Susanne Haun

Eine Physalis auch Kapstachelbeere genannt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 25. April 2018

Letzte Woche brachte Doreen für die Bewirtung während der Öffnungszeiten der Ausstellung Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen Physalis mit.

Zeichnen mit SketchInk von Rohrer und Klingner (c) Foto von M.Fanke

Zeichnen mit SketchInk von Rohrer und Klingner (c) Foto von M.Fanke

Ich esse die kleinen gelben Früchte sehr gerne und die Blattumhüllung reizt mich immer für eine Zeichnung. Ich wusste nicht, dass Physalis übersetzt Kapstachelbeere heisst und eigentlich in den Anden Perus beheimatet ist. Das mag ich am Blogschreiben, ich selber lerne auch immer mit meinen Beiträgen mit!

Einen Monat lang habe ich den Konverter meines artis Pens mit wasserfester Tinte sketchInk von Rohrer und Klingner befüllt. Mich überzeugte der orange Farbton Carmen und es ist schon ein Highlight, dass die Tinte wasserfest ist. Ich kenne keine andere farbige Tinte für Füller, die diese Eigenschaft besitzt.

Leider fließt die sketchInk Tusche schlechter als die wasserlöslische und sie verklebt den Füller durch die enthaltenen Arcylate. Obwohl ich meine Füller im ständigen Gebrauch habe, bin ich gerade bei den Physalis verzweifelt, weil ich die Linien nie durchgehend locker zu Ende führen konnte. Auf dem Produktblatt kann deshalb auch folgendes gelesen werden: „Weil die Tinte wasserfest ist, kann es passieren, dass der Füller einmal eintrocknet. Für diesen Fall und für die alltägliche Pflege ihrer Zeichengeräte empfehlen wir unseren „reiniger“.“

Ihr seht auf den Zeichnungen, wann ich die Geduld mit dem Füller verlor. Inzwischen habe ich die Kapitalpatrone und den Füller mit Wasser gereinigt und werde die sketchInk mit Feder und Pinsel verwenden.

Namibia – Anfahrt auf die Wüste – Sossusvlei – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 28. März 2018

Die Wüste hat mich tief beeindruckt und ich habe eine Sehnsucht nach ihr entwickelt.

Auch in der Wüste wird der Muell getrennt - Camp Site Sossusvlei (c) Foto von Susanne Haun

Auch in der Wüste wird der Muell getrennt – Camp Site Sossusvlei (c) Foto von Susanne Haun

Die Ankunft auf dem Campingplatz war schon dramatisch, denn es ging ein strammer Wind über die Wüste und die roten Sandpartikel wurden durch die Luft geweht. Habt ihr schon einmal bei solchem Wetter ein Zelt aufgebaut? Es gestaltet sich schwierig. Die Stangen unseres Iglu-Zelts wurden immer wieder plattgelegt, selbst als wir den Zeltstoff schon darüber gespannt hatten. Auch war das Zelt trotz der Heringe nicht davon abzubringen, zu wandern. Wir hatten alle unsere Schwierigkeiten und Tatenda gab uns schnell den Tip, Steine zu suchen, die wir Innen ins Zelt legen könnten. Amy, unsere kanadische Mitreisende, brachte uns mit den Worten „I have a present for you….“ einen großen schweren Stein. Unsere Gemeinschaft war am Wachsen und gegenseitige Hilfe wurde zur Selbstverständlichkeit. Amy schreibt auch hier auf WordPress, leider hat sie über unsere Reise noch nicht gebloggt. Ich glaube, sie ist auch noch in Afrika unterwegs und ihre Reise durch den Kontinent begann schon im November 2017, so dass es schon Berichte gibt.

Zum Glück lies der Sturm schnell nach und der Campingplatz lag wieder ruhig, fast unschuldig vor uns. Sehr beeindruckend fand ich, dass im Nirgendwo auf dem Campingplatz der Müll in Plastik, Papier und Rest getrennt wird.

Der Sand zeigt übrigens die Windrichtung an. Ich fand, er hatte etwas von Ostseesand, sieht man einmal von der Farbe ab und dass das Wasser fehlt. 😉

Es ist verboten, mit Motorräder oder Squads in die Wüste zu fahren. Das führte zu einigen Zorn von einer Gruppe von Motorradfahrern, die extra mit ihren Bikes angekommen waren. Ich finde dieses Verbot sehr gut, denn so werden noch viele Generationen die Wüste als einen Ort der Einsamkeit erleben.

