Tagebucheintrag 13.11.22, Rundblick, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen November 2022 – Was geben die Nachrichten her? Durchblick?

Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag

Und wieder zeichnen bei den Nachrichten

Vorwiegend entstehen diese Nachrichten-Notizen um 19 Uhr bei heute im ZDF. Ich habe meistens den Tag über an meiner Dissertation gearbeitet oder war anderweitig unterwegs: fair share, Museen, Kontakte knüpfen …

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Tagebucheintrag 17.11.22, Frau kann nein sagen, Version 1 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen November 2022 – Frau SEIN – fröhlich

Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag

TAGEBUCHEINTRAGUNGEN NOVEMBER 2022 – FRAU SEIN – FRÖHLICH

Ich engagiere mich viel in der
fair share AG Künstlerinnentexte

Das nimmt natürlich auch Einfluss auf meine zeichnerische Arbeit. Ich bin gerne Frau. Frau hat noch viel zu tun, um sichtbar zu werden und zu bleiben. Gerne möchte ich auch dabei helfen, Frauen der Moderne, die von der Kunstgeschichtsschreibung vergessen wurden, bekannt zu machen.

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Blatt 47 - Jedermanns Vergänglichkeit - 25 x 25 cm (c) Collage von Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Bernhard Schlink

Collage von Susanne Haun, Künstlerin, nach einem Zitat von Zitat Bernhard Schlink

„Geschichte treiben
heißt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen
und beide Ufer beobachten
und an beiden tätig werden.“

Bernhard Schlink, *1944, deutscher Jurist und Schriftsteller.

Quelle: Schlink, Bernhard. Der Vorleser. Zürich 1997 (?)
Quelle: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Dienstag, 22. Juni 2019.

Aufräumen

In den letzten 3 Jahren habe ich begonnen, mich von Büchern zu trennen.
Nein.
Nicht nur eines, in regelmäßigen Intervallen habe ich Kistenweise Bücher ins Café Tasso (Bücherkaffee) oder in Buchtelefonzellen gebracht. Letzten Sommer wanderten ca. 6 Umzugskisten voller Kunstbildbände und Kunstbücher zu meiner Freundin Nina. Sie möchte ein Bibliothekszimmer einrichten und da stehen die Bücher dann besser als bei mir auf dem Materialregal ganz oben, nur mit Leiter erreichbar oder in zweiter Reihe.

Ja, es ist eine Erleichterung, Platz für Neues zu schaffen. Im Atelier habe ich so endlich wieder Platz für Material und meine Kunst erhalten. Und, ich finde auch wieder alles, denn es ist auf die Quintessenz reduziert. Das was mir wichtig ist, muss ich nicht suchen.

Vermisst

Nichtsdestotrotz gibt es manchmal Situationen, in denen ich Bücher vermisse, die ich einmal besaß. So ist es mit dem Vorleser von Bernhard Schlink. Das Zitat habe ich in meiner Kalenderblatt-Sammlung entdeckt und dachte, ich könne es korrekt nach dem Buch zitieren. Vorn Bernhard Schlink habe ich jedoch nur die Liebesfluchten aufgehoben. Alle anderen Bücher von Schlink sind wohl ins Café Tasso gewandert.

Ersterscheinung

Das Jahr der Ersterscheinung habe ich nicht einmal im Internet herausgefunden, vielleicht habe ich auch nicht ausdauernd genug recherchiert. Bei zvab habe ich ein Buch mit dem Datum 1997 als Ersterscheinungsdatum entdeckt. 2002 als Datum der Erscheinung der Taschenbuchausgabe erscheint mir zu spät. Ich bin der Ansicht, ich habe es noch in den 90er gelesen. Deshalb erscheint mir 1997 ziemlich wahrscheinlich.
Hat jemand von euch noch die gebundene Erstausgabe im Bücherregal zu stehen und kann nachschauen? Ich würde mich freuen.

