Susanne Haun

Gibt es noch Ruhe in den Bergen? – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Landschaft, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 19. September 2018

 

Skizzenbuch Lofer 8.9. - 15.9.2018 - Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2018

Skizzenbuch Lofer 8.9. – 15.9.2018 – Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst , Bonn 2018

 

Gibt es noch Ruhe in den Bergen?

Auf der einen Seite geniesse ich es, dass es an vielen Orten Seilbahnen gibt, die Menschen, die nicht gut laufen können an Orte bringen, die sie alleine nie erreichen könnten. Auf der anderen Seite ist es so auch mit der Ruhe, die die Berge eigentlich ausstrahlen, vorbei. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Gäster der Seilbahnen nur bis zur nächsten Hütte gelangen, um dort zu essen und zu trinken und dann wieder ins Tal fahren.

 

 

Es sind oft nur wenige Schritte, die den Unterschied von der belebten Alm zur unbelebten Bergwelt ausmachen.

Mir genügt in der Regel ein kleines Plätzchen zum Zeichnen, fast ein ganzes Skizzenbuch habe ich so letzte Woche in der Loferer Almwelt und im Berchtesgadener Land gefüllt. Es war sehr erholsam, in den Bergen kann ich den Streß abwerfen, der mich jedoch, sobald ich wieder in Berlin bin, einholt.

Heute zeige ich Skizzen und Fotos aus der Loferer Almwelt und der Senkenberg Klamm. Die Wasserfotos von mir und von Micha, die blogge ich ein andermal. Die wollen noch sehr gut sortiert werden. Es sind insgesamt 500 Fotos, wo wir mit Belichtung und Bewegung das Wasser in Szene setzten.

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Alexander von Humboldt

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. August 2018

 

Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.

Alexander von Humboldt

 

Der Seelenberg - Zeichnung von Susanne Haun - 26 x 36 cm - Tusche auf Bütten

Der Seelenberg – Zeichnung von Susanne Haun – 26 x 36 cm – Tusche auf Bütten[/

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https://zitate.woxikon.de/natur/1555-alexander-von-humboldt-jedes-naturgesetz-das-sich-dem-beobachter-offenbart-laesst-auf-ein-hoeheres-noch-unerkanntes , 25.8.18, 19:490 Uhr

Krakow am See – Landschaft Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Mecklenburg-Vorpommern, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 15. August 2018

 

Krakow am See (c) Foto von M.Fanke

Krakow am See (c) Foto von M.Fanke

 

Schon im Juni haben wir Krakow am See besucht und

erst heute zeige ich den ersten Teil der Zeichnungen und Fotos von diesem gelungenem Wochenende.

 

 Krakow am See (c) Zeichnung von Susanne Haun

Krakow am See (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich hinke meinem Werkverzeichnis hier im Blog sehr hinterher. Das macht mich etwas unzufrieden. Sicher ist es richtig, es gibt im Moment zwei Dinge, die vor dem Bloggen stehen: meine Masterarbeit und die Ausstellung Querbrüche, die ich mit Gabriele D.R. Guenther schon im November in Berlin Wedding bestreite. Davon in einem Blogbeitrag in den nächsten Wochen mehr. Ich fühle mich sehr unter Druck. Die Hitze, die schon am Sonntag in Berlin wieder einsetzte tut ein übriges dazu. Die Masterarbeit saugt mich förmlich aus, das hätte ich nicht erwartet.

 

 

 

Afrika – Botswana – Okavango Delta – Maun – Reisebericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Botswana, Landschaft, Reiseberichte, Südliches Afrika, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Juni 2018

 

 

Okavango Delta Botswana (c) Foto von M.Fanke

Okavango Delta Botswana (c) Foto von M.Fanke

 

Das Okavango Delta gilt als ein „muss“ auf einer Reise durch Botswana. Seit 2014 gehört das Okavangodelta zum UNESCO-Welterbe.

Die Anreise ist abenteuerlich. Wir werden mit unserem Gepäck für eine Nacht auf einen LKW mit anmontierten Sitzen verladen und in das Delta gefahren. Neben unserem Gepäck hat jeder 5 Liter Wasser dabei. „Es hat sehr, sehr, sehr viel geregnet.“ höre ich auf meiner Tonaufnahme. Das ist fast noch untertrieben. Alles ist grün und alles ist voller Matsch. So werden wir das Wasser nicht austrinken und die vollen Flaschen auf der Rückfahrt wieder mit zum Truck nehmen.

Im Delta schlafen wir in einem schon aufgebautem Zelt mit Liegen. Unsere Schlafsäcke haben wir mitgebracht. Ich mag dieses Zelt nicht, die Liegen quietschen, und ich vermisse „mein“ gutes Zelt aus dem Truck, es hat für mich in den letzten Tagen etwas von Heimat bekommen.

 

 

 

Das Delta haben wir in verschiedene Arten von Booten erforscht. Am abenteuerlichsten war die Fahrt in einem Einbaum, heute aus Glasfieber hergestellt. Wie in einer Gondol in Venedig wurden wir vom „Fährmann“ auf dem Okavango gestakst, überall wächst Papyrus, es schwimmt auf dem Wasser, die Kanäle für die Boote werden von den Parkrangers frei geschnitten. Viele Krokodile liegen faul im Wasser, wir passieren sie, ohne dass sie uns eines Blickes gewürdigt hätten.

Wir haben viel über Vegetation und Vogelwelt gelernt, haben Hippoexremente ohne die dazugehörigen Hippos gesehen

Im Camp erklärt uns die Küchinchefin: „When it’s raining in Botswana, it rains and when there ist the sun, then there is the sun!“. Es regnet weiter ununterbrochen. Ich wünschte mir meine Jake Wolfskin Funktionsjacke nach Afrika aber ich habe nur eine 5 Euro Regenjacke mitgenommen, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte, dass es in Afrika so viel regnet. Ich schwitze in der blauen Plastikhülle und den Regen hält die Plastehülle 🙂 auch nicht ab.

Unsere Fotos hätten auch etwas mehr Sonnenschein vertragen können, aber was soll’s? Wer hat schon Dschungel Regenwald Fotos? Ich habe beide Tage so gut wie gar nicht fotografiert, der Regen, die wackelige Situation auf den Booten, das war mir nichts. Dafür habe ich viel gezeichnet, auch wenn ich einem Teil der Zeichnungen wieder die Anstrengung der Tage ansehe!

 

 

Gerne erinnere ich mich an die Phyton, die wir sahen. Der Guide zeigte in Richtung eines blühenden Baumes und die ersten schauten durch den Fotoapparat um die Blüten zu fotografieren. „Be careful!“ rief der Guide und zeigte uns die gut getarnte Phyton.

Auch, wenn es in Strömen regnete, ich fand das Okavango Delta sehr sehenswert.

In Maun sind keine Fotos entstanden. Durch den vielen Regen hatten sich die Straßen in Schlammpisten verwandelt, der Truck setzte auf, der Wassertank für unser Trinkwasser setzte sich in einem Schlagloch fest, der Ausflug in die Stadt viel aus. Amon, unser Fahrer mobilisierte einige Freiwillige, die mit im den Tank abmontierten. Der Wassertank fuhr dann für die weitere Reise im Fahrgastraum mit uns. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie so ein Tank, der eigentlich unten am Auto hängt, stinken kann. Ich hatte das Gefühl, unsere gesamte Kleidung nahm den Geruch an.

Einige von uns nahmen ein Taxi, um Maun zu besichtigen. Ich fand schon die Fahrt durch Maun nicht sehr attraktiv. So bin ich lieber auf dem Campingplatz geblieben und habe die Ruhe und den schweren aber sehr leckeren Kuchen der örtlichen Caféteria genossen.

 

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen.
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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Day 14:

This morning we rise early, heading towards Maun and the Okavango Delta. On arrival in Maun this afternoon, we transfer by 4×4 to our waterside camp where we spend the next 2 nights in these tranquil surrounds. This unique and unusual ecosystem sees the annual flood waters of the Okavango River fan out into the sands of the Kalahari Basin. The seasonality of the flood waters lends the Delta its ever changing character. While water levels may fluctuate the tranquillity of this wilderness area remains constant.