Wie ich euch schon berichtete (siehe hier), war immer zu wenig Zeit zum Schreiben und zum Skizzieren, weswegen ich kleine Sprachmemos aufnahm. Eines davon möchte ich euch nicht in abgetippter Form sondern auch als Tonaufnahme präsentiren. Es ist vom 16. Februar und handelt vom Zeltaufbauen. Ich habe mich über mich selber amüsiert. Die Aufnahme könnte auch aus einer Sendung mit der Maus stammen.

Auf dem Weg zu Wüste zeigte Lorrine uns eines der größten Vogelnester der Welt, die von Siedelwebern bewohnt werden. Wespen (Bienen?) nutzen die Konstrukte für ihre eigenen Neste. Auch flog am Truckfenster die älteste Kirche Namibias an uns vorbei. Ich bin froh, dass es mir gelungen ist, sie auf einem Foto festzuhalten. Ein einzelner Oryx wurde von unserer Gruppe mit einer Flut von Fotoapparaten und Handys begrüsst. Später sollten uns Oryx nicht mehr so beeindrucken wie der Erstgesehene.

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 04:

Every overland journey has some long travelling days and today is one of those as we venture deeper into the Namib Desert. Our destination is the dune fields that cover the western reaches of the desert. Long dusty roads and sparsely populated farmlands offer us an insight into the vastness of rural Namibia. From the grasslands in the east to the red dunes of the west the slowly changing landscapes represents the many faces of this desert country. Tonight we camp on the doorstep of the dune fields and fall asleep to the unique calls of the elusive Barking Gecko.

Namibia – Grenzübergang und der Fish River Canyon – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 20. März 2018

 

Der Spaziergang am Fish Canyon in Namibia gehört für mich zu eine der beeindruckensten Aktivitäten unseres Urlaubs.

1992 war ich das letzte mal am Grande Canyon in der USA. Der Grande Canyon ist gefolgt vom Fisch Canyon der größte Canyon der Welt. Die beiden Landschaften sind sich zum Teil ähnlich und trotzdem ist das Gefühl, dort zu laufen, ein vollständig anderes. In der USA ist alles touristisch professionalisiert, überall trifft man auf Andenkenläden, Reisegruppen und Restaurants.

Am Fish River Canyon waren wir mit unserem Truck alleine. Wir und die unendlichen Weiten des Canyons mit der untergehenden Sonne vor uns. Es hört sich kitschig an, es war kitschig aber es war ein unglaubliches intensives Erlebnis. Die Fotos und Zeichnungen können nicht wiedergeben, wie ich diesen Spaziergang empfunden habe.

 

 

Dieses Gefühl, was ich hier in meinem Blog konservieren möchte, ist auch der Grund, warum ich möglichst ausführlich hier schreibe und somit mein Gedächtnis für die Zukunft erweitere. Ich hoffe, wenn ich später diese Zeilen lese, dass ich auch wieder in die Stimmung der Reise komme. Machen wir uns nichts vor, in 10 Jahren werde ich vielleicht ein wohliges Gefühl bei dem Gedanken an diese Reise empfinden aber die Nuancen werden in den tiefen meines Gedächtnisses verloren sein. Diese Nuancen möchte ich mit Hilfe des Blogs bewahren.

 

 

 

Vor der Reise habe ich mir einen zweiten Füller (artpen von Rotring) gekauft und die zweite Patrone mit neuer wasserfester Tinte von Rohrer und Klinger befüllt. Ich mag diese neue Tinte und bin überzeugt von dem Vorteil der Wasserfestheit. So kann ich mit meinem Füller wie mit Feder und Tusche agieren. Vor dem Canyon habe ich mein zweites Skizzenbuch der Reise angefangen.

