Susanne Haun

Exit Ghost, Täuschung und Lüge – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Arktis, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 17. Juli 2013

Die Fähigkeit der Menschen, Dinge in ihrem Gedächtnis / Gehirn zu speichern, lässt im Alter nach.

Es gibt verschiedene Krankheiten, die diese Fähigkeit beeinträchtigen. Das Gehirn und die Seele ist ein Thema, das mich sehr beschäftigt. So habe ich in letzter Zeit Bücher von zwei großen Literaten zum Thema gelesen.

Der Körper des Gruselwesens (c) Zeichnung ovn Susanne Haun

Der Körper des Gruselwesens (c) Zeichnung ovn Susanne Haun

„Der Mensch erscheint im Holozän“ von Max Frisch, in dem ein alter Mann mit fortschreitender Demenz versucht, sein Leben zu meistern.

„Exit Ghost“ von Philip Roth berichtet von einem alten Schriftsteller, der am Ende seines Lebens über den Tod, das Verlassen der Kräfte und den Gedächtnisverlust resümiert.

„Exit Ghost“ hat mir neue Aspekte für das Arktis Projekt eröffnet. Im Arktis Projekt arbeite ich mit dem Autor Klausbernd Vollmar zusammen. Er hat die Arktischen Fantasien geschrieben und er hat natürlich Bilder zu seiner Geschichte im Kopf.

Diese Bilder decken sich nicht immer mit den Bildern, die in meinem Kopf beim Lesen des Texts entstehen.

Es entstand bei meiner Darstellung vom Eis der Arktis die Diskussion, wie realistisch meine Zeichnungen zur Arktis sein sollten.

Da ich noch nie in der Arktis war, können alle Arbeiten von mir zu diesem Thema nur Sinnbilder meiner Wahrnehmung sein – unrealistisch meiner Vorstellung entspringend.

Klausbernd aber denkt an die Erwartungen der Käufer des Buches. Diese Erwartungen kann und möchte ich nicht bedienen, denn ich zeichne nicht für das Publikum oder wie das Publikum es scheinbar gerne möchte. Ich zeichne aus mir heraus.
Wer kann schon wissen, was das Publikum möchte? Denn wir sind nicht in den Köpfen der Leser und Betrachter.

Gerade von oben - mein Arbeitstisch mit meinen Füssen (c) Foto von Susanne Haun

Gerade von oben – mein Arbeitstisch mit meinen Füssen (c) Foto von Susanne Haun

Philip Roth schreibt in seinem Buch „Exit Ghost“:
„Der Schriftsteller arbeitet jahrelang allein, gibt sich ganz und gar dem Schreiben hin, denkt über jeden Satz zweiundsechzigmal nach und hat doch keinerlei übergeordnetes literarisches Bewusstsein, Verständnis oder Ziel. Alles, was der Schriftsteller akribisch aufbaut, Satz für Satz und Detail für Detail, ist nichts als Täuschung und Lüge. Der Schriftsteller hat keinerlei literaisches Motiv. Sein Interesse, die Wirklichkeit abzubilden geht gegen null. Seine Motive sind immer persönlicher und grundsätzlich niedriger Natur.“

Philip Roth geht da für mein Verständnis sehr persönlich und gnadenlos mit sich um!

Ich frage mich, in wiefern ich diesen Text auf meine Zeichnungen übertragen kann?

Ich habe heute weiter an dem Gruselmonster gearbeitet. Für die Radierung habe ich einzig den Kopf als Thema benutzt, meine Rolle aber bietet mir viel mehr Raum zum arbeiten und so ist auch ein Eisbäroberkörper unter dem Kopf entstanden. Der Kopf selber sitzt unter den Korallen.

Ich bin zum Kapitel „Mythen der polaren Völker“ übergegangen. In dem Kapitel schreibt Klausbernd Vollmar: „Wie alle Mädchen sehnte sie sich nach Abwechslung in der Liebe. So geschah es, dass sie sich einen Eisbären als Liebhaber wählte.“

So habe ich unter dem Gruselmonster den Eisbär und das Mädchen gezeichnet.

Einen Eindruck von Klausbernds Reise in die Aktis könnt ihr hier auf seinem Blog erhalten.

