Susanne Haun

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 187 – Paulo Coelho

Posted in Leinwand, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 23. April 2017

 

Und plötzlich wurde mir bewusst, dass es unheimlich schwierig war, schweigend neben jemandem zu sitzen, den man gerade erst kennengelernt hatte.²

Paulo Coelho

 

 

Die heute gezeigten Gemälde von mir sind alle 11 Jahre alt aus dem Jahr 2006. Ich habe sie beim Stöbern auf meiner Festplatte entdeckt und fand die Idee gut, sie euch zu zeigen. Zwei der Gemälde befinden sich in der Kunstsammlung Claudia Jahnke (siehe hier).

 

Letzte Woche nahm ich mir in der Bücherei das Buch Die Spionin – The Spy von Paulo Coelho mit. Ich habe die ersten beiden Kapitel angelesen und zugeklappt. Ich war erstaunt, wie wenig mir das Buch gefiel. Coelho zählte doch eigentlich zu meinen Lieblingsautoren. Also holte ich die vier Bücher, die ich von ihm besitze, aus meinem Bücherregal und war erstaunt, wieviele Ecken ich doch in den Büchern machte und wieviele Zitate ich anstrich. Die Zitate sprechen mich heute nicht mehr alle an – ich habe den Eindruck, ich war zu der Zeit auf einem ganz anderen Lebens-Wege-Punkt.

Nun möchte ich diese Bücher von Coelho verschenken. Ist einer unter meinen Lesern, der die Bücher von Coelho gerne geschenkt haben möchte? Ich sende sie gerne zu. In den Tiefen meiner Regale habe ich bisher gefunden: Der Dämon und Fräulein Prym, Brida, Elf Minuten und die Hexe von Portobello. Ich denke, ich besitze noch mehr Bücher von Coelho, die ich bei Interesse heraussuchen werde. Schreibt mir einfach eine Mail, wenn ihr Interesse habt: info@susannehaun.de

Ansonsten wandern sie in die Büchertelefonzelle (siehe hier).

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² Coelho, Paulo, Die Hexe von Portobello, Zürich 2007, S. 165.

 

Das unsichtbare Band des Unmöglichen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Leinwand, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 12. April 2017

 

Vor einigen Woche entstand bei Gabriele im Atelier meine große Leinwand der Pechsee des Teufels (siehe hier).

9 Arbeiten an - recto - Leinwand - 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Arbeiten an – Mephisto – Leinwand – 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Einen Tag später begann ich bei Gabriele die Leinwand „Das unsichtbare Band des Unmöglichen“. Durch die Arbeit am Dante Zyklus (siehe hier) konnte ich noch nicht weiter über die Fortsetzung nachdenken. Erst langsaml löse ich mich von Dante und wende mich wieder den großen Leinwänden hin.

Gestern haben Gabriele D.R. Guenther (siehe hier), Anna-Maria Weber (siehe hier) und ich über die Ausstellung „Querbrüche“ vom 13. – 15. Oktober 2017 im Kunstzentrum Tegel-Süd nachgedacht. Nach langem Überlegen und einem Brainstorming hat Gabriele die Idee zum Titel „Querbrüche“ gehabt. Anna wird am 14. Oktober 2017 während unsere Ausstellung ein Event zur Dokumentarfilmerei gestalten. Gestern haben wir über den Ablauf der Ausstellung und des Events nachgedacht.

 

 

 

 

 

Große Pläne erfordern groß Arbeiten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Kunstzentrum Tegel Süd, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 3. März 2017

 

Vom 13. – 15. Oktober 2017 stellen Gabriele D.R. Guenther (siehe hier) und ich
in den Galerieräumen des Kunstzentrum Tegel-Süd Berlin aus.

 

9 Arbeiten an - recto - Leinwand - 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

9 Arbeiten an – recto – Leinwand – 256 x 150 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Erinnert ihr euch? Gabriele war im November 2015 Gast in meinem KunstSalon am Dienstag (siehe hier). Schon da beschlossen wir, zusammen auf eine Ausstellung hin zu arbeiten. Wir wollten etwas kraftvoll mit den Händen schaffen.

 

8 Gabriele arbeitet an einem Objekt (c) Foto von Susanne Haun

8 Gabriele arbeitet an einem Objekt (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Ausstellungseröffnung wird am Freitag, den 13. Oktober sein, wir planen, dass sie vom Jazzpianisten und Komponisten  Achim Kaufmann (siehe hier) mit Klängen begleitet wird. In einem Artikel des Tagesspiegel vom 12.07.2016 (siehe hier) könnt ihr mehr über ihn erfahren.

Anna-Maria Weber (siehe hier) wird am Samstag oder Sonntag im Ausstellungszeitraum über ihren Beruf als Kunst-Doumentarfilmerin sprechen und uns einige ihrer Künstler/innen Dokumentationen zeigen.

Wir haben am Anfang der Woche begonnen, gemeinsam in Gabrieles Atelier zu arbeiten. Gabrieles Atelier ist wie meines ebenfalls in der Groninger Str. Gabriele möchte unter anderem Objekte ausstellen. Ich habe mich entschlossen, große Leinwände in den Raum zu hängen. Ich beginne mit dem Grundieren und bezeichnen beider Seiten einer 260 x 150 cm großen Leinwand. Die ich dann zerschneide und mit Schnur drapiere.

 

 

AOK-Kunstprojekt 2017 – Kunst trifft Gesundheit – Susanne Haun

Posted in AOK-Nordost, Ausstellung, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Dezember 2016

 

AOK-Kunstprojekt 2017 – Kunst trifft Gesundheit

Jährlich schreibt die AOK Nordost (siehe hier) eine Ausstellungserie unter dem Titel „Kunst trifft Gesundheit“ aus. Weit über 100 Künstlerinnen und Künstler aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bewerben sich in jedem Jahr um die Ausstellungsplätze und den Kunstpreis der AOK Nordost.

Dieses Jahr bin ich juriert worden und freue mich, dass im nächsten Jahr hintereinander  eine Auswahl meiner Zeichnungen auf Leinwand im AOK-Servicecenter Teltow, Potsdamer Straße 20 · 14513 Teltow (Jan. – April),  AOK-Servicecenter Reinickendorf, Residenzstraße 37 · 13409 Berlin (Sept. – Dez.) und im AOK-Servicecenter Spandau, Galenstraße 6 · 13597 Berlin (Mai – Aug.) zu sehen sind.

Hier schon einmal vorab der Flyer mit den beteiligten Künstler – Gesundheit trifft Kunst – AOK Nordost – 2017

(klick hier für pdf):

 

Beteiligte Künstler - Gesundheit trifft Kunst - AOK Nordost 2017

 

Natürlich gibt es am Beginn der Ausstellungsserie viel zu tun, die Versicherungs- bzw. Preisliste aller Arbeiten von mir musste geschrieben werden (Link zur Susanne Haun Bilderliste AOK Nordost) und nun stehen die Arbeiten bereit, damit sie hinten mit meinem Namen und Titel beschrieben werden können. Alle Arbeiten müssen mit Aufhängern versehen und dann in Knallfolie verpackt werden. Am 13. Januar 2017 liefere ich die Arbeiten für die Hängung an die AOK Servicezentrum-Teltow aus. Um alles weitere kümmert sich die AOK. Anfang 2018 werde ich die nicht verkauften Arbeiten wieder abholen. Während der Öffnungszeiten der entspechenden AOK Filialen können die Leinwände von interessierten Besuchern betrachtet werden.

 

 

„Projekt ohne Namen“ und die offenen Tore – Susanne Haun und Jürgen Küster

Posted in Leinwand, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Dezember 2016

Jürgen hat mir diesen Satzanfang gesendet, der mich sofort inspirierte:

„Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“

Mein Vorhaben, mit Leinwänden zu antworten ist sehr zeitintensiv. Die Leinwand ist 90 x 60 cm groß. Ich habe sie schon das erste mal grundiert. Dazu habe ich eine weitere Leinwand „Steinerne Tränen“ aus dem Dämonenzyklus verwendet (siehe hier).

Nachdem die ersten spontanen Linien auf der Leinwand entstanden, habe ich diese auch schon wieder mit Weiß in den Hintergrund gebracht. Leider lässt sich die Größe der Leinwand schwer im Blog darstellen, hier sieht jedes Foto so groß wie das andere aus.

Buchalov, sage doch bitte dem Jürgen, dass ich noch etwas Zeit benötige. 🙂 So einfach lassen sich keine ganzen Sätze auf Leinwand bändigen.  Die Leinwand braucht viel Farbe und viele Linien. Es ist immer wieder eine Herausforderung.

 

 

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk benötigt, findet hier auf meiner Weihnachtsangebotsseite vielleicht eine Zeichnung oder einen Kalender (siehe hier) für die Lieben.

 

Erinnerung im Gestern – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Leinwand, Vergänglichkeit, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Dezember 2016

 

„Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“

„… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

 

9 Erinnerung im Gestern - 60 x 80 cm - Tusche auf Leinwand (c) Zeichnung von Susanne Haun

Erinnerung im Gestern – 60 x 80 cm – Tusche auf Leinwand (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ihr erinnert euch sicher an meine erste Antwort, die ich Jürgen auf sein Satzfragment vom Heute gegeben habe (siehe hier). Im gestrigen Heute habe ich die Leinwand zu Ende bezeichnet.

 

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk für seine Lieben sucht, findet hier Weihnachtsangebots-Zeichnungen von Susanne Haun.

 

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 169 – Alfred Polgar

Posted in Leinwand, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 27. November 2016

 

„Das Café ist der rechte Ort für Leute, die allein sein wollen, dafür aber Gesellschaft brauchen.“²
Alfred Polgar

 

Beim Kaffee - 50 x 70 cm - Acryl auf Leinwand - April 2007 (c) Susanne Haun

Beim Kaffee – 50 x 70 cm – Acryl auf Leinwand – April 2007 (c) Susanne Haun

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Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2015 Köln, Kalenderblatt 12./13. November 2016

Jürgen und die Nacht – ein neues Projekt – Zeichnung von Susanne Haun und Druckzeichenskizze von Jürgen Küster

Posted in Leinwand, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 24. November 2016

 

Antriebsarm und Energielos fühle er sich, berichtete Jürgen auf seinem Blog (siehe hier). Das konnte ich auf keinen Fall zulassen und so gab ich Jürgen einen kreativen Tritt in den Hintern, wie er selber es so schön auf seinem Blog (siehe hier) ausdrückt.

Ich sendete ihm den ersten Teil eines Satzes und bat um zeichnerische Vollendung.

„In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.

Jürgen beantwortete den Satz mit

„… deshalb versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

 

deshalb-versucht-der-abfalleimer-ein-verzweifeltes-gluehen-c-holzschnitt-und-zeichnung-von-hans-juergen-kuester

Deshalb versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Gluehen (c) DruckzeichenSkizze von Hans-Jürgen Küster

 

Ich bekam auch einen Satzanfang, der mir ausgesprochen gut gefällt.

„Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“

und beantwortete ihn mit

„… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

Für diesen Satz habe ich die Leinwand (80 x 60 cm)  „Hat meine Gedanken gelöscht“ aus dem Lager geholt. Sie steht für das Gestern und die Erinnerung.  Aus dieser Leinwand entsteht in vielen Schritten, die ich folgend fotografisch dokumentiert habe, der obige Satz:

 

 

Von der Materialität könnten die beiden Medien nicht unterschiedlicher sein. Jürgen nimmt seine „alten“ Holzschnitte und formt sie zu etwas Neuem und ich übermale meine „alten“ Leinwände und forme sie zu etwas neuem.
Ich bin begeistert. Bei aller Gegensätzlichkeit sind das wieder viele Gemeinsamkeiten und ich denke, es steuert auf eine sehr interessanten Austausch hin.

Und so kam mir folgenden Satzanfang in den Sinn:

„Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …..“

Die Unglückseligen im Bild – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Unglücksseligen, Illustration, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 21. November 2016

 

In einem Hörmarathon habe ich das neue Buch Die Unglückseligen von Thea Dorn gehört.

 

3 Die Unglückseligen - 80 x 60 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

Die Unglückseligen – 80 x 60 cm (c) Leinwand von Susanne Haun

 

1137 Minuten lang habe ich gebannt gehört, was die Schauspielerin Bibiana Beglau sehr gekonnt gelesen hat. Thea Dorn hat ihren Künstlernamen nach den Philosophen Theodor W. Adorno gewählt. Auf youtube (siehe hier) findet die/der  Interessierte ein Interview mit Thea Dorn, was es sich lohnt, zu schauen.

Der Roman handelt von der Suche und den Gefahren der Unsterblichkeit, diese Auseinandersetzung erfolgt in drei Perspektiven: Johanna Mawet ist Molekularbiologin, ihr Erzählstrang und auch ihre Sprache symbolisiert unsere heutige Zeit. Johanna trifft zufällig auf den Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Er hat anscheinend das Geheimnis der Unsterblichkeit entdeckt. Aber er hat sich in seiner Sprache nicht weiterentwickelt – er spricht das Deutsch der Romantik. Auch vom Fortschritt hat er während seines langen Lebens nichts mitbekommen. Er spricht von Johannas Heiligtum als „Kästchen mit einem angebissenen Apfel“, was mich wirklich amüsiert hat. Lebt er tatsächlich real in der Romanwelt? Oder ist er doch nur eine Stimme in Johannas Kopf, die langsam auf den Wahnsinn zusteuert? Der dritte im Bunde ist selbstverständlich der Teufel, der bei dieser Thematik nicht fehlen dar.

Thea Dorn empfielt, das Buch laut zu lesen! Ich war begeistert, wie Bibiana Beglau die drei Stimmen im Buch modeliert hat, es ist immer klar, wessen Gedanken sie gerade spricht. Die Sprache von Ritter ist poetisch, Ritter lebte übrigens tatsächlich, Thea Dorn hat ihn für ihre Geschichte adoptiert.