 

Vom Orange River zum Fish River Canyon (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vom Orange River zum Fish River Canyon (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Bevor wir aber den Canyon geniessen konnten, warteten wir neugierig auf unseren ersten Grenzübergang des Afrika Abendteuers. Neben der Anzahl der Kilometer in 20 Tagen war für uns ein weiterer Grund die Trucktour mitzumachen, dass wir uns nicht um die Grenzübergänge kümmern mussten. An der Grenze fühlten wir uns ein wenig an alte Zeiten erinnert. Geboren in den 60ziger Jahren in West-Berlin haben wir unzählige Male die alte Transitstrecke nach Westdeutschland benutzt und haben unzählige Male an der Grenze angestanden, es wurden unzählige Male unser Auto durchsucht und wir wurden bei der Einreise in die DDR unzähliche Male nach Zeitschriften, Kassetten und ähnlichem gefragt.

Tatenda, die eine Reisebegleiterin, und ich unterhielten uns über das grenzenlose Europa. „T“ wunderte sich, dass ich kam Stempel in meinem Reisepasse mein Eigen nennen kann, sie fragte, ob ich nicht Reise und war fassungslos, dass ich einfach so über alle Grenzen ohne Kontrolle fahren kann. JA! Welch‘ eine Erungenschaft! Ich hoffe diese Freiheit bleibt uns Europäern erhalten.

Ich zeichnete während eines Stops in der Einsamkeit die kleine gelbe Blume (siehe Foto). Um sie genau zu betrachten, nahm ich sie in die Hand und wendete sie hin und her. Daraufhin kam Tatenda mit einer flasche Wasser und ich musste mir die Hände waschen, die schöne gelbe Blüte ist sehr giftig.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂

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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 03:

While the Orange River was named after the Dutch royal House, in recent times it has been referred to by its original name of Gariep, which simply means “river” in the indigenous KhoeKhoe language. Beginning its journey in the mountains of Lesotho the Orange River is the longest river in South Africa and offers a unique contrast to the desert landscapes along its banks. The best way to experience the river is by getting out on the water and this morning we have the opportunity to join an optional canoe trip on the river. Later this morning we cross the border into Namibia and travel onwards to the Fish River Canyon, one of the largest in the world. This afternoon we take a walk along the rim of the canyon and end our day with a memorable sunset on the canyon edge.

 

Projekt ohne Namen – Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Februar 2018

 

#20

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …

S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

 

 

Jürgen hat mir einen neuen Satzanfang zukommen lassen, den ich spontan ohne Überlegung zu Ende schreiben konnte. Die Zeichnungen sind erst nach den Worten erfolgt. Das ist eigentlich selten, denn ich zeichne meistens erst bevor ich formuliere.

Hier ist der diesmalige Satzanfang für Jürgen:

#21 Ein neuer Anfang bedeutet …

Ihr habt euch sicher über die Löcher am linken Blattrand der Zeichnungen gewundert. Ich sammele die Blätter des Projekts in einer Mappe oder Lederbuch. Um beim Zeichnen die bisherigen Arbeiten nicht zu beschädigen, hefte ich mir die leeren Blätter immer aus.

 

 

Hier seht ihr die bisherigen Sätze, das Projekt läuft schon seit dem 24. November 2016, also über ein Jahr! Das war mir gar nicht bewusst, ich dachte, wir hätten gerade gestern angefangen, daran zu arbeiten.

 

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Wenn ich mit dem Finger schnipse, … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 24. November 2017

 

#18

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“

S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

 

 

Die Vervollständigung des Satzes ist mir nicht einfach gefallen, dann kam ich auf die Idee, eine schnipsende Hand zu strecken. Die Idee ist vielleicht noch ausbaufähig, mal schauen.

 

Lieber Jürgen, hier nun mein nächster Satzanfang für dich:

#19 „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“

 

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

Projekt ohne Namen – Mein Engelchen, ich sage Dir … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Engel, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2017

 

#16

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“

S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

 

Mein Engelchen, ich sage Dir nichts ist perfekt aber alles ist möglich! (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Engelchen, ich sage Dir nichts ist perfekt aber alles ist möglich! (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, das war nicht einfach, was wolltest du mir bloß sagen? Auf jeden Fall ist hier mein neuer Satzanfang:

#17  „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“

Was bisher geschah:

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

Jürgen hatte zu meinem Satzanfang noch folgenden Satz im Kopf, den ich unbedingt in Szene setzen wollte.

#15.1 Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.

