Susanne Haun

Was ziehe ich zur Vernissage an? Verliebt in ein Kimonokleid im Atelier Nuno

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 16. Mai 2018

 

Dieser Artikel erschien zuerst im Weddingweiser (siehe hier).

 

Verliebt in ein Kimonokleid im Atelier Nuno

atelier nuno (c) Foto von Marie Schmunkamp

atelier nuno (c) Foto von Marie Schmunkamp

Seit einem knappen Jahr wird in der Utrechter Straße 32 im atelier nuno kreativ gearbeitet. Die Maßschneidermeisterin Marie Schmunkamp kreiert mit Leidenschaft und Sorgfalt japanisch inspirierte Mode in europäischen Größen zu erschwinglichen Preisen.

Ich wohne in der unmittelbaren Nachbarschaft und habe mit großer Neugier und Freude seit der Eröffnung durch das ansprechend dekorierte Schaufenster in den kleinen Laden gespäht. Alles ist hell und freundlich und lädt zu einem Besuch ein. Nun bin ich hinein gegangen.

 

Hilfe beim Ankleiden

Susanne Haun im Atelier nuno (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun mit einem Kimonokleid im Atelier nuno (c) Foto von M.Fanke

Schon bei meinem ersten Besuch verliebte ich mich in ein Kimonokleid mit sehr weiten Ärmeln. Es isti in diesem Atelier kein Problem, Kleider anzuprobieren, Marie half mir dabei und erklärte auch gleichzeitig, wo ich welchen Knopf und welches Band zumachen muss, damit ich mich später auch selber anziehen kann.

Der Gürtel besitzt einen Reißverschluss, so dass er nur einmal einstellt werden muss. Ich fand es interessant zu erfahren, dass ein klassischer Kimono (japanisch = 着物, deutsch: Anziehsachen von kiru = anziehen und mono = Ding) normalerweise zwölf oder mehr Einzelstücke enthält und eine japanische Frau nicht in der Lage wäre, ohne Hilfe diese Art Kimono korrekt anzuziehen. Keine Angst, in der Regel sind Maries Kleider ohne Hilfe ankleidbar. Nach einem Tag Bedenkzeit, währenddessen mein Kimono zurückgehängt auf mich wartete, kaufte ich ihn und verabredete mit Marie einen Termin für ein Interview.

 

Die Werdegang der Maßschneiderin

Impressionen aus dem atelier nuno (c) Foto von Susanne Haun

Maßschneidermeisterin Marie Schmunkamp in ihrem Atelier: Foto: Susanne Haun

Nach dem Abitur schloss Marie nach zwei Jahren ihre Maßschneiderlehre ab. Ihre ursprünglichen Pläne, danach sofort Modedesign zu studieren, verwarf sie vorerst, da sie ihre Liebe zum Handwerk entdeckt hatte und so lieber den Meister begann. Sie schloss schon mit 21 Jahren als Bestmeisterin ab, das bedeutet, sie ist die beste in ihrem Gewerk, der Maßschneiderei, und sie ist die Beste von allen Gewerken ihres Jahrgangs. Mit diesen Abschlüssen in der Tasche studierte die Meisterin Modedesign, das Studium schloss sie mit dem Bachelor of Arts ab. Auf meine Frage, wann ihr Herz für die Schneiderei zu schlagen begann, erzählt sie von ihrem Vater, der Flugdrachen näht und von den Kleidern, die sie mit 13 Jahren für sich zu entwerfen begann, weil sie das, was sie sich vorstellte nirgendwo kaufen konnte.

 

Über die Ausbildung im Atelier

 

Marie bildet aus, im Schneidergewerbe wollen mehr junge Leute den Beruf lernen als es Ausbildungsplätze gibt. Zurzeit unterrichtet sie eine Auszubildende im zweiten Lehrjahr und im August fängt noch ein Auszubildender bei ihr an. Es erfordert viel Zeit, auszubilden und bevor Marie einen Lehrvertrag abschließt, kommen die Anwärterinnen und Anwärter zur Probe eine Woche arbeiten. Hier schaut Marie, ob die Chemie stimmt, denn die drei Nähmaschinen stehen auf engstem Raum im zweiten Geschäftsbereich.

