Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Oma hatte nie ein Gebiss – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2019

 

 

 

Am 11. März sendete mir Jürgen alias Buchalov seinen letzten Satzbeginn.

Schon gleich nach dem ersten Lesen wusste ich, was ich dazu zeichnen, bzw. fotografieren wollte. Meine Oma pflegte ihre Zähne sehr und hatte so mit über 90 Jahren, als sie starb bis auf ein paar Kronen noch ihre eigenen Zähne. Ich erinnere mich, wie im Krankenhaus immer alle überrascht waren, dass es da kein Gebiss gab. Vor einer OP muss der Patient alle Zähne auf den Tisch legen. Oma war sehr stolz auf ihre Zähne.

Auch ich habe schon einige Kronen 🙂 auf den Zähnen. Für jede Krone gibt es einen Gebißabdruck und meine Zahnärztin gibt mir meine Modelle immer mit. Ich finde sie interessant und habe sie auch schon oft in meinen Stillleben eingebaut (siehe hier, klick).

Ich frage mich gerade, ob die Fotos und Zeichnungen von heute damit unter der Kategorie „Selbstportrait“ fällt. Was meint ihr?

 

 

Hier also meine Vervollständigung von Jürgens Satzanfang:

 

#28

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …

S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

 

Ich schreibe und weiss noch keinen Satzanfang, den ich jetzt Jürgen mit auf den Weg geben kann:

Spontan:

#29

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13. und ich habe hunger, was mich dazu veranlasst …“

 

Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

 

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – 17.2. – 4.3.2019 – Zeichnugnen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 6. März 2019

 

 

Selbstbildniss Tagebuch 17.2. - 4.3.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildniss Tagebuch 17.2. – 4.3.2019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Mein Selbstbildniss Tagebuch 2019 (siehe hier) hatte eine interessante Diskussion (siehe hier) über den Sinn und Zweck, warum ich jeden Tag in meinen Kalender zeichne, aufgeworfen.

Die Frage, warum jemand jeden Tag ein Tagebuch schreibt, würde nicht gestellt werden. Was also ist der Unterschied zwischen geschriebenen und gezeichneten Linien?

Das erste Argument der Diskussion lege ich selber vor, bitte es aber kritisch zu hinterfragen:

Das geschriebene Wort ist verständlich, während die bildnerischen Linien einer Interpretation unterworfen werden.

Was meint ihr?

 

 

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Februar 2019

 

Selbstbildniss Tagebuch 05.02. - 16.022019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbstbildniss Tagebuch 05.02. – 16.022019, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich kann nur ich selbst sein.

Wer immer das sein mag.

Bob Dylan

Dem schließe ich mich an.

Alles weitere ist auf den Zeichnungen vermerkt.

 

Wenn ihr die einzelnen Zeichnungen anklickt, werden sie groß dargestellt. Ich vermerke neuerdings die Uhrzeit auf den Arbeiten und die Dinge, die mir so durch den Kopf gehen. Nicht alle Gedanken aber mal hier und da einige wenige.

 

 

 

__________________

Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Mittwoch, der 6. Februar 2019

Projekt ohne Namen – Mir gefällt, dass … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Februar 2019

 

Das immer wieder Zeichnen von Linien, Zeichnung von Susanne Haun 32 x 24 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das immer wieder Zeichnen von Linien, Zeichnung von Susanne Haun 32 x 24 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

#26

J: Mir gefällt, dass …

S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

 

 

 

Ohne viel Worte schreibe ich den neuen Satzanfang für Jürgen:

#27

Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …

Viel Spaß beim Verfollständigen und Zeichnen, Jürgen!

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Februar 2019

 

Es ist schwierig, keine Gewohnheit in das Selbstportrait kommen zu lassen und weiterhin zu schauen und nicht aus der Erinnerung zu zeichnen. Ich versuche, zu markieren, wann ich nicht richtig geschaut sondern einfach gezeichnet habe.

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Januar 2019

 

Ich bin immer ich und doch sehe ich jeden Tag ein wenig anders aus. Das macht dieses Projekt so spannend.