 Das Mädchen und das Gruselwesen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das Mädchen und das Gruselwesen (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
My english isn’t so good to write the whole german text in english but I try a little bit.
I read two books from great literatur authors. There are first Max Frisch and second Philip Roth. The wrote about the advancing in age and the loss of memory. It’s a great theme for me.
I found a quote from Roth about the intention of being author and I wonder he wrote, that his interesting to have wrote about the reality is zero.
I discus with Klausbernd Vollmar the necessity to write or to draw in reality.
I don’t do that, I draw my imagination and I like it.

Fossile Korallen als Übergang auf der Rolle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Den Kopf ausgestülpt, Rolle, Tiere, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Juli 2013

Vor kurzem bekam ich wunderschöne (Fossile) Korallen geschenkt. Sie haben Linien und Formen, die mein Zeichnerinnen Herz höher schlagen lassen.

Zuerst habe ich eine scheibenförmige, versteinerte Koralle gezeichnet – ich wußte nicht viel über Korallen und habe heute begonnen, im Internet zu recherchieren, was für Arten von Korallen es gibt und wo sie herkommen.

Detail versteinerte Koralle (c) Foto von Susanne Haun

Detail versteinerte Koralle (c) Foto von Susanne Haun

Wenn ich dem Internet glauben darf und Foto und Koralle richtig verglichen habe, ist die Scheibe ein 150 Millionen Jahre altes Zeugnisse einer vergangenen Zeit. Wer nachlesen möchte, wie der Versteinerungsprozeß abläuft, kann das hier auf der Seite Korallen aus Nattheim tun.

Durch die globale Erwärmung, der Schleppnetzfischerei und des Abbaus von Erdöl und -gas sind Korallen heute vom Aussterben gefärdet.

Zeichnung einer versteinerten Koralle (c) Susanne Haun

Zeichnung einer versteinerten Koralle (c) Susanne Haun

Interessant ist auch die Ikonografie von Korallen, unter anderem schützen Korallen im italienischen Volksglauben Kinder vor Unheil und in der Profanikonographie (= nicht christlich) ist die Korallenkette ein Attribut der Kindheit geworden. Im alten Ägypten und in Rom war die Koralle der Isis und Venus heilig.

Vor langer Zeit habe ich von meinen Eltern eine sogenannte „Schaumkorallenkette“ geschenkt bekommen. Ob sie wohl wußten, dass sie mich im Volksglauben vor Unheil bewahren soll? Aber ich habe nach der heutigen Recherche festgestellt, dass es sich um eine Wurzelkoralle handelt. Die Wurzelkoralle hat meistens maserige bräunliche Adern, die sich an der Oberfläche abzeichnen, so wie es auch bei meiner Kette der Fall ist. Die Wurzelkoralle ist deutlich häufiger als die Edelkoralle und kommt meistens aus dem indischen und pazifischen Ozean aus 10 bis 50 Meter Tiefe.

Ich habe heute von der Menschenmenge aus dem Lassalle Zyklus einen Übergang zu den Korallen auf meiner Rolle gezeichnet. Nach den Korallen werde ich mich auf der Rolle weiter mit dem Artis Zyklus beschäftigen. Auf dieser Rolle zeichne ich die Motive, wie sie gerade in meinem Terminplan stehen oder wie ich Lust habe. Mir gefällt dir Mischung aus Tag, die daraus entsteht.

Ausschnitt Rolle Nr. 3 - erste und zweite Koralle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt Rolle Nr. 3 – erste und zweite Koralle (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my englisch speaking reader:
A few days ago I get fossil corals and today I like to draw them. I looked in the web what story hides after this beautyful pieces.

Menschenmengen – Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe mir keine großen Gedanken darüber gemacht, wie ich eine Menschenmenge zeichne, ich habe einfach gezeichnet.

Bei vielen Projekten habe ich „HIER“ geschrien und springe folglich auch beim Denken von einem Projekt zum anderen. Ich arbeite sozusagen eine Warteschleife von Gedanken, die es zu denken gilt, ab.

Version 4 Lassalle als Redner (c) Zeichnung von Susanne Haun

Version 4 Lassalle als Redner (c) Zeichnung von Susanne Haun

So verwundert es auch nicht, dass ich erst vorige Woche begonnen habe, das Buch
„thinking aloud“ von William Kentridge, dass ich von der documenta.13 mitbrachte, zu lesen begann.

Mir gefällt die Art, wie Kentridge darüber nachdenkt, wie er eine Menschenmenge dynamisch in Bewegung als Zeichnung darstellt.

Ich habe eine formale Lösung zur Darstellung der Menschenmenge gewählt. Eine sehr typische, der Natur entnommene Lösung.

Kentridge gab in seiner Laufbahn das Zeichnen für einige Zeit auf und einer der Gründe dafür war, dass er sich die Frage nicht beantworten konnte, wie er mit Menschenmengen umgeht.
Nach der „Zeichenpause“ wählt er als Darstellung die Form eines Fächers (Link zur Zeichnung in der Tate Gallery) und eines Kreises(Link zur Zeichnung auf dem Kunstportal BW). Kentridge hat sich Goya Bilder und Bertoluccis Filme angeschaut, um seine eigene Lösung zu finden.

Die gesamte Herangehensweise gefällt mir und ich lerne beim Lesen des Buchs „thinking aloud“ neue, andere, spannende Sichtweisen kennen.

Für meine Menschenmenge, bestehend aus den Arbeitern, zu denen Lassalle spricht, ist eine Überlegung, sie anders darzustellen, zu spät. „Das Andere“ meiner Arbeit ist das Material, die Rolle.

Ich habe nicht nur die Menschenmenge sondern auch die Übergänge zu den letzten Lebensausschnitten Lassalles gezeichnet. Bei einigen Übergängen habe ich mich für Textfragmente entschieden, die aus dem Buch „Lassalle“, rororo Verlag aus der Serie „bild mono graphien“ sind. Ich habe seine eigenen Texte für die Fragmente gewählt.

Mit diesen Zeichnungen schließe ich die Illustration für das Buch „Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle“ von B.Claus DeFuyard ab. Ein Treffen von Autor, Verlegerin, Galerist und mir ist festgelegt und ich freue mich darauf, dass alle Gedanken zum Thema zusammengeführt werden.

For my englisch speaking reader:
I’ve learned to look for ideas for my drawings in the past of art history.
I finished the illustration of the life of Lassalle on my role and I drawed the crossings of the detailed scenes.

_______________________________
Kentridge, William. Breitenbach, Angela. thinking aloud. Köln 2005.
v.Uexküll, Gösta. Lassalle. Reinbeck bei Hamburg 1974.
²DeFuyard, B.Claus. Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle.

Alle Menschen sind Kinder ihrer Zeit – Helene von Dönniges – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Den Kopf ausgestülpt, Ferdinand Lassalle, Portraitmalerei, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juli 2013

Helene von Dönniges wird vorgeworfen, den Duell-Tod Ferdinand Lassalles verschuldet zu haben.

Ihr Vater war gegen eine Ehe Lassalles mit Helene und forderte Lassalle zum Duell. Stellvertretend für ihn wurde der Ex-Verlobte der Dönniges zum Duell entsandt, der dann auch Lassalle in den Bauch schoß.

Entstehung Helene von Dönniges mit Lassalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Helene von Dönniges mit Lassalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Weil das Leben der Helene so interessant klang, habe ich mir auch noch das Buch „Die Todesparzenschönheit“ gekauft und bin beim Lesen sogleich auch zu den Kapiteln, die von ihrem Verhältnis zu Lassalle handeln gesprungen.

Lassalle soll folgendes an die Gräfin Hatzfeldt über Helene geschrieben haben:
„Es ist ein schönes WEib, mit ihrer Individualität nach das einzige Weib, das sich für mich passt und eignet; … nun die alte Kraft ist noch da, das alte Glück auch noch, ich werde alles zum glänzendsten Ziele führen.“³

Das glänzende Ziel hat er nicht erreicht. Aber Geschichte hat er mit diesem privaten Teil seiner Biographie geschrieben. Deshalb habe ich seine Totenmaske wie ein Tatoo auf den Rücken der Gräfin gezeichnet.

For my english speaking reader:
Helene von Dönniges was an interesting woman of her time. She was very young as Lassalle began to interest in her. He was very chraismatic and she fell in love to him. He was more than twice older as she and the parants of her didn’t want the connection with him. So Lassalle lost his life for her.

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²DeFuyard, B.Claus. “Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle”
³Hirner, Andrea. „Die Todesparzenschönheit“. München 2011.

Disegno – das künstlerisches Schaffen und der Tod – Susanne Haun

Wann wurde aus dem „Handwerk Kunst“ die Kunst?

