Susanne Haun

Auf der Suche nach einer anderen Medizin – Buchtip

Posted in Buchtip, Was es sonst so gibt!, Was ich gerade lese, Zeichnung by Susanne Haun on 4. März 2019

 

Während meines Studiums habe ich Monja Schünemann (Link zum Blog) kennengelernt, sie studierte Geschichte mit Nebenfach Kunstgeschichte und so saßen wir im 1. Semester gemeinsam im Grundkurs Bildkünste. Monja hat jahrelang als Krankenschwester gearbeitet. Sie berichtete 2018 in der NDR Sendung Panorama darüber (hier der Link zur Sendung). Monja absolvierte als erstes von uns damaligen Erstis den Master mit einem Durchschnitt von 1,1. Herzlichen Glückwunsch, Monja! Inzwischen schreibt sie fleissig an Ihrer Doktorarbeit.

 

 

 

Noch im Masterstudium hat sie einen Artikel für das Buch

Auf der Suche nach einer anderen Medizin
Psychosomatik im 20. Jahrhundert
herausgegeben von Alexa Geisthövel und Bettina Hitzer
Suhrkamp Verlag Wissenschaft

geschrieben.

Monja schreibt über „Monika Krohwinkel oder wie die Psychosomatik in die Pflege kam“ von Seite 405 – 414.

Neben vielen weiteren sehr interessanten Artikeln zum Thema hat mich gerade Monjas Artikel besonders interessiert, pflege ich doch mindestens jeden Donnerstag meinen schwer an Parkinson erkrankten Vater.

In Monjas Artikel lernte ich das Konzept aus den 1970er Jahren von Liliane Juchli kennen, die die zwölf Aktivitäten des täglichen Lebens definiert und die Krankenpflege auf diese grundlegenden Aktivitäten aufbauen wollte (S.411).

Ich bin mit meinem Vater die Aktivitäten durchgegangen, wir haben darüber gesprochen, wo es Defizite in seinem täglichen Leben gibt. Auch mit Papas Pflegerin habe ich mich darüber unterhalten.  Ich habe festgestellt, dass mein Vater trotz Krankheit und Defizite trotzdem ein zufriedenes Leben geführt hat und auch noch führt. Er strahlte bei den Gedanken um diese Fragen eine Ruhe aus, die ich selten an ihm erlebt habe.

Sicher wollt ihr die Aktivitäten wissen:

ruhen und schlafen
sich bewegen
sich beschäftigen
essen und trinken
ausscheiden
regulieren der Köpertemperatur
atmen
für Sicherheit sorgen
sich waschen und kleiden
kommunizieren
Sinn finden im Werden und Vergehen
Kind, Frau, Mann sein

Vielleicht regt Monja euch mit ihrem Bericht und der Aufzählung der Aktivitäten wie auch mich zum Nachdenken an.

Ich zeige euch heute drei Zeichnungen, die 1/4 Jahr nach meiner schweren Gehirnblutung am 31.1.2008 aufgrund eines geplatzen Aneurismas nach Fotos von meiner Schwägerin entstanden sind. Ich bin froh, dem Teufel nur mit einigen Mangeln von der Schippe gehopst zu sein und die letzten 11 Jahre sehe ich als Geschenk an.

 

 

Übrigens!

Ihr müsst das Buch nicht über Amazon bestellen, ich bestelle meine Bücher über die Internetpräzens der Buchhandlung am Schäfersee (seht hier Link Klick). Ich habe Tanja Bethke, die Besitzerin, in einer meiner Workshops zum Thema soziale Medien, Instagram kennengelernt. Tanja schickt euch die Bücher unkompliziert nach Hause. Es gibt also keine Abstriche gegenüber Amazon und ihr unterstützt den Buchhandel!

 

Tierköpfe auf 15 x 15 cm – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Februar 2019

 

Letzte Woche Sonntag gab es bei Ikea unter dem Motto 40 Jahre Ikea ein Angebot für Ribba Rahmen der Größe 23 x 23 cm mit Passepartout für 99 Cent.

Ich muss hier nicht schreiben, dass ich 5 Minuten nach Öffnung bei Ikea in der Tür stand. Es war schon fast zu spät, die ersten Paletten mit Rahmen waren schon alle. Ich hatte Glück und konnte noch einige erwerben, 15 Minuten nach Öffnung gab es keinen einzigen Rahmen mehr. Wie die Hyänen lauerten alle auf die neuen Paletten und ich stand zum Glück günstig 🙂

In einer bestimmten Größe zu zeichnen ist genauso eine Herausforderung, wie bestimmte Themen festzuhalten. Ich hatte zuhause noch eine ganze Packung mit Silberburgpapier in der Größe 15 x 15 cm. Der Passepartoutausschnitt ist jedoch 12 x 12 cm. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schwer es mir fällt, kleiner als das Papier zu zeichnen. Ich muss mir tatsächlich Bleistiftlinien für den Passepartoutausschnitt zeichnen und selbst da zeichne ich rüber.

 

Elefant, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Elefant, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Impala Antilope, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Impala Antilope, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Vogel aus Afrika, Chobe, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Vogel aus Afrika, Chobe, 15 x 15 cm, Tusche auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Letzten Sonntag bei Ikea

Letzten Sonntag bei Ikea, Ribba war im Angebot ;-). Auch eine gute Gelegenheit, die zertöpperten Tassen zu ersetzen.

 

Zeichnerische Notizen Ostia Antica – Susanne Haun

Posted in Tiere, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Dezember 2018

 

Viele Jahre (ab 1999) habe ich meine täglichen Zeichnungen auf Silberburg Büttenpapier gezeichnet.

Mit dem Verwenden von Antiktusche von Rohrers wechselte ich das Papier. Die Antiktusche ist einfach zu pigmenthaltig (zu fett), um auf dem 125g starken Silberburg Büttenpapier zu zeichnen. Die Tusche schlug durch.Seither verwendete ich Aquarellkarton oder Büttenpapier von Hahnemühle von mindestens 300g/m² Stärke. Beim Aufräumen fiel mir ein Paket Silberburg-Papier in die Hände und ich beschloss, es zu verbrauchen.

So arbeite ich meine italienischen Eindrücke in kleinen Arbeiten der Größe 15 x 20 cm auf. Tusche verwende ich von der Firma standardgraph. Sie ist nicht so fett und schlägt nur durch das dünne Papier, wenn ich mit der Feder besonders schwungvoll aufdrücke. Zusätzlich zur Tusche habe ich auf die letzte Zeichnung Aquarellfarbe von schmincke gesetzt.

 

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