Alessandro Bariccos Geschichte · Illustration · Zeichnung

Die Münze in der Hand und vom Vergessen – Zeichnung von Susanne Haun

„Ich habe so sehr nach dir gesucht, meine Münze, aber du warst verschwunden.“
Alessandro Baricco

Nur noch ein Kapitel und ich habe das Buch „Diese Geschichte“  zu Ende gelesen. Schon jetzt schmerzt es mich und ich würde am liebsten aufhören zu lesen und das Buch in die Länge ziehen. Aber wem geht es nicht so, wenn die letzte Seite eines Buches gelesen ist.

Ein Münze in der Hand hat sehr viel Symbolgehalt. Die Münze kann für das Leben, den Reichtum, das Überleben und für das Essen von Morgen stehen.

Der Junge mit der Münze 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnnung von Susanne Haun
Der Junge mit der Münze 17 x 22 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnnung von Susanne Haun

In Bariccos Geschichte, bekommt der kranke Bruder des Hauptdarstellers Ultimo eine Münze geschenkt. Während Ultimo sich Gedanken um seine Rennstrecke macht, hat der Bruder nur die Münze im Kopf, die er gerade noch in den Händen hielt und die jetzt verschwunden ist. Als Ultimo seinem Bruder sagt, er habe das Land, auf dem sie stehen gekauft, da veschwinden seine Sorgen und er weiss, er wird nie alleine sein. In diesem Moment findet er seine Münze wieder in der Erde ihres neugewonnen Eigentums.

Wie ist das, wenn man vergißt, wie es funktioniert seine Hand zu öffnen?

Ultioms Bruder aus „dieser Geschichte“ von Baricco sendet vom Gehirn den Befehl, die Hand zu öffnen, aber der Befehl erreicht die Hand nicht. Ich habe von dieser Krankheit noch nicht viel mehr gehört als Baricco schreibt. Ich mag die Erwiderung der Mutter auf diesen Tatbestand: „, dass es nicht schlimm ist, weil es allen passiert, dass sie es nicht schaffen, das zu tun, was sie eigentlich tun wollen.

Wie weise und wahr, ist das nicht eines der schwierigsten Sachen im Leben, dass zu machen, was man eigentlich will?

Wenn ihr mehr zur Geschichte von Alessondro Baricco in meinen Blog sehen wollt, dann folgt dem Link.

For my englich reader:
The coin in the hand is like a symbol. Maybe it is the live, the wealth, the eating for tomorrow and the existence.

Die Münze in der Hand – Zeichnung von Susanne Haun

Alessandro Bariccos Geschichte · Illustration · Landschaft · Zeichnung

Vom Erwachsenen sein und dem Kind werden – Zeichnungen von Susanne Haun

„Wenn das Erwachsenenleben dir das gegeben hat, was du wolltest, muß das Alter eine Art zweiter Kindheit sein, in der du wieder spielst und es keinen mehr gibt, der dir sagen kann, dass du aufhören sollst.“
Alessandro Baricco

In dem Buch „Die Geschichte“ von Alessandro Baricco möchte ich am liebsten alles Gelb markieren. Das Buch ist voller Überraschungen mit jedem Kapitel ändert sich die Erzählweise, die Erzähler und die Sicht der Dinge. Aber trotzdem zieht sich der rote Faden der Erkenntnis durch das Buch.

Ein Rennfahrer 24 x 32 cm Tusche auf Bütten (c) Foto von Susanne Haun
Ein Rennfahrer 24 x 32 cm Tusche auf Bütten (c) Foto von Susanne Haun

Natürlich habe ich nach Rennfahrern und Autorennen um die Jahrhundertwende gegoogelt natürlich dachte ich an eine Situation aus meiner Kindheit:
Mein Vater erzählte mir die Geschichte der Otto Motoren und der Tochter des Autohändlers, Merdedes Jellinek, die Patin für den Namen des berühmten Autos war. Das sind die Augenblicke, die meine Kindheit so schön und voller Geschichten angereichert haben. Meine Mutter und meine Vater erzählten mir alles, was sie mit ihrem Bildungsstand und Geld (für Bücher) bekamen. Nach dem Krieg als 9jähriger und 10jährige Arbeiterkinder wuchsen sie ohne großartige Schulbildung auf. Aber ihre Eltern sorgten dafür, dass sie eine Ausbildung bekamen.