Der ebenfalls von Licht durchflutete Raum vermittelt den Eindruck einer guten Arbeitsstimmung. Von der Handwerkskammer festgelegt, erhalten die Auszubildenden im ersten Lehrjahr 160 Euro, im zweiten Jahr 180 Euro und im dritten Jahr 210 Euro im Monat. Marie empfindet das Lehrgeld eher als Taschengeld und viel zu wenig, um davon auf eigenen Füße zu stehen. Jedoch könne sie sich nicht mehr Gehalt für ihre Azubis leisten und wünsche sich, es würde eine Förderung von der Handwerkskammer für Meisterinnen und Meister, die ausbilden, geben. Ich habe gelernt: Es gehört viel Leidenschaft und Idealismus zum Beruf, eine Mischung aus kaufmännischer und kreativer Arbeit.

Ein Blick ins Atelier nuno

Beim Betreten des Ladens fällt der Blick zuerst auf eine Ladentheke aus den 1940er Jahren, in der die Meisterin liebevoll kleine Taschen und andere Accessoires einsortiert hat. Sie sind aus japanischen Stoffen genäht. Mir hat es besonders die rund gehaltene Tasche für Kopfhörer angetan, sie ist nicht nur schön, sondern auch praktisch und verhindert die uns wahrscheinlich allen bekannten verhedderten Kopfhörer, die man aus großen Handtasche zieht. Aus dem Stoff, aus dem mein Kimono genäht ist, gibt es verschieden große Taschen. Neben der Ladentheke hat Marie auch andere Einrichtungsgegenstände aus vergangenen Zeiten, sie mag ihr gut zusammengestelltes Interieur. Es besitzt Seele und man kann die erhaltenen Wertschätzungen der vergangenen Jahre spüren.

 

 

Kleidung sollte zur Stimmung passen

atelier nuno (c) Foto von Marie Schmunkamp

Auch japanische Stoffe gibt es im Atelier nuno. Foto: Marie Schmunkamp

Marie wählt morgens ihre Kleidung, die sie anzieht, nach ihrer jeweiligen Stimmung aus und empfindet es dabei als wichtig, dass man sich in seiner Kleidung wohl fühlt. Diese Philosophie gibt sie an ihre Kunden weiter. Soll sie eine maßgeschneiderte Arbeit fertigen, versteht sie es, das Kostüm, Kleid oder den Anzug ganz nach der Figur der Trägerin oder des Trägers zu schneidern und dabei die kleinen Besonderheiten der Kunden zu kaschieren.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass ich gerne eine Preisvorstellung habe, bevor ich ein Geschäft betrete. Kleider, die Marie nach Konfektionsgrößen näht, kosten zwischen 80 und 180 Euro, Röcke um die 60 Euro. Eine detaillierte Preisliste der Änderungen und Maßanfertigungen hängt transparent hinter der Theke. Japanischen Süßigkeiten, Post-Its und Accessoires sind schon ab 1,50 Euro zu erwerben. Ich habe für 4,95 Euro eine kleine Schmetterlingshaarspange / Brosche für meine Freundin als Geschenk statt Blumen gekauft. Regelmäßig treffen Überraschungen aus Japan ein, so dass sich Besuche immer wieder lohnen. Besonders mag ich, dass jedes Stück im Laden von Marie ein Preisschild trägt und somit das Fragen nach dem Preis entfällt.

Impressionen aus dem atelier nuno (c) Foto von Susanne Haun

Neben den Kimonokleidern gibt es von Schuluniformen inspirierte Kleider mit Matrosenkragen und Schleife sowie auch schulterfreie Lolita-Kleider. Für die Dame um die 50 führt Marie Businessblusen und auch das klassische Etuikleid mit Jacke fehlt nicht in ihrem Repertoire. Für die ambitionierte Hobbyschneiderin bietet Marie japanische Stoffe an, der Meter um die 20 Euro.

Weitere Beiträge über das atelier nuno in der Bloggerwelt findet ihr auf Funkelfaden (siehe hier), Nahtzugabe (siehe hier) und Nipponya (siehe hier).

Auf Maries Homepage, Instagram und Facebook kann man sich vorab über ihr Angebot informieren:

 

atelier nuno, Inhaberin: Maßschneidermeisterin Marie Schmunkamp, Utrechterstraße 32, Telefon: (030) 55 21 50 35, E-Mail: home@atelier-nuno.de, Die–Do 15–18 Uhr, Fr–Sa 12–19 Uhr geöffnet

 

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (14a) – Der Zug von Berlin nach Neustadt Dosse fährt am Samstag ausnahmsweise vom S-Bahnhof Jungfernheide

Posted in Ausstellung, Roddahn by Susanne Haun on 16. Oktober 2015

Achtung!

