Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Oktober
Engel tanzen
Im Saarland sind wir über einen großen Friedhof gelaufen, die Grabsteine inspirierten mich zu den heute gezeigten Zeichnungen.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Oktober
Engel tanzen
Im Saarland sind wir über einen großen Friedhof gelaufen, die Grabsteine inspirierten mich zu den heute gezeigten Zeichnungen.
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Oktober
Stundenglas
Stundengläser symbolisieren Endlichkeit. Das Nachdenken über die Jahre, die vergehen und die Jahre, die noch vor uns liegen wird eindrücklicher. Das liegt sicher am Älter werden. ;-).
Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – September
Aus meinem Garten
Nach dem Urlaub, der Abgabe des Hauptstadtkulturfonds für fair share und die Erledigung einiger privaten Angelegenheiten bin ich wieder frohen Mutes und habe in meinem Garten mit Tinte und Aquarell gezeichnet.
Meiner Verlag für Philosophie
Zeitschrift für Kulturphilosophie (ZKph)
Schon seit 2020 gestalte ich das Titelblatt für die Kulturphilosophische Zeitschrift im Meiner Verlag für Philosophie.
So entstanden auch die heute gezeigten Zeichnungen zum Thema Aussenseiter für diese Zeitschrift, die ich selbst auch sehr gerne lese. Es ist immer ein langer Prozeß, bis sich alle Beteiligten auf eine zeichnerischen Vorschlag von mir geeignet haben.
Alle wollen sich und ihre Ideen wiederfinden. Die Redakteure, Autoren, die Herstellung und natürlich auch ich. Ich mag diese Art der Zusammenarbeit sehr, wo jede und jeder Ideen im Brainstorming vorschlägt.
Thema und Inhaltsverzeichnis
Zuerst erhalte ich vom Verlag das Thema und das Inhaltsverzeichnis für die kommende Ausgabe und mache zeichnerische Vorschläge dazu.
Hier meine ersten vier Zeichnungen zum Thema Aussenseiter. In meinen Zeichenworkshops ist gerade das Thema Aussenseiter in der Komposition ein Thema. Zwei Gegenstände kuscheln ist aneinander und ein dritter Gegenstand ist ein Stück weg von den beiden und fühlt sich ausgeschlossen.
Workshop Aquarellmalerei
Am Samstag waren eine Schülerin und ein Schüler, Rolf vom Blog „Kafka on the Road“, bei mir im Atelier, um eine kleine Einführung in die Aquarell- und Tuschemalerei zu erhalten.
Die Worte zum Workshop schrieb Rolf auf seinem Blog es lohnt sich, den Text zum Samstag, ja, es lohnt sich generell Rolfs Blog zu lesen.
Workshop bei Susanne Haun (c) Foto von Susanne Haun
Ein Leporello von Susanne Haun nach dem Podcast Aitutaki Blues
Lukas Schreiber produzierte und moderierte mit seiner Mutter Claudia Schreiber den Podcast „Aitutaki Blues – Die letzte Reise mit meiner Mutter und Alzheimer“ (-> Klick) .
Der Podcast ist sehr intim und ehrlich. Claudia Schreiber berichtet im Podcast selber, das sie sich „nackt macht“ mit ihren Beschreibungen zu ihrem Zustand mit fortschreitender Alzheimer Krankheit. Die Grenze, die in der Regel zwischen den Hörerinnen und Hörern und den Machern des Podcast vorhanden ist, verschwindet. Mutter und Sohn kommen uns immer näher.
So kam es, dass der Podcast mich zu Tränen rührte. Auch meine Mutter war von dieser heimtückischen Krankheit betroffen. Ich verarbeitete die Situation mit einem Gemälde mit dem Namen „Dantes Barke des Vergessens“. Es ist ein intimes Bild, hier erhaltet ihr einen Eindruck davon.
Mit der verbrachten Zeit mit meiner Mutter im Hinterkopf, konnte ich mit den kleinen Tücken des Alzheimer Alltags, von denen im Podcast berichtet wird, mitfühlen. Zum Beispiel die verschwundene Zahnbürste oder das vergessene Mittagessen.
Claudia Schreibers Hinwendung zur Kirche als vertraute Instanz kann ich nachvollziehen, singende Menschen in der Kirche, gemeinsames Beten und gemeinsam Hoffnung schöpfen gibt ein starkes Gefühl der Bindung, selbst, wenn man nicht gläubig ist.