Susanne Haun

Das Industriemuseum Brandenburg an der Havel – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Brandenburg, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 9. Juni 2017

 

Wie findet man die touristischen Highlights einer Region?

Nachdem ich festgestellt habe, dass im Internet zwar alles zu finden ist, aber man meistens eine ungefähre Ahnung haben sollte, wo es denn hingehen soll, habe ich mir vor einiger Zeit einen Reiseführer für die Region Brandenburg gekauft. Seither habe ich sehr viele interessante Dinge entdeckt. Meistens beginne ich die Erkundung einer Stadt mit dem Tourismusbüro (siehe hier). Dort erhält man oft umsonst kleine Landkarten des Stadtkerns und der Umgebung.

 

 Industriemuseum Brandenburg (c) Foto von M.Fanke

Industriemuseum Brandenburg (c) Foto von M.Fanke

 

Eine große Entdeckung war am vergangenen Wochenende das Industriemuseum Brandenburg an der Havel (siehe hier). Es regnete in Strömen und so war nur ein Museumsbesuch möglich.

Ich hatte wieder auf die Mitnahme der Kamera verzichtet und zeichnete im Museum fast ein ganzes Skizzenbuch voll. Wollte ich doch ein Foto machen, so ist mein iPhone – leicht und kompakt – der Beste Partner dafür. Ich benutze zum Fotografieren die App ProCamera, dort kann ich in den Einstellungen sogar mein Name und Schlüsselworte hinterlegen, die in den Informationen des Fotos verschlüsselt werden. M. hat wie immer seine Kamera mitgenommen. 2 1/2 Stunden verbrachten wir im Museum und als wir nach draußen kamen, schien auch die Sonne.

UPDATE: Es wurde früher Stahl in den Gebäuden des Industriemuseums hergestellt. Auf der Seite des Museums wird die Ausstellung wie folgt beschrieben:

„Das Technische Denkmal Siemens-Martin-Ofen ist ein Monument der Industriegeschichte und hat über 100 Jahre die Stahlherstellung geprägt.

Der Denkmalbereich umfasst den Siemens-Martin-Ofen mit den dazugehörigen Anlagen zum Beschicken, Schmelzen und Gießen und kann selbstständig, mit Audioguide oder im Rahmen einer angemeldeten Führung besichtigt werden.“

 

 

 

 

_____________________________________

Reiseführer aus dem via Verlage (siehe hier):

Scheddel, Klaus, Ganz Brandenburg – Ausflüge in die Mark, Berlin 2016,  Tour 59, Brandenburg an der Havel,  Seite 162 – 169.

Erinnerung an Odemira – Portugal – Zeichnung und Foto von Susanne Haun

Posted in Portugal - Lissabon / Alentejo, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juni 2017

 

Meine Skizzenbücher von 2015 aus Portugal habe ich noch nicht veröffentlicht – es hat sich zeitlich nicht ergeben. Genauso, wie auch noch Seiten vom Venedig Skizzenbuch von 2016 und England  2016 noch unveröffentlicht sind. Manchmal schaffe ich es einfach nicht, alles zu scannen und zu beschreiben. Vielleicht blogge ich einfach mal hier und da ein Foto.

 

2015 - zeichnen in Odemira, Portugal (c) Foto von Susanne Haun

2015 – zeichnen in Odemira, Portugal (c) Foto von Susanne Haun

Berlin Wedding – ein Stadt Spaziergang im Grünen – Susanne Haun

Posted in Berlin, Landschaft, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Mai 2017

 

Angeregt durch die vorgeschlagenen Spazierwanderungen durch den Wedding auf dem Weddingweiser (siehe hier) haben wir uns aufgemacht, unseren eigenen Weg durch den Wedding zu laufen.

 

Susanne Haun beim Skizzieren am Ausgang Schillerpark Berlin Wedding (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun beim Skizzieren am Ausgang Schillerpark Berlin Wedding (c) Foto von M.Fanke

 

Wie finden wir  eine Wanderstrecke durch den Wedding?

Meine Atelierwohnung liegt keine 500 Meter vom Schillerpark entfernt, so dass dieser schöne Park, in dem schon meine Mutter mit mir als Baby spazieren ging (siehe hier), der Ausgangspunkt unserer Stadtwanderung ist.