Für alle, die am Samstag meine Ausstellung besuchen wollen!

Der Zug fährt ausnahmsweise von Berlin S-Bahnhof Jungfernheide bis Neustadt, Dosse.

Er fährt um 13:33 Uhr los und ist um 14:18 Uhr Bahnhof Neustadt Dosse. Von dort ist ein Abholdienst organisiert. Bitte sendet mir eine kurze Mail oder sms, wenn ihr den Abholservice benötigt.

Ich freue mich auf euer kommen, Susanne

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (13) – Kommissions- und Preisliste schreiben – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Roddahn, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Oktober 2015

Ich betreibe für jede Ausstellung sehr viel Aufwand mit der Kommissions- bzw. Preisliste.
Aus der Kommissionsliste entwickle ich die Preisliste.

Dazu fotografiere ich jedes Exponat in kleinster Auflösung und erstelle eine Excel-Tabelle mit den Spalten

Foto des Exponats, lfd. Position, Jahr, Titel, Technik, Größe in cm, Verkaufspreis, gerahmt/Sockel, Kommissionsdatum, Galerie(Veranstalter).

Excel Preisliste für die Ausstellung Roddahn (c) Susanne Haun

Beim Drucken erstelle ich verschiedene Druckbereiche für die Kommissions- bzw. Preisliste und spare so Arbeit. Ich bin dazu übergegangen, Fotos der Exponate in die Liste aufzunehmen, damit ich keine Nummern mehr neben den Exponaten kleben muß, um eine eindeutige Identifizierung zwischen der Preisliste und den Exponaten herzustellen. Oft möchten die Galeristen keine Nummern an ihren Wänden und wollen, dass ich die Nummern auf meine schönen weißen Rahmen klebe.
Könnt ihr euch vorstellen, was das für häßliche Kleberückstände auf dem weißen Holz gibt?

Ich verstehe auch die Galeristen, sie wollen keine Kleberückstände auf ihrer schönen weißen Wand.
So erschien mir die Lösung mit den Fotos die beste und ich fühle mich darin bestätigt, da die Galeristen immer begeistert von meinen Preislisten sind.

Für das Erstellen der Kommissions- / Preisliste setze ich mich dazu auf den Boden neben den gerahmten Bildern und fülle die Tabelle aus. So kann ich die Zeichnungen von der Größe her unkompliziert messen und auch das Erstellungsdatum auf der Signatur sehen und muß nicht immer wieder vom Schreibtisch aufstehen.

Kürbis - 11 x 18 cm - Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kürbis – 11 x 18 cm – Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Habe ich manche Exponate schon einmal in anderen Städten gezeigt, kann ich die entsprechenden Zeilen aus vorangegangenen Kommissionslisten kopieren.

Da ich noch nicht weiß, welche Arbeiten wir wie in der Kirche aufbauen, erstelle ich erst einmal eine vorläufige Liste mit den Positionen von allen Exponaten, die ich mitnehme. Nach dem Aufbau der Ausstellung, lösche ich in einer Kopie der Excel Tabelle alle Exponate, die nicht gezeigt werden. Das zuhause erstellte Original behalte ich, vielleicht brauche ich die eine oder andere Arbeit für die nächste Liste bei der nächsten Ausstellung.

Die entgültige Kommissionsliste erstelle ich in zwei Kopien, beide werden nach dem Aufbau der Ausstellung sowohl von mir als auch vom Veranstalter unterschrieben und jeder erhält ein Exemplar. So kann es beim Abbau der Ausstellung zu keinen Streitereien kommen.

Ich benötige Stunden, um alle Exponate zu fotografieren und die Listen zu schreiben und zu drucken. Auch eine Preisliste für meine Bücher, die ich zum Verkauf mitnehme erstelle ich nach selben Schema.

Viel Zeit bleibt da nicht mehr zum Zeichnen aber ich habe ein gutes Gefühl, wenn die Liste fertig ist und ich einen Überblick über die Exponate habe, die ich herausgebe.