Am Freitag berichtete ich schon von der Geschichte des Begriffs Disegno (siehe hier). Inzwischen habe ich mich weiter mit dem Begriff auseinandergesetzt und gelesen, dass Cellini vom „Disegno primo, der im Bereich der Phantasie gestaltend wirkt und vom disegno secondo, der die Erfüllung des ersteren in der Gestaltung von Linien bedeutet“².

Unter meinem Arbeitsplatz (c) Rolle von Susanne Haun

Unter meinem Arbeitsplatz (c) Rolle von Susanne Haun

Im 20. Jahrhundert beschäftigte sich Panofsky, einer der bedeutesten Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts, mit dem Begriff disegno. Er formuliert, dass die Legitimation des künstlerischen Schaffens und seine Intellektualisierung eine vom Künstler selbst vorgenommene Aufwertung seiner gesellschaftlichen Position ist. Es ist die Loslösung vom alten Zunft- und Handwerksdenken.

Ich frage mich dabei, welche gesellschaftliche Postion hat der Künstler heute in unserer Zeit?

Gerne möchte ich die Frage mit euch diskutieren, denn ich finde sie nicht einfach zu beantworten.

Bildlich zeige ich euch meine neusten Ergebnisse der Illustration von Ferdinand Lassalle. Lassalle starb bei einem Duell um Helene von Dönniges.
Ich zeichne selten (nie) das gesamte Universum und so griff ich mir die tödliche Hand und den Tod in Form eines Skeletts heraus, um diese Szene darzustellen. Da fast jeder Betrachter eine Vorstellung von einem Duell hat, möchte ich hier mit den einzelnen Teilen der Szene
die Fantasie der Betrachter aktivieren.

Der Tod greift nach Lassalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Tod greift nach Lassalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Auch der Tod fand einen Platz auf meiner 10 Meter langen Büttenrolle. Ich zeichne sie zuhause an meinem Arbeitsplatz und die Enden hängen an beiden Seiten herunter.

For my english reader:
I ask me which social occassion has the artist? Do you meanwhile think about it? I want to discuss this question with you.

Die charismatische Sophie von Hatzfeldt – Zeichnung von Susanne Haun

Die Frauen des sozialistischen Politikers Ferdinand Lassalle waren sehr charismatisch und hatten alle etwas Besonderes an sich.

Die Gräfin Sophie von Hatzfeldt war Lassalles Lebensgefährtin; sie lebten von 1848 bis 1856 zusammen in Düsseldorf. Sie war seine Freundin und Gefährtin und bei ihr fand er Geborgenheit und eine gute Gesprächspartnerin. Nach seinem Tod sah sich Sophie als seine geistige Erbin.

Zigarre rauchend (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zigarre rauchend (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe einige Zeit überlegt, wie ich Geborgenheit und Vertrautheit darstellen kann. Geborgenheit verspürt man, wenn man in die Arm genommen wird. Essen erzeugt ein Wohlgefühl, deshalb habe ich mich für die Etagere mit den Pralinen entschieden. Sophie von Hatzfeldt rauchte Zigarren und so habe ich ihr zur Identifizierung eine Zigarre in die Hand gegeben. Zu dieser Zeichnung inspirierte mich folgende Stelle im Buch von B.Claus DeFuyard: “ „Eine nationale Katastrophe“, urteilte er damals, die Gräfin schien indes unberührt. „Auf dem kleinen Tisch dort liegt ein Stück Schokolade“, sagte sie „da! Von welcher Katastrophe redest du“ „²

Die Zeichnung entstand auf meiner aktuellen Rolle. Es gefällt mir, alles auf ihr festzuhalten.

 Die aktuelle Rolle  - Stand Meter 5 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die aktuelle Rolle – Stand Meter 5 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Für die Illustration werde ich einen Ausschnitt aus der entstandenen Zeichnung vorschlagen.

For my english speaking reader:
I illustrate futher the story about the socialist politician Ferdinand Lassalle. His prefered beloved was the countess Sophie von Hatzfeldt. She gave him safety and was his interlocutress.

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²DeFuyard, B.Claus. “Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle”

Ein gefundener Ahorn Zweig – Zeichnung auf der Rolle von Susanne Haun

Nach dem Sturm habe ich einen Ahorn Zweig mit vielen Früchten gefunden, der mich sofort zum Zeichnen anregte.

