Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Der Zwickel ist immer, er ist Dada, er ist … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Marker, Projekt ohne Namen, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 2. August 2019

 

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun im Watercolour Skizzenbuch von Hahnemuehle (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun im Watercolour Skizzenbuch von Hahnemuehle (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 

Es ist wieder soweit!

Jürgen hat mir schon im Juni einen neuen Satzanfang gesendet:

#30

J: „Der Zwickel ist immer, er ist Dada, er ist …“

S: „… so oft ein störendes, kneifendes Element und doch das Interessanteste am Höschen!“

Jürgen hat mit Antje zusammen am Thema Zwickel gearbeite (siehe hier), ich habe mir nochmal seine Blogbeiträge durchgelesen und nun ist es an der Zeit, Jürgens Satz mit Stiften zu beantworten.  Ich freue mich über die Einladung Jürgens, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Was ist der Zwickel für mich? Wie ich schon schrieb, er kneift so oft, heute werden die Zwickel der Unterhosen noch schmaler geschnitten. Sind die heutigen Mädels schmaler gebaut? Ich habe mich das tatsächlich gefragt, weiss aber natürlich, das alles eine Frage der Mode ist 🙂

Jürgen hat mir zum Zwickel noch das Dada geschenkt, sozusagen die Kirchturmuhr der Anna Blume von Schwitters. Es hat mir ausgesprochen viel Spaß gemacht, den Zwickel mit meinen Stiften zuerst in mein Skizzenbuch (Watercolour Book von Hahnemühle in der Größe A5) zu zeichnen und dann nochmal in der Größe 26 x 6 cm auf Aquarellkarton zu zeichnen. Sinnliches mit einfachen Formen kombinieren!

 

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun, Marker auf Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Der Zwickel ist immer dada, Zeichnung von Susanne Haun, Marker auf Aquarellkarton (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

 

 

Mein neuer Satzanfang (beim DaDa bleibend) für Jürgen:

#31

S: „Der Stein ist ein Dada der Gertrude …“

________________

Hier könnt ihr in unseren bisherigen Satzanfängen und -enden stöbern. Schon seit November 2016, vielleicht mit kurzen Unterbrechungen, führen Jürgen und ich diesen Dialog.

#29 (siehe hier)

S: „Der Kalender neben meinem iMac zeigt Freitag, nicht den 13., und ich habe Hunger, was mich dazu veranlasst …“
J: „… eine der Druckplatten abzulecken –  nämlich die mit dem Hummermotiv.“

#28 (siehe hier)

J: Wir baten Oma sehr oft, wirklich sehr oft,  ihre zweiten Zähne in den Mund zu nehmen  …
S: … und waren jedesmal überrascht, dass sie ihre eigenen Zähne zeigen konnte. Wem gehörten also die zweiten Zähne?

#27 (siehe hier)

S: Simple und einfach ist nichts auf dieser Welt, weil …
J: …immer irgendwas in der Landschaft herumsteht und stört.

#26 (siehe hier)

J: Mir gefällt, dass …
S: … immer wieder Zeichnen von Linien!

#25 (siehe hier)

S: Natura naturata und natura naturans“ sind zwei ästhetische Begriffe, die …
J: … die mir etwas von der Trias „Gott, Natur und Mensch“ erzählt haben, die aber beim intuitiven Bogenschießen keine Rolle spielen.

#24 (siehe hier)

J: Die Weltenseele ist mir noch nicht begegnet, …
S: … während sie Susanne in dem kleinsten Blatt, selbst im Ion entdeckt.

#23 (siehe hier bei Jürgen und hier bei Susanne)

S: Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die ….
J: …die das Rhizom fressen wird!“

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Bleistift und Marker – eine wilde Kombination – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Marker, Portraitmalerei, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Juli 2019

 

 

Bleistift und Markerstifte hören sich nach einer wilden Kombination an, ich war selber ganz erstaunt, wie gut die beiden harmonieren.

Letzte Woche war ich mit Meike in der Abgusssamlung zum Zeichnen. Nicht nur die Abgüsse, nein auch die klimatisierten Räume lockten uns nach Charlottenburg.