Krokodil - 11 x 18 cm - Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Krokodil – 11 x 18 cm – Tusche auf Hahnemühle Burgund (c) Zeichnung von Susanne Haun

Heute morgen habe ich den Tag mit einer kleinen Zeichnung eines Kürbis begonnen. Nach dem Zeichnen wanderte der Kürbis in die Suppe! Ich fand die Kerne, die aus der Frucht beim Aufschneiden quellen, sehr interessant. Vom Kürbis bin ich zum Krokodil gekommen, vielleicht weil mich die Oberfläche des Kürbis an die des Krokodils erinnerte.

Was bei der Ausstellungsplanung alles zu beachten ist (6) – Verbreitung der Daten Online – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Blumen und Pflanzen, Roddahn, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 25. August 2015

Zwischen dem Buchschreiben, meinen Salons und meinen Projekten mit Jürgen, darf ich auch nicht die Ausstellung in Roddahn vernachlässigen.

 

Falke und Lachs - 24 x 32 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Falke und Lachs – 24 x 32 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Es wird Zeit, die Ausstellung weiter bekannt zu machen. Dazu verteile ich inzwischen schon sehr fleissig die Einladungskarten. Es gibt aber auch verschiedene Onlineportale, in denen ich meine Ausstellungen eintrage.

Ich bin da harmlos, in der Regel trage ich meine  Ausstellungen in den Veranstaltungsportalen yenyoo (siehe hier) und  im openeventnetwork (siehe hier) ein. Es gibt sicher noch viel mehr Möglichkeiten, die Ausstellung einzutragen. Aber alles ist auch ein Zeitfaktor und ich habe mit den beiden genannten Portalen gute Erfahrungen gemacht.

Natürlich trage ich die Ausstellung auch bei Facebook (siehe hier) ein. Facebook hat den Vorteil, dass ich dort einladen kann. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob aufgrund von Facebook-Einladungen tatsächlich viele Leute kommen.

Insgesamt benötige ich ca. 1  1/2 Stunden für die Eintragungen. Im Netz geht nichts schnell, alles dauert. Nun gilt es auch, die Ausstellung in Facebook zu teilen und darauf hinzuweisen.

 

Tagetes - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tagetes – 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Am liebsten versende ich die Einladungen per Mail und per guter alter Post. Ich habe den Eindruck, dass diese Art des Einladens die erfolgreichste und auch die persönlichste ist. Ich schreibe gerne Grüße an Freunde, die ich lange nicht gesehen habe, auf die Karten. Aber das hat noch Zeit. Ich versende die Einladungen ca. 2 Wochen vor Ausstellungsbeginn.

Ich habe schon eine Schublade in meinem Grafikschrank reserviert, in der ich die Arbeiten sammel, die ich in Roddahn zeigen will. Die Kuratorin Nina Alice Schuchardt wird mit mir gemeinsam die Arbeiten auswählen. Neben den Leinwänden und Objekten habe ich meine klassischen Zeichnungen ausgesucht.

 

 

Was sind im Kunstbetrieb Werbeveranstaltungen? – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 10. März 2015

Bevor sich Ulli Gau letzte Woche nach dem KunstSalon am Dienstag von mir verabschiedete, stellte sie mir eine Frage, über die ich eine Weile nachdenken musste. Sie fragte: „Susanne, ist der Salon für dich eine Werbeveranstaltung?“ Ich antwortete spontan: „Nein, wenn ich Werbung machen will, dann verteile ich Flyer!“.

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Was aber sind Werbeveranstaltungen in der Kunst? Die Hauptwerbeveranstaltung ist die Ausstellungseröffnung, denn dort werden die „neuen Produkte“ des Künstlers vorgestellt. Der Künstler selber und auch der Galerist gehen an die Öffentlichkeit und stellen sich dem Kunstmarkt. Natürlich ist das Ziel einer Ausstellung, Werke zu verkaufen. Galerist und Künstler führen Verkaufsgespräche. Was sind für euch Werbeveranstaltungen in der Kunst? Beim Salon stellen wir uns einem Thema. Wir hatten auch schon Themen, die nicht unmittelbar etwas mit Kunst zu tun haben. Ich erinnere an Claudia Jahnkes Beitrag zum Thema „Zur Dynamik von Frustration und Kränkung“ (siehe hier). Es finden beim Salon keine Verkaufsgespräche statt. Wir diskutieren ein Thema. Darum geht es mir im Salon: um Kommunikation. Es geht mir auch um Erfahrungsaustausch in unterschiedlichen Ebenen. Deshalb ist es mir so wichtig, immer wieder einen Gast mit einem Thema einzuladen.

