Susanne Haun

Krakow am See – Landschaft Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Mecklenburg-Vorpommern, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 15. August 2018

 

Krakow am See (c) Foto von M.Fanke

Krakow am See (c) Foto von M.Fanke

 

Schon im Juni haben wir Krakow am See besucht und

erst heute zeige ich den ersten Teil der Zeichnungen und Fotos von diesem gelungenem Wochenende.

 

 Krakow am See (c) Zeichnung von Susanne Haun

Krakow am See (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich hinke meinem Werkverzeichnis hier im Blog sehr hinterher. Das macht mich etwas unzufrieden. Sicher ist es richtig, es gibt im Moment zwei Dinge, die vor dem Bloggen stehen: meine Masterarbeit und die Ausstellung Querbrüche, die ich mit Gabriele D.R. Guenther schon im November in Berlin Wedding bestreite. Davon in einem Blogbeitrag in den nächsten Wochen mehr. Ich fühle mich sehr unter Druck. Die Hitze, die schon am Sonntag in Berlin wieder einsetzte tut ein übriges dazu. Die Masterarbeit saugt mich förmlich aus, das hätte ich nicht erwartet.

 

 

 

Der Weddingweiser ist für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert – Susanne Haun

Posted in Berlin, Politik by Susanne Haun on 30. Juli 2018

 

Diesen Beitrag habe ich gestern vorbereitet. Heute ist er sehr politisch geworden.

Der Preis wird vom Ministerium für Inneres vergeben. Wegen Seehofer lehnt die Initiative „Moabit hilft“ die Nominierung für den Deutschen Nachbarschaftspreis ab (siehe hier). Ich kann das sehr verstehen, dass eine Flüchtlingshilfe es ablehnt, mit Seehofer auf einem Podest zu stehen.

Erinnert ihr euch, als ich mit Gabriele D.R. Guenther die Förderung (siehe hier). Als wir uns bewarben, wurde der Gebietsfond unter anderem vom „Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit“ gefördert. Nach dem Regierungswechsel wurde das Ministerium unbenannt in „Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat“. Ich habe damit auch so meine Probleme.

Der Weddingweiser bleibt dabei!

Der @Weddingweiser ist für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2018 (siehe hier) nominiert.

104 ausgezeichnete Projekte sind aus über 1.00 eingereichten Projekten in einer Vorabwahl für den Preis ausgewählt worden, der Weddingweiser ist dabei.

Seid März diesen Jahres bin auch ich als Autorin mit dabei und schreibe sehr gerne ehrenamtlich Beiträge für den #Weddingweiser. Auf dem Foto seht ihr einige Autore*innenn bei der letzten Redaktionssitzung in meinem Atelier.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr für uns stimmt! Hier könnt ihr abstimmen.

Oder einfach unter www.nachbarschaftspreis.de Berlin aussuchen und den Weddingweiser wählen!

 

 

Wir sind nominiert (c) Weddingweiser.de

Ein Auszug des Textes von der Nachbarschaftsseite:

„Eine Gruppe von Anwohnern startete 2011 den Onlineblog “Weddingweiser”, der schnell zu einem viel gelesenen Medium im Stadtteil avancierte. Die Anwohner selbst schreiben in ihrer Freizeit Artikel rund um alles, was ihren Lieblingsstadtteil ausmacht. Inzwischen sind es 17 Laien-Journalisten, die täglich Geschichten sammeln und als Hobbyfotografen unterwegs sind. Dabei handelt es sich meist um Themen, die sonst nicht von der Berliner Presse aufgegriffen werden – zu lokal, zu wenig tagesaktuell, zu wenig prominent.

Nachbarn können sich entweder dem Autorenteam anschließen oder einen Gastbeitrag verfassen. 2014 wurde zudem eine Facebook-Seite und Gruppe “Weddingweiser Pinnwand” gegründet, die inzwischen über 10.000 Mitglieder hat. Die Gruppe dient als Informationsmedium, interaktiver Marktplatz sowie als Austausch- und Diskussionsforum.“

 

Und hier findet ihr eine Auswahl an Artikeln, die ich für den Weddingweiser geschrieben habe, zur Zeit pausiere ich — ihr wißt! Ich schreibe an meiner Masterarbeit!

Videokunst im Krematorium Wedding

Frühstück mit den Händlern der Müllerstraße

Galerie Wedding: Wer bin ich und wer bist du?

