2026.06.28.0001 Tagebucheintragung Von Aschenper , welcher die silbernen Enten, die Bettdecke und die goldene Harfe des Trolls stahl, Vers. 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Aschenper

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2026

Von Aschenper, welcher die silbernen Enten, die Bettdecke und die goldene Harfe des Trollen stahl

Der Titel des Märchens „Von Aschenper, welcher die silbernen Enten, die Bettdecke und die goldene Harfe des Trollen stahl.“ erzählt schon den Inhalt. Mit List, Kraft und Tücke stielt Aschenper des Trolles liebste Dinge. Jedoch gibt es parallelen zu „Hänsel und Gretel“. Um die Harfe zu stehen lässt sich Aschenper gewollt eingesperren. Dort soll er laut Troll gemästet werden um bei einem großen Fest einen guten Braten abzugeben. Er überlistet jedoch die Trolltochter, die in mästen soll. Wie Hänsel zeigt er ihr statt seines Fingers aus dem Käfig ein Birkenpflock. Letztendlich schafft er es, dass die Trolltochter statt seiner gebraten und gegessen wird, verkleidet sich als Trolltochter, spielt und stielt die Harfe.

2026.06.27.0002 Tagebucheintragung Das vierköpfige Pferd des Trolls (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Die Prinzessin auf dem Glasberg

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2026

Aschenper

Das erste norwegische Märchen, mit welchem ich mich beschäftigte war „Die Prinzessin auf dem Glasberg“. Die Parallelen zu Grimms Aschenputtel sind enorm. Das norwegische Märchen handelt jedoch nicht von drei Töchtern, sondern von drei Söhnen. Die Beziehung der Kinder untereinander ist ähnlich angelegt. Auch das Märchen selbst ist ähnlich. Es gibt verschiedene Versionen des Märchens im Netz, mir hat jedoch keine gefallen. Ich habe das Märchen in dem Buch „Norwegische und Isländische Volgsmärchen“ gelesen. Es wurde von Raimund Kvideland und Hallfredur Örn Eiriksson herausgegeben. Vor allem hat mir gefallen, dass von der Übersetzerin Karin Maschnitzky für den dritten Sohn die Bezeichnung „Aschenper“ und nicht „Aschenbrödel“ gewählt wurde.

Norwegen, Tromsö, Trollmuseum, Susanne Haun in den Armen eines Trolls (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Trolle in Norwegen

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2026

Wie sehen Trolle aus?
Trolle sind große Naturwesen, die aus Stein und floraren Elementen bestehen. In der Norwegischen Märchenwelt spielen sie eine große Rolle.
Auf dem Blog von Klausbernd und Hanne (Fabfourblog) habe ich einen Artikel über Trolle gefunden. Hanne ist schließlich gebürtige Norwegerin. Die beiden bezeichnen Theodor Kittelsen (1857-1914) als Vater der Trollabbildungen. Mit seinem Freund Erik Werenskiold illustrierte Kittelsen die Märchensammlungen von Asbjorn und Moe und gab den Trolls so ihr jetziges Aussehen (siehe: Verlag Urachhaus)

2026.05.10.0001 Tagebucheintragung Prozession (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Eine Auswahl aus dem Mai

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Mai 2026

Der Fernseher – Quelle der Inspiration

Nur die Hälfte des Mais befand ich mich in Berlin. In dieser Zeit dienten vorwiegend die Nachrichten als meine Inspirationsquelle.

Susanne Haun im Neuen Museum Berlin (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Inspiration Neues Museum

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026

Fototour

Micha und ich nutzen Sonnenschein und freie Zeit, um unsere eigene Stadt zu erkunden. Unsere letzte Tour führte uns ins Neue Museum. Wir waren Jahre nicht dort und kannten die neue Eingangsituation durch die James Simon Galerie noch nicht.

Wir begannen mit den Räumen zur ägyptischen Geschichte. Als wir uns die Exponate erstmals ansahen, da war Micha 19 und ich 18 Jahre alt und wir waren stolz auf unsere Spiegelreflexkameras mit Rollenfilmen. Das Ägyptische Museum befand sich damals geradeüber des Schloss Charlottenburgs und die Nofretete war zwar ein besonderes Ausstellungsstück aber nicht anders gesichtert als die anderen. So konnten wir damals in Ruhe Fotos von der berühmten Frau fertigen. Heute ist es nicht mehr möglich, fotografieren ist im „Nofretete Raum“ strengstens verboten.

2026.03.31.0001 Tagebucheintragung Titanic, die letzten Stunden (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Einen neuen Rhythmus finden

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026

Die letzte Nacht auf der Titanic

Die Titanic stößßt am 14. April 1912 mit einem Eisberg zusammen und sinkt nahe Neufundland. Das als unsinkbar geltende Schiff reißt knapp 1.500 Menschen mit in den Tod. Seither liegt das Schiff auf dem Grund des Atlantiks. Die Dokumentation auf Arte hat die Tagebucheintragungen, Interviews und Berichte der Überlebenden ausgewertet und mit Schauspierler*innen einen packenden Vierteiler gedreht.

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