Diese Wanderung ist auch eine Wanderung durch unsere Kindheit. Manche Orte haben wir lange nicht besucht und sind erstaunt über die Veränderungen. Wir haben den Vorteil des „Einheimischen“, des in Berlin Wedding geborenen. Wir brauchen keine Karte unser Gefühl und auch unsere Kraft, die wir zum Wandern haben, leiten uns. Am Ende der Rundtour kürzen wir ab – es ist genug für einen Tag.

Was wäre eine anständige Wanderung und wir wollen sie nicht ohne einen leckeren Kaffee zum Abschluss beschliessen. In der Triftstrasse 58 liegt die Kleinen Mensa, unser Stammkaffee. Hier gibt es leckeren N.Y.Cheesecake und Cappucino. Es lohnt sich, dort einzukehren (siehe hier).

Ich habe bewusst nur mein Skizzenbuch und keinen Fotoapparat dabei, M. übernimmt den Part des fotografierens. Die Skizzen zeichne ich schnell, um den Fluß des Laufens nicht zu sehr zu unterbrechen. M. braucht länger für seine Fotos.

 

 

 

Die Straße in der ich wohne – Fotos von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Foto, Reiseberichte by Susanne Haun on 13. Mai 2017

 

Impressionen aus der Straße, in der ich wohne.

 

Die Strasse, in der ich wohne - Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Die Strasse, in der ich wohne – Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

 

Die Strasse, in der ich wohne - Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Die Strasse, in der ich wohne – Groninger Strasse (c) Foto von Susanne Haun

Berlin Steglitz Schlossstrasse bei Sonnenschein – Foto von Susanne Haun

Posted in Berlin, Architektur, Reiseberichte by Susanne Haun on 6. Mai 2017

 

Fotografische Notiz aus Berlin, Steglitz, Schlossstraße:

 

Berlin, Steglitz, Schlossstrasse bei Sonnenschein (c) Foto von Susanne Haun

Berlin, Steglitz, Schlossstrasse bei Sonnenschein (c) Foto von Susanne Haun

Pan Menelaos Medusa und Moses in der Gemäldegalerie alter Meister in Dresden – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Architektur, Ausstellungstip, Dresden, Portraitmalerei, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Mai 2017

 

Am Samstag waren wir in Dresden in der Gemäldegalerie alter Meister.

Neben den alten Meistern, die wir lang und ausführlich betrachtet haben, kann seit Dezember 2016 auch die Mengs’sche Abguss-Sammlung und Meisterwerke der Renaissance- und Barockskulptur in der Gemäldegalerie Alte Meister betrachtet und gezeichnet werden (siehe hier). Natürlich darf man nicht den Tintenfüller mit in die Gemäldegalerie nehmen, so habe ich einen weichen Bleistift verwendet. Besonders mag ich meinen Moses von Michelangelo. Wir haben ihn schon in Rom bewundert (siehe hier). Ich mochte es, den Kopf in Dresden groß zu sehen, in Rom kommt man selbstverständlich nur auf Distanz an das Original heran.

 

Moses von Michelangelo - Abgusssammlung antiker Plastik in der Gemäldegalerie Dresden (c) Zeichnung von Susanne Haun

Moses von Michelangelo – Abgusssammlung antiker Plastik in der Gemäldegalerie Dresden (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

Ich kenne Dresden sehr gut und habe einige Zeit regelmäßig dort gearbeitet. So war es nicht notwendig, touristisch unterwegs zu sein. Ich mochte unseren Schlendergang durch die Altstadt, ohne Ziel und einfach das Leben festhaltend.

 

 

 

Frohe Ostern mit bunten Markern – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Marker, Zeichnung by Susanne Haun on 15. April 2017

 

Mit meinem Buch „Die Farbe in der Zeichnung“ im Edition Michael Fischer Verlag (siehe hier) habe ich  Marker für meine Kunst entdeckt.

 

Exrotaprint - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Exrotaprint – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich mag die leuchtenden Farben, es ist gar nicht so einfach die doch sehr flächigen Stifte sinnvoll einzusetzen.  Ich habe schon einige Experimente mit dem Marker gemacht (siehe hier).

Mein Sohn hat das Experiment schlichtweg abgelehnt und findet, mein Leopoldplatz sowie Exrotaprint sähen aus wie von einem Kind in der Vorklasse gezeichnet. Naja, das Kind, das in der Vorklasse diese Zeichnungen fabriziert muss er mir schon zeigen. 🙂

Nina (siehe hier) konnte sich nicht mit meiner Illustration zur Küchenuhr (siehe hier) anfreunden. Marker gehören ins Büro und nicht ins Künstleratelier, waren ihre Worte. Einer meiner Sammler aber war ganz begeistert von der Kühenuhr – besonders das mittlere Blatt mit der Parkband entfachte seine Begeisterung!