Zum Einzeichnen haben wir uns gemütlich zwischen Antiken Portraitbüsten gesetzt. Ich hatte zuhause schon eine Farbskala von allen Markerstiften, die ich mitnahm, erstellt. So war es ein leichtes, die Farben für die gezeichneten Büsten in meinem Skizzenbuch zu wählen.

Meike zeichnete mit Bleistift und Polychromes Farbstiften.

Übrigens waren dieses Mal überall (inflationär) Aufsteller, dass in der Sammlung nicht fotografiert werden darf. So habe ich nur Fotos von uns und unseren Werken in der Abgusssammlung fotografiert. Ich hoffe, das hängt mir der aktuellen Ausstellung zusammen und man darf danach wieder fotografieren.

 

 

Die Figurengruppe der Farnesische Stier oder auch die Bestrafung der Dirke genannt (Neapel, Archäologisches Museum) gehört neben dem Laokoon (Florenz, Uffizien) zu den bekanntesten Skulpturengruppen der Antike. In der Skulptur ist der Augenblick festgehalten, in dem die Zwillinge Dirke an den Stier binden, um sie danach von diesem zu Tode schleifen zu lassen, da sie ihre Mutter Antiope als Sklavin in ihrem Haushalt integriert hatte. Die Sage kann hier bei google books nachgelesen werden.

Schon oft habe ich die in Originalgröße stehenden Skulpturengruppe in der Abgusssammlung gezeichnet. Jedesmal bin ich beeindruckt von dem Spektakel und der Größe der Darstellung. Das Original der Figurengruppe (siehe hier) ist aus Marmor, 370 × 295 × 300 cm und ich habe es verpasst, sie mir in Neapel anzuschauen, da die Menschenschlangen vor dem Archäologischen Museum einfach viel zu lang zum Anstehen waren.

Um den Rhythmus der Gruppe festzuhalten, habe ich zuerst einen sehr weichen Bleistift verwendet. Da neben dem Bleistift die Marker lagen, war die Kombination der Stifte fast wie ein Reflex. Der Anfang ist gemacht, ich werde sehen, wie ich weiter mit den Materialien arbeite. Die doch so starren Marker bekommen so Schattierungen, die ich beim Mischen der Marker unter sich nicht erhalte.

 

 

Die Öffnungszeit der Abgusssammlung war schnell vorbei und Meike und ich waren nach 3 Stunden konzentriertem Zeichnen auch rechtschaffend geschafft.

 

 

Von Stiften besessen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Marker, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Juli 2019

 

Weiter geht es mit verschiedenen Stiften wie Marker von Stylefile, Faber-Castell, Sostrene Grene aus Dänemark und einigen No Name Stiften aus dem Netz der Netze.

Hier könnt ihr meine erste Seite inklusisve Anmerkungen zu den verschiedensten Stiften sehen.

Nachdem ich angefangen habe, gibt es kaum ein Aufhören und ich probiere die verschiedensten Stiftekombinationen aus und es entstehen weiterere Portraits und Farbskalen in meinem Skizzenbuch.

 

Sie schaut in Pastel, wasserloeslicher und permanente Marker Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Sie schaut in Pastel, wasserloeslicher und permanente Marker Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Vorübung zu Yoko Ono, wasserloeslicher und permanente Marker Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Yoko Ono, wasserloeslicher und permanente Marker Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Gesicht in verschiedenen Tonstufen, permanente Marker Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Gesicht in verschiedenen Tonstufen, permanente Marker Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Du hast erraten, warum ich ausgerechnet Portraits in mein Skizzenbuch zeichne? Richtig! Ich bin noch im Zeichen-Fluss der Portraitausstellung Schau mich an mit Roswitha Geisler.

Wenn ihr dem Link folgt (Klick) erhaltet ihr eine Anleitung von mir für die Zeichnung eines Lämmchens mit Marker. Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren.

 

Susanne Haun - Farbe in der Zeichnung

Übrigens! Den Markerstiften widme ich in meinem Buch Die Farbe in der Zeichnung ein ganzes Kapitel. Das Buch ist 96 Seiten stark und ist 2016 im Edition Michael Fischer Verlag erschienen (ISBN 978-3863554460).

Wenn ihr eines der Bücher kaufen möchtet, dann schreibt bitte an info@susannehaun.de

Das Buch kostet signiert 10 Euro inklusiver Porto innerhalb Deutschlands, ich schreibe auf Wunsch auch gerne eine persönliche Widmung in das Buch.

 

 

Neue Stifte – Marker in verschiedensten Variationen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marker, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Juli 2019

 

Sie schaut in gruen - rot, wasserloeslicher Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Sie schaut in gruen – rot, wasserloeslicher Marker in Hahnemuehle Watercolour Book, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Es macht mir immer wieder große Freude, neue Materialien kennenzulernen.

Im Moment beschäftige ich mich mit dem großen Angebot von Faserstiften wie Marker, Brush Pens, Fineliner, Water Colour Marker auf Alkohol Basis auf Wasser Basis, dick, dünn und so weiter. Ich könnte hier noch endlos berichten.

Die Arbeit mit Markern unterscheidet sich sehr von der Arbeit mit Tusche, obwohl bei vielen Markern Tusche als Basis verwendet wird.

Natürlich sind Stifte immer bequemer, sie mit in die Natur zu nehmen. Da man sie aber nicht mischen oder Tonstufen mit ihnen erstellen kann, benötige ich anstelle eines Tuschefäßchens doch eine stattliche Anzahl an Stiften. Wie ihr an den Fotos seht, habe ich mir im laufe der letzten Jahre eine staatliche Anzahl an Stiften angeschafft.

Sehr wichtig! Die Stifte müssen liegen, damit die darin enthaltene Tuscheflüssigkeit nicht nach unten läuft. Die Stifte haben in der Regel an beiden Enden Spitzen zum Zeichnen. Je nach Bedarf sind die Spitzen dicker, dünner, weicher, fester oder sogar ganz dünn.

 

Sammelsurium an Marker - unterschiedliche Spitzen, Foto von von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Sammelsurium an Marker – unterschiedliche Spitzen, Foto von von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

In einem eigens dafür angelegten Skizzenbuch probiere ich sie dann aus und ich mag es schon als sinnliches Erlebnis, die Farben der Stifte in einer Farbskala festzuhalten. Es ist darauf zu achten, dass das Skizzenbuch für die farbintensiven Stifte geeignet ist, ich habe hier ein Watercolour Book von Hahnemühle in der Größe A5 verwendet. Die Verläufe gefallen mir in dem Buch gut, durch das Aquarellpapier erhalte ich auch mit dem Stift homogene Flächen.

Das Layout- und Mangapapier ist sehr dünn und extra von Hahnemühle für die Stifte entwickelt. Ihr könnt hier meine Ergebnisse auf diesem Papier sehen (siehe hier).

 

 

 

 

Ganz groß ‚raus: Mein Leopoldplatz in der Open-Air Gallery mein wedding – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Marker, Mein Wedding 4 by Susanne Haun on 22. Mai 2017

 

Am letzten Freitag war es soweit! Die Open Air Gallery mein wedding 4 wurde in der Schillerbibliothek eröffnet.

Es fanden sich die Künstler*innen und viele Weddinger’innen ein. Die Kunstaktion im öffentlichen Raum ist organisiert duch die StandortGemeinschaft Müllerstraße e.V. in Zusammenarbeit mit den Künstler*innen, dem Geschäftsmanagement und dem Bezirk Mitte.
Auf den sehr informativen Seiten der Standortgemeinschaft Müllerstraße (siehe hier) findet ihr alle Informationen zum Thema Aktives Zentrum und Sanierungsgebiet Wedding-Müllerstraße.

 

Open Air Gallery mein wedding 4 - Leopoldplatz Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Open Air Gallery mein wedding 4 – Leopoldplatz Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Ich war froh, dass auch Dominique Hensel  vom Weddingweiser (siehe hier) zur Eröffnung gekommen war, ich kannte tatsächlich außer ihr nur eine einzige Dame dort. Das hat sich jetzt jedoch geändert. 🙂 Dominique hat im Weddingweiser (siehe hier) ausführlich von der Ausstellungseröffnung berichtet, so konzentriere ich mich ein wenig auf die größe des Plakats, auf dem mein Leopoldplatz zu sehen ist. Ich muss sagen, ich war selber beeindruckt.

Meine Zeichnung entstand auf A4 Layoutpapier von Hahnemühle an meinem kleinen Arbeitstisch im Atelier. Die Originalzeichnung hängt im Mars des Silent Green Kulturquartier, Gerichtsstr. 35, 13347 Berlin und kann dort besichtigt werden.  Ich berichtete bereits über das Silent Green im Rahmen des offenen Denkmals (siehe hier).

 

Künstler bei der Eröffnung der Open Air Gallery mein Wedding 4 (c) Foto von Dominique Hensel , weddingweiser

Künstler bei der Eröffnung der Open Air Gallery mein Wedding 4 (c) Foto von Dominique Hensel , weddingweiser

 

Es ist erstaunlich, wie die größe einer Arbeit die Wahrnehmung bestimmt. Das Plakat von meinem Leopoldplatz steht direkt vor dem Rathaus Wedding, seitlich von der Schillerbibliothek. Wenn ihr aus Richtung der Seestrasse kommt, könnt ihr es vor dem Leopoldplatz gut sehen. Ich habe zur Dokumentation auch ein kleines Video gedreht, um euch die eigentlich für Kunst absurde Lage zu demonstrieren. Aber genau das belebt das Bild und zeigt es in einer anderen Dimension.

 

 

 

Hier ist dann das 18 Sekunden Video vom Mittelstreifen der Müllerstraße.

 

 

 

Standorte der Originalbilder

  • Andreas Hahn, Kleine Mensa, Triftstraße 58
  • Andreas Seidel, Mercantio, Müllerstraße 118
  • Antonia Meißner, Centre Francais de Berlin, Müllerstraße 53
  • Antonia Meißner, Café Mirage, Reinickendorfer Straße 110 (Nettelbeckplatz)
  • Deutscher Kinderschutzbund an der Leo-Lionni-Grundschule, Berliner Sparkasse, Müllerstraße 53
  • Dennis Skley, Strudelka, Sparrstraße 18
  • Dennis Skley, Eiscafé Kibo, Transvaalstraße 13
  • Selma, Reisebüro Ebru Touristic, Müllerstraße 131
  • Susanne Haun, Silent Green/Mars, Gerichtstraße 35
  • Uwe Bressem, Paul-Gerhard-Stift (Café), Müllerstraße 56-58
  • W.E. Schmidt, Schillerbibliothek, Müllerstraße 149
  • W.E. Schmidt, Raumausstatterin Silke Schön, Müllerstraße 70B

Standorte der Plakate

Standorte der Plakate mein Wedding 4

 
 

Frohe Ostern mit bunten Markern – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Marker, Zeichnung by Susanne Haun on 15. April 2017

 

Mit meinem Buch „Die Farbe in der Zeichnung“ im Edition Michael Fischer Verlag (siehe hier) habe ich  Marker für meine Kunst entdeckt.

 

Exrotaprint - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Exrotaprint – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich mag die leuchtenden Farben, es ist gar nicht so einfach die doch sehr flächigen Stifte sinnvoll einzusetzen.  Ich habe schon einige Experimente mit dem Marker gemacht (siehe hier).

Mein Sohn hat das Experiment schlichtweg abgelehnt und findet, mein Leopoldplatz sowie Exrotaprint sähen aus wie von einem Kind in der Vorklasse gezeichnet. Naja, das Kind, das in der Vorklasse diese Zeichnungen fabriziert muss er mir schon zeigen. 🙂

Nina (siehe hier) konnte sich nicht mit meiner Illustration zur Küchenuhr (siehe hier) anfreunden. Marker gehören ins Büro und nicht ins Künstleratelier, waren ihre Worte. Einer meiner Sammler aber war ganz begeistert von der Kühenuhr – besonders das mittlere Blatt mit der Parkband entfachte seine Begeisterung!

Ich lasse mich nicht beirren – ich mag die Marker von mal zu mal mehr. Es ist zu schön, mit Neuem zu experimentieren, dabei entdeckt man oft Möglichkeiten, die auch für die bisherige Arbeitsweise gelten.

Ich wünsche euch ein frohes Osterfest ob mit oder ohne Marker und freue mich, wenn ich in den Kommentaren eure Reaktion auf den Marker lesen würde.

 

Leopoldplatz - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Leopoldplatz – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Experimente mit dem Marker – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berlin, Marker, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 5. November 2016

 

Eigentlich hatte ich mich entschieden, dass mir der Marker als Material nicht gefällt. Aber die stylefile Stifte lockten im Laden und so kaufte ich fünf Naturtöne: warmes grau, kaltes grau, natural oak, burnt sienna, potato brown. Schon die Namen der Farben inspirierten mich.

 

Marker Proben - Susanne Haun

Wir besuchten vor zwei Wochen den Freizeitpark Germendorf (siehe hier) und als wir zurückkamen, war ich voller Bilder vom Widder. Nach Germendorf bin ich schon mit meinem Sohn und meiner Nichte gefahren als diese noch unter 10 Jahre alt waren. Heute ist der Park für die beiden eine schöne Erinnerung und ich war erstaunt, wie sehr sich der Park in den letzten Jahren verändert hat. Vor allem ist neben dem Zoo mit vorwiegend heimischen Tieren ein Saurierpark dazugekommen. Es ist auf den Fotos zu sehen, dass der Park noch im wachsen ist. Germendorf befindet sich in der Nähe von Oranienburg vor den Toren des Norden Berlins.

 

 

Mit den Markern habe ich zwei Zeichnungen vom Widder gefertigt. Den ersten Widder gestaltete ich liniar, den zweiten flächig. Ich zeige jeweils den ersten und den letzten Schritt, damit die unterschiedlichen Ansätze klar werden. Zuende mit ich mit meinem Experiment noch nicht. Bei der nächsten Zeichnung lasse ich den Körper des Widders weg und zeichne ihn als Portrait.

Hier die lineare Zeichnung:

Hier die flächige Zeichnung:

 

Hinweis auf Weltweite Lesung am 7.September 2016 gegen Populismus – Susanne Haun

Posted in Literatur, Marker, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Juni 2016

Per Mail habe ich von der weltweiten Lesung am 7. September 2016 (siehe hier) gegen Populismus erfahren.

„Das internationale literaturfestival berlin (ilb) ruft alle Menschen, Institutionen und Medien, denen Demokratie wichtig ist, dazu auf, am 7. September 2016 an einer weltweiten Lesung ausgewählter Texte für die Demokratie und gegen den Populismus teilzunehmen.

Populismus ist eine politische Position, die sich den vorherrschenden Gefühlen, Vorurteilen und Ängsten der Bevölkerung anpasst und diese ausnutzt, um eine politische Agenda zu definieren, die die einfache und schnelle Lösung aller Probleme verspricht.

Es wird von einigen argumentiert, dass Populismus als Kraft der Politik grundsätzlich innewohne, zu einem gewissen Maße in jeder Gesellschaft existiere und eine positive Kraft sei. Das mag zwar stimmen. Aber die Geschichte zeigt, dass populistische Gefühle schnell von skrupellosen Führern, mögen sie dem rechten oder linken Spektrum angehören, für grausame Zwecke manipuliert werden können.“

schreibt Ulrich Schreiber vom internationales literaturfestival berlin, Chausseestraße 5, 10115 Berlin, Germany in der Mail.

Ich überlegte sofort, welchen Text ich wo gegen Populismus lesen könnte und stelle fest, dass wir zum Termin verreist sind. Ich werde mir jedoch das Thema Populismus für einen Salon merken.

 

Selbst (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

Selbst (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

Anleitung für ein Lämmchen mit Marker und die Gewinner der Verlosung „Die Farbe in der Zeichnung“

Posted in Marker, Publikationen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Mai 2016

An der Verlosung (siehe hier) meines neuen Buchs „Die Farbe in der Zeichnung“ haben 15 Leserinnen und Leser teilgenommen.