Day 15:

While the programme of activities is flexible to accommodate the seasonal changes, today you will have the opportunity to enjoy a traditional mokoro ride and natures walks. The Okavango Delta is not only a natural wonder, but represents one of the last great wilderness areas in the world today.

Day 16:

Leaving the Delta behind us this morning we make our way to the outback town of Maun where we will spend the night. This afternoon you may have the opportunity to participate in an optional scenic flight over the Okavango Delta (weather permitting).

Afrika verarbeiten – Greenpoint Kapstadt – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt Afrika erforschen, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juni 2018

 

Das zweite Blatt der Serie entsteht auf Aquarellkarton „Veneto“ von Hahnemühle in der Größe 50 x 65 cm. Auf dem ersten Blatt habe ich mich mit den Elefanten Afrikas beschäftigt (siehe hier).

 

Entstehung Green Point Kapstadt (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehung Green Point Kapstadt (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

Afrika möchte sich gegen die Romantik durchsetzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Mai 2018

 

Zur Zeit hat es die Romantik schwer, sich durchzusetzen (siehe hier).

 

Entstehendes Afrika - 30 x 40 cm - Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Entstehendes Afrika – 30 x 40 cm – Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Von Novalis insprierte Traumlandschaft - 30 x 40 cm - Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Von Novalis insprierte Traumlandschaft – 30 x 40 cm – Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Namibia – Grenzübergang und der Fish River Canyon – Bericht und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Namibia, Reiseberichte, Südliches Afrika, Zeichnung by Susanne Haun on 20. März 2018

 

Der Spaziergang am Fish Canyon in Namibia gehört für mich zu eine der beeindruckensten Aktivitäten unseres Urlaubs.

1992 war ich das letzte mal am Grande Canyon in der USA. Der Grande Canyon ist gefolgt vom Fisch Canyon der größte Canyon der Welt. Die beiden Landschaften sind sich zum Teil ähnlich und trotzdem ist das Gefühl, dort zu laufen, ein vollständig anderes. In der USA ist alles touristisch professionalisiert, überall trifft man auf Andenkenläden, Reisegruppen und Restaurants.

Am Fish River Canyon waren wir mit unserem Truck alleine. Wir und die unendlichen Weiten des Canyons mit der untergehenden Sonne vor uns. Es hört sich kitschig an, es war kitschig aber es war ein unglaubliches intensives Erlebnis. Die Fotos und Zeichnungen können nicht wiedergeben, wie ich diesen Spaziergang empfunden habe.

 

 

Dieses Gefühl, was ich hier in meinem Blog konservieren möchte, ist auch der Grund, warum ich möglichst ausführlich hier schreibe und somit mein Gedächtnis für die Zukunft erweitere. Ich hoffe, wenn ich später diese Zeilen lese, dass ich auch wieder in die Stimmung der Reise komme. Machen wir uns nichts vor, in 10 Jahren werde ich vielleicht ein wohliges Gefühl bei dem Gedanken an diese Reise empfinden aber die Nuancen werden in den tiefen meines Gedächtnisses verloren sein. Diese Nuancen möchte ich mit Hilfe des Blogs bewahren.

 

 

 

Vor der Reise habe ich mir einen zweiten Füller (artpen von Rotring) gekauft und die zweite Patrone mit neuer wasserfester Tinte von Rohrer und Klinger befüllt. Ich mag diese neue Tinte und bin überzeugt von dem Vorteil der Wasserfestheit. So kann ich mit meinem Füller wie mit Feder und Tusche agieren. Vor dem Canyon habe ich mein zweites Skizzenbuch der Reise angefangen.