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Tagebucheintrag 23.11.22, Rügens Steilküste, Version 3, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen November 2022 – Inspiriert von Caspar David Friedrich

Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag

TAGEBUCHEINTRAGUNGEN NOVEMBER 2022 – INSPIRIERT VON CASPAR DAVID FRIEDRICH

Die Alte Nationalgalerie in Berlin

Im Rahmen meiner Immatrikulation an der udk Berlin nehme ich an einem Seminar zu Friedrich und Runge bei meiner Doktormutter teil. Natürlich kann ich nach dem Betrachten der Gemälde in der alten Nationalgalerie das gesehene bei meinen Tagebucheintragungen nicht loslassen.

Andere Materialien

Eine Zeitlang wurden keine Landschaften mehr gemalt. Heute sieht man in den sozialen Medien wieder eine Vielzahl an figurativen Abbildungen, darunter auch Landschaften.

Ich denke, das liegt auch daran, dass das Figurative und auch Abstrakte durch das Bild an sich Aufmerksamkeit anzieht.

Konzepte und Installationen müssen erklärt werden, auf einem kleinen Instagram Quadrat ist das schwierig zu bewerkstelligen.

Es geht, aber da muss man schon in die Tiefen der Möglichkeiten des Systems einsteigen.

Rügen – Friedrich Land

Ich war schon oft auf Rügen und Usedom, auch der Darß ist mir nicht unbekannt. So konnte ich aus dem Gedächtnis Bilder der Landschaften aufrufen und zeichnen.

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Tagebucheintrag 11.11.22, Muttersein, Version 1, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen November 2022 – Mutter Sein

Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag

Tagebucheintrag 11.11.22, Muttersein, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Das ewige Thema

Regelmäßig beschäftige ich mich mit dem Thema: Mutter Sein, auch, wenn mein Sohn und die Patchwork-Kinder um die 30 Jahre alt sind. Ich höre nie auf, Mutter zu sein, es ist ein ewiges Thema und ich bin froh, dass ich nicht aufhöre. Wie wahr ist der Spruch „Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen“.

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Tagebucheintrag 22.11.22, Kairos, Version 2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen November 2022 – Kairos

Susanne Haun Tagebucheintrag
Zeichnerische Notizen vom Tag

Kairos – Inspiriert vom gleichnamigen Buch von Jenny Erpenbeck

Manchmal ist einfach so viel los, dass ich einfach nicht so zum Bloggen komme, wie ich mir das vorgestelle. Sehr beeindruckt hat mich zum Jahresende die Lektüre des Buchs „Kairos“ von Jenny Erpenbeck.

„Kairos (altgriechisch Καιρός Kairós, deutsch ‚das rechte Maß, die gute Gelegenheit‘) ist ein religiös-philosophischer Begriff für den günstigen Zeitpunkt einer Entscheidung, dessen ungenutztes Verstreichen nachteilig sein könnte. In der griechischen Mythologie wurde der günstige Zeitpunkt als Gottheit personifiziert.“ (Wikipedia am 30.12.2022, 11:00 Uhr)

Diese Gottheit habe ich in den beiden Zeichnungen wiedergegeben.

Darstellung des Kairos in der bildenden Kunst

Urbild aller Kairos-Darstellungen ist Lysipp, dessen Darstellung nur bruchstückhaft in einem römischen Marmorrelief erhalten blieb.

Lysipp als nackter Jüngling mit lockigem und kahlgeschorenem Hinterkopf dargestellt, Flügel wachsen ihm aus Schulter und Fersen. Als Attribute trägt er eine Balkenwaage in der linken Hand während sein rechter Zeigefinger auf die untenstehende rechte Waagschale zeigt.

Nicht so genau genommen

Wie immer habe ich es nicht so genau mit der Darstellung genommen, sondern mich vom Gefühl, dass ich beim Lesen des Buches hatte, mitreissen lassen.

unvergleichlich GEMEINSAM 2023

Das Projekt unvergleichlich GEMEINSAM mit Doreen Trittel wird es auch im Jahr 2023 geben. Wir planen eine Präsentation im Berliner Bezirk Weißensee. Die Inspirationen, die ich aus Kairos mitgenommen habe, werden in das Projekt einfließen.

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