Ahorn - Ausschnitt Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ahorn – Ausschnitt Rolle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kennt ihr auch Pancakes mit Ahornsirup? Sehr lecker! Der Ahornsirup wird aus dem nordamerikanischen Zucker Ahorn gewonnen. Am liebsten mag ich zu dieser klebrigen Mischung salzigen Bacon. Eine tolle Kombination!

Ich habe mir die Aufgabe gestellt, alles, was ich im Moment zeichne, auf meiner aktuellen Rolle darzustellen (siehe hier).

Am Samstag habe ich mich wieder mit Lassalle und Hedwig Dohm mit Mops auf dem Arm beschäftigt. Auch meine aktuelle Arbeit zum Buch „Ich habe getan was ich konnte. Ferdinand Lassalle“ von B.Claus DeFuyard hat einen Platz auf meiner Rolle über den Ahorn gefunden.

Hedwig Dohm mit Mops (c) Zeichnung von Susanne Haun

Hedwig Dohm mit Mops (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
I like to draw branches from the maple and I like panecakes with maple sirup and bacon. Who don’t like this delicious breakfast! I don’t need leaves these days I ever use my big role for drawing.

Ein Mops – Zeichnung auf der Rolle von Susanne Haun

Posted in Den Kopf ausgestülpt, Ferdinand Lassalle, Illustration, Rolle, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Juni 2013

Eine der GeliebtInnen von Lassalle – Hedwig Dohm – besaß einen Mops, der sie überall hin begleitete.

Bevor ich den Mops der Dohm auf den Arm setze, muss ich mich erst einmal generell mit dem Mops beschäftigen. In Berlin gibt es viele Möpse, generell viele Hunde.

Entstehung Mops (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Mops (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Mops wurde vor mehr als 2.000 Jahren in China aus Doggen ähnlichen Hunden gezüchtet. Er ist sehr gutmütig und schon seit seiner Züchtung ein Modehund. Besonders in den Salons der Damen war er sehr beliebt und viele Maler zeigten ihn mit seinen Besitzerinnen. Hogarth stellt sich sogar in einem Selbstportrait mit seinem Mops dar.

Im 18. Jahrhundert war der Mops ein Modehund und galt als Accessoire. Eine weitere Berühmtheit ist Anna Amalia, die Herzogin von Weimar, die sich mit ihrem Mops darstellen ließ.

Ich habe den Mops für die Verbindung auf meiner Rolle genutzt und somit der Brücke mit der ersten Illustration von Lassalle einen Zusammenhalt gegeben.

Verbindung zur Rolle -  Mops (c) Zeichnung von Susanne Haun

Verbindung zur Rolle – Mops (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
Today I drawed a pug on my role. One of the lovers of Lassalle, Hedwig Dohm, had a pug. In the 18th century it was fashinable to have an pug an a lot of famous woman had one.
At first I drawed the pug stand allone tomorrow I will sit them in the arms of the Dohm.

Der Blick ins 18. Jahrhundert zu Lassalle – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Den Kopf ausgestülpt, Ferdinand Lassalle, Illustration, Kulturflüchter, Rolle, Zeichnung by Susanne Haun on 20. Juni 2013

Es ist nicht einfach, sich in ein anderes Jahrhundert ein zu denken.

Aber es ist interessant, denn es erfordert gute Recherchen.

Aus dem Leben von Lasalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aus dem Leben von Lasalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich habe gestern schon vom Projekt berichtet und wer mehr von Lassalle und seine Frauen erfahren möchte, kann auf Gesine von Prittwitz Blog “SteglitzMind” verzweigen. Der Artikel stellt  “Eine Darstellung einstmals bedeutender Ereignisse” von B. Claus DeFuyard vor.

Ich werde zu diesem Buch das Titelblatt und sechs Illustrationen fertigen. Das Manuskript liegt neben mir, und für das erste Blatt habe ich mir die Flucht Lassalles mit einem Arbeitermädchen ausgesucht. Die beiden fliehen vor der Verhaftung von einer Gerichtsverhandlung und laufen durch den Düsseldorfer Fasching.

Für diese Szene habe ich mich schon vor zwei Tagen entschieden, ich brauche dann die Zeit, um zuerst eine Vorstellung in meinem Kopf zu erhalten, die ich dann zu Papier bringe.

Ich habe auf der Rolle weitergezeichnet. Die Überleitung von der Brücke zu Lassalle wird eine echte Herausforderung aber ich habe da schon so eine Idee….