Es war für mich sehr interessant zu lesen, was ihr von einem guten Anleitungsbuch erwartet! Herzlichen Dank!

Die Gewinnerinnen sind Ingrid und Gerda.

Als Dankeschön für eure zahlreichen Kommentare zeige ich heute eine Schritt für Schritt Anleitung, wie ich mit Stylefile Marker ein Lämmchen gezeichnet habe. Im Buch „Die Farbe in der Zeichnung“ widme ich mich ein Kapitel dem Marker.

Das Lämmchen ist auf Hahnemühle Layoutpapier gezeichnet. Ich bin immer wieder erstaunt, dass die farbintensiven Marker nicht auf die nächste Seite des Blogs durchschlagen. Ich mag das Papier für Markerstifte, es hat einen schönen Glanz der zum Marker passt.

 

1. Schritt - Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

1. Schritt – Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Zeichnet zuerst die Konturen mit einem zitronengelben Marker.

 

2. Schritt - Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

2. Schritt – Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mit einem sonnengelben Marker werden die Augen, der Bauch und teile des Fells gezeichnet.

 

3. Schritt - Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

3. Schritt – Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Mit dem zitronengelben Marker vertieft ihr das Fell und legt Flächen an.

 

4. Schritt - Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

4. Schritt – Entstehung eines Lamm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Mit rot gebe ich dem Fell und den Augen Bewegung.

 

Lamm (c) Zeichnung mit stylefile Marker von Susanne Haun

Lamm (c) Zeichnung mit stylefile Marker von Susanne Haun

Mit einem grünen Marker kennzeichne ich das Lamm wie es auch die Bauern tun mit der 100. Mit Schwarz setze ich dunkle Konturen. Diese Konturen sind nicht unbedingt notwendig. Sie geben dem Lamm illustrative Züge. Entscheidet selber welche Schritte ihr ausführt und welche ihr für nicht notwendig haltet. Wichtig ist alles auszuprobieren und zu entdecken.

Dabei wünsche ich euch viel Spaß.

 

Mehr Anregungen findet ihr in meinem neuen Buch „Die Farbe in der Zeichnung“.

Susanne Haun - Die Farbe in der Zeichnung

  • Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
  • Verlag: Edition Michael Fischer; Auflage: 1 (14. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3863554469
  • ISBN-13: 978-3863554460
  • Größe und/oder Gewicht: 23,3 x 1,5 x 23,5 cm

 

 

Individuum – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Marker, Marker, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 21. August 2015

In Facebook macht uns Friederike Haufe  auf ein Interview mit Rafik Schami im Deutschlandfunk (siehe hier) zu seinem neuen Buch aufmerksam.

 

Selbst (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

Selbst (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

 

Das Interview ist sehr hörenswert. Ich bin ein Fan von Rafik Schamis Büchern und habe viele davon gehört. In diesem Interview redet er von unterschiedlichen „Lebenskonzepten“ in Europa und in den arabischen Ländern. In Europa ist das Individuum und in den arabischen Ländern die Sippe maßgeblich.  „Wie“ stellt er die Frage, „soll eine Demokratie ohne Individuum funktionieren?“. Das ist eine gute Frage. Ist das überhaupt möglich?

 

Norfretete (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

Norfretete (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

 

Letzte Woche habe ich mir eine kleine Kollektion Markerstifte gekauft. Sie gibt es seit wenigen Jahren auf dem Markt und mir stand der Sinn danach, auch einmal ein modernes Material auszuprobieren. Es kostet Überwindung seine üblichen, wohlbekannten und geliebten Materialien zu verlassen und sich dem Neuen zuzuwenden.

Da die Marker nicht lichtecht sind, sind sie etwas für Skizzenbücher. Vielleicht nehme ich sie zur nächsten Reise mit. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass für die Marker spezielle Skizzenbücher mit beschichteten Papier oder Mangapapiere notwendig sind.

Ich habe mir ein A5 Skizzenbuch zur Hand genommen und ein paar Portraits im laufe der letzten Woche gezeichnet.

 

Moltke (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

Moltke (c) Zeichnung mit Marker von Susanne Haun

 

 

 

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