Film · Leinwand · Portraitmalerei

Verwunschene Prinzessin im herbstlichen Seerosenteich – Gemälde von Susanne Haun

 

Verwunschene Prinzessin im Seerosenteich, Öl, Tusche und Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020
Verwunschene Prinzessin im Seerosenteich, Öl, Tusche und Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020

 

Susanne Haun erzählt Geschichten. So auch die 2006 entstandene Geschichte von der verwunschenen Prinzessin, die in einen Seerosenteich wohnt und wartet, dass ein Prinz sie retten wird.
Ihr Ausdruck ist nicht das Wort sondern das Bild. In Linien folgt sie der Prinzessin in den Teich, betrachtet ihre Heimat und lässt der Betrachterin, dem Betrachter Raum für die eigenen Wünsche und Träume.
Außergewöhnlich für Haun ist die Materialwahl Öl, das sie gekonnt mit Tusche und Acryl kombiniert. Dadurch erhält das Gemälde einen satten Glanz auf der Oberfläche.“

So steht es in der Beschreibung des Bildes in der Pariser Galerie Singulart. (-> Klick)

Ich male tatsächlich kaum mit Öl. Dieses Bild entstand mit „geliehenen“ Ölfarben. Ich wollte ausprobieren, wie sich diese Farben verarbeiten. Mir gefällt die Haptik und der Glanz des Bildes, ich überlege, ob ich mir ein paar Ölfarben kaufen sollte. Es reizt mich sehr.

 

 

Um das Spiel der Linien einzufangen, habe ich einen kleinen Videofilm mit meinem Handy gedreht. Es ist ein schnelles, expressives Video, aus der Hand gedreht und sehr ruckelig. Ich bin keine Videofilmerin und möchte mir die Zeit für den Perfektionismus im Filmen nicht nehmen.

 

Berühmt · Leinwand · Portraitmalerei

Gib mir Asyl im Paradies – Gemälde von Susanne Haun

 

Atelieransicht, Herbst, Asyl im Paradies, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Atelieransicht, Herbst, Asyl im Paradies, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Dieses Gemälde von Susanne Haun ist sehr persönlich. Während die Künstlerin das Bild malte, hörte sie die Musik von der Band Silly speziel das Lied „Asyl im Paradies“. Die Sängerin Tamara Danz wusste zu der Zeit als sie das Lied sang schon, dass ihr Tod nahte. Den Text hörend weinte die Künstlerin beim Erstellen des Bildes. Die Tränen übertrugen sich sinnbildlich in die auf dem Bild laufende sepiafarbende Tusche.

steht es in der Objektbeschreibung der Pariser Galerie Singulart (-> Klick)

Noch heute kann ich das Lied von Tamara Danz nicht hören, ohne zu weinen und zu trauern. Hier könnt ihr das Lied auf youtube hören (-> klick)

Vor kurzem habe ich in der Augsburger Allgemeine Zeitung einen Artikel über die Performance Künstlerin Marina Abramovic gelesen.

Abramovics hat ihr Begräbnis schon geplant. Hier (-> Klick) könnt ihr den Artikel lesen. Wenn ich an meine Beerdigung denke, dann möchte ich das Lied hören. Naja, ich höre dann ja nichts mehr. Aber ich stelle es mir schön vor, wenn dieses Lied gespielt wird.

 

Leinwand · Zeichnung

Zitat am Sonntag – Sorbisches Sprichwort

 

Eine Nacht weiß viel zu erzählen.

Sorbisches Sprichwort

 

In der tiefsten Nacht - Zeichnung von Susanne Haun - Sepia auf Bütten - 17 x 22 cm
In der tiefsten Nacht – Zeichnung von Susanne Haun – Sepia auf Bütten – 17 x 22 cm

 

Mein Tante wohnt im Spreewald, ihre Schwiegertochter besitzt noch eine sorbische Tracht und lernt sorbische Tänze, um sie, ich denke auch den Touristen, zu zeigen.

 

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Quelle: Schoknecht, Martha (Hrsg.), Nachtschwärmer, Geschichten und Gedichte über die besten Stunden des Tages, Zürich 2017, S.10.

Aktmalerei · Leinwand · Stillleben

Durch das Auge des Herbst – Leinwände von Susanne Haun

 

 

Ausschnitt - Durch das Auge des Herbstes, Acryl und Tusche auf Leinwand, 30 x 24 cm, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Ausschnitt – Durch das Auge des Herbstes, Acryl und Tusche auf Leinwand, 30 x 24 cm, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

14 Jahre ist es her, dass diese Serie aus vier kleiner Leinwände der Größe 30 x 24 cm entstanden ist.

Die Gegenstände sind mir vertraut, sie standen 2006 in meinen Stilllebenregalen. Der Puppenkörper mit Drähten ist leider bei einem meiner vielen Atelierumzüge verloren gegangen. Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, wo er steckt.

Die Objektbeschreibung für das Gemälde Durch das Auge des Herbst findet ihr auf meiner Präsenz der Pariser Galerie Singulart (->Klick)

„Der Titel spielt auf den schräg im Bild dargestelten Ast an, der ein Astloch wie Auge ein besitzt. Nicht nur die Pflanzenwelt erlebt einen Herbst, auch der Mensch selber steht um die 50 herum am Beginn des Lebensherbst. Als Modell für die weibliche Figur am linken Rand des Bildes verwand Susanne Haun eine Puppe, deren Unterkörper verloren ging und die nur in Kopf und Schultern erhalten blieb. Dieser Puppenkopf taucht in ihren Arbeiten immer wieder auf.

Beschreibungen und Details aller vier Leinwände findet ihr hier (-> Klick) auf meiner Seite bei Singulart.

 

 

Leinwand · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Max Frisch

 

Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte,

die er für sein Leben hält.


Max Frisch, 1911 – 1991,Schweizer Schriftsteller und Architekt, in „Mein Name sei Gantenbein“

 

Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun
Die Geburt (c) Entstehung Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

 

 

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Quelle: Gelesen auf Achim Spenglers Blog A Readmill of my Mind

Leinwand · Zeichnung · Zitat am Sonntag

Zitat am Sonntag – Simone Weil

 

 

Man muss das Mögliche vollbringen,

um das Unmögliche zu berühren.

Simone Weil, 1909 – 1943, französische Philosophin

 

Impressionen bei der Ausstellungseröffnung Artenvielfalt in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von M.Fanke
Ausstellungsansicht der Leinwand Altertrum (400 x 140 cm) von Susann Haun in der Klosterkirche Grimma (c) Foto von M.Fanke

 

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Zitiert nach Zitatkalender 365 Frauen wie wir, Dortmund 2019, 17. Mai 2020

Architektur · Blumen und Pflanzen · Landschaft · Leinwand · Stillleben · Zeichnung

Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster, 2 seitige Leinwand von Susanne Haun

 

 

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.
Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

Die Doppelseitige Leinwand „Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster“ entstand in zwei Schritten. Auf der Präsenz der Pariser Galerie Singulart wird die Leinwand so beschrieben:

„Der Blick aus dem Fenster gibt laut Susanne Haun immer ein Drinnen und ein Draußen wieder. Aus diesem Grund hat sie eine Leinwand von beiden Seiten bemalt. Die verso Seite gibt den realen Blick nach draußen wieder wie die Häuser der anderen Straßenseite und der Blumenstrauß auf dem Fensterbrett. Der Blick aus dem Fenster kann genauso unsere Sehnsucht symbolisieren, wie hier die Sehnsucht, in Covid-19 Zeiten die Wohnung zu verlassen und in die Welt zu rudern, die auf der recto Seite gezeigt wird. Die Leinwand kann unterschiedlich präsentiert (gehangen) werden. Einmal hinter zwei Glasscheiben stehend auf einem Sockel oder mit Haltern für oben und unten freischwebend im Raum.
Haun verwendete für das Gemälde einen stylefile Brush Marker auf Alkolhol Basis. Die Leinwand aus festem Baumwollgewebe ist von der Künstlerin persönlich grundiert. Die Grundierung erfolgte aus mehrfachen Acrylschichten und beinhaltet sogenannte Erinnerungsspuren, Linien, die schemenhaft Traumbilder enthalten.“

Das Werk kann unter folgendem Link (-> Klick) auf der Internet Präsenz der Pariser Galerie Singulart aufgerufen werden.

Heute morgen, bin ich sehr energiegeladen aufgewacht: Ausgeschlafen und mit viel Motivation ein ToDo Video meiner Kunst zu drehen. Dank Selfie-Stick und Handy ist das heute kein Problem mehr! Natürlich sollte man sich präsentabel machen, dass heißt, der Corona Covid-19 schlabber Look sollte nicht auf dem Video zu sehen sein. Ich dachte, dass es, gleich einem Nachrichtensprecher reicht, oben herum schick zu sein und behielt meine Jogginghose an und verzichtete auf Schuhe. Nun gut, man sieht es jetzt auf dem Video aber ich finde es nicht so schlimm 😉

 

 

Hier noch für alle die, deren Internetleitungen nicht genug Bits und Bytes für ein Video hergeben einige Standbilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

Leinwand · Tiere · Zeichnung

Besuch bei den Stockrosen – Tondo von Susanne Haun

 

Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Malven mit Rosenkäfer, Durchmesser 40 cm, Tusche auf Leinwandkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Beim Sortieren meiner Zeichnungen fielen mir vier Leinwandkartons mit einem Durchmesser 40 cm in die Hände.

Auf einem Leinwandkarton war ein angefangenes Bild, Malven auch Stockrosen genannt, zogen sich durch den Kreis.

Schon lange faszinieren mich die Insektenfotos, die Gerhard Mehler auf seinem Blog Kopf und Gestalt zeigt, er erlaubte mir schon vor einiger Zeit, mich künstlerisch von seinen Fotos inspirieren zu lassen.

So habe ich den Rosenkäfer zum Modell (siehe hier) gewählt, um meine Stockrosen zu bereichern. Es war dabei nicht meine Intention, ihn Detailgetreu abzubilden sondern ich wollte ihn einfach so ästhetisch wie möglich zwischen meinen Blumen arrangieren. Obwohl mir das Grün des Käfers sehr gefällt, habe ich mich für meinen Käfer für die Farbe Bordeaux entschieden. 🙂

Herzlichen Dank für dein Modell, Gerhard!

 

 

 

Hier seht ihr meine erste Zeichung auf einem der Tondos: Wieviel Engel passen auf eine Nadelspitze (siehe hier).

Leinwand · Malerei · Marketing · Publikationen · Zeichnung

Titelfindung zu einer neuen Broschüre – Susanne Haun

 

Susanne Haun, Malerei und Grafik, Broschüre (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Susanne Haun, Malerei und Grafik, Broschüre (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Schon seit einigen Wochen arbeite ich konstant an einer neuen Broschüre, die meine aktuelle Kunst darstellen soll.

Das letzte mal habe ich 2005 eine Broschüre erstellt. In A4 eignet sich eine Broschüre hervorragend, um sich bei Galerien und um Ausstellungen zu bewerben. 2005 habe ich 12 Seiten in A4 quer ausgewählt. Ich weiss nicht, ob mein Anspruch in den 15 Jahren gewachsen ist, oder ob mein Werk gewachsen ist, aber mit 12 Seiten komme ich nicht mehr aus.

Fand ich 2005 noch ausreichend, die Broschüre mit „Susanne Haun – Malerei und Grafik“ zu betiteln, möchte ich nun einen sprechenden Titel verwenden. Da beginnt die Qual der Wahl schon. Ein Titel sollte prägnant und einprägsam sein. Susanne Haun ( 😉 ) bleibtr natürlich bestehen und dann?????

Hier eine kleine Auswahl an Ideen:

  • Die Zeichnung als fertiges Bild statt als unfertige Skizze
  • Mehr als nur eine Notiz: Zeichnungen von Susanne Haun
  • Mehr als nur Skizzen

Habt ihr Ideen?

Hier seht ihr die Seiten meiner Broschüre von 2005:

 

 

 

Leinwand · Zeichnung

Aus meinem Werkverzeichnis: Gedankentürme – Gemälde von Susanne Haun

 

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun
Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

 

„Schon Anfang 2000 entdeckte die Künstlerin Susanne Haun das elegante, hohe Format. Gerne kombiniert sie diese Gemälde miteinander und schafft damit eine Narration in mehreren Teilen. Als Materialien kombiniert sie Acryl für die Flächen und Tusche für die Linien. In der Serie Gedankentürme setzt sie sich mit Tieren auseinander, hier mit dem Pinguin. Ob sie die Tiere im Berliner Zoo oder an der Boulder Beach Südafrikas beobachtet, jedesmal baut sie eine Verbindung zu dem Tier auf.“ kann in der Objektbeschreibung in der Pariser Galerie Singulart gelesen werden (klick).

In Zeiten, wo das Reisen in die Ferne rückt und ich im Hinterkopf habe, dass wir, so „Gott will (?)“, im späten Sommer einen Schottland Urlaub vor uns haben, sind mir die vergangenen Reisen um so lieber geworden. Gerade die Afrika Reise hat einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Hier könnt ihr (klick) den Bericht von Micha und meinem Besuch der Boulder Beach lesen.

Schon sehr viel früher, 2007, entstanden die Gedankentürme, hier die „Zwiesprache mit einem Pinguin„. Als ob ich unseren 11 Jahre späteren Urlaub vorausgeahnt hätte.

Es entstanden noch vier weiter Tiere: Kolibri (klick), Steinbock (klick), Teufel (klick) und Tiger. Für die ersten drei habe ich einen Link zur Pariser Galerie Singulart gesetzt, den Tiger habe ich schon vor langer Zeit an ein Sammler-Ehepaar verkauft.