Aus dem Leben von Lasalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

Aus dem Leben von Lasalle (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:
I have obtain the order to illustrate a story from Lassalle and his beloved. I like the theme but it is difficult to think in a past century.
I drawed futher on my role. It will be difficult to draw the crossover from the bridge to the illustration.

Mein erster Blogbeitrag sowie ein Hibiskus – Zeichnung von Susanne Haun

Am 24. März 2009 habe ich den ersten Blogbeitrag geschrieben.
Ich wusste damals noch nicht, wo mich der Blog hinführen wird und wie viele nette Kunstinteressierte ich kennen lernen soll.

Bis letzte Woche Freitag habe ich seither jeden Tag einen Blogbeitrag geschrieben, insgesamt 1.553 Beiträge. 8293 Kommentare sind zu meinen Artikeln bisher geschrieben worden.

Ich danke euch allen einmal zwischendurch für euer Interesse und die vielen Diskussionen. Ich habe große Freude an diesem Austausch und besonders am Morgen beantworte ich eure Fragen und Kommentare sehr gerne als Tageseinstieg.

Der Hibiskus (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Hibiskus (c) Zeichnung von Susanne Haun

Letzte Woche habe ich mich an der FU um einen Studienplatz der Kunstgeschichte (europäisch und amerikanisch) und Philosophie beworben. Seit 1 1/2 Jahren habe ich die FU als Gaststudentin besucht und der Entschluss, mich zum regulären Studium einzutragen ist in dieser Zeit angewachsen.
Die Auseinandersetzung zwischen Praxis und Theorie ist für mich sehr spannend und egal ob ich die Seminare „Kunst und Wettbewerb in der Frühen Neuzeit“, „Die Zugkraft der Linie“ oder „Die Präsentation der Kunst“ sowie „William Kentridge“ (und viele mehr) belege, ich erhalte neue Inspirationen und erfreue mich an dem Wissenszuwachs.

Neue Aufgaben kommen somit auf mich zu und da der Tag nur 24 Stunden besitzt, habe ich mich entschlossen, Samstag und Sonntag nicht mehr zwingend einen Artikel zu schreiben, sondern die Zeit zu nutzen, in den Büchern zu lesen und mich intensiver mit meinen Projekten zu beschäftigen.

Der Blog ist Teil meines Werkes aber er soll mich auch nicht in der Weiterentwicklung meiner Arbeit behindern.

So werde ich Montag bis Freitag weiter von meiner Arbeit berichten, und die Artikel zwischen 18 und 22 Uhr publizieren. Bisher habe ich täglich um 18 Uhr veröffentlicht.

Wer möchte, kann sich gerne in meinem E-Mail-Abo in meinem Blog eintragen. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Beitrag publiziere, erhaltet ihr dann eine Mail. Es ist kein Newsletter Eintrag. Ihr erhaltet damit „nur“ eine Mail, wenn ich einen neuen Artikel geschrieben habe. Ihr findet diese Möglichkeit rechts unten an der Seite meines Blogs.

Ich habe ein Bild für euch aufgenommen:

eMail Abo Blog Susanne Haun

eMail Abo Blog Susanne Haun

Ansonsten habe ich heute an meiner kleinen Rolle – 10 Meter mal 40 cm – weiter gerarbeitet.

Dort stülpe meinen Kopf aus.

Was heißt das? Ich sehe und zeichne, ich nehme Wissen auf und zeichne und ich lasse los.

So wachsen der Geliebten und mütterlichen Freundin Sophie Gräfin von Hatzfeldt von Lassalle Hibiskusblüten aus den Kopf. Der Hibiskus wächst auf meinem Balkon.

Wer mehr zum Projekt Lassalle und seine Frauen erfahren möchte, kann auf Gesine von Prittwitz Blog „SteglitzMind“ verzweigen. Der Artikel stellt “Eine Darstellung einstmals bedeutender Ereignisse” von B. Claus DeFuyard vor.

For my english speaking reader:
Since four years ago I started to write my Blog. Since that day I wrote 1.553 articels and get 8293 commentars. Thank you all!
Now I want to stuy arthistory and philosophy and I haven’t enough time to wrote every day but almost every day. You can register in my E-Mail-Abo, so you can get a mail if a wrote a article.
Today I draw on my role modesty and a bridge. It’s in my brain today.

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