 

 

Jeden Tag ein neues Selbstportrait – Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Januar 2019

 

Mein mentaler Einstieg in den Tag beginnt seit diesem Jahr mit einer Zeichnung im Kalender. Der Kalender besticht durch seinen roten Umschlag, besitzt die Größe A5 und bietet für jeden Tag eine Seite.

Ich berichtete schon am 4. Januar von meinem Projekt (siehe hier). In den letzten 10 Tagen sind folglich 10 weitere Portraits entstanden. Die Herausforderung besteht in der Varianz der Portraits, damit mir beim Zeichnen und euch beim betrachten nicht langweilig wird.

 

 

Projekt ohne Namen – Die Weltenseele – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse by Susanne Haun on 7. Januar 2019

 

Was ist eine Weltenseele? fragte ich mich als ich Jürgens Satzanfang für mich las.

Die Weltseele (lateinisch anima mundi, griechisch ψυχή τοῦ παντός psychḗ tou pantós) ist ein religiöses und naturphilosophisches Konzept, weiß Wikipedia zu berichten.

Die Bedeutung der Weltenseele ist dem Wandel der Zeit unterworfen. Wie also möchte ich sie definieren? Ich habe beschlossen, in der Zeit meiner Masterarbeit zu bleiben, der Romantik. Schelling ist der Auffassung, dass die Weltenseele die organische und die anorganische Natur kontinuierlich verbindet und die ganze Natur zu einem allgemeinen Organismus verknüpft. Darauf baute Goethe auf  und nimmt in seinem Gedicht Eins und Alles auf die Weltseele Bezug: Weltseele, komm, uns zu durchdringen! Dabei ging es ihm um die Erfahrung der Einheit und Lebendigkeit der Natur.

Natur und Kosmos durchdringt und beeinflusst uns. So wollte ich es erstmal sehen. Weiter habe ich noch nicht nachgedacht.

Was versteht ihr unter Weltenseele?

 

 

#24

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …

S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

 

 

 

 

 

Mein neuer Satzanfang für Jürgen lautet:

#25

„Natura naturata und natura naturans sind zwei ästhetische Begriffe, die …“

 

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Das Rhizom – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Philosophie, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Dezember 2018

 

 

Deleuze, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Deleuze, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Das Portrait von Deleuze hängt schon seit 5 Jahren in meinem Atelier und schaut mir beim Arbeiten zu.

 

Jürgen hat mir die Vervollständigung meines letzten Satzes (#23 siehe hier) gesendet und ich möchte gerne über das von ihm verwendete Wort Rhizom diskutieren, bevor ich seinen nächsten Satz (#24) vollende.

Ich schrieb als Letztes: „Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die …“
und Juergen antwortete: „…die das Rhizom fressen wird!“

Was aber genau ist ein Rhizom und was versteht Jürgen unter einem Rhizom?

Hier meine Diskussionsgrundlage  für Jürgen:

Wie verstehst du Rhizom? Biologisch als Wurzelstock? Der Wurzelstock wird das Inhaltsverzeichnis fressen? Oder verstehst du das Rhizom philosophisch? Deleuze versteht das Rhizom als Methaper für Wissensorganisationen und Weltbeschreibung. Wie kann aber ein Inhaltsverzeichnis bzw. Wissensquelle von einer Wissensorganisation befressen werden, da ja das Inhaltsverzeichnis schon eine Wissensorganisation darstellt?
2017 schreibst du als Buchalov, dass Juergen wie immer rumdruckste, und glaube, er wisse gar nicht so genau – im Detail jedenfalls, was ein Rhizom ist. Jürgen erzählte Buchalov allerdings immer von dem Rhizom als Methode der künstlerischen Erarbeitung von Themen, dem Rhizom als Präsentationsform und dem Rhizom als künstlerisches Thema.
Aber werden Wissensquellen tatsächlich von Präsentationsformen oder künstlerische Themen gefressen? Ist es nicht vielmehr so, dass genau diese Inhaltsverzeichnisse und Wissensquellen am Anfang unserer künstlerischen Arbeit stehen?

Ich mag diese Art von Diskussionen und bin gespannt, wie sie sich entwickeln wird.

Dieselben Fragen stellte ich auch in Jürgens Blog in den Kommentaren und er antwortete mir sofort (freu), dass er fressen im Sinn von assimilieren verstehe. Da war mir alles klar. Das Inhaltsverzeichnis wird in Jürgens Netzwerk des Wissens eingegliedert. Ich mag es, wenn sich Themen kreuzen. Ich weiss, Jürgen beschäftigst sich lange mit dem Rhizom. Die Bilder in seinem Atelier haben für ihn Index-Charakter zu Situationen und Wissen und oft besitzt nur er den Schlüssel. Aber ich bin sicher, dass seine Bilder beim Betrachten andere Denkprozeße bei mir auslösen als bei ihm. Und somit scheint mir jedes Bild in diesem Sinne ein Rhizom? Oder habe ich hier einen Denkfehler?

 

 

 System-der-kenntnisse-des-menschen.jpg: Der ursprünglich hochladende Benutzer war Asb in der Wikipedia auf Deutsch derivative work: Saibo (Δ) - System-der-kenntnisse-des-menschen.jpg (Digitalisierung von Kopie vom Original.) Das figürlich dargestellte System der Kenntnisse des Menschen (deutsche Übersetzung von de:Baum des Wissens zu Beginn von Band 1 der de:Encyclopédie von 1751, im Original Systême figuré ses connoissances humaines. Entendement. Memoire, Raison, Imagination)

Von Deleuze und Guattari vorgeschlagene, metaphorische Verwendung des botanischen Begriffs Rhizom: Das figürlich dargestellte System der Kenntnisse des Menschen (deutsche Übersetzung von de:Baum des Wissens zu Beginn von Band 1 der de:Encyclopédie von 1751, im Original Systême figuré ses connoissances humaines. Entendement. Memoire, Raison, Imagination)

 

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

2019 und das Projekt ohne Namen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Dezember 2018

 

Im Februar 2018 ist das Projekt ohne Namen (siehe hier) mit Jürgen Küster (Buchalov) von mir auf Eis gelegt worden. Auf die Idee bin ich ganz alleine gekommen, Jürgen hatte keinen Anteil daran.

Mir war nicht bewusst, wie lange die Pause nun schon anhält. Dieses Jahr ist mit viel Arbeit an mir vorbeigerauscht. Natürlich nehme ich mir vor, weniger umtriebig unterwegs zu sein, aber ich bin einfach zu kommunikativ und das Jahr 2018 stand neben meinem Uni-Abschluss auch im Zeichen des besseren Kennenlernens meines Kiezes. Ich war für die Standortgemeinschaft Müllerstraße und den Weddingweiser aktiv, habe viele kunstinteressierte Menschen in Berlin Wedding kennengelernt. Auch konnte ich neue Freundschaften an der Uni schließen. Nicht zu unterschätzen ist die Pflege meines parkinsonkranken 82jährigen Vaters.

Nun ist es langsam Zeit zu überlegen, wie denn mein Jahr 2019 aussehen soll. Die Workshops sind selbstverständlich schon durchgeplant und die erste Ausstellung Ende Januar 2019 schwirrt auch in meinem Kopf herum, wie immer ist viel Vorbereitungszeit dafür aufzuwenden!

Vielleicht hatte ich auch keine Lust ein zweites Mal den Satzanfang: „Wenn ich mit dem Finger schnipse …“ von Jürgen zu beantworten. Ich mag Fingeschnipsen an sich nicht und quälte mich schon das erste Mal mit diesem Satzanfang. Siehe hier dazu meinen Blogbeitrag (link).

So musste ich Jürgen einfach über WhatsApp um einen neuen Satzanfang bitten. So geht es weiter mit der

 

#22

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…

S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

 

 

 

Mein neuer Satzanfang für Jürgen lautet:

#23

„Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die …“

 

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

 

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

 

 

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