 

Worte, die den Raum füllen und als ewiges Licht bleiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Worte, die den Raum füllen und als ewiges Licht bleiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2017

 

#14

J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“

S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

 

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, hier nun mein neuer, kurzer Satzanfang für dich:

#15  „Wörter sind immer …“

 

Was bisher geschah:

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Im Hörsaal – Bewegung skizzieren – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 28. November 2015

Langsam wird es ernst. Ich benötige mehr Zeit für meine Bachelorarbeit.

 

Im Hörsaal - Skizze von Susanne Haun

Im Hörsaal – Skizze von Susanne Haun

 

Deshalb heute auch ein paar Skizzen aus der Uni. Es macht mir Freude, in einfachen Linien im Hörsaal zu skizzieren. Manche Zuhörer sitzen, ohne sich zu bewegen während andere nicht aufhören, sich zu bewegen. So ist es auch bei den Referenten. Meistens erfasse ich die Figur der Referenten erst nach einigen Vorlesungen. Es ist wichtig, im Training zu bleiben, so fliesst die Tinte in den Linien.

 

 

Linienkunst – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Berlin - Atelier, Blumen und Pflanzen, Skizzen, Skizzenbuch, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Februar 2013

Am Wochenende habe ich zwei Schüler zum Unterricht in meinem Atelier beherbergt.

Heute berichte ich über den ersten Workshop – Tag, es war der Freitag, an dem wir uns für 3 Stunden zum „einzeichnen“ trafen. Jeder bekam von mir ein Skizzenbuch mit 89 Seiten und so ist es kein Problem, den Füller zum zeichnen auszuprobieren.

Wir sind in den Dialog mit der Natur getreten, dazu habe ich von der Gärtnerei einige Blumen und Zweige und sogar eine kleine Wurzel gekauft bzw. gesammelt. Die Aufgabe ist es, die Motive zu stilisieren und die Eleganz und Schönheit der Linie in den Vordergrund zu stellen. Auf diese Blätter gehört noch keine Schraffur, sie sollen einzig deskriptiven Charakter aufweisen.

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Papageientulpe Blatt1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich möchte am ersten Tag, dass die Schüler die Natur stärker wahrnehmen, die einzelnen Elemente isolieren und auch den Mut haben, über die Doppelseite des Skizzenbuchs heraus zu zeichnen.

Ein Könner auf diesem Gebiet war Matisse, von dem das Zitat „Genauigkeit ist nicht Wahrheit„² stammt.
Matisse sagte weiter: „Es gibt zwei Arten einen Baum zu schildern: erstens durch die imitative Zeichnung, wie man sie auf allen europäischen Zeichenschulen lernt; zweitens durch das Gefühl, das uns durch nahen Umgang und Betrachtung suggeriert wird, wie bei den Orientalen. Ich habe gehört, dass die chinesischen Lehrern ihren Schülern sagten: „Wenn ihr einen Baum zeichnet, müsst ihr das Gefühl haben, mit ihm in die Höhe zu steigen. „“³

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zweig (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
This weekend I educated two inquisitive in my studio.
Today I report to the first workshop – day, it was the Friday when we met us to draw for 3 hours. Everyone got off me a sketchbook with 89 pages and it is not a problem, try the pen to draw in them.
We have entered into a dialogue with nature, for that I have bought some flowers and branches and even a small root. The task is to stylize the motives and provide the elegance and beauty of the line. This leaves still are not hatching, they should have only descriptive character.
I want on the first day that the students perceive the nature stronger, isolate the individual elements and also have the courage to stand on the double page of the sketchbook out.

An expert in this field was Matisse, from whom the quote „Accuracy is not truth“ comes ².
Matisse continued: „There are two ways to describe a tree: first, by imitative drawing, how to learn to draw in all European schools; second by the feeling that is suggested to us by colloquial and consideration as among the Orientals. I have heard that the Chinese teachers told their students, „If you have to draw a tree, you have the feeling to rise with him into the air. „“ ³

________________________
²Henry Matisse. Das goldene Zeitalter, Aust.-Kat. Kunsthalle Bielefeld 1981
³Henry Matisse in seinem Brief „Sur les arbres“ an André Rouveryre, zitiert nach Schneider 1984, wie Anm.2, S. 358

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