Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Hannah Arendt

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 6. September 2020

 

Gelb ist der Tag.
Blau ist die Nacht.
Grün liegt die Welt.

(…)

Farben lässt das All erscheinen,
Farben scheiden Ding von Ding.

(…)

Hannah Arendt, 1906 – 1975, Philosophin, politische Theoretikerin und Publizistin.

 

 

Gelb - Grüner - Zaunkönig - Zeichnung von Susanne Haun - 22 x 17 cm - Tusche auf Bütten

 

Ich habe mich für Auszüge ddieses Gedicht als heutiges Zitat entschieden, weil es so gut zu Doreen Trittels und Katja Ottos farbverrückten Wochen passt.

Doreen hat mir zur Farbe in meinen Zeichnungen einige Fragen gestellt und meine Antworten bei sich auf dem Blog in einem Beitrag publiziert.

Ihr seid neugierig geworden?

Dann folgt doch einfach dem Link zu Doreens privaten Blog (-> Klick)

Um euch einen Ausblick zu verschaffen, hier die erste Frage:

Susanne, mit wenigen Linien kannst Du Welten erschaffen. Welche Rolle spielen dabei die Farben für Dich?

Die Farbe in meinen Zeichnungen spielt eine entscheidende Rolle für mich. Ich überlege mir schon vorab, in welcher Farbe ich mein Motiv darstellen möchte. In meinen Zeichnungen bin ich so minimalistisch wie nötig, das gilt auch für die Farbe. Man könnte meine Zeichnungen als monochrome farbig bezeichnen. Ich benutze gerne nur eine Farbe in unterschiedlichen Tonstufen. Die Tonstufe einer Farbe wird durch die Anzahl an Farbpigmenten definiert, die eine Farbfläche besitzt. Je mehr Wasser ich zu der von mir verwendeten Tusche zunehme, desto heller wird der Farbton.

 

Link zum Interview auf Doreens privaten Blog (-> Klick)

 

Farbspielerei Blau (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

____________________________

Quelle: Arndt, Hannah, Goethes Farbenlehre, in: Ich selbst, auch ich tanze. Die Gedichte, Berlin 2016 (3), Seite 73.

Zitat am Sonntag – Hanna Suchocka

Posted in Tiere, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. Mai 2020

 

In kritischen Lagen soll man nicht Sündenböcke suchen,

sondern einen Ausweg.

Hanna Suchocka, 3. April 1946 in Pleszew, polnische Politikerin und Juristin

 

 

Ziegenbock - Zeichnung von Susanne Haun- 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Ziegenbock – Zeichnung von Susanne Haun- 20 x 20 cm – Tusche auf Bütten

 

__________________
Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 24. September 2017

 

Zitat am Sonntag – Mary Ward – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 10. Mai 2020

 

Der beste Weg zur Vollkommenheit zu gelangen ist,

sich in kleinen Dingen alle Mühe zu geben.

Mary Ward, 1585 – 1645, englische Ordensgründerin

 

Blüten aus dem Karl Foerster Garten - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Hahnemühle Burgund - 12 x 17 cm

Blüten aus dem Karl Foerster Garten – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Hahnemühle Burgund – 12 x 17 cm

 

Mary Ward besitzt eine sehr interessante Biografie, unter Maximilian I. eröffnete sie die erste Bildungsanstalt für Mädchen in München.

Das Zitat habe ich dem Harenberg Kalender 365 Frauen wie wir von 2020, 3.5. entnommen.

 

 

Zitat am Sonntag – Wilhelm von Humboldt

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 6. Oktober 2019

 

Es gehört zum Begriff des Spazierengehens,

dass man keinen ernsthaften Zweck damit verbindet.

Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835), deutscher Gelehrter und Staatsmann

 

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

_____________________

Quelle: Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 4. September 2017

 

Zitat am Sonntag – Georg Friedrich Händel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 10. Juni 2018

 

Man muss lernen,
was zu lernen ist, und dann
seinen eigenen Weg gehen.

Georg Friedrich Händel

 

Farbmuster (c) Susanne Haun

Farbmuster (c) Susanne Haun

 

___________________________________________________________________

Georg Friedrich Händel, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 5.6.2018

Zitat am Sonntag – Daniel Kehlmann – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. Februar 2018

 

Es gibt nur wenige Augenblicke, in denen zweierlei möglich ist.
Ein Weg so gut wie ein anderer.
Nur wenige Augenblicke, in denen man entscheiden kann.

Daniel Kehlmann

 

Blatt 122 Der Weg ist lang (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 122 Der Weg ist lang (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

_______________

Kehlmann, Daniel, Tyll, Hörbuch, Reinbeck 2017, Kapitel 59.

Rezension in der Zeit von vom 13.10.17: „Tyll“: Der ewige Gaukler (siehe hier).

Projekt ohne Namen – Das Wie Nichts! – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2017

 

#14

J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“

S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

 

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aber dann sah ich es Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, hier nun mein neuer, kurzer Satzanfang für dich:

#15  „Wörter sind immer …“

 

Was bisher geschah:

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)

S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)

J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)

S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)

J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)

S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)

J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)

S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)

J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)

S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):

J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):

S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 1821 – Arabisches Sprichwort

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 19. März 2017

 

Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.

Arabisches Sprichwort

 

 

__________________
Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 7. März 2017

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 181 – Antonia Grunenberg über Hannah Arendt

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 12. März 2017

 

„Demokratische Gesellschaften brauchen eine robuste Streitkultur. Arendt führt das Argument aus dem griechischen Kontext an, dass das Denken mit dem Streiten erst beginnt, angefangen bei dem Dialog, den jeder und jede mit sich selbst führt. Das war für sie sozusagen die Grundform des Denkens.“ ²

Antonia Grunenberg über Hannah Arendt

 

Hannah Arendt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hannah Arendt – 25 x 25 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

__________________________

²Antonia Grunenberg, Am Abrund der Moderne, in: Newmark, Catherine (Hrsg.), Hannah Arendt, Die Freiheit des Denkens, Philosophie Magazin, Berlin 2016, S. 74 – 75.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 180 – Ralph Waldo Emerson

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 5. März 2017

 

„Nicht am Ziel wird der Mensch groß,
sondern auf dem Weg dorthin.“

Ralph Waldo Emerson

 

 


 

__________________
Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 20. Februar 2016

%d Bloggern gefällt das: