Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Max Frisch

Posted in Leinwand, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Juni 2020

 

Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte,

die er für sein Leben hält.


Max Frisch, 1911 – 1991,Schweizer Schriftsteller und Architekt, in „Mein Name sei Gantenbein“

 

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

 

 

_________________

Quelle: Gelesen auf Achim Spenglers Blog A Readmill of my Mind

Zitat am Sonntag – Simone Weil

Posted in Leinwand, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 24. Mai 2020

 

 

Man muss das Mögliche vollbringen,

um das Unmögliche zu berühren.

Simone Weil, 1909 – 1943, französische Philosophin

 

Impressionen bei der Ausstellungseröffnung Artenvielfalt in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von M.Fanke

Ausstellungsansicht der Leinwand Altertrum (400 x 140 cm) von Susann Haun in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von M.Fanke

 

__________________
Zitiert nach Zitatkalender 365 Frauen wie wir, Dortmund 2019, 17. Mai 2020

Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster, 2 seitige Leinwand von Susanne Haun

Posted in Architektur, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Leinwand, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Mai 2020

 

 

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

Die Doppelseitige Leinwand „Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster“ entstand in zwei Schritten. Auf der Präsenz der Pariser Galerie Singulart wird die Leinwand so beschrieben:

„Der Blick aus dem Fenster gibt laut Susanne Haun immer ein Drinnen und ein Draußen wieder. Aus diesem Grund hat sie eine Leinwand von beiden Seiten bemalt. Die verso Seite gibt den realen Blick nach draußen wieder wie die Häuser der anderen Straßenseite und der Blumenstrauß auf dem Fensterbrett. Der Blick aus dem Fenster kann genauso unsere Sehnsucht symbolisieren, wie hier die Sehnsucht, in Covid-19 Zeiten die Wohnung zu verlassen und in die Welt zu rudern, die auf der recto Seite gezeigt wird. Die Leinwand kann unterschiedlich präsentiert (gehangen) werden. Einmal hinter zwei Glasscheiben stehend auf einem Sockel oder mit Haltern für oben und unten freischwebend im Raum.
Haun verwendete für das Gemälde einen stylefile Brush Marker auf Alkolhol Basis. Die Leinwand aus festem Baumwollgewebe ist von der Künstlerin persönlich grundiert. Die Grundierung erfolgte aus mehrfachen Acrylschichten und beinhaltet sogenannte Erinnerungsspuren, Linien, die schemenhaft Traumbilder enthalten.“

Das Werk kann unter folgendem Link (-> Klick) auf der Internet Präsenz der Pariser Galerie Singulart aufgerufen werden.

Heute morgen, bin ich sehr energiegeladen aufgewacht: Ausgeschlafen und mit viel Motivation ein ToDo Video meiner Kunst zu drehen. Dank Selfie-Stick und Handy ist das heute kein Problem mehr! Natürlich sollte man sich präsentabel machen, dass heißt, der Corona Covid-19 schlabber Look sollte nicht auf dem Video zu sehen sein. Ich dachte, dass es, gleich einem Nachrichtensprecher reicht, oben herum schick zu sein und behielt meine Jogginghose an und verzichtete auf Schuhe. Nun gut, man sieht es jetzt auf dem Video aber ich finde es nicht so schlimm 😉

 

 

Hier noch für alle die, deren Internetleitungen nicht genug Bits und Bytes für ein Video hergeben einige Standbilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch bei den Stockrosen – Tondo von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 24. April 2020

 

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Beim Sortieren meiner Zeichnungen fielen mir vier Leinwandkartons mit einem Durchmesser 40 cm in die Hände.

Auf einem Leinwandkarton war ein angefangenes Bild, Malven auch Stockrosen genannt, zogen sich durch den Kreis.

Schon lange faszinieren mich die Insektenfotos, die Gerhard Mehler auf seinem Blog Kopf und Gestalt zeigt, er erlaubte mir schon vor einiger Zeit, mich künstlerisch von seinen Fotos inspirieren zu lassen.

So habe ich den Rosenkäfer zum Modell (siehe hier) gewählt, um meine Stockrosen zu bereichern. Es war dabei nicht meine Intention, ihn Detailgetreu abzubilden sondern ich wollte ihn einfach so ästhetisch wie möglich zwischen meinen Blumen arrangieren. Obwohl mir das Grün des Käfers sehr gefällt, habe ich mich für meinen Käfer für die Farbe Bordeaux entschieden. 🙂

Herzlichen Dank für dein Modell, Gerhard!

 

 

 

Hier seht ihr meine erste Zeichung auf einem der Tondos: Wieviel Engel passen auf eine Nadelspitze (siehe hier).

Titelfindung zu einer neuen Broschüre – Susanne Haun

Posted in Leinwand, Malerei, Marketing, Publikationen, Zeichnung by Susanne Haun on 15. April 2020

 

Susanne Haun, Malerei und Grafik, Broschüre (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Susanne Haun, Malerei und Grafik, Broschüre (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Schon seit einigen Wochen arbeite ich konstant an einer neuen Broschüre, die meine aktuelle Kunst darstellen soll.

Das letzte mal habe ich 2005 eine Broschüre erstellt. In A4 eignet sich eine Broschüre hervorragend, um sich bei Galerien und um Ausstellungen zu bewerben. 2005 habe ich 12 Seiten in A4 quer ausgewählt. Ich weiss nicht, ob mein Anspruch in den 15 Jahren gewachsen ist, oder ob mein Werk gewachsen ist, aber mit 12 Seiten komme ich nicht mehr aus.

Fand ich 2005 noch ausreichend, die Broschüre mit „Susanne Haun – Malerei und Grafik“ zu betiteln, möchte ich nun einen sprechenden Titel verwenden. Da beginnt die Qual der Wahl schon. Ein Titel sollte prägnant und einprägsam sein. Susanne Haun ( 😉 ) bleibtr natürlich bestehen und dann?????

Hier eine kleine Auswahl an Ideen:

  • Die Zeichnung als fertiges Bild statt als unfertige Skizze
  • Mehr als nur eine Notiz: Zeichnungen von Susanne Haun
  • Mehr als nur Skizzen

Habt ihr Ideen?

Hier seht ihr die Seiten meiner Broschüre von 2005:

 

 

 

Aus meinem Werkverzeichnis: Gedankentürme – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 30. März 2020

 

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

 

„Schon Anfang 2000 entdeckte die Künstlerin Susanne Haun das elegante, hohe Format. Gerne kombiniert sie diese Gemälde miteinander und schafft damit eine Narration in mehreren Teilen. Als Materialien kombiniert sie Acryl für die Flächen und Tusche für die Linien. In der Serie Gedankentürme setzt sie sich mit Tieren auseinander, hier mit dem Pinguin. Ob sie die Tiere im Berliner Zoo oder an der Boulder Beach Südafrikas beobachtet, jedesmal baut sie eine Verbindung zu dem Tier auf.“ kann in der Objektbeschreibung in der Pariser Galerie Singulart gelesen werden (klick).

In Zeiten, wo das Reisen in die Ferne rückt und ich im Hinterkopf habe, dass wir, so „Gott will (?)“, im späten Sommer einen Schottland Urlaub vor uns haben, sind mir die vergangenen Reisen um so lieber geworden. Gerade die Afrika Reise hat einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Hier könnt ihr (klick) den Bericht von Micha und meinem Besuch der Boulder Beach lesen.

Schon sehr viel früher, 2007, entstanden die Gedankentürme, hier die „Zwiesprache mit einem Pinguin„. Als ob ich unseren 11 Jahre späteren Urlaub vorausgeahnt hätte.

Es entstanden noch vier weiter Tiere: Kolibri (klick), Steinbock (klick), Teufel (klick) und Tiger. Für die ersten drei habe ich einen Link zur Pariser Galerie Singulart gesetzt, den Tiger habe ich schon vor langer Zeit an ein Sammler-Ehepaar verkauft.

 

 

 

5 Minuten zeichnen, ohne den Stift abzusetzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Leinwand, Marker, Zeichnung by Susanne Haun on 27. März 2020

 

Durch das Tor, 57 x 74 cm, Acryl und Marker auf Leinwand, Einlinienzeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Durch das Tor, 57 x 74 cm, Acryl und Marker auf Leinwand, Einlinienzeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Ich lese gerne den Blog Über das Schreiben von Geschichten von Jutta Reichelt.

In Zeiten von Covid-19 hat Jutta Zeit für Experimente und ihr Blog wird zur virtuellen Schreibwerkstatt! (klick).

Jeden Tag erhält die interessierte Leserin, der interessierte Leser Hinweise zum Schreiben. Gestern war schon der 5. Tag der Schreibwerkstatt (klick).

Jutta schreibt unter anderem:

„Heute möchte ich Euch zum Ausprobieren eine relativ „extreme Variante“ vorschlagen, nämlich fünf Minuten zu schreiben, ohne den Stift abzusetzen, ohne aufzuhören. Wirklich alles aufschreiben, was in den Sinn kommt – auch, wenn es unsinnig oder belanglos ist oder nicht mehr als der Ärger über diese saublöde Übung. Und wie bei der Schreibanregung Daily Diary von Lynda Barry  lohnt es sich, die Übung ein paar Mal zu machen, um herauszufinden, ob sie für eine/n etwas sein könnte.“

Ich habe die Aufgabe auf die bildende Kunst übertragen und habe fünf Minuten gezeichnet, ohne den Stift tatsächlich abzusetzen. Es gibt eine Reihe von Bildern von Picasso in dieser Art!

Ich habe mir gestern für diese Übung eine Stoppuhr, ein Stylefilmarker der Farbe schwarz und eine grundierte Leinwand der Größe 57 x 74 cm zurechtgelegt und los ging es.

Mir war erst beim Zeichnen klar, wie lang 5 Minuten sind.  Eine sehr interessante Übung, die viel Kraft erforderte.

