Susanne Haun

Tagebucheintrag 25. Juli 2020 – Ich seh‘ den Sternenhimmel – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 5. August 2020

 

„Ich seh‘ den Sternenhimmel“ sang Hubert Kah 1983.

Manchmal frage ich mich, wie Gedanken in den Kopf kommen und sich an die Oberfläche arbeiten.

Warum hatte ich ausgerechnet beim Zeichnen am 25. Juli dieses alte Lied im Kopf?

 

Tagebucheintrag 25.7.2020, Ich seh den Sternenhimmel, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 25.7.2020, Ich seh den Sternenhimmel, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Tagebucheintrag 23.7.2020 – Ich träume von Sizilien – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 4. August 2020

 

Ich träume von Sizilien, mehr Text braucht diese Zeichnung nicht.

 

Tagebucheintrag 23.7.2020, Ich träum evon Sizilien, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 23.7.2020, Ich träum evon Sizilien, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Strand, Fisch und Zeichnen auf dem Kieler Wik – Kaffee, Kunst, Kuchen, Kultur – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Salon, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Juli 2020

 

Künstlerinnen Kerstin Mempel und Susanne Haun beim Modellieren an der Küste von Eckernförde (c) Foto von M.Fanke

Künstlerinnen Kerstin Mempel und Susanne Haun beim Modellieren an der Küste von Eckernförde (c) Foto von M.Fanke

 

Letzte Woche habe ich anläßlich des Kunst-Sommers im Atelier Schleuse Nord bei der Künstlerin Kerstin Mempel (–> Klick) unterrichtet.

Es hat viel Spaß gemacht und trotz der Hygienebestimmungen und Masken haben wir einen harmonischen, inspirierenden Workshop erlebt.

Im Oktober wollten Kerstin und ich eigentlich einen gemeinsamen Salon in Berlin gestalten. Leider können aufgrund der Bestimmungen des Corona Covid-19 Virus nur 4 Leute gleichzeitig in mein Atelier. So muss der Salon ausfallen, wir haben uns jedoch gedacht, dass Kerstin stattdessen Workshops in meinem Galerieraum anbietet. Selbstverständlich bin auch ich anwesend und es wird Kuchen und Schmalzstullen wie beim Salon geben.

 

 

Unterwegs Skizzieren, Kiel Wiek, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Unterwegs Skizzieren, Kiel Wiek, Kerstin Mempel, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Ihr könnt euch vorstellen, dass wir Künstlerinnen in diesen Zeiten nicht umsonst unterrichten können. Deshalb hier unser Angebot:

kaffee kunst kuchen kultur
Urlaubspäckchen

Sonntag, den 25. Oktober 2020

Workshop mit Kerstin Mempel

unter dem Motto: Wie kann ich mit wenig Material zeichnen

Zum Beispiel mit Albrecht Dürer Aquarellstiften in den Farben rot blau gelb

Material inklusive zum probieren
2,5 Stunden

10:30 – 13.00 Uhr
oder
15:00 -17:30 Uhr

Come together with the Artist für

jeweils 30,– Euro pro Person

Verbindliche Anmeldung bitte unter info@susannehaun.de . Wir danken euch für eure Unterstützung in Corona Zeiten.

Aktuelle Arbeiten von Kerstin vom Kunstsommer Kiel könnt ihr auf diesem Link (-> Klick) betrachten.

 

Ich mag besonders Michas Foto von einer Blumenwiese, die am Rande der Steilküste lag. Kerstin und ich nahmen sie gar nicht richtig war, so beschäftigt waren wir mit dem Skizzieren. Es war ein harmonischer Tag, an dem jeder von uns drei seine Kunst ausübte.

 

An der Steilküste Kiel (c) Foto von M.Fanke

An der Steilküste Kiel (c) Foto von M.Fanke

 

Das Wetter war nicht ganz so berauschend, aber gerade diese Naturgewalt der See, der Wind und der Kontrast zwischen dem Meer mit seinem Weitblick und dem Innland mit seinen grünen Wiesen hat mir sehr gefallen. Leider habe ich vom Silo in Eckernförde, das für mich wie eine kleine Engelsburg scheint, keine besseren Fotos. Ich war so im künstlerischen Austausch mit Kerstin vertieft, dass ich leider kein Foto mit meiner Canon gemacht habe und nur an ein schnelles Handyfoto zur Erinnerung dachte.

 

 

 

 

Tagebucheintrag 27.6.2020: eine virtuelle Reise nach Island und braucht es Farbe? – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juli 2020

 

Tagebucheintrag 27.6.2020, Virtuell nach Island reisen - ohne Farbe, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 27.6.2020, Virtuell nach Island reisen – ohne Farbe, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Beim Unternehmen meiner virtuellen Reise nach Island habe ich lange überlegt, ob ich Farbe benutzen sollte.

Die Reise begann übrigens zuerst in den einzelnen Wochenabreissblätter meines Kalenders über Island und vervollständigte sich im Bildband des Landes.

Ich habe die Zeichnung vor und nach der Farbe gescant.

Ich glaube fast, diese Zeichnung hätte keine Farbe gebraucht.

 

 

Tagebucheintrag 27.6.2020, mit Farbe - Virtuell nach Island reisen - ohne Farbe, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Tagebucheintrag 27.6.2020, mit Farbe – Virtuell nach Island reisen – ohne Farbe, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

1. Tag – Carrara – Stadt des Marmors – Bergbau – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Mai 2020

 

Tyrrischen Meer (c) Foto von M.Fanke

Susanne Haun am Tyrrischen Meer (c) Foto von M.Fanke

 

Letztes Jahr verbrachten wir einen kleinen Teil unserer Zeit in der Toskana in St. Andrea di Compito.

Ich habe unter der Kategorie Reiseberichte die bisherigen Blogbeitrag zum Aufenthalt abgelegt (-> Klick).

Im Rahmen dieses Aufenthalts waren wir auch zwei Tage in Carrara. Sieht man davon ab, was für eine Schande an der Natur der Raubabbau des Marmors ist, ist es sehr faszinierend, in (bzw. um) den Abbruchgebieten zu laufen und zu sehen, wie die riesigen Marmorblöcke transportiert werden.

Am ersten Tag in Carrara besuchten wir einen Steinbruch, davon berichte ich heute, am zweiten Tag liefen wir ein wenig in den Bergen Carraras, davon berichte ich in den nächsten Tagen.

Meine Skizzenbücher scannte ich gleich nach dem Urlaub ein, es ist schwierig für mich, die einzelnen Seiten den korrekten Tagen zuzuordnen. Ich bin erstaunt und nehme die Skizzenbücher aus dem Schrank, um anhand der Chronologie die Seiten erneut den Tagen zuordnen zu können.

 

 

Ich habe zum Glück zusätzlich zu meinen Skizzen Tagebuch geschrieben und kann nun authentisch auch in Worten berichten.

 

 

31.5.2019

Carrara ist bekannt für sein Marmor und es hat mich schon immer interessiert, wie der Marmor abgebaut wird.

Im Baedecker Reiseführer wird die Abbruch Cava die Frantiscritti als Geheimtipp angegeben. Schon die Anfahrt durch die Apuanischen Alpen ist ein Erlebnis, das Weiß der Berge ist nicht etwas Schnee, sondern es kennzeichnet die Marmorsteinbrüche, von denen es heute noch einige gibt.

Unterwegs halten wir an einem Eingang zum Steinbruch an einer Snackbar an, trinken Cappuccino und schauen den LKW’s zu, wie sie die Marmorblöcke ins Tal fahren. Auch die LKW-Fahrer trinken hier ihren Cappuccino. Ich mag die geschäftige Atmosphäre und kaufe mir für 12 Euro eine nackte Marmorschönheit. Später stelle ich fest, dass sie mit Sockel im Souvenierladen des Cava Museums für nur 1 Euro mehr verkauft werden. Jede der Figuren ist anders und ich mag meine ohne Sockel viel mehr, sie hat so etwas ursprünglicheres.

Intermezzo am 14.5.2020: Meine Mutter filmte in meiner Kindheit gerne mit der Super-8 Kamera die Autofahrten in den Bergen aus dem Auto. Ich mag diese wackeligen Filme. Und so filmte ich auch aus dem Auto unsere Fahrt von der Küste Carraras in den Steinbruch. Eine kleine Anmerkung: Der Film ist auf vierfache Abspielgeschwindigkeit eingestellt, Micha ist rasant aber nicht sooooo rasant gefahren.

 

 

In Frantiscritti angekommen, müssen wir uns zwischen einen Besuch im Inneren des Marmorbruchs oder eine Jeaptour auf dem Berg hinauf entscheiden. Da wir noch eine Wanderung in den Bergen von Carrara planen, entscheiden wir uns für die Höhle. Beides wäre uns zu teuer gewesen. 10 bzw. 12 Euro kostet so eine 40 minütige Tour jeweils.

Die Fahrt im Jeep ins Innere des Berges dauert nur wenige Minuten, 600 Meter im Berg erwartet uns eine große Höhle, über uns 400 Meter Gestein. Der Guide erklärt uns, dass hier der Abbruch beendet ist. Ingenieure messen die Statik und die dicken Pfeiler stützen den Berg wie die Pfeiler einer Kathedrale das Dach des Gotteshauses. Der Saal, der dabei zwangsläufig entsteht, wird als Veranstaltungsraum benutzt. Um ihn zu schmücken, hat ein für uns unbekannter Künstler die Szene aus der Sixtinischen Kapelle, in der Gott Adam Leben einhaucht, gemalt. Die Kopie ist nicht gut aber auch lange nicht so schlecht, wie ich es schon erlebt habe.

Es ist unerhört laut in der Höhle. Etwas tiefer finden Abbrucharbeiten statt, die wir beobachten können. In der Renaissance brauchte ein Arbeiter einen ganzen Tag um 6 cm des gewünschten Marmorblocks freizuschneiden. Die Blöcke haben ein Standardmaß von …. Heute werden sie mit einem Gabelstapler auf die LKW’s geladen. Ob der Gabelstapler nur für uns Touris kommt und einen Block in der Ecke ablegt? Ich verpasse das Spektakel beinahe, da ich fasziniert in den von Arbeitern belebten Teil der Höhle schaue. Nein, liebe Mädels, es sind keine Cola-Tragenden Jungs, sie sind alle gut eingepackt, denn in der Höhle herrschen konstant um die 14 Grad und es ist auch Helmpflicht.

Wieder draußen an der frischen Luft, beschließen wir der Route der LKW’s zum Hafen von Carrara zu folgen. Eine schöne Strecke, 30 Minuten brauchen wir, bis wir am Tyrrischen Meer ankommen. Etwa 100 Meter im Landesinneren ist ein schöner Platz, wo wir es uns bei Cappuccino bei Nannini gut gehen lassen, bevor wir den häßlichen Hafen hinter uns lassen und die Küstenstraße entlang fahren. Kindheitserinnerungen werden bei mir wach. So war das in den 70ger in Bibione an der Adria, als Mama, Papa, Ulli und ich direkt am Strand auf dem Campingplatz Urlaub machten. Die gleiche Stimmung finden wir hier auf der Küstenstraße und ich fühle mich wohlig in meinen Kindheitserinnerungen. Leider sind alles private Hotelstrände und es dauert, bis wir an einem freien Strand kommen und das Wasser, die Wellen und den Wind geniessen können.

Ein schöner Tag geht langsam zu Ende.

 

 

In Zeiten der geschlossenen Grenzen möchte ich euch zum Abschluss mit einem Meeresrauschen erfreuen.

 

 

Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster, 2 seitige Leinwand von Susanne Haun

Posted in Architektur, Blumen und Pflanzen, Landschaft, Leinwand, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Mai 2020

 

 

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

Die Doppelseitige Leinwand „Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster“ entstand in zwei Schritten. Auf der Präsenz der Pariser Galerie Singulart wird die Leinwand so beschrieben:

„Der Blick aus dem Fenster gibt laut Susanne Haun immer ein Drinnen und ein Draußen wieder. Aus diesem Grund hat sie eine Leinwand von beiden Seiten bemalt. Die verso Seite gibt den realen Blick nach draußen wieder wie die Häuser der anderen Straßenseite und der Blumenstrauß auf dem Fensterbrett. Der Blick aus dem Fenster kann genauso unsere Sehnsucht symbolisieren, wie hier die Sehnsucht, in Covid-19 Zeiten die Wohnung zu verlassen und in die Welt zu rudern, die auf der recto Seite gezeigt wird. Die Leinwand kann unterschiedlich präsentiert (gehangen) werden. Einmal hinter zwei Glasscheiben stehend auf einem Sockel oder mit Haltern für oben und unten freischwebend im Raum.
Haun verwendete für das Gemälde einen stylefile Brush Marker auf Alkolhol Basis. Die Leinwand aus festem Baumwollgewebe ist von der Künstlerin persönlich grundiert. Die Grundierung erfolgte aus mehrfachen Acrylschichten und beinhaltet sogenannte Erinnerungsspuren, Linien, die schemenhaft Traumbilder enthalten.“

Das Werk kann unter folgendem Link (-> Klick) auf der Internet Präsenz der Pariser Galerie Singulart aufgerufen werden.

Heute morgen, bin ich sehr energiegeladen aufgewacht: Ausgeschlafen und mit viel Motivation ein ToDo Video meiner Kunst zu drehen. Dank Selfie-Stick und Handy ist das heute kein Problem mehr! Natürlich sollte man sich präsentabel machen, dass heißt, der Corona Covid-19 schlabber Look sollte nicht auf dem Video zu sehen sein. Ich dachte, dass es, gleich einem Nachrichtensprecher reicht, oben herum schick zu sein und behielt meine Jogginghose an und verzichtete auf Schuhe. Nun gut, man sieht es jetzt auf dem Video aber ich finde es nicht so schlimm 😉

 

 

Hier noch für alle die, deren Internetleitungen nicht genug Bits und Bytes für ein Video hergeben einige Standbilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

Zitat am Sonntag – Jean-Paul Sartre

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 3. Mai 2020

 

Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt, schreibt Sartre,

wir können der Freiheit nicht entkommen,

weil wir uns jeden Tag neu selbst erfinden müssen.

zitiert nach Tobias Härter, Die großen Denkschulen, in: Zeit Wissen, 01/2020, Seite 73.

 

Vorbeifliegende Landschaft von Berlin nach Nürnberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vorbeifliegende Landschaft von Berlin nach Nürnberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Wie entsteht die Idee zu meiner Zeichnung – Coroana Covid-19 und der Klimawandel – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Portraitmalerei, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. April 2020

 

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Gerne folge ich zur Zeit Jutta Reichelts Schreibwerkstatt.

„Niemand kann lesen, was niemand zu Papier gebracht hat.“

zitiert sie Howard S. Becker. Der Soziologe erforscht Rituale, durch die Autorinnen und Autoren zum schreiben animiert werden (klick).

Eine Idee entsteht bei mir als erstes im Kopf, erst, wenn ich im Kopf mit meiner Idee zufrieden bin, skizziere ich sie oder bei kleinen Zeichnungen, beginne ich gleich auf gutem Papier zu zeichnen.

Im Moment bedrückt und beängstigt mich der Klimawandel mehr als vor Corona-Zeiten. Das Demonstrationsrecht ist eingeschränkt, die Wirtschaft ist mächtig und verlangt, dass Einschränkungen des Klimaschutzes zurückgenommen werden. Die Bilder vom Wald in Deutschland sind erschreckend, es fängt jetzt schon an vielen Ecken an zu brennen und wir haben es noch April! Der Luchs, der in den Wäldern wohnt, ist bedroht. „Luchse sind durch direkte menschliche Verfolgung bedroht, weil sie von Jägern und Viehhaltern als Konkurrenten betrachtet werden, in vielen Regionen auch wegen ihrer Felle. Sie leiden zudem unter der Fragmentierung und Zerstörung ihrer Lebensräume, unter anderem aufgrund der Intensivierung von Land- und Forstwirtschaft, teilweise auch unter Störungen durch Freizeitaktivitäten.“ kann man in Wikipedia lesen.

Und ist es mehr als eine Geste, Blumen auf Balkon und im Garten zu pflanzen, die von Bienen bevorzugt werden?

 

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Corona Covid-19 laesst uns den Klimawandel vergessen, 76 x 56 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In der Ruhe meiner Atelierwohnung entstehen zur Zeit viele Arbeiten zum Corona Covid-19 Virus und zur Natur und dem Klimawechsel.

Hier noch ein paar Ausschnitte und Impressionen um die Zeichnung, die auch auf meiner Präsenz auf der Pariser Galerie Singulart gezeigt wird (siehe hier – Klick).

 

 

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Quelle: Howard S. Becker, Die Kunst des professionellen Schreibens. Ein Leitfaden für die Geistes- und Sozialwissenschaften

5 Minuten zeichnen, ohne den Stift abzusetzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Leinwand, Marker, Zeichnung by Susanne Haun on 27. März 2020

 

Durch das Tor, 57 x 74 cm, Acryl und Marker auf Leinwand, Einlinienzeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Durch das Tor, 57 x 74 cm, Acryl und Marker auf Leinwand, Einlinienzeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Ich lese gerne den Blog Über das Schreiben von Geschichten von Jutta Reichelt.

In Zeiten von Covid-19 hat Jutta Zeit für Experimente und ihr Blog wird zur virtuellen Schreibwerkstatt! (klick).

Jeden Tag erhält die interessierte Leserin, der interessierte Leser Hinweise zum Schreiben. Gestern war schon der 5. Tag der Schreibwerkstatt (klick).

Jutta schreibt unter anderem:

„Heute möchte ich Euch zum Ausprobieren eine relativ „extreme Variante“ vorschlagen, nämlich fünf Minuten zu schreiben, ohne den Stift abzusetzen, ohne aufzuhören. Wirklich alles aufschreiben, was in den Sinn kommt – auch, wenn es unsinnig oder belanglos ist oder nicht mehr als der Ärger über diese saublöde Übung. Und wie bei der Schreibanregung Daily Diary von Lynda Barry  lohnt es sich, die Übung ein paar Mal zu machen, um herauszufinden, ob sie für eine/n etwas sein könnte.“

Ich habe die Aufgabe auf die bildende Kunst übertragen und habe fünf Minuten gezeichnet, ohne den Stift tatsächlich abzusetzen. Es gibt eine Reihe von Bildern von Picasso in dieser Art!

Ich habe mir gestern für diese Übung eine Stoppuhr, ein Stylefilmarker der Farbe schwarz und eine grundierte Leinwand der Größe 57 x 74 cm zurechtgelegt und los ging es.

Mir war erst beim Zeichnen klar, wie lang 5 Minuten sind.  Eine sehr interessante Übung, die viel Kraft erforderte.

 

 

Zitat am Sonntag – Rudyard Kipling

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 17. November 2019

 

Je mehr man sich erträumt,

Desto reicher lebt man.

Rudyard Kipling (1865 – 1936), britischer Schriftsteller und Dichter

 

Allgäuer Traumlandschaft - Zeichnung von Susanne Haun - Tusche auf Bütten - 30 x 40 cm

Allgäuer Traumlandschaft – Zeichnung von Susanne Haun – Tusche auf Bütten – 30 x 40 cm

 

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Rudyard Kipling, zitiert nach Wie wir unsere Träume verwirklichen, in Flow, Hamburg, S. 18.

Tipp:

Ich leihe mir Zeitschriften online aus über onleihe. So kann ich, wenn ich mich entspannen möchte, mir jegliche Zeitschriften herunterladen und für 24 Stunden darin Blättern. Übrigens lese ich so auch die monopol und das art magazine. Kein Altpapier häuft sich mehr in meinen Ecken und wenn ich mir einen Artikel aufheben möchte, dann reisse ich keine Seite hinaus, sondern mache mir einen Bildschirmausdruck und lege diesen in meinen Festplattenordner interessante Artikel ab. Wenn ihr den Bildschirmausdruck noch umbenennt, so dass ihr den Artikel auch wiederfindet, ist es perfekt. Das einzige, was du für die Onleihe benötigst ist ein Bibliotheksausweis deines Bundeslandes.

 

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