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das nächste Mal findet der Salon am 18. Juli 2015 statt. Jürgen alias Buchalov wird mein nächster Gast sein. Wir sprechen über double bind, doppelt gebunden in Bezug auf Engel. Rational von der Vernunft bestimmt wissen wir, dass es keine Engel gibt, aber wir wünschen uns, dass es sie gibt und sie uns beschützen. Wir sind doppelt gebunden. Vielleicht mögt ihr euch den Termin schon in den Kalender eintragen?

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Selbst (c) Zeichnung von Susanne Haun

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur! in der Galerie Wedding – Susanne Haun

Posted in Atelier, Ausstellung, Ausstellungstip, Berlin, Galerie Wedding, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2014

Gestern war die Ausstellungseröffnung der Kunst Pur 2014! in der Galerie Wedding.

Es war sehr voll und so war teilweise ein Betrachten der Werke nur schwer möglich. Ich werde mir die Ausstellung nochmals in Ruhe anschauen.

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Nach dem Grußwort von der Bezirksstadträtin Frau Weißler, stellte die Kuratorin Katia David alle Künstler mit zwei Sätzen vor, damit uns die Gäste, die mit uns sprechen wollen, neben unseren Werken auch erkennen.

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Meine Glasobjekte waren sehr schön im Raum platziert und das Interesse war groß. Ich habe mich auch sehr gefreut, den einen oder anderen Künstler aus dem Wedding kennenzulernen.

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Interessant fand ich den „Salt Circle“ von Zurab Bero. Er hatte während der ganzen Ausstellung damit zu tun, die Schäden zu beseitigen, die unachtsame Besucher hinterließen. Aber auch das gefiel mir: Die Verletzlichkeit des Werkes. Zura erklärte mir, dass Salz sowohl Leben als auch Tod bedeutet, sowie ein Kreis ohne Anfang und Ende ist. Der mittige Hocker wirft auch kreisförmige Schatten.
Zurab fragte mich, ob ich mich auf dem Hocker setzen wolle, aber ich wollte mich aber nicht ins Zentrum der Dinge setzen und ich wollte den makellosen Salzkreis nicht zerstören!
Katia David stellte den Besuchern die Frage, wieviel Kilo Salz Zurab verarbeitet hat. Ich möchte die Frage an meine Leser weitergeben.

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Heute und Morgen hat die Galerie Wedding Sonderöffnungszeiten zum Kulturfestival WeddingMoabit 2014. Ebenso haben einige Ateliers, darunter auch meines, an einem oder beiden Tagen am Wochenende geöffnet.
Besucher können Samstag, den 13.9.14 von 14 bis 18 Uhr mein Atelier besichtigen.

 

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

Impressionen von der Ausstellungseröffnung Kunst Pur 2014 in der Galerie Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Kultur pur route Galerie Wedding

Kultur pur route Galerie Wedding

 

Ausstellungseröffnung Antoniusversuchungen in Köln – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration by Susanne Haun on 1. September 2013

Gestern war die Ausstellungseröffnung der Antoniusversuchungen und heute beginne ich mit dem neuen Holzschnitt Projekt (siehe hier dazu den Blog) mit Hans-Jürgen Küster und Jörg Möller.

Ausstellungseröffnung Antoniusversuchungen Köln

Ausstellungseröffnung Antoniusversuchungen Köln

Gleich geht die Arbeit los und so zeige ich heute ohne viele Worte die Fotos der Eröffnung.

Antonius Hängen in den Projekträumen Tor 28 – Bericht von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 30. August 2013

Das Hängen des Antonius in den Projekträumen des Tor 28 haben Ute, ihr Mann und ich schnell und unkompliziert hinter uns gebracht.

Eingang zu den Projekträumen zu Tor 28 (c) Foto von Susanne Haun

Eingang zu den Projekträumen zu Tor 28 (c) Foto von Susanne Haun

Die Freude war sehr groß als wir nach nur 5 Stunden Arbeit alle Bilder an den Wänden hatten.

Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag ab 16 Uhr in der Machabäerstr. 28 in 50668 Köln umd die Ecke vom Hauptbahnhof.

Hängen im Tor 28 (c) Foto von Ute Schätzmüller

Hängen im Tor 28 (c) Foto von Ute Schätzmüller

Version der Versuchung – Bericht in der Berliner Woche

Posted in Ausstellung, Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration by Susanne Haun on 16. Mai 2013

Richtig! Antonius beschäftigt mich immer noch!

Gestern habe ich mich über den Artikel in der Berliner Woche gefreut.

Berliner Woche 15. Mai 2013 Antonius

Berliner Woche 15. Mai 2013 Antonius

In der Online-Version des Artikels (siehe hier) sind auch Fotos von Ute zu sehen.

Ich möchte Ute für die gute Zusammenarbeit danken! Wir spielen uns die „Bälle“ sehr gelungen zu. Ich mache den ersten Entwurf für die Preisliste und Ute setze ihre Vorstellungen dazu in den Text und schon haben wir das Endprodukt: die Preisliste, die ich heute im Copy-Shop der Uni für die Ausstellungseröffnung kopiert habe.

So haben wir alle Dinge erarbeitet! Morgen werde ich Ute vom Zug abholen und wir lernen uns endlich! auch real kennen.

For my english speaking reader:
It’s a lot of work to prepare an exibition. I like the teamwork with Ute, it fits smoothly. Tommorrow I will see her the first time in reallife. I’am lucky about that. We meat us in internet looking in our blogs.

Vernissage im Projekt forma:t und Portraits – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Betrachtungen zur Kunst, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 15. September 2012

Gestern war ich bei einer der Vernissagen (speziell die von Conrad Panzner und Carl Kenz) im Projekt forma:t.

Im Gruppenraum bin ich mit meinem Portrait „Ophelia“ vertreten und mein Portfolio mit einigen kleinen Originalen kann der Betrachter dort ebenfalls einsehen. Nächstes Jahr im Frühjahr wird in den Vorräumen meine Vernissage stattfinden.

Kunst Projekt format (c) Foto von Susanne Haun

Kunst Projekt format (c) Foto von Susanne Haun

Die vergangene Woche habe ich viel Neues probiert und mich intensiv mit Kunsttheorien auseinandergesetzt, so dass mein Kopf so richtig voll von Eindrücken und Erlebnissen ist.

In der Boesner Zeitung „Kunst und Material“ habe ich dazu dieses schöne Zitat von Goethe gelesen:
„Denken ist interessanter als Wisssen, aber nicht als Anschauen.“

Ich denke noch darüber nach, ob ich Goethes Meinung bin, ich denke, denken und schauen ist gleich inspirierend. Nach oder beim Schauen folgt das Denken.

Lange habe ich keine kleinen Arbeiten mehr auf Silberburg Bütten in der Größe 20 x 15 cm gezeichnet. Letzte Woche hat mich richtig die Sehnsucht nach diesem Papier gepackt. Ich habe es immer etwas davon in meiner Schreibtischschublade. Es war eine Erholung mit diesen vertrauten Materialien zu arbeiten.

Der Nachgedanke Version 3 Tusche auf Bütten 20 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Nachgedanke Version 3 Tusche auf Bütten 20 x 15 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Warum ich Portraits male? Natürlich zum einen, um die Gesichtslandschaften zu erforschen, Charaktere auf zu zeigen, Emotionen oder Stimmungen zu treffen ja und weil es mir Freude bereitet.

Portait ist französisch und heißt zu deutsch Brustbild. Es gibt ein Portraitfoto von Marlene Dumas (siehe Foto hier), dass dem deutschen Wort Brustbild im warsten Sinne des Wortes entspricht. Ob sie sich bewußt so  fotografieren hat lassen?

Natürlich gehen meine eigenen Stimmungen in die Zeichnungen ein, bei der Portraitversion 1, ist mein Kopf voll – ich dachte schon, ich nehme ihn ab und lege ihn beiseite 🙂

Beim dritten Portrait habe ich an meine Mutter gedacht. Mein Vater erzählt mir, dass sie vor Jahren, als die beiden noch ganz jung waren, auch einmal als Kellnerin in einer Eisdiele gearbeitet hat. Das wußte ich gar nicht und so zeichnete ich meine Vorstellung von meiner jungen Mama in einer Eisdiele.

For my english reader:
This week, a tought a lot of about art and try new ways to draw. So I was happy to get trusted paper to draw portraits. Also I visited a vernissage in the art project forma:t. My ophelia is hanging there in the group room and the visitor can also see my portfolio.

Vernissage im Projekt forma:t und Portraits – Bericht und Zeichnung von Susanne Haun

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