 

Vom Orange River zum Fish River Canyon (c) Zeichnung von Susanne Haun

Vom Orange River zum Fish River Canyon (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Bevor wir aber den Canyon geniessen konnten, warteten wir neugierig auf unseren ersten Grenzübergang des Afrika Abendteuers. Neben der Anzahl der Kilometer in 20 Tagen war für uns ein weiterer Grund die Trucktour mitzumachen, dass wir uns nicht um die Grenzübergänge kümmern mussten. An der Grenze fühlten wir uns ein wenig an alte Zeiten erinnert. Geboren in den 60ziger Jahren in West-Berlin haben wir unzählige Male die alte Transitstrecke nach Westdeutschland benutzt und haben unzählige Male an der Grenze angestanden, es wurden unzählige Male unser Auto durchsucht und wir wurden bei der Einreise in die DDR unzähliche Male nach Zeitschriften, Kassetten und ähnlichem gefragt.

Tatenda, die eine Reisebegleiterin, und ich unterhielten uns über das grenzenlose Europa. „T“ wunderte sich, dass ich kam Stempel in meinem Reisepasse mein Eigen nennen kann, sie fragte, ob ich nicht Reise und war fassungslos, dass ich einfach so über alle Grenzen ohne Kontrolle fahren kann. JA! Welch‘ eine Erungenschaft! Ich hoffe diese Freiheit bleibt uns Europäern erhalten.

Ich zeichnete während eines Stops in der Einsamkeit die kleine gelbe Blume (siehe Foto). Um sie genau zu betrachten, nahm ich sie in die Hand und wendete sie hin und her. Daraufhin kam Tatenda mit einer flasche Wasser und ich musste mir die Hände waschen, die schöne gelbe Blüte ist sehr giftig.

 

 

Mehr von unserer Afrikareise könnt ihr in der Kategorie Reiseberichte -> Südliches Afrika lesen (siehe hier). Die jüngsten Berichte sind immer zuerst, das heisst erst nach dem Scrollen könnt ihr die älteren Berichte lesen. Gibt es mehr Berichte als eine Seite fasst, dann geht es mit dem Button Older Posts » weiter 🙂

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Beate Gernhuber (siehe hier) von SafariScout.com stand uns bei der Buchung unserer Abenteuer Reise ins südliche Afrika mit Rat und Tat beiseite. Gerne empfehle ich sie an alle, die ähnliche Reisen planen, weiter. Sie hat sehr gute Kontakte zu Nomad und ist auch schon selber als Übersetzerin die Tour mitgefahren.

Ich werde zu jedem Beitrag die original Tourbeschreibung als Fußnote festhalten.

Heute ist zu beachten, dass wir am 3. Tag noch morgens am Orange River waren, die Skizzen und Fotos vom Morgen habe ich schon in meinem letzten Beitrag, Cederberg und Orange River gezeigt und beschrieben (siehe hier).

Day 03:

While the Orange River was named after the Dutch royal House, in recent times it has been referred to by its original name of Gariep, which simply means “river” in the indigenous KhoeKhoe language. Beginning its journey in the mountains of Lesotho the Orange River is the longest river in South Africa and offers a unique contrast to the desert landscapes along its banks. The best way to experience the river is by getting out on the water and this morning we have the opportunity to join an optional canoe trip on the river. Later this morning we cross the border into Namibia and travel onwards to the Fish River Canyon, one of the largest in the world. This afternoon we take a walk along the rim of the canyon and end our day with a memorable sunset on the canyon edge.

 

Workshop Reale und surreale Welten mit Tusche, Aquarell und Pastellstiften zeichnen – Boesner Berlin Marienfelde – Dozentin Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Landschaft, Workshop, Zeichnung by Susanne Haun on 6. März 2018

 

Am Samstag, den 17. März 2018 von 10:30 – 15:30 Uhr findet bei Boesner Berlin Marienfelde unter meiner Leitung der Workshop “Reale und surreale Welten mit Tusche, Aquarell und Pastellstiften zeichnen“ statt (siehe hier).

Ihr könnt euch per Mail an berlin@boesner.com oder telefonisch 030 / 75 65 67 – 55 anmelden. Ich kann keine Anmeldungen annehmen. Die Organisation des Workshops obliegt Boesner Berlin.

Es tut mir leid, der Workshop ist schon voll aber ihr könnt euch auf die Warteliste eintragen lassen. Ich habe verpasst, ihn früh genug in meinem Blog bekannt zu geben.

 

Workshop - Dozentin Susanne Haun

 

Reale und surreale Welten mit Tusche, Aquarell und Pastellstiften zeichnen

Die reale Landschaft soll nur als Anlass dienen, die eigene Welt auf dem Papier zu zeichnen. Eine Landschaft braucht nur wenig Elemente, um zum Träumen vom nächsten Urlaub einzuladen. Wir lernen Berge, Meer, Blumen, und Tiere im eigenen Ausdruck zu kombinieren. So wie wir unsere Urlaubsziele wählen, so wählen wir die Elemente und Materialien für unsere Landschaft. Wir arbeiten mixed Media mit Tusche und Feder, Aquarell, Pinsel und Pastellstiften.

 

Projekt ohne Namen – Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Februar 2018

 

#20

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …

S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

 

 

Jürgen hat mir einen neuen Satzanfang zukommen lassen, den ich spontan ohne Überlegung zu Ende schreiben konnte. Die Zeichnungen sind erst nach den Worten erfolgt. Das ist eigentlich selten, denn ich zeichne meistens erst bevor ich formuliere.

Hier ist der diesmalige Satzanfang für Jürgen:

#21 Ein neuer Anfang bedeutet …

Ihr habt euch sicher über die Löcher am linken Blattrand der Zeichnungen gewundert. Ich sammele die Blätter des Projekts in einer Mappe oder Lederbuch. Um beim Zeichnen die bisherigen Arbeiten nicht zu beschädigen, hefte ich mir die leeren Blätter immer aus.

 

 

Hier seht ihr die bisherigen Sätze, das Projekt läuft schon seit dem 24. November 2016, also über ein Jahr! Das war mir gar nicht bewusst, ich dachte, wir hätten gerade gestern angefangen, daran zu arbeiten.

 

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Auch auf Sizilien fällt Regen – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Reiseberichte, Sizilien, Zeichnung by Susanne Haun on 20. November 2017

 

Regen in Sant'Agata di Militello (c) Foto von Susanne Haun

Regen in Sant’Agata di Militello (c) Foto von Susanne Haun

 

Sizilien, den 15. September 2017

Unglaublich aber wahr, heute hatten wir einen Regentag. Der Erde auf Sizilien tut es gut, vom Wasser benetzt zu werden, ehrlich gesagt könnte es sogar noch mehr sein, um die verbrannte Erde wieder für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Für uns fällt der Spaziergang vom Hafen am Strand von Sant’Agata di Militello so gut wie aus. Die Strandpromenade wird bei ihrem Beginn mit einer Lampe in Form eines Brunnens geschmückt. Wie die Freiheitsstatue hält eine Nixe den Arm nach oben gestreckt eine kreisrunde Glühlampe in der Hand. Mir fehlen die Worte ob dieser „Schönheit“. 😉 In der anderen Hand hält sie eine Muschel, aus der Wasser quillt. Ein einsames Segelboot strebt den Hafen an und belebt unsere Fotos von den Liparischen Inseln.

 

 

Tapfer ignorieren wir die ersten Regentropfen, als wir jedoch auf dem menschleeren Strand die ersten Blitze über den Bergen sehen, brechen wir aus Angst, ein guter Einschlagpunkt für die elektrischen Lichtstrahlen zu geben unseren Strandspaziergang ab und setzen uns in eines der vielen fast verwaisten Strandcafés und trinken Cappuccino und essen Eis dazu. Die Sonnenschirme sind hier doch eher als Sonnen- denn als Regenschutz gedacht und so tröpfelt das kühle Nass durch den Schirm in unseren Cappuccino. Da gibt es nur noch eins: zurück in die Ferienwohnung.

M. überlegt sich, mit dem Auto die Dorfstraßen von Caronia zu erkunden aber auch dieses Vorhaben bricht er schnell ab – für die kleinen sehr steilen Straßen haben wir eindeutig zu viel Auto gemietet.

 

 

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