2026.08.21.0003 Tagebucheintragung Ziegenkopf, Vers. 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zu meiner Inspirationsquelle

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen September 2026

Meine Tagebucheintragungen entstehen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten. An manchen Tagen versuche ich eine Form oder Situation festzuhalten. Dabei arbeite ich in Serie und überlege mir abschließend, welche der Blätter mir am besten gefallen. So bei der heutigen Ziege und den Zeichnungen in einer Linie, die durch den Besuch des Thorvaldsen Museums in Kopenhagen inspiriert sind. Anfang bis Mitte des Folgejahres sichte ich meine Tagebucheintragungen und zerstöre die Blätter, die nicht meinem Qualitätsempfinden entsprechen. Manchmal zeichne ich beim Nachrichten schauen, manchmal halte ich Eindrücke fest, die ich beim Lesen gesammelt habe und manchmal schaue ich unsere Urlaubsfotos an und bin inspiriert. An manchen Tagen zeichne ich zu mehreren der Themen, meistens, wenn ich unterwegs bin und Eindrücke festhalte. Es ist wie das Schreiben von Tagebüchern, spontan und der Situation geschuldet.

2026.08.12.0001 Tagebucheintragung Norwegische Landschaft (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Die Magierin

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen August 2026

Das Landesmuseum für Vorgeschichte

Vor zwei Wochen waren wir im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle und waren begeistert von der Kuration und Sammlungspräsentation in dem Haus. Wir hoffen, dass dieses Haus auch nach dem politischen Umbruch weiter gefördert wird. Es beängstigt mich sehr, wie über das Bauhaus in Dessau gesprochen wird und ich habe Angst – nicht nur auf dem kulturellen Sektor – vor den Änderungen in Sachsen-Anhalt.

2026.06.28.0001 Tagebucheintragung Von Aschenper , welcher die silbernen Enten, die Bettdecke und die goldene Harfe des Trolls stahl, Vers. 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Aschenper

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2026

Von Aschenper, welcher die silbernen Enten, die Bettdecke und die goldene Harfe des Trollen stahl

Der Titel des Märchens „Von Aschenper, welcher die silbernen Enten, die Bettdecke und die goldene Harfe des Trollen stahl.“ erzählt schon den Inhalt. Mit List, Kraft und Tücke stielt Aschenper des Trolles liebste Dinge. Jedoch gibt es parallelen zu „Hänsel und Gretel“. Um die Harfe zu stehen lässt sich Aschenper gewollt eingesperren. Dort soll er laut Troll gemästet werden um bei einem großen Fest einen guten Braten abzugeben. Er überlistet jedoch die Trolltochter, die in mästen soll. Wie Hänsel zeigt er ihr statt seines Fingers aus dem Käfig ein Birkenpflock. Letztendlich schafft er es, dass die Trolltochter statt seiner gebraten und gegessen wird, verkleidet sich als Trolltochter, spielt und stielt die Harfe.

2026.06.27.0002 Tagebucheintragung Das vierköpfige Pferd des Trolls (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Die Prinzessin auf dem Glasberg

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2026

Aschenper

Das erste norwegische Märchen, mit welchem ich mich beschäftigte war „Die Prinzessin auf dem Glasberg“. Die Parallelen zu Grimms Aschenputtel sind enorm. Das norwegische Märchen handelt jedoch nicht von drei Töchtern, sondern von drei Söhnen. Die Beziehung der Kinder untereinander ist ähnlich angelegt. Auch das Märchen selbst ist ähnlich. Es gibt verschiedene Versionen des Märchens im Netz, mir hat jedoch keine gefallen. Ich habe das Märchen in dem Buch „Norwegische und Isländische Volgsmärchen“ gelesen. Es wurde von Raimund Kvideland und Hallfredur Örn Eiriksson herausgegeben. Vor allem hat mir gefallen, dass von der Übersetzerin Karin Maschnitzky für den dritten Sohn die Bezeichnung „Aschenper“ und nicht „Aschenbrödel“ gewählt wurde.

Norwegen, Tromsö, Trollmuseum, Susanne Haun in den Armen eines Trolls (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Trolle in Norwegen

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Juni 2026

Wie sehen Trolle aus?
Trolle sind große Naturwesen, die aus Stein und floraren Elementen bestehen. In der Norwegischen Märchenwelt spielen sie eine große Rolle.
Auf dem Blog von Klausbernd und Hanne (Fabfourblog) habe ich einen Artikel über Trolle gefunden. Hanne ist schließlich gebürtige Norwegerin. Die beiden bezeichnen Theodor Kittelsen (1857-1914) als Vater der Trollabbildungen. Mit seinem Freund Erik Werenskiold illustrierte Kittelsen die Märchensammlungen von Asbjorn und Moe und gab den Trolls so ihr jetziges Aussehen (siehe: Verlag Urachhaus)

2026.05.10.0001 Tagebucheintragung Prozession (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Eine Auswahl aus dem Mai

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen Mai 2026

Der Fernseher – Quelle der Inspiration

Nur die Hälfte des Mais befand ich mich in Berlin. In dieser Zeit dienten vorwiegend die Nachrichten als meine Inspirationsquelle.

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