Susanne Haun

Die Graphotek Berlin – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 19. August 2015

Gestern haben wir in sehr beschaulicher Runde von Christina Illigner viel über die Graphotek Berlin (siehe hier) gehört.

 

Christina Illigner beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

Christina Illigner beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Graphotek wurde 1968 gegründet und hat eine wechselhafte Geschichte. Sie ist geprägt von der finanziellen Unterstützung, die der Bezirk gewährte oder entzog. In den 70ziger bis zur Wende stand Geld zur Verfügung und die Graphotek verfügte über Räumlichkeiten im Herzen Tegels, dem Ausflugsort Reinickendorfs. In den 90ziger wurde sie fast geschlossen, nur die Bürger konnten die Schliessung aufhalten. Seit 2004 befindet sich die Graphotek im Fontanehaus am Rande des Märkischen Viertel. Da es dorthin nur eine Busverbindung und keine Parkplätze gibt, finden immer weniger Interessierte in die Graphotek.

Die Bewohner des sozialen Brennpunkts „Märkisches Viertel“ sind wenig kunstinteressiert. Viele (nicht alle!) können mit Namen wir Picasso und Janssen nichts anfangen und haben kein Interesse, sich in der Graphotek Bilder auszuleihen.

Beschaulich beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

Beschaulich beim KunstSalon am Dienstag (c) Foto von Susanne Haun

 

Christina hat sich mit einem Stand der Graphotek auf vielen Straßenfesten gestellt, um diese bekannter zu machen. Leider brachte das nicht den erwünschten Erfolg. Drei verschiedene Bilder – gerahmt in einem Alurahmen – kann der Interessierte sich im Jahr ausleihen und diese auch nach belieben austauschen. Die maximale Ausleihdauer beträgt 1 Jahr. Es gibt drei Rahmengrößen. Es fällt einmalig im Jahr eine Gebühr von 25 Euro an. Für dieses Geld kann man nicht mal einen Alurahmen kaufen, geschweige denn eines der Werke.

Der große Bestand umfasst ca. 6.000 Werke von 1.850 deutschen und internationalen Künstlern mit dem Schwerpunkt „Klassische Moderne“. Die Sammlung besteht vorwiegend aus Kunstwerken der Druckgrafik, aber auch weiteren künstlerischen Techniken wie Aquarell, Collage, Gouache, Zeichnung und Fotografie. Gemeinsam mit berühmten Künstlern wie Marc Chagall, Salvador Dalí, Fernand Léger, Joan Miró oder Wassily Kandinsky werden aus dem Repertoire der zeitgenössischen Kunst gerne Werke von Elvira Bach, A.R. Penck, Peter Foeller, Otmar Alt, Klaus Fussmann, Horst Janssen oder Kurt Mühlenhaupt entliehen.“ steht auf der Seite der Graphotek.

Habt ihr Interesse und wohnt in Berlin?
Ihr findet die Graphotek

in der Stadtteilbibliothek
Märkisches Viertel
im Fontane-Haus
Königshorster Straße 6
13439 Berlin

Tel.: 030 – 90294-3860
Fax: 030 – 90294-3861
e-mail: graphothek@reinickendorf.berlin.de

Öffnungszeiten

Mo 15.00 – 19.00 Uhr
Di 13.00 – 17.00 Uhr
Mi geschlossen
Do 15.00 – 19.00 Uhr
Fr 11.00 – 17.00 Uhr

 

 

double bind – Bericht vom KunstSalon am Dienstag – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, double bind, Salon by Susanne Haun on 29. Juli 2015

Ich freue mich sehr, dass Jürgen und ich gestern so viele Interessierte zu meinem KunstSalon am Dienstag begrüßen durften.

6. KunstSalon am Dienstag Gast Juergen Kuester (c) Foto von Susanne Haun

6. KunstSalon am Dienstag Gast Juergen Kuester (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Diskussion war sehr rege. Zum Thema „Engel“ und glaube ich an Engel haben alle etwas beisteuern können. Die meisten von uns glauben an etwas wie „Engel“, das in unwegsamen Situationen hilft.

Es gibt soviel ungeklärtes auf der Erde, die Wissenschaft hat noch soviel zu erforschen. So sind wir zur Gehirnforschung gekommen. Was hat die Gehirnforschung mit Engeln zu tun? Enträtselt sie ein großen Teil unserer Geheimnisse? Ich habe dazu ein Video auf dem Kanal von Letsdenk gesehen: „Kann Obama bald Gedanken lesen? – Chancen und Gefahren von Hirnforschung | Let’s Denk #16„.

Großes Interesse fand Jürgen und meine Beschreibungen unserer Arbeitsweise und wie wir uns in unserer Arbeit zum Thema double bind angenährt haben.

6. KunstSalon am Dienstag Gast Juergen Kuester (c) Foto von Susanne Haun

6. KunstSalon am Dienstag Gast Juergen Kuester (c) Foto von Susanne Haun

Die KunstSalons am Dienstag bei mir gehen über eine Ausstellungseröffnung oder Atelierbesichtigung hinaus. Wir setzen uns mit einem Thema auseinander und reden miteinander. Um verschiedene interessante Themen zu bieten, lade ich zu jedem Salon einen anderen Gast ein, der mit mir durch den Abend führt. Das nächste mal wird Christina mit mir den Salon besteiten. Dieses mal sind die Salons kurz hintereinander – wir haben keinen anderen Termin gefunden. Gestern hat Christina mit uns zum Thema Engel diskutiert.

Am 18. August 2015 ist Christina Illigner, Leiterin des Fördervereins der Graphothek Berlin, mein Gast im KunstSalon.

Salon Einladung Gast Christina

Christina wird uns von Ihrer Arbeit im Förderverein der Graphothek Berlin berichten.

“Die Graphothek Berlin ist eine Kunstsammlung des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin zum Ausleihen. Sie wurde 1968 gegründet und ist seit 2004 in der Stadtteilbibliothek Märkisches Viertel im Fontane-Haus untergebracht. Hier können ein kunstinteressiertes Publikum, private Nutzer sowie Firmen, Büros, Arzt- und Anwaltspraxen gegen ein Abonnement und Ausleihgebühr Bilder ausleihen.
Der große Bestand umfasst ca. 6.000 Werke von 1.850 deutschen und internationalen Künstlern mit dem Schwerpunkt “Klassische Moderne”. Die Sammlung besteht vorwiegend aus Kunstwerken der Druckgrafik, aber auch weiteren künstlerischen Techniken wie Aquarell, Collage, Gouache, Zeichnung und Fotografie.” ²

Ich bin stolz, dass auch drei meiner Arbeiten in der Graphothek vertreten sind. Hier findet ihr Näheres dazu.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
28. Juli 2015 um 18 Uhr, Gast Jürgen Küster
18. August 2015 um 18 Uhr, Gast Christina Illigner
Groninger Str. 22, 13347 Berlin

 

Bitte meldet euch kurz bei mir info@susannehaun.de, wenn ihr vorhabt zu kommen. So kann ich genügend Stühle und Schmalzstullen bereit stellen.

 

 

Da immer wieder die Frage nach den Internetpräzensen der am Salon Beteiligten gestellt wurde, liste ich hier die  Teilnehmer der letzten Salons, die eine Webseite besitzen und mir genannt haben, auf.  Wenn jemand von den anderen Beteiligten, wo ich die Webseite nicht kennen, hier auch genannt werden möchte, dann sendet mir bitte den Link zu euren Webseiten!

Anna Maria Weber – AugenZeugeKunst
Claudia Jahnke – Coaching & Consulting
Claudia Rusch – Wikipedia
Roswitha Weber – Grafik aus Berlin
Laura Penning und Katja Nauck – writeaboutsomething
Gabriele Guenther – visual artist/poet
Xenia Cossmann – Gedichte und Geschichten
Jürgen Küster – BUCHALOVS BLOG
Doreen Tittel – Atelier für Erinnerungen
Greta – Greta und das Leben
Petra A. Bauer – Writing Woman
Regina Liedke – Kreativ Praxis Berlin
Ulli Gau – Café Weltenall
Ute Hartwig Schulz – Künstlergut Prösitz
Gudrun Wilhelm Aquarelle
Susanne Haun – Susanne Haun

 

 

Einladung zum 6. und 7. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 15. Mai 2015

Ihr habt euch sicher schon gewundert, dass ihr in letzter Zeit nichts vom KunstSalon am Dienstag in meinen Atelierräumen gehört habt.

Manchmal ist es schwer, Termine zu vereinbaren und so finden die nächsten beiden KunstSalons relativ dicht hintereinander im Juli und August statt.

Am 28. Juli 2015 ist Buchalov, alias Jürgen Küster mein Gast im KunstSalon. Er wird mit mir durch die Veranstaltung führen und wir wollen mit euch über unsere Arbeit zum Thema „double bind“ sprechen.

Salon Einladung Gast JürgenDas Motto wird sein: „Wer glaubt heute noch an Engel?“. Warum stellen wir euch diese Frage? Wir verstehen „double bind“ als „doppelt gebunden“. Einerseits sagt unser Verstand, dass es keine Engel gibt, aber andererseits haben wir alle tief uns den Wunsch, es möchte Engel geben.

Auch bei Jürgen im Atelier in Geldern haben wir uns mit dem Thema „double bind“ auseinandergesetzt (siehe hier).

Am 18. August 2015 ist Christina Illigner, Leiterin der Fördervereins der Graphothek Berlin, mein Gast im KunstSalon.

Salon Einladung Gast ChristinaChristina wird uns von Ihrer Arbeit im Förderverein der Graphothek Berlin berichten.

„Die Graphothek Berlin ist eine Kunstsammlung des Bezirksamtes Reinickendorf von Berlin zum Ausleihen. Sie wurde 1968 gegründet und ist seit 2004 in der Stadtteilbibliothek Märkisches Viertel im Fontane-Haus untergebracht. Hier können ein kunstinteressiertes Publikum, private Nutzer sowie Firmen, Büros, Arzt- und Anwaltspraxen gegen ein Abonnement und Ausleihgebühr Bilder ausleihen.
Der große Bestand umfasst ca. 6.000 Werke von 1.850 deutschen und internationalen Künstlern mit dem Schwerpunkt „Klassische Moderne“. Die Sammlung besteht vorwiegend aus Kunstwerken der Druckgrafik, aber auch weiteren künstlerischen Techniken wie Aquarell, Collage, Gouache, Zeichnung und Fotografie.“ ²

Ich bin stolz, dass auch drei meiner Arbeiten in der Graphothek vertreten sind. Hier findet ihr Näheres dazu.

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
28. Juli 2015 um 18 Uhr, Gast Jürgen Küster
18. August 2015 um 18 Uhr, Gast Christina Illigner
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de)

 

Da immer wieder die Frage nach den Internetpräzensen der am Salon Beteiligten gestellt wurde, liste ich hier die  Teilnehmer der letzten Salons, die eine Webseite besitzen und mir genannt haben, auf.  Wenn jemand von den anderen Beteiligten, wo ich die Webseite nicht kennen, hier auch genannt werden möchte, dann sendet mir bitte den Link zu euren Webseiten!

Anna Maria Weber – AugenZeugeKunst
Claudia Jahnke – Coaching & Consulting
Claudia Rusch – Wikipedia
Roswitha Weber – Grafik aus Berlin
Laura Penning und Katja Nauck – writeaboutsomething
Gabriele Guenther – visual artist/poet
Xenia Cossmann – Gedichte und Geschichten
Jürgen Küster – BUCHALOVS BLOG
Doreen Tittel – Atelier für Erinnerungen
Greta – Greta und das Leben
Petra A. Bauer – Writing Woman
Regina Liedke – Kreativ Praxis Berlin
Ulli Gau – Café Weltenall
Ute Hartwig Schulz – Künstlergut Prösitz
Gudrun Wilhelm Aquarelle
Susanne Haun – Susanne Haun

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²Internetpräsentation der Graphothek Berlin: http://www.graphothek-berlin.de/?hmenu=1

Einladung zum 5. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 15. Januar 2015

Auch im Jahr 2015 werden weiter Salonabende am Dienstag in meinem Atelier stattfinden.

Salon Einladung Gast Ulli Gau

Ich freue mich, dass mein Salon sich etabliert hat und ein Stammpublikum Interesse zeigt.
Das Thema für diesen 1. Salon im Jahr 2015 lautet

„Kunstsammlungen und ihr Verhältnis zu Blumenbilder“

Dazu werde ich als Einleitung einen kleinen Überblick über Kunstsammlungen unter dem Aspekt „Kunst und Ökonomie – Das Verhältnis Sammler Künstler“ geben. Dabei werde ich kurz auf die Geschichte der Kunstsammlung eingehen. Unter anderem werden wir die Sammlungen Antoine de Galbert, Die Rubell Family Collection und me collectors room betrachten und uns fragen, warum gesammelt wird und welche Schwerpunkte bei Sammlungen gesetzt werden.

