Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Mark Twain

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 27. September 2020

 

Als ich vierzehn war, war mein Vater so unwissend.

Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe ertragen.

Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, wie viel er in sieben Jahren dazugelernt hatte.

 

Mark Twain (1835 – 1910), US-amerikanischer Schriftsteller, Vertreter des Literatur-Genres „amerikanischer Realismus

 

 

Mark Twain (mittleres Alter) – Zeichnung von Susanne Haun

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Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Donnerstag, den 14. Mai 2019

Verlassener Skorpion – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Sternzeichen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Oktober 2013

In der Regel tauchen bei einem Umzug Dinge auf, die man lange nicht mehr gesehen hat.

Skorpion 1 - 12 x 17 cm - Tsuche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Skorpion 1 – 12 x 17 cm – Tsuche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

So entdeckte ich in einer Umzugskiste ein sehr gut gestalteten Gummi-Skorpion. Er gehört zu den Dingen, die mein Sohn nicht mit zum Studium in die neue Stadt genommen hat.

Das Tier regte meine Fantasie an und so entstanden 3 kleine Zeichnungen zum Skorpion.

Mutter im grünem Rahmen und die Pazzi Madonna 1425 – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Kunstgeschichte, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Dezember 2012

Die Pazzi Madonna ist ein 74,50 x 69,50 cm großes Marmorrelief von Donatello, das eine Mutter mit einem Baby Wange an Wange in einem Rahmen zeigt und zur Skulpturensammlung des Bode – Museums gehört.

Mit der Mutter im grünen Rahmen betitele ich das Buch „Mutterbild in amerikanischem Rahmen“ das Miklós Vajda 2009 schrieb, weil das Cover des Buches grün ist.

Ich las das Buch als ich im Bode – Museum die Pazzi Madonna sah. Die Verbindung war leicht geschaffen, zwei Mütter im Rahmen.

Bodemuseum Berlin (c) Foto von Susanne Haun

Bodemuseum Berlin (c) Foto von Susanne Haun

Was symbolisiert der Rahmen?

Ursprünglich hing die Pazzimadonna in einem privaten Haushalt in einer für Bilder unüblichen Höhe. Der Rahmen symbolisiert hier sicher „nur“ ein Fenster, um eine größere Tiefe des Reliefs zu erreichen. Interessant ist, dass die Perspektive so von Danotello konzipiert wurde, dass der Betrachter von unten auf die Madonna schauen muss. Sollte er vor der Madonna knien oder war der ursprüngliche Ort für die Madonna höher gelegen und Donatello wusste das. Diese Frage ist heute nicht mehr zu beantworten.

Die Innigkeit und das gleichzeitig klassische Profil der Mutter erzeugen sowohl Monumentalität als auch Intimität beim Betrachter.

Pazzi Madonna im Bodemuseum (c) Foto von Susanne Haun

Pazzi Madonna im Bodemuseum (c) Foto von Susanne Haun

Der Originaltitel des Buches „Anyakép, amerikai keretben“ entspricht der deutschen Übersetzung. Der Autor schaut auf das Leben seiner Mutter zurück, vielleicht durch den Rahmen der Zeit oder der Weisheit des Alters oder aber als Entschuldigung.

Das Buch ist eine Empfehlung von buzzaldrins Bücher von Mara Giese.

Ohne darüber nachzudenken, habe ich das Buch aus der Perspektive der Mutter gelesen und Mara hat ohne einen Gedanken zu verschwenden die Perspektive des Sohns eingenommen.

Im Buch wird das Leben der Mutter aus der Sicht des Sohnes in Ungarn geschildert. Die Mutter ist lange Tod und der Sohn steht auch am Lebensabend. Ich habe selten eine größere Odé, die so viel Liebe zwischen Mutter und Sohn zeigt, gelesen. Mara hat es als Anklageschrift des Sohnes an die Mutter gesehen.

Mara fragt, was für eine Art Buch wir hier vor uns haben.
Vielleicht ist es auch eine Entschuldigung des Autors, dass er zu Lebzeiten der Mutter ihre Mutterliebe so wenig deuten und würdigen konnte.

Ich hebe ein paar Punkte hervor.

Die Mutter siezt ihren Jungen lange, aber sie nennt ihn gleichzeitig Muckl. Kann es ohne Liebe solch einen liebevollen Namen für ein Kind geben? Sie nennt ihn so bis ins hohe Alter. Ich kenne keinen Fall, wo eine Mutter den Kosenamen der Kindheit ihres Sohns nach dem 14. Lebensjahr noch benutzen darf.

Die Mutter verzichtet auf ihr Essen während des Krieges, damit ihr Sohn genug zu essen hat.

Sie umarmt ihn wenig, die wenigen male sind aber sehr eindringlich.

Sie muss, um einer Strafe in Ungarn zu entgehen, nach Amerika auswandern. Dort arbeitet sie schwer, um Geschenke nach Ungarn zu ihrem Sohn zu senden.

Was mich persönlich sehr anspringt ist die Wut, die der Autor (der Sohn) gegenüber seiner Mutter empfindet, weil sie stirbt und die Schuld für den Tod auch bei ihr sucht. Er hat sicher recht, sie hätte früher zum Arzt gehen müssen. Ich kenne diese Wut, die da ist, wenn die Mutter, eine Respektperson, plötzlich krank ist und leidet. Es ist schwer, damit umzugehen.

Das Buch ist absolut empfehlenswert!

Mutter im grünen Rahmen 26 x 35 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mutter im grünen Rahmen 26 x 35 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
The Pazzi Madonna is a 74.50 x 69.50 cm large marble relief by Donatello, showing a mother with a baby cheek to cheek in a frame. It is shown in the sculpture collection of the Bode Museum.
With the mother in the green border I title the book „Mother Image in American context“ wrote from Miklos Vajda 2009 because the cover of the book is green.
I read the book when I was in the Bode Museum, sawing the Pazzi Madonna. The connection was made ​​easy, two mothers under frame.

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Vajda, Miklós. Mutterbild im amerikanischem Rahmen. Wien2012.

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