In der nächsten Zeit werde ich mir auf jeden Fall das Buch kaufen, ich möchte einige Stellen nachlesen, anstreichen und zitieren. Dazu eignen sich Hörbücher nicht.

Inspiriert hat mich das Buch zur  heutigen Leinwand.  Als Grundlage für die Unglücksseligen habe ich die Leinwand „Ein Dämon werde ich, sobald ich erwache“ (siehe hier) verwendet. Ich fand diesen Untergrund sehr passend und habe die Leinwand lasierend mit weißem Acryl überzogen, so dass das Motiv noch gut sichtbar ist.  Auf den Dämon habe ich jung und alt gezeichnet, symbolisiert durch zwei Babyköpfe die durch DNA-Stränge verbunden in die Gesichter alter Menschen münden.  Der Dämon oder Teufel bleibt im fast Verborgenen.

 

 

 

Die Rolle der Galeristin – Susanne Haun

Posted in Kunstgeschichte, Leinwand, Zeichnung by Susanne Haun on 10. November 2016

 

Im  Sonntagsinterview vom 29.08.2016 des Tagesspiegel wurde Monika Sprüth interviewt (siehe hier).

 

Mein Weg zwischen Künstlerin und Kunsthistorikerin - 144 x 33 cm -Zeichnung auf Leinwand (c) Foto von Susanne Haun

Mein Weg zwischen Künstlerin und Kunsthistorikerin – 144 x 33 cm -Zeichnung auf Leinwand (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Interview war sehr aufschlussreich und ich finde die Frau, die sich in der Beantwortung der Fragen zeigt, sehr sympatisch.

Die nicht nur kunst- sondern auch fußballbegeisterte Galeristin hat mich besonders in der Beantwortung der folgenden drei Fragen sehr begeistert:

„Susanne Kippenberger: Sie als Galeristin, sind Sie Trainer für den Künstler?
Monika Sprüth: Nein. Meine Rolle ist eher die des Beraters oder Managers. Der Galerist ist Dienstleister gegenüber dem Künstler.“²

Ich: Genauso stelle ich mir eine Galeristin vor, sie nimmt dem Künstler/in die betriebswirtschaftliche Arbeit ab, sorgt mit ihren Verkäufen dafür, das genügend Geld zum Leben für den Künstler/in vorhanden ist und gibt ihm/ihr manchmal Anstöße bei der Arbeit. Diese Anstöße können aufgrund eines Atelierbesuchs erfolgen oder aus einer Diskussion resultieren.

„Susanne Kippenberger: Sehen Sie sich selbst auch als Vorbild?
Monika Sprüth: Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass sich etwas verändert hat in den vergangenen 30 Jahren: Künstlerinnen sind sichtbarer im Kunstmarkt und in den Museen. Doch wir müssen vorsichtig sein, denn nur Frau sein alleine macht noch keine bedeutende Künstlerin. Ein wichtiges Kunstwerk muss in Form und Inhalt höchste Ansprüche einlösen.“³

Ich: Das ist auch immer meine Rede, nicht hervorheben, eine Frau zu sein und sich benachteiligt fühlen, sondern einfach tun, was in unserem Job zu tun ist. Ehe ich es nun in den Kommentaren lese: ich weiss, dass Frauen noch benachteiligt werden. Aber es hilft nichts zu jammern, es hilft nur anpacken und zu ändern.

„Susanne Kippenberger: Sollten Künstler ihr eigenes Werk interpretieren?
Monika Sprüth: Nein, das ist nicht ihre Aufgabe. Es geht ja darum, was das Werk beim Betrachter auslöst. Die bedeutende Kunstkritikerin der „New York Times“, Roberta Smith, will mit den Künstlern gar nicht reden. Sie schaut sich die Ausstellung an, und siehe da: Bei ihr kommt immer was sehr Vernünftiges raus.“³

Ich: Die Auffassung gefällt mir einfach. Ich habe während meines Studiums gelernt, das zwischen dem Kunsthistoriker und dem Künstler welten sehen. Ich wandele oft zwischen den Welten.

Das Interview geht über drei Seiten und es lohnt sich, es komplett zu lesen.

Und nun? Was zeige ich jetzt für eine Zeichnung dazu? Am besten die, die gerade entstanden ist. Bezugslos zum Text und doch mit vollem Bezug. Denn geht nicht alles, was ich denke und tue in meinen zeichnerischen Ausdruck ein?

 

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²http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/die-galeristin-monika-sprueth-ueber-ihre-fussballleidenschaft-die-stimmung-im-stadion-ist-zweitrangig/14459784-2.html, 9.11.16, 13:45 Uhr.

³http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/die-galeristin-monika-sprueth-ueber-ihre-fussballleidenschaft-eine-perversion-unserer-welt/14459784-3.html, 9.11.16, 13:45 Uhr.

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