Konträr dazu wird Ulli Gau (siehe hier) über ihr Verhältnis als Künstlerin zu Blumen in ihren Collagen reden. Dazu hat sie mir vorab ihre Gedanken gesendet. Wir werden mit Ulli diskutieren, in welchem Verhältnis sie zu Kunstsammlungen steht und wie diese in ihren Gedanken verortet sind.

„Mit Blumen fing bei ihr vieles im Leben an:

– mit den gepflückten Wildblumensträussen in der Kindheit, erwachte mein Sinn für die Schönheit,
– mit dem Kamillentee bei Krankheiten, das Wissen um die Heilkraft, die in mancher Blüte steckt,
sie weckten mein Interesse an der Phytotherapie.
– Mit den Blumen des Bösen von Charles Baudelaire wuchs mein Interesse an der Lyrik,
– mit den Bildern (Mohn) von Monet und van Gogh (Sonnenblumen) meine Faszination an moderner Kunst,
– mit einer gefundenen Kamera und meiner Floristenfreundin begann meine Fotografie.

Blumen sind für mich Freude und Trost in einem. Sie sind für mich die Repräsentantinnen des bunten Lebens, sie sind die Farbtupfer der grünen Wiesen. Sie locken mit ihren Formen, Farben, Düften und Gestalten Bienen, Schmetterlinge und viele mehr, alle zusammen sind sie für mich das Sinnbild für den Tanz des Lebens.
Blumen sind für mich Symbole für den Reigen von Geburt, Wachstum, Vermehrung, Reife, Welke und Tod. Aber es sind auch die Blumen, die bei ihrem Sterben ein Versprechen auf ewige Wiederkehr hinterlassen, sie sind es, die den Frühling einläuten, den Rückzug des Winters verkünden, sowie die Wiederkehr des leichten Schrittes.
Sie stehen für Erotik, Anziehung, Verführung und Befruchtung, sind Zeichen für den ewigen Wandel: von der Knospe zur Blüte, zur Frucht, zum Samen. Ihre Vielfalt, so scheint es, kennt keine Grenzen und führt uns die Schaffensfreude der Natur in jedem Jahr vor Auge, für mich sind sie die Geschenke der Götter an die Welt.“
Ulli Gau

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
3. März 2015 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de)

Kurz vor Weihnachten war eine Künstlerkollegin bei mir zu Besuch. Ich fragte sie, ob sie nicht auch einmal Lust hätte, zu einem Salon zu kommen. Sie freute sich über meine persönliche Einladung und wäre auch gerne schon zu einem anderen Thema gekommen, fühlte sich aber nicht eingeladen.

Ich freue mich sehr über neue Gäste! Nur weil ich aus organisatorischen Gründen eine Mail benötige, ob ihr kommt oder nicht, heißt es nicht, dass ihr nicht herzlich eingeladen seid und auch neue Interessenten mitbringen könnt!

Ulli hat mir ebenso ein Gedicht von Rilke gesendet, welches sie sehr passend zum Thema empfindet und das ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

Die Sprache der Blumen von Rainer Maria Rilke

Und glaubst du gleich den Worten nicht,

die ich dir hoffend schrieb

die Sprache, die die Blume spricht,

verstehst du doch, mein Lieb.

Wenn dein Fuß dort fürder schreitet,

wo die Fluren üppig stehn

glaub mir, jede Blume deutet

viel dir – kannst du sie verstehen.

Wenn ein Hauch von zarten Winden

Leise lispelt durch die Flur,

horche, was sie dir verkünden

all die Kinder der Natur.

…………….

Und die Blumen alle sagen

Dir so viel, vernimmst es du!

Lispeln in des Unglücks Tagen

Süße Tröstung leis dir zu.

Glücklich jeder, dem sie`s künden,

geht er hin durchs weite Feld,

er allein wird stets empfinden

wahre Lust an dieser Welt.

Er traut auf die eigene Stärke,

auf die eigne Kraft wohl gern;

denn er sieht in jedem Werke

die allmächtige Hand des Herrn …

 

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