiv gehangen. Beim nächsten Hängen denke ich ganz sicher mehr nach!

 

 

____________________________

Thürlemann, Felix, Mehr als ein Bild, Für eine Kunstgeschichte des hyperimage, München 2013, Seite 8.

Inspirationsquelle Antike – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Gast Xenia Cosmann bei Susanne Haun

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 2. November 2016

 

Gestern waren wir beim 12. KunstSalon am Dienstag eine kleinere Runde.

 

Impressionen vom 12. KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen vom 12. KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

 

Xenias Lyric ist anspruchsvoll. So war es für uns ein Fest, Xenia Fragen zu ihren Gedichten stellen zu können. Eigentlich beantwortet sie nicht gerne diese Art von Fragen, jeder soll sich selber seine Gedanken machen und zu einem für sich passenden Ergebnis kommen.
Gleich zu Beginn des Abends stellte uns Xenia mit dem Gedicht „Olympische Spiele“ die Götter vor. Schon hier begannen die Diskussionen. Xenia ist davon ausgegangen, dass jeder sich in der griechischen Götterwelt auskennt und so auch die komplizierten Beziehungen dieser Welt kennt. So war es natürlich nicht und so erklärte uns Xenia vor den Gedichten, wer wer ist und gab uns auch einen kurzen Einblick in ihre Arbeit und wie ihr neue Wortschöpfungen einfallen.

Auf Xenias Homepage kann der geneigte Leser das Gedicht des Monats lesen (siehe hier), für den November hat Xenia das Gedicht Schöpfung ausgesucht, was wir auch gestern von ihr hörten.

Xenia ist von meinen Zeichnungen inspiriert, so dass sie bisweilen ein Gedicht zur einen oder anderen Zeichnung schreibt. So auch zu der Athena:

 

thena - Zeichnung von Susanne Haun - 32 x 24 cm - Tusche auf Hahnemühle Cornwall

Athena – Zeichnung von Susanne Haun – 32 x 24 cm – Tusche auf Hahnemühle Cornwall

 

 

Das Bild der Göttin
von Xenia Cosmann

Blau ist die Aura des Göttlichen,
Blau wie der Himmel über der Ägäis,
Blau wie die Augen der Göttin,
Athene.
Athene, Tochter des Zeus.
Athene, Vatertochter gilt als
Unbezwungen,
Und viel besungen.
Unter Liedern und Lorbeer
Verborgen,
Versteckt.
Verheimlicht
Ist Athenes wahres Gesicht,
Ihre Vielgestalt,
Ihr Liebes- und Leibesleben.
Stahlblau blendend
Steht Athenes Legende
Standhafter Jungfräulichkeit.
Das haben die Barden erfunden,
Der unsterbliche Homer hat’s besiegelt
Denn die Griechen erkennen einander
An ihren Göttern,
An den Bildern, die sie gemacht für
Athene, Artemis, Aphrodite…

(März 2013)
Für Susannes Athene Zeichnung Zitat: Die Griechen erkennen einander an ihren Göttern

 

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