Ganz Berlin besucht den Weddingmarkt

Sonnenschein mit Streuseln bei Pingolino Eis

 

 

Afrika – Botswana – Nata – Chobe National Park und es regnete und regnete – Reisebericht von Susanne Haun

Posted in Botswana, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 22. Juni 2018

 

Ich hätte nicht gedacht, dass es in Afrika so viel und so ausdauernd regnen kann. Die Straßen haben sich in eine Schlammwüste mit kleinen Seen verwandelt. Die Ranger tun ihr Bestes, um uns vor dem Regen zu schützen, wir sitzen bei unserem „Gamedrive“, was soviel wie Safari oder Pirschfahrt heisst, durch den Chobe Nationalpark in einem Wagen mit Zeltdach und tragen riesige Regencapes. Trotzdem werden gerade die von uns so richtig nass, die dort sitzen, wo zwei Zeltbahnen zusammenstossen.

 

 

Das Nasswerden lohnt sich jedoch. Botswana verfügt über die größte Elefantenpopulation Afrikas. Die Elefanten beachten uns kaum und so können wir ihnen beim Baden zusehen. Als es dem großen Elefantenbullen zu viel wird, scheucht er seine „Schäfchen“ über die Straße an unseren Autos vorbei über die Straße. Wie gut hat Walt Disney im Dschungelbuch das Wesen der Elefanten erfasst! Dieses eindrückliche Erlebnis ist inzwischen schon wieder ein Vierteljahr her, aber die im Wasser spielenden Elefanten werden mir eindrücklich in Erinnerung bleiben.

 

 

 

Um Hippos zu sehen, steigen wir auf ein Boot um. Was soll ich schreiben, es regnete und regnete und regnete. Wir nehmen unsere Weinvorräte mit auf das Boot, damit die Nässe erträglicher wird. Die beiden Ausflüge im Chobenationalpark waren neben dem Okawangodelta die teuersten Ausflüge, die wir uns gönnten, die wollten also auch genossen werden. Die Flußpferde bedankten sich für unser Durchhaltevermögen mit ihrer Anwesenheit, wir fuhren mit gebührend Abstand vorbei, den Flußpferde sind nicht ungefährlich, sie sind schnell und schwer und können den Booten gefährlich werden.

 

 

Nach dem anstrengenden Tag sind wir vollständig geschafft aber glücklich zum Campingplatz gefahren worden und sind von der Chefin überrascht worden: Lorine hatte in einer kleinen Regenpause unsere gesamten Zelte aufgebaut, so dass wir uns in unserem vertrauten Heim trockene Kleidung anziehen konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 17:

Our journey today takes us across the northern reaches of the Makgadigadi Pans, the road to Nata is lined with majestic examples of the iconic Baobab tree. While we will pause to experience a finger of the pan on our journey from Maun, those who would like to can join an optional excursion to the Pans this afternoon.

Day 18:

We rise early this morning as we continue north to our camp on the banks of the Chobe River. This afternoon is set aside for exploring the Chobe National Park. We begin our exploration in 4×4 vehicles, which allows us an up close and personal experience with the many elephants that frequent the river in the afternoons. The afternoon ends with a leisurely boat cruise and a meal served around the campfire.

 

Afrika – Botswana – Okavango Delta – Maun – Reisebericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Botswana, Landschaft, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Juni 2018

 

 

Okavango Delta Botswana (c) Foto von M.Fanke

Okavango Delta Botswana (c) Foto von M.Fanke

 

Das Okavango Delta gilt als ein „muss“ auf einer Reise durch Botswana. Seit 2014 gehört das Okavangodelta zum UNESCO-Welterbe.

Die Anreise ist abenteuerlich. Wir werden mit unserem Gepäck für eine Nacht auf einen LKW mit anmontierten Sitzen verladen und in das Delta gefahren. Neben unserem Gepäck hat jeder 5 Liter Wasser dabei. „Es hat sehr, sehr, sehr viel geregnet.“ höre ich auf meiner Tonaufnahme. Das ist fast noch untertrieben. Alles ist grün und alles ist voller Matsch. So werden wir das Wasser nicht austrinken und die vollen Flaschen auf der Rückfahrt wieder mit zum Truck nehmen.

Im Delta schlafen wir in einem schon aufgebautem Zelt mit Liegen. Unsere Schlafsäcke haben wir mitgebracht. Ich mag dieses Zelt nicht, die Liegen quietschen, und ich vermisse „mein“ gutes Zelt aus dem Truck, es hat für mich in den letzten Tagen etwas von Heimat bekommen.

 

 

 

Das Delta haben wir in verschiedene Arten von Booten erforscht. Am abenteuerlichsten war die Fahrt in einem Einbaum, heute aus Glasfieber hergestellt. Wie in einer Gondol in Venedig wurden wir vom „Fährmann“ auf dem Okavango gestakst, überall wächst Papyrus, es schwimmt auf dem Wasser, die Kanäle für die Boote werden von den Parkrangers frei geschnitten. Viele Krokodile liegen faul im Wasser, wir passieren sie, ohne dass sie uns eines Blickes gewürdigt hätten.

Wir haben viel über Vegetation und Vogelwelt gelernt, haben Hippoexremente ohne die dazugehörigen Hippos gesehen

Im Camp erklärt uns die Küchinchefin: „When it’s raining in Botswana, it rains and when there ist the sun, then there is the sun!“. Es regnet weiter ununterbrochen. Ich wünschte mir meine Jake Wolfskin Funktionsjacke nach Afrika aber ich habe nur eine 5 Euro Regenjacke mitgenommen, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass es in Afrika so viel regnet. Ich schwitze in der blauen Plastikhülle und den Regen hält die Plastehülle 🙂 auch nicht ab.

Unsere Fotos hätten auch etwas mehr Sonnenschein vertragen können, aber was soll’s? Wer hat schon Dschungel Regenwald Fotos? Ich habe beide Tage so gut wie gar nicht fotografiert, der Regen, die wackelige Situation auf den Booten, das war mir nichts. Dafür habe ich viel gezeichnet, auch wenn ich einem Teil der Zeichnungen wieder die Anstrengung der Tage ansehe!

 

 

Gerne erinnere ich mich an die Phyton, die wir sahen. Der Guide zeigte in Richtung eines blühenden Baumes und die ersten schauten durch den Fotoapparat um die Blüten zu fotografieren. „Be careful!“ rief der Guide und zeigte uns die gut getarnte Phyton.

Auch, wenn es in Strömen regnete, ich fand das Okavango Delta sehr sehenswert.

In Maun sind keine Fotos entstanden. Durch den vielen Regen hatten sich die Straßen in Schlammpisten verwandelt, der Truck setzte auf, der Wassertank für unser Trinkwasser setzte sich in einem Schlagloch fest, der Ausflug in die Stadt viel aus. Amon, unser Fahrer mobilisierte einige Freiwillige, die mit im den Tank abmontierten. Der Wassertank fuhr dann für die weitere Reise im Fahrgastraum mit uns. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie so ein Tank, der eigentlich unten am Auto hängt, stinken kann. Ich hatte das Gefühl, unsere gesamte Kleidung nahm den Geruch an.

Einige von uns nahmen ein Taxi, um Maun zu besichtigen. Ich fand schon die Fahrt durch Maun nicht sehr attraktiv. So bin ich lieber auf dem Campingplatz geblieben und habe die Ruhe und den schweren aber sehr leckeren Kuchen der örtlichen Caféteria genossen.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 14:

This morning we rise early, heading towards Maun and the Okavango Delta. On arrival in Maun this afternoon, we transfer by 4×4 to our waterside camp where we spend the next 2 nights in these tranquil surrounds. This unique and unusual ecosystem sees the annual flood waters of the Okavango River fan out into the sands of the Kalahari Basin. The seasonality of the flood waters lends the Delta its ever changing character. While water levels may fluctuate the tranquillity of this wilderness area remains constant.

Day 15:

While the programme of activities is flexible to accommodate the seasonal changes, today you will have the opportunity to enjoy a traditional mokoro ride and natures walks. The Okavango Delta is not only a natural wonder, but represents one of the last great wilderness areas in the world today.

Day 16:

Leaving the Delta behind us this morning we make our way to the outback town of Maun where we will spend the night. This afternoon you may have the opportunity to participate in an optional scenic flight over the Okavango Delta (weather permitting).

Mitten in Berlin Wedding – Foto von Susanne Haun

Posted in Berlin, Foto, Reiseberichte by Susanne Haun on 14. Juni 2018

 

Nur 10 Minuten von meinem Atelier entfernt steht die Kapernaum Kirche. Die Kirche von 1890 steht mit Gemeindehaus unter Denkmalschutz. In dieser Perspektive wird sie selten gezeigt.

 

Mitten in Berlin Wedding - die Kapernaum Kirche (c) Foto von Susanne Haun

Mitten in Berlin Wedding – die Kapernaum Kirche (c) Foto von Susanne Haun

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen – Foto von Susanne Haun

Posted in Berlin, Reiseberichte, Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 22. Mai 2018

 

Am Samstag haben M. und ich einen Ausflug in den Apple Store unternommen. Ich überlege ernsthaft, mich von der Windows Welt zu verabschieden. Dabei sind wir durch die Hintertür über den Hof gelaufen.

Für mein iPad und iPhone habe ich mir einen Adapter für den nächsten Workshop gekauft. Nun kann ich mein Handy / Tablet direkt an den Beamer über die HDMI Schnittstelle anschliessen. Ein perfekter Zusatznutzen: Der Adapter funktioniert auch am Fernseher.

 

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

Ein Blick auf den Kudamm von der Hintertür aus gesehen (c) Foto von Susanne Haun

 

Von Namibia – Windhoek nach Botswana – Ghanzi – Bericht von Susanne Haun

Posted in Botswana, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2018

 

 Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

Flagge von Namibia (c) Foto von M.Fanke

 

Die Stadtführung durch Windhoek war eines der Erlebnisse der Afrikareise, die ich noch verdauen muss und die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Wir erfuhren, wieviele Abgeordnete die Regierung hat, sind durch die von Deutschen erbaute Kirche geschleust worden und lernten das von den Nordkoreanern erbaute Unabhängigkeits-Gedenkmuseum von außen bei über 40 Grad Hitze kennen.

Sehr gut und wissenswert fand ich jedoch, dass „endlich“ das Reiterstandbild zu ehren der gefallenen deutschen Soldaten im Krieg gegen die Hereros und Namas 2009 abgebaut wurde. Eine sehr weise Entscheidung, der ich auch als Deutsche voll zustimme. Es ist eine Schande, dass das Denkmal noch bis 2009 dort stand und die Namibier an die Kolonialherrschafft erinnerte.

Ich hätte die Zeit in Namibias Hauptstadt lieber anders genutzt und wäre sehr gerne in die Nationalgalerie von Namibia oder in das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum HINEIN gegangen, statt es von außen bei sengender Hitze zu betrachten, leider mussten wir nach der Stadtführung sofort wieder in den Truck „on the road again“, um unsere 5.627 km „zu schaffen“. Auf eines der Fotos ist „T“ mit dem Tour-Shirt von 2017 zu sehen.

 

 

Nach unserer Nacht auf dem Campingplatz vor den weiten Toren von Windhoek überquerten wir die zweite Grenze der Reise von Namibia nach Botswana und waren dann den gesamten Tag unterwegs. Es entstanden an diesem Tag kaum Fotos, einzig vom Campingplatz. Ich merkte auch langsam die Anstrengung der Reise, ich kann es sogar an meinen Zeichnungen sehen. Es fiel mir nicht mehr so einfach, mein Skizzenbuch täglich zur Hand zu nehmen und ich ging früh zu Bett. Wie sagte Lorine, die Chefin so schön: „This is no holiday, this is adventure!“.

 

 

Da mich immer wieder Leute ansprechen, wie wir die Zelte aufbauten und ob das auch alleine möglich war, zeige ich auch noch ein paar Fotos vom geschäftigen Treiben beim Zeltaufbauen. Der Grundpreis für die Reise ist für ein Zelt mit doppelter Belegung gedacht. Für einen geringen Aufpreis konnte man ein Zelt alleine bewohnen. Beim Aufbau wurde sich gegenseitig geholfen. Elke vermisste zum Beispiel eines Tages ihr iPhone und war ganz verzweifelt. Micha, G.P. und Angelo fanden es schliesslich intakt wieder, sie hatte es in ihr Zelt beim abbauen eingerollt. In der Gruppe halfen sich alle gegenseitig. Allerdings war es eine sehr gute Gruppe, was sich auch in den folgenden Tagen noch zeigte!

Auf dem Campingplatz in Ghanzi konnte man auch kleine runde Hütten mieten, die innen ein unbequem aussehendes Bett besaßen. Wir blieben bei unseren wohlvertrauten Zelten, die schon etwas von Heimat besaßen. Gerne habe ich auch meinen Tascheninhalt sortiert. 4 Wochen aus einem 90 Liter Taschenrucksack zu leben ist nicht einfach 🙂 .

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 12:

We rise early and take aim for Windhoek, the capital city of Namibia. Today we make a brief stop at the craft markets of Okahandja before arriving in Windhoek in the afternoon. We will take a short walk through the city centre and have the opportunity to view some its better-known landmarks.

Day 13:

Today we travel east and make our way to neighbouring Botswana and the Kalahari Desert. Starkly different to the Namib Desert after which Namibia is named, the Kalahari is no less dramatic and covers over 900 000 square kilometres. This afternoon there is an option of a guided walk with your San hosts, this is an opportunity to learn more about the San culture and interaction with their Desert environment. The San people have long been associated with this harsh environment and tonight we enjoy a dance evening that provides an insight into their culture of song, dance and story-telling.

 

Der Etosha National Park in Namibia – Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2018

 

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

Etosha Nationalpark (c) Foto von Susanne Haun

 

Ehrlich gesagt!

Ich bin nicht der Typ, mit dem Truck stundenlang hinter einem Tier hinterherzujagen und Fotos zu machen. Ich habe die zwei Tage Etosha Nationalpark als sehr anstrengend empfunden! Von Morgens 6 Uhr bis Abends 19 Uhr im Truck mit dem Fernglas oder Teleobjektiv Tiere beobachten ist so gar nicht mein Fall. Vielleicht hätte man mich irgendwo aussetzen sollen, mich und mein Zeichenheft, so dass ich in Ruhe alles hätte beobachten können, Landschaft und Mensch und gerne auch Tiere! Es ist jedoch untersagt, den Truck außerhalb der vorgesehenen Haltepunkte zu verlassen. Es geht fast gar nicht, im Truck Tiere aus einer Entfernung von manchmal über 100 Meter gut zeichnerisch zu erfassen. Die Augen der Tiere sind wenn überhaupt als schwarzer Knopf wahrnehmbar und die Beine als Stöcker.

 

 

Erschwerend kam hinzu, dass es in ungeheuren Mengen geregnet hatte und regnete. So wurde die Wüste grün mit gelben Blüten und die Tiere mussten nicht zu ihren gewohnten Wasserlöchern kommen. Sie fanden überall Wasser und waren so fast gar nicht zu finden.

Nach der Strapaze verzichtete ich am ersten Abend auf das Event, von einem Buschmann zu erfahren, wie aus einem Köcherbaum Pfeil und Bogen erstellt wird.

Aber die Menschen sind verschieden. Tage später unterhielt ich mich auf dem Flughafen Victoria Falls mit anderen Touristen, die meinten, sie hätten gut auf die gesamte erste Woche Wüste verzichten können, um dafür mehr Zeit auf Tierfoto-Safari zu verbringen!

 

 

Am zweiten Tag erreichten wir das Herz des Parks, die Etosha-Pfanne. Es ist der Boden eines ehemaligen Sees im Norden Namibias. Der Name Etosha hat seinen Ursprung in der Ovambo-Sprache und bedeutet „großer weißer Platz“.  An diesem Ort haben alle ihren Spaß, mit der endlosen Weite der Pfanne perspektivisch zu spielen und Fotos zu machen.

 

 

Die zwei Tage Etosha Nationalpark habe ich zusammengefasst und von den vielen Tierfotos, die sich kaum unterscheiden, habe ich eine kleine Auswahl getroffen.

Trotz aller Strapazen habe ich als Dürer-Fan die Begegnung mit dem Nashorn sehr genossen. Hier ist es mir auch tatsächlich schwer gefallen, die Fotos auszusortieren. Ich schätze, das Nashorn hat sich ungefähr 50 Meter vom Bus entfernt im Schlamm gesühlt.

 

 

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Day 10:

Rising early this morning head for Etosha National Park. Etosha is the venue for some of the most unique game viewing experiences in Africa. Today we have a full-day to explore the edges of Etosha Pan in search of the abundant wildlife that occurs in the park. Our truck offers us an elevated platform and we will spend some time at the many waterholes dotted throughout the park. Evenings in Etosha are best spent wrapped up warm at the floodlit waterholes at the camps. Those who wish to partake in an optional night drive may do so tonight.

Day 11:

Our second day in Etosha allows another full day to continue our exploration of the park. No day on safari is ever the same and the suspense before that special sighting is the motivation that keeps our eyes wide open. We will exit the park in the late afternoon and make our way to our accommodation outside the park.

Die Stämme der Hereros und Himbas

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika by Susanne Haun on 9. Mai 2018

 

Den schwierigsten und nachdenklichsten Tag der Reise verbrachten wir bei den Himba und Herero Frauen.

Es ist erst gut 100 Jahre her, als die deutsche Kolonialmacht graumsamsten Mord an diese beiden Völkern beging (siehe hier einen aktuellen Spiegelartikel vom 5.4.2018 dazu).

Von einem Sohn des Stammes, der als Reiseleiter fungierte, sind wir zum Dorf des Stammes gebracht worden. Dort warteten sitzend im Kreis barbusig die Frauen der Himbas mit ihren Kindern. Ich kam mir noch nie so deplatziert vor, wie in diesem Augenblick des Ankommens. Schon alleine, dass wir den sitzenden Frauen stehend von oben schauend begegneten. Sie können ruhig fotografieren, sagte der Reiseleiter. Wir fotografierten nicht. Ganz im Gegenteil zu einer anderen Gruppe, die im klimatisierten Auto anreisten. Ich schämte mich fremd für die großen Objektive an den Fotoapparaten, die sich auf die Frauen richteten.

Der Reiseleiter war einer der Kinder des Dorfes, der zur Grundschule gehen durfte. Die Eltern entscheiden, welches ihrer Kinder, egal ob Mädchen oder Junge, zur kostenfreien Grundschule gehen darf und welche beim Stamm bleiben und dort traditionell unterrichtet werden. Für weitergehende Schulbildung fehlt den Eltern das Geld. Nun ist unser Reiseleiter für das Dorf zu gebildet aber für eine Arbeit außerhalb des Dorfes hat er zu wenig Schulbildung. Er könne nicht mehr im Dorf leben, erklärte er uns und so arbeitet er wie viele seiner Stammesgenossen im Tourismus Gewerbe.

Ich fand es nicht gut, dass er eine ältere und eine junge Frau rief, sie nebeneinander vor uns stellte und uns anhand ihrer Haare und Schmuck erklärte, welche der beiden verheiratet wäre und das jedes der Ketten am Fuß für ein geborenes Kind stände. Das junge Mädchen war noch Jungfrau und wir fanden, dass man ihr ansah, wie sehr sie sich genierte, im Kreis der Frauen zu stehen und von den Touristen angestarrt zu werden.

Ich verlies den Kreis und fand eine ältere Stammesdame, die einen Stein zerrieb, um Farbe daraus zu machen. Mit der Farbe von einem schönen Ockerton reibt sich der Stamm ein; die Farbe auf der Haut verhindert einen Sonnenbrand. Sie schmierte mir ein wenig der Farbe auf die Schulter. Grund genug für die dazukommende Maaike, ein Foto von mir zu machen :-).

Insgesamt habe ich dem Veranstalter einige Änderungsvorschläge gemailt: Als erstes finde ich, sollte man sich auf Augenhöhe begegnen. Wir haben gezeltet also wäre es für uns kein Problem gewesen, ein Handtuch oder eine Decke mitzunehmen und uns in den Kreis der Frauen zu setzen. Wir hätten vorher auf dem Markt halten können, Früchte, Brot und Wasser  kaufen und mit den Frauen und Kinder zusammen essen und trinken können. Sicher, wir haben keine gemeinsame Sprache, der Reiseleiter brachte uns Guten Tag und Auf Wiedersehen bei. Aber das hätten wir auch in trauter Runde erfahren können.

G.P. fühlte sich auch sehr unwohl, er formulierte treffend, wir schauen zuerst die Natur, dann die Tiere und und schließlich die Frauen. Emmy entschloss sich, nur die Architektur (so nannte sie die Hütten augenzwinkernd) zu fotografieren. Marian stellte die Frage in die Runde, wie eine Annäherung möglich sei?

Ich habe beim Stamm nicht gezeichnet und zeige hier die Architekturfotos und die Hände der Himba Frau beim mahlen des Steins zu Farbe. Wir hatten Schwierigkeiten überhaupt Fotos von diesem Besuch zu machen.