Ich lasse mich nicht beirren – ich mag die Marker von mal zu mal mehr. Es ist zu schön, mit Neuem zu experimentieren, dabei entdeckt man oft Möglichkeiten, die auch für die bisherige Arbeitsweise gelten.

Ich wünsche euch ein frohes Osterfest ob mit oder ohne Marker und freue mich, wenn ich in den Kommentaren eure Reaktion auf den Marker lesen würde.

 

Leopoldplatz - 30 x 20 cm - Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Leopoldplatz – 30 x 20 cm – Marker auf Layoutpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Architektur wie eine Blume sehen – der Tempelhofer Hafen – Zeichnung und Foto von Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 23. März 2017

 

Letzte Woche waren wir am Tempelhofer Hafen, ein neu restauriertes Stück Berlin, es war einer dieser Sonnentage und so hatten wir Lust, zu fotografieren und ich zog mein Zeichenheft hervor. Den Architekturen näherte ich mich wie immer zögerlich, als ich die ersten Knospen nach dem Winter zeichnete, überlegte ich mir, dass alles eine Frage der Sichtweise ist und versuchte, die Architektur wie eine Blume zu sehen. Das entspannte mich.

 

 

 

Salzkristalle aus Bayern – Beute von der ITB Berlin – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berlin, Landschaft, Reiseberichte, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 15. März 2017

 

Am Wochenende waren wir auf der ITB, wir tun uns die Menschenmengen der Messe jedes Jahr an und jedes Jahr werden wir versierter.

Messegelände Berlin - ITB - Foto von Susanne Haun

Messegelände Berlin – ITB – Foto von Susanne Haun

 

Schon am Morgen habe ich mir die Hallen der drei Regionen aufgeschrieben, die wir besuchen wollten: Südafrika, Sizilien und Berchtesgardener Land. Wir haben auch nur diese drei Regionen besucht. Ich frage dort immer nach „Geheimtipps“, wir haben vor allem vor 2 Jahren in Portugal mit diesen Tipps große Entdeckungen fernab der üblichen Touristenrouten gemacht.

In Bayern konnte sich der Besucher Salzkristalle mit nach Hause nehmen. Diese Kristalle leuchten durchsichtig in der Sonne und am Sonntag schien die Sonne extrem hell auf meinen Arbeitstisch und so konnte ich immer wieder neue Kombinationen der Steine und vor allem der Schatten zeichnen. Das hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich es auch filmisch festgehalten habe. Anna-Maria Weber, die mich ans Filmen herangeführt hat, wird ihren Kopf über diese Improvisation schütteln. Ich wollte den Schatten der Steine und habe deshalb auf besseres Licht verzichtet. Die winterliche Nachmichtagssonne, die im vierten Stock in mein Atelier schien, färbte alles golden.

 

 

Der Film zu meiner Arbeit mit den Bergkristallen ist improvisiert, aus der Stimmung und Freude mit den Bergkristallen aufgenommen. Ich hatte nicht geplant, die Kristalle zu zeichnen oder auch zu filmen.

 

 

Berlinale 2017 – Filmtip von Susanne Haun

Posted in Berlin by Susanne Haun on 23. Februar 2017

 

Dieses Jahr haben wir einen Film der Berlinale geschaut.  Es ist mir normalerweise zu aufwendig, mich für Karten anzustellen, jedoch gibt es seit drei Jahren den Programmpunkt „Berlinale Goes Kiez“, an dem auch das City Kino Wedding (siehe hier) beteiligt ist. Das besondere ist, dass die Karten online bestellt werden können und so saß ich schon 5 Minuten vor Verkaufsbeginn am Rechner und drückte sofort den Kaufen-Button und war dann stolze Besitzerin zweier Eintrittskarten.

 

City Kino Berlin Wedding zur Berlinale 2017 (c) Foto von Susanne Haun

City Kino Berlin Wedding zur Berlinale 2017 (c) Foto von Susanne Haun

 

Der Film Tiere von Greg Zglinski (siehe hier mit Trailer auf Programm der Berlinale) war sehr sehenswert. Er spielt mit Realitäts- bzw. Traumebenen. Auf dem Weddingweiser (siehe hier) kann der interessierte Leser einen Bericht zur Veranstaltung lesen.

%d Bloggern gefällt das: