Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Mein Engelchen, ich sage Dir … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Engel, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2017

 

#16

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“

S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

 

Mein Engelchen, ich sage Dir nichts ist perfekt aber alles ist möglich! (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Engelchen, ich sage Dir nichts ist perfekt aber alles ist möglich! (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, das war nicht einfach, was wolltest du mir bloß sagen? Auf jeden Fall ist hier mein neuer Satzanfang:

#17  „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“

Was bisher geschah:

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

Jürgen hatte zu meinem Satzanfang noch folgenden Satz im Kopf, den ich unbedingt in Szene setzen wollte.

#15.1 Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.

 

Worte, die den Raum füllen und als ewiges Licht bleiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Worte, die den Raum füllen und als ewiges Licht bleiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2017

 

#14

J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“

S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

 

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, hier nun mein neuer, kurzer Satzanfang für dich:

#15  „Wörter sind immer …“

 

Was bisher geschah:

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Im Hörsaal – Bewegung skizzieren – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 28. November 2015

Langsam wird es ernst. Ich benötige mehr Zeit für meine Bachelorarbeit.

 

Im Hörsaal - Skizze von Susanne Haun

Im Hörsaal – Skizze von Susanne Haun

 

Deshalb heute auch ein paar Skizzen aus der Uni. Es macht mir Freude, in einfachen Linien im Hörsaal zu skizzieren. Manche Zuhörer sitzen, ohne sich zu bewegen während andere nicht aufhören, sich zu bewegen. So ist es auch bei den Referenten. Meistens erfasse ich die Figur der Referenten erst nach einigen Vorlesungen. Es ist wichtig, im Training zu bleiben, so fliesst die Tinte in den Linien.

 

 

Linienkunst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Berlin - Atelier, Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Februar 2013

Am Wochenende habe ich zwei Schüler zum Unterricht in meinem Atelier beherbergt.

Heute berichte ich über den ersten Workshop – Tag, es war der Freitag, an dem wir uns für 3 Stunden zum „einzeichnen“ trafen. Jeder bekam von mir ein Skizzenbuch mit 89 Seiten und so ist es kein Problem, den Füller zum zeichnen auszuprobieren.

Wir sind in den Dialog mit der Natur getreten, dazu habe ich von der Gärtnerei einige Blumen und Zweige und sogar eine kleine Wurzel gekauft bzw. gesammelt. Die Aufgabe ist es, die Motive zu stilisieren und die Eleganz und Schönheit der Linie in den Vordergrund zu stellen. Auf diese Blätter gehört noch keine Schraffur, sie sollen einzig deskriptiven Charakter aufweisen.

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich möchte am ersten Tag, dass die Schüler die Natur stärker wahrnehmen, die einzelnen Elemente isolieren und auch den Mut haben, über die Doppelseite des Skizzenbuchs heraus zu zeichnen.

Ein Könner auf diesem Gebiet war Matisse, von dem das Zitat „Genauigkeit ist nicht Wahrheit„² stammt.
Matisse sagte weiter: „Es gibt zwei Arten einen Baum zu schildern: erstens durch die imitative Zeichnung, wie man sie auf allen europäischen Zeichenschulen lernt; zweitens durch das Gefühl, das uns durch nahen Umgang und Betrachtung suggeriert wird, wie bei den Orientalen. Ich habe gehört, dass die chinesischen Lehrern ihren Schülern sagten: „Wenn ihr einen Baum zeichnet, müsst ihr das Gefühl haben, mit ihm in die Höhe zu steigen. „“³

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
This weekend I educated two inquisitive in my studio.
Today I report to the first workshop – day, it was the Friday when we met us to draw for 3 hours. Everyone got off me a sketchbook with 89 pages and it is not a problem, try the pen to draw in them.
We have entered into a dialogue with nature, for that I have bought some flowers and branches and even a small root. The task is to stylize the motives and provide the elegance and beauty of the line. This leaves still are not hatching, they should have only descriptive character.
I want on the first day that the students perceive the nature stronger, isolate the individual elements and also have the courage to stand on the double page of the sketchbook out.

An expert in this field was Matisse, from whom the quote „Accuracy is not truth“ comes ².
Matisse continued: „There are two ways to describe a tree: first, by imitative drawing, how to learn to draw in all European schools; second by the feeling that is suggested to us by colloquial and consideration as among the Orientals. I have heard that the Chinese teachers told their students, „If you have to draw a tree, you have the feeling to rise with him into the air. „“ ³

________________________
²Henry Matisse. Das goldene Zeitalter, Aust.-Kat. Kunsthalle Bielefeld 1981
³Henry Matisse in seinem Brief „Sur les arbres“ an André Rouveryre, zitiert nach Schneider 1984, wie Anm.2, S. 358

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