 

 

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Day 09:
Visiting the Himba tribe can be a controversial topic that gets discussed at the camp fire, however not so much if the reason for visiting this particular tribe is understood beforehand. The income that the tribe generates from the visits goes towards the education of Himba children and assists the tribe in giving them a chance to learn about their own culture and heritage. This afternoon we have the opportunity to visit a Himba village and interact with the villagers.

Südliches Afrika – Namibia – Spitzkoppe – Bericht von Susanne Haun

Posted in Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Mai 2018

 

Um Spitzkoppe herum (c) Zeichnung von Susanne Haun

Um Spitzkoppe herum (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Berge haben etwas erhabenes, steht man auf dem Gipfel und schaut um sich, kommt man tatsächlich den Gedanken über die Welt zu schauen.

Die Alpen sind uns Europäer ein vertrauter Anblick, schon wenn wir in Richtung Süden blicken und das Berchtesgadener Land vor Augen haben, wird uns bewusst, wie eindrucksvoll die Natur beschaffen ist.

 

 

Spitzkoppe war sehr eindrucksvoll, ich habe mir gerade mein Sprachmemo zum zweistündigen Spaziergang durch diese rote und vor allem sehr heiße Wüstenbergwelt angehört:

16.2.18 im Truck:

„Mitten in der Wüste stehen Berge, rote Steine, die wie hingeworfen aussehen. Mit einem ortsansäßigen Ranger haben wir einen zweistündigen wirklich anstrengenden Spaziergang unternommen. Ich hätte nicht gedacht, dass Spitzkoppe anstrengender ist als die Düne 45 und die Sossusvlei (siehe hier). Ich hatte das Gefühl, es ist so warm, dass man es kaum aushalten kann.“

Wir schauten uns auf der Tour auch die Zeichnungen der Buschmänner an. Tatenda, die in Swakopmund Deutsch studiert hat, meinte, dass die Zeichnungen so ungefähr 200 Jahre alt sind. Ich kann das nicht beurteilen. Auf jeden Fall sind sie nicht mit Lascaux zu vergleichen, was schon daran zu erkennen ist, dass jeder über die Zeichnung auf dem Stein mit der Hand streichen kann, ohne dass es jemanden stört. Die verschiedenen Familien der Buschmänner unterhalten sich auf diese Weise, den Zeichnungen ist zu entnehmen, wie groß die Familien sind, was sie als letztes gejagt haben. Die Farbe besteht aus Fett und Blut der erlegten Tiere. Die Linien der weißen Zeichnungen bestehen aus Ritzen im Fels.

 

Beindruckt hat mich der Felsbogen, es war nicht einfach, zu ihm zu gelangen und auf dem Rückweg musste ich auf dem Po den Felsen herunterrutschen, um nicht zu fallen. Der Schatten im Schutz des Bogens war angenehm und erholsam.

An diesem Abend campten wir an einem schönen Ort mit Zitronenbäumen. Wir aßen die Zitronen vom Baum und empfanden sie nicht als sauer, offensichtlich brauchten wir die Vitamine der Bäume. Es war die kälteste Nacht der Tour und ich zog sogar die Kapuze meines Schlafsacks über den Kopf. Der Boden jedoch war aufgeheizt und warm.

 

 

Viele Neugierige fragen mich nach den Toiletten und Duschen auf der Reise. Hielt der Truck unterwegs an, dann galt die Regel, dass hinter dem Truck die Männer und vor dem Truck die Frauen ihre Notdurft verrichteten. Wenn es so gar keinen Busch oder Baum als Schutz gab, dann stellten wir uns um unsere Reisegenossin, damit sie geschützt war. Die Duschen waren unterschiedlich gut, manchmal hatten wir kein Wasser aber bestes WLan, manchmal hatten wir kochend heißes Wasser, da die Leitungen gleich unter dem Wüstensand lagen und manchmal da hatten wir gute Duschen aber keine Ablagefläche. Es war jedesmal wieder eine der  Überraschungen am Abend: wie sehen Duschen und Toiletten aus.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

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Day 08:
The massive granite formations of Spitzkoppe tower 700 metres above the desert plains below and the presence of rock art indicates their significance to the San people who lived here many years ago. We will enjoy a walk with a local guide and have the opportunity to view some examples of the San’s rock art before setting of for our overnight stop for the evening.

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