Um mich dem Buch noch mehr zu nähern, zeichne ich mein Sinnbild von Mercedes und meine Vorstellung von einem Rennfahrer um 1900.

Mein Sinnbild von Mercedes 24 x 32 cm Tusche auf Bütten (c) Foto von Susanne Haun
Mein Sinnbild von Mercedes 24 x 32 cm Tusche auf Bütten (c) Foto von Susanne Haun

For my english speaken reader:
If the life as adult gives you all what you want than the age must be a second childhood, in which you can play again. But in the second childhood there isn’t anybody say to you what you have to do. That are the words of Alessandro Baricco.
I draw people like the main people in the book „That story“.

Vom Erwachsenen sein und dem Kind werden – Zeichnungen von Susanne Haun

Alessandro Bariccos Geschichte · Illustration · Landschaft · Zeichnung

Rennstrecken, Ultimo und das Warten und Erinnern – Zeichnung von Susanne Haun

Bücher verändern sich, obwohl die Schriftzeichen dieselben bleiben.

Je nachdem, wo ich im Leben stehe, lese ich mitunter dieselben Bücher und denke etwas Neues, Anderes dabei.

Alessandro Bariccos  Buch „Die Geschichte“ lese ich zum ersten mal.  Damals als sein Buch „Die Seide“ erschien, bekam ich es von einer Freundin geschenkt, die 10 Jahre älter war als ich. Und ich, ich wurde damals 30 Jahre alt, wußte gar nicht, was Baricco mit dem Buch Seide von mir wollte.

Verbesserung der Rennstrecke nach einer Frau (c) Zeichnung von Susanne Haun
Verbesserung der Rennstrecke nach einer Frau (c) Zeichnung von Susanne Haun

Baricco läßt seinen Protagonisten Ultimo sinngemäß sagen, dass der Mensch nur einen kleinen Teil seines Lebens lebt, also die Sache macht, die er wirklich machen will. Die andere Zeit ist er damit beschäftigt, auf der einen Sache zu warten oder sich an sie zu erinnern.

Ich glaube, dass die Menschen, die dieses erleben schon sehr priveligiert sind, denn sie wissen, was die eine Sache ist!

Und dann gibt es die, die um die Sache wissen, aber glauben, den Scheideweg zu dieser Sache verpaßt haben und mit dem Leben darum hadern.

Ja, und hat man die eine Sache zum Lebensmittelpunkt gemacht, dann merkt man erstmal wie vielschichtig diese eine Sache ist und wieviele Facetten in der einen Sache liegen. Und schon wieder ist man auf dem Weg.

Ich finde dieses Gefühl unendlich beruhigend und schön! Daraus sind heute meine Rennstrecken und Wege entstanden.

Ultimos Passion sind Rennstrecken. Es ist nicht einfach, Rennstrecken zu ersinnen. Ich war überrascht. Baricco schreibt an einer Stelle, wie Ultimo die Halslinien einer Frau in Gedanken abfährt und ich habe mir überlegt, wie ich aus den Umrissen einer Frau eine Rennstrecke konzipieren könnte.

Dabei blieben meine Gedanken an Mercedes  (Benz) hängen …. und dan die Namensgeberin und so zeichnete ich eine Rennstrecke nach dem Profil der Mercedes. Auch nicht einfach.

Verbesserung der Rennstrecke nach Mercedes (c) Zeichnung von Susanne Haun
Verbesserung der Rennstrecke nach Mercedes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Völlig platt war ich dann, als ich mir DANACH die Rennstrecke vom großen Preis von Italien anschaute. Fast nur Geraden, keine Kurven. Erstaunlich, was für eine andere neue Welt! Der Nürburgring sieht Kurven reicher aus.

Wer nun ein bißchen Rennfahrer Mythus benötigt, der kann sich hier ein Rennen von 1933 auf youtube anschauen.

For my english reader:
Books are changing the contect with passings years although the content is the same. I read the first time Alessandro Bariccos book “The story”.
Ultimo the protagonist of the book said, that human being only makes less time these tings they realy want. The other time the wait and remember this think. It’s a great notion.
The hero of the book want’s to build speedways and he sees in womans curves for his speedway.

Rennstrecken, Ultimo und das Warten und Erinnern – Zeichnung von Susanne Haun