Susanne Haun

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – 17.2. – 4.3.2019 – Zeichnugnen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 6. März 2019

 

 

Selbstbildniss Tagebuch 17.2. - 4.3.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildniss Tagebuch 17.2. – 4.3.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Mein Selbstbildniss Tagebuch 2019 (siehe hier) hatte eine interessante Diskussion (siehe hier) über den Sinn und Zweck, warum ich jeden Tag in meinen Kalender zeichne, aufgeworfen.

Die Frage, warum jemand jeden Tag ein Tagebuch schreibt, würde nicht gestellt werden. Was also ist der Unterschied zwischen geschriebenen und gezeichneten Linien?

Das erste Argument der Diskussion lege ich selber vor, bitte es aber kritisch zu hinterfragen:

Das geschriebene Wort ist verständlich, während die bildnerischen Linien einer Interpretation unterworfen werden.

Was meint ihr?

 

 

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Februar 2019

 

Selbstbildniss Tagebuch 05.02. - 16.022019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildniss Tagebuch 05.02. – 16.022019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich kann nur ich selbst sein.

Wer immer das sein mag.

Bob Dylan

Dem schließe ich mich an.

Alles weitere ist auf den Zeichnungen vermerkt.

 

Wenn ihr die einzelnen Zeichnungen anklickt, werden sie groß dargestellt. Ich vermerke neuerdings die Uhrzeit auf den Arbeiten und die Dinge, die mir so durch den Kopf gehen. Nicht alle Gedanken aber mal hier und da einige wenige.

 

 

 

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Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Mittwoch, der 6. Februar 2019

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Februar 2019

 

Es ist schwierig, keine Gewohnheit in das Selbstportrait kommen zu lassen und weiterhin zu schauen und nicht aus der Erinnerung zu zeichnen. Ich versuche, zu markieren, wann ich nicht richtig geschaut sondern einfach gezeichnet habe.

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Januar 2019

 

Ich bin immer ich und doch sehe ich jeden Tag ein wenig anders aus. Das macht dieses Projekt so spannend.

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Januar 2019

 

Mein mentaler Einstieg in den Tag beginnt seit diesem Jahr mit einer Zeichnung im Kalender. Der Kalender besticht durch seinen roten Umschlag, besitzt die Größe A5 und bietet für jeden Tag eine Seite.

Ich berichtete schon am 4. Januar von meinem Projekt (siehe hier). In den letzten 10 Tagen sind folglich 10 weitere Portraits entstanden. Die Herausforderung besteht in der Varianz der Portraits, damit mir beim Zeichnen und euch beim betrachten nicht langweilig wird.

 

 

2019 – Was geht, liebes Neues Jahr? – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Januar 2019

 

 

Selbst auf Kalenderblatt 2019, 21 x 15 cm, Tusche auf Papier (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbst auf Kalenderblatt 2019, 21 x 15 cm, Tusche auf Papier (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Zuerst einmal wünsche ich allen meinen Leserinnen und Lesern ein famoses Neues Jahr 2019.

 

Ja, meine Wünsche kommen etwas spät daher. Die Neujahrswünsche in den sozialen Medien sind schon fast verklungen und die Community wendet sich anderen Themen zu.

Für das Neue Jahr habe ich keine todo-Listen erstellt, keine Ziele gesetzt, anders als sonst habe ich mir einfach nur vorgenommen, das Jahr auf mich zukommen zu lassen und mich in Achtsamkeit und Gelassenheit zu üben. In Hinsicht auf meinem Blog hat es funktioniert, ich habe mich keinem Druck ausgesetzt.

Wie im Jahr 2013 habe ich begonnen, ein Selbstportrait-Kalender (siehe hier) zu führen. Heute zeige ich euch meine ersten Eintragungen. Statt eines Spiegels benutze ich einfach die Webcam meines Rechners, die vor dem Abdruck wie ein Spiegel funktioniert, nur sehr viel größer ist und es spart mir, den Spiegel festzuhalten, da der Monitor steht. Ich mache also KEIN Foto. Die Idee kam mir in der U-Bahn als ich ein junges Mädchen sah, dass sich mittels der Selfie Funktion ihres Handys das Gesicht schminkte.

Diese Arbeit passt auch gut zum ersten Salonthema. Mein nächster 19. KunstSalon am Dienstag findet schon am 15. Januar 2019 statt. Ihr seid herzliche eingeladen, hier erfahrt ihr mehr darüber (klick 😉. Mittels Text, Installation und Performance bespielt die Künstlerin und Autorin Sabine Küster die Themenfelder Raum, Identität und Sprache. Anfang 2018 hat sie die MUSENLAND Akademie für Biographisches & Kunst ins Leben gerufen, um ihre unterschiedlichen künstlerischen Formate, Ideen und Forschungen unter einem Dach und gemeinsamen Fokus – Biographie & Kunst – zu vereinen.

 

 

Ich haette es fast verpasst – Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2018

 

Dieses Jahr hätte ich es fast verpasst:
meinen 53. Geburtstag.

 

Es wird wie jedes Jahr Zeit, mich selber zu betrachten und mich mit meinem Ich der letzten Jahren zu vergleichen.

Bin ich weiser oder nur älter geworden? Was hat sich in meinem Leben verändert? Welche neuen Prioritäten setze ich. Wer bin ich?

 

Ich war und
ich bin!

 

Ich - die Biene - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – die Biene – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich - Printer Card - 25 x 25 cm - Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – die Printer Card – 25 x 25 cm – Tusche auf Hahnemühle Quadro Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2009 —> Link hier

8. April 2011 —> Link hier

8. April 2013 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

8. April 2017 -> Link hier

Alle Jahre wieder – Selbstportrait – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2017

 

Es ist wieder so weit, zum 52. mal feier ich meinen Geburtstag, dieses mal sogar mit meiner gesamten Familie zusammen.

Die letzten Jahre war ich immer unterwegs – dafür suchte ich mir eine Wunschstadt aus, die ich schon immer gerne sehen wollte. Vielleicht habe ich durch den Tod meiner Mutter letztes Jahr das Bedürfnis, mit meiner Familie zu feiern, sie um mich zu scharen und die Nähe zu geniessen. Ich weiss es nicht.

Wichtig war mir meine neue Brille zu zeichnen, meine Sehkraft lies (ja lässt) immer mehr nach und ich brauche nun eine Gleitsichtbrille, um das Kleingedruckte zu lesen und um zu zeichnen. Es ist ein Genuss, wieder die kleinen Buchstaben mit Entstehungszeien der Labels auf Musik CD’s zu lesen.

 

1. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

1. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Von der Seite kann man sich selber nur aus den Augenwinkel mit Hilfe mehrerer Spiegel sehen, die Benutzung von einem Handy ist dabei auch von Vorteil. Die vielen Falten, die ich letztes Jahr so mühelos gezeichnet habe, wollen mir dieses Jahr nich von der Hand gehen. Ich sehe jung aus auf meinem Portrait. Dafür habe ich die verwelkten Tulpen von gestern, die so viele Linien bildeten, neben mir platziert. Oft werden Frauen mit welkenden Blumen verglichen. Das lasse ich mal so im Raum stehen…

 

2. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

2. Etappe Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das Portrait entstand in Etapen, erst war nur meine Silhouette zu sehen, dann die Tulpen, die Kette, in der sich übrigens ganz in niederländischer Tradition die Spiegelung des Fensters findet, stilisiert, versteht sich, als Hinweis auf meine Leidenschaft zur Kunstgeschichte. Der Hintergrund bereitete mir am meisten Probleme: weiß, weiß mit Rahmen, Türkis oder Phtaloblau? Ja, ein Künstler muss bei jedem Bild immer wieder Entscheidungen treffen. Das schult für das Leben und man lernt, Risiken einzugehen. 🙂

 

Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Portrait Selbst 8.4.2017 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Selbstportraits der letzen Jahre:

8. April 2009 —> Link hier

8. April 2011 —> Link hier

8. April 2013 –> Link hier

8. April 2014 –> Link hier

8. April 2015 –> Link hier

8. April 2016 -> Link hier

 

 

Und wieder ist es soweit: Geburtstag – und wie jedes Jahr ein Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 8. April 2016

 

Wieder und wieder zeichne ich Selbstportraits.
Mein Geburtstag ist jedes Jahr ein guter Anlaß, mich zu betrachten.

 

Ich - Pastell - 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich – Pastell – 30 x 40 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Dieses Jahr war es mir wichtig, ein anderes Medium als Tusche für mein Portrait zu benutzen. Als ich dann das fertige Portrait vor mir sah, war ich nicht so begeistert, wie ich das dachte. Ich hatte zu Beginn der Arbeit den Gedanken, dass für eine 51 jährige Frau Pastell ein weicheres, gefälligeres Medium ist. Jedoch mag ich mich nicht weich und gefällig. Ich mag das, was ich im Spiegel sehe mit allen Falten und so habe ich mir vorgenommen, morgen erneut ein Portrait in meinem Medium der Tusche zu zeichnen.

Beim heutigen Pastell mag ich den oben gezeichneten „Zwischenstand“ am liebsten.

Für die, die Lust haben meine Arbeitsschritte nachzuvollziehen, habe ich Schritt für Schritt Fotos als Anleitung gemacht. Ich empfehle jedoch nicht mich „nachzuzeichnen“ sondern einen Spiegel zur Hand zu nehmen und ein Selbstportrait zu zeichnen.

Ach ja! Noch etwas wichtiges! Die Anleitungen (auch in meinen Büchern) sollen Arbeitsschritte verdeutlichen, Lernmaterial zur Verfügung stellen und helfen, den eigenen Stil zu finden. In der frühen Neuzeit (Renaissance) gehörte es zur Ausbildung eines jeden Malers, Kopien von anderen Meistern zu erstellen und daraus zu lernen. Vor kurzem habe ich in einer Galerie ein nachgezeichnetes Selbstportrait von mir in einer Ausstellung gefunden. Es war mit einem mir unbekannten Namen signiert. Wie frech, dachte ich und nahm Kontakt zur Galeristin auf. Es kam noch schlimmer als gedacht, mein nachgezeichnetes Selbsportrait war eine Abschlußarbeit von einer Absolventin einer Kunstschule. Ich nahm auch mit der Dozentin der Studentin Kontakt auf. Die Dozentin war über die Platte Kopie entsetzt und hat mit der Studentin gesprochen und sich vorgenommen, ihre Schüler besser auf Plagiate hinzuweisen.

Selbstportraits der letzen Jahre:

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Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 136 – Joachim Ringelnatz

Posted in Foto, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 27. März 2016

 

„Passbilder sind die Rache des Fotografen.“ Ringelnatz²

 
Selbst (c) Polaroid von Susanne Haun
 

Hier der Link zum Beitrag im rbb vom 16.3.2016, 8:40 Uhr.
 

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²In: rbb radio 1, Der schöne Morgen, Art aber Fair, Marie Kaiser, Bericht zur Ausstellung „In Front Of“, Heidi Specker, 16.3.2016, 8:40 Uhr

 

 

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