 

 

Maria und der Erbsenbaum – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 23. März 2020
Maria und der Erbsenbaum, 148 x 50 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Maria und der Erbsenbaum, 148 x 50 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kennt ihr Wimmelbilder?

Anfang des Jahres beschloss ich eine Leinwand von 2005 zu übermalen. Von meinem Verständnis entsprach sie nicht mehr meinem Standard und so verschwand Truffaut II unter dem Gemälde Maria und der Erbsenbaum.

Ich habe das Bild heute bei singulart eingestellt:

„Von diesem Gemälde spricht Haun als ein Wimmelbild. Die einzelnen Szenen des Gemäldes „Maria und der Erbsenbaum“ entfalten sich beim genauen Hinsehen. Das Bild entstand auf einer selbstbespannten und grundierten Leinwand in zwei Schichten. In der ersten Schicht verwendete Haun Acrylfarbe und schwarze Tusche um in der zweiten Schicht eine fast weiße Fläche für ihre zeichnerische Komposition zu schaffen. Das Geschehen windet sich um ein florales Gewächs von unten nach oben.“

For my english speaken readers:

Haun speaks of this painting as a hidden object. The individual scenes of the painting „Maria and the Pea Tree“ unfold upon closer inspection. The picture was created on a self-covered and primed canvas in two layers. Haun used acrylic paint and black ink in the first layer and create an almost white surface for her drawing composition in the second layer. The action winds around a floral plant from bottom to top.

Pour mes lecteurs francophones:

Haun parle de cette peinture comme d’un objet caché. Les scènes individuelles de la peinture „Maria et le pois“ se déroulent en y regardant de plus près. L’image a été créée sur une toile recouverte et apprêtée en deux couches. Haun a utilisé de la peinture acrylique et de l’encre noire dans la première couche pour créer une surface presque blanche pour sa composition de dessin dans la deuxième couche. L’action s’enroule de bas en haut autour d’une plante florale.

 

 

Ganz in rot – Gemälde von Susanne Haun

Posted in Leinwand by Susanne Haun on 3. Februar 2020

 

Ich mag rot.

 

Vielleicht, weil ich ein „Herbst-Typ“ oder vom Sternzeichen Widder bin?

Vater und Tochter malte ich 2005 in der Größe 186 x 79,5cm in Erdtönen, das Gemälde Siegessäule entstand in roten und gelben Tönen in derselben Größe.

Vor zwei Wochen stellte ich beide Bilder auf meine Präsenz der Pariser Galerie Singulart (siehe hier, klick). Ihr könnt mir übrigens unkompliziert auf Singulart folgen. Ihr bekommt dann eine Mail, wenn ich neue Werke einstelle. Auf Singulart findet ihr auch eine Objektbeschreibung der Gemälde. Ich stelle ca. 2 bis 5 Gemälde pro Monat in der Galerie ein.

Hier (klick) erfährst du mehr über Vater und Tochter und hier (klick) über die Siegessäule.

 

 

Beide Arbeiten sind in meiner Broschüre von 2005, Susanne Haun, Malerei und Grafik, Auflage 750, abgebildet.

Wenn ihr eine der Broschüren für 5 Euro Schutzgebühr inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben wollt, schreibt mir eine Mail (info@susannehaun.de) mit mit eurer Adresse.

Die Gemälde sind in vier Ausstellungen zu sehen gewesen:

2005 Poesie der Menschen, Schlossparktheater, Berlin, Ausstellungseinführung, Hannah Köppel, Kuratorin
2005 Menschen im Bild, Kulturhaus Spandau Berlin, Kommunale Galerie
2007 Galerie Süd, Magdeburg, Ausstellungsgepräch Bernd Götz
2009 Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Berlin

 

 

Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch – Gemälde von 2005 von Susanne Haun

Posted in Leinwand, Malerei, Portraitmalerei by Susanne Haun on 22. Januar 2020

 

Von Angesicht zu Angesicht - Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

Von Angesicht zu Angesicht – Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

 

Das Bild Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch ist 2007 in drei Ausstellungen in Berlin, Grimma bei Leipzig und in Weiden, Bayern gezeigt worden.

Jeweils ein Foto von den Ausstellungseröffnungen könnt ihr hier sehen. Wenn ihr dem Link zu meiner online Präsenz bei der Pariser Galerie singulart folgt, erhaltet ihr mehr Informationen.

Ein Paar schaut sich an. Hat es sich nach Jahren der Ehe noch etwas zu sagen oder sind die Worte schon verbraucht? Es ist der Betrachterin, dem Betrachter offen gelassen, in welcher Situation sich die Beiden befinden. Die Erdtöne symbolisieren die Bodenständigkeit der Frau und des Mannes. Das langezogene, rechteckige Format der Leinwand unterstützt die Gesprächsthematik. Haun hat viele Paare in dieser Situation beobachtet, um den passenden Ausdruck der beiden Portraitierten zu finden und widerzugeben. Die Hände im Bild spielen eine wichtige Rolle, der Mann hält seine Hand nachdenklich vor dem Mund während die Frau ihre Arme in eine schützende Geste vor dem Busen hält.

 

 

%d Bloggern gefällt das: