Tagebucheintrag 14.07.2022, Krokodil, Version lII, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen 14. Juli 2022 – Das Krokodil

Susanne Haun Tagebucheintrag

Was ist das Wesen eines Krokodils?

Bevor ich die Zeichnungen für Utz Buch Pimps und Kruh wollen die Welt retten fertigte, beschäftigte ich mich mit dem Krokodil.
Was zeichnet ein Krokodil aus? Ich fand, dass das offene Maul charakteristisch ist. Und da dieses offene Maul gefährlich ist, nahm ich rote Farbe, dieses zu verdeutlichen.

Mehr über das Buch für groß und klein erfahrt ihr auf der Seite von Utz Benkel.

Tagebucheintrag 26.07.2022, Bananen, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Buettenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen 27. Juli 2022 – Bananen

Susanne Haun Tagebucheintrag

Theres hat in ihrem Blog einen Juli – Rückblick geschrieben (-> Klick), den ich sehr inspirierend finde. Viele interessante Anregungen habe ich dort gefunden.

Mano von Manos Welt rät Theres, sich nicht in Alltagskram zu verlieren. Ich frage mich gerade, wie ich es schaffen könnte, mich nicht in Alltagskram zu verlieren. Und was ist Alltag? Zählt meine Dissertation, an der ich nun schon 3 Semester schreibe, dazu? Oder geht es um das Abwaschen der Pfanne, die nicht in den Geschirrspüler passt?

Tagebucheintrag 20.07.2022, Lalalela, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Buettenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen 21. Juli 2022 – Verdreht – in einer Linie

Susanne Haun Tagebucheintrag

Nachrichten schaue ich in der Regel jeden Tag. Manchmal habe ich Lust, dabei zu zeichnen und manchmal nicht.

Tagebucheintrag 01.06.2022, Hirschkaefer Nr. 5, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Buettenpapier (c) Zeichnung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Juni 22 – Der Hirschkäfer

Susanne Haun Tagebucheintrag

An der Universität der Künste

Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Künstlerinnen und Künstler ich an der Uni im Fach Kunstgeschichte treffe. Im Kolloquium bereitet sich Milena Aguilar (siehe hier KLICK ihre Homepage) auf ihre Abschlussarbeit vor. Ich hörte zuerst an der udk die Vorstellung ihres Themas „Der Hirschkäfer als ästhetisches Zeichen und repuplizierte Repräsentation von Dürer zu Hoefnagel“. Während ihrer Vorstellung zeichnete ich Hirschkäfer nach meiner Vorstellung. Der erste Teil ihrer Präsentation war sehr textlastig und so glitt mein Füller während des Zuhörens über das Papier.

Im zweiten Teil der Präsentation sahen wir dann viele Darstellungen von Dürer und Hoefnagel, die ich zum Anlass für weitere Zeichnungen nahm.

Ein irisches Schaf (c) Radierung von Susanne Haun, VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Blick in den Westen Irlands – Kaltnadel Radierung von Susanne Haun

Kaltnadel-Radierung von Susanne Haun

Das heiße Wetter der letzten Wochen war nicht dazu geeignet mit Eisen-3-Chlorid zu arbeiten. Wärme beschleunigt den Ätzvorgang der Säure und so schnell wie sie bei 35 Grad ätzt, kann mann die Zinkplatten gar nicht aus dem Säurbad herausholen.

Lange habe ich keine Kaltnadelradierung mehr erstellt und so machte es richtig Spaß, die Linien zu setzen. Drei Blätter druckte ich, alle e.a. , denn ich weiß nicht, ob es bei der heute hier gezeigten Version bleibt, oder ob ich noch weiter an ihr arbeiten werde.

Tagebucheintrag 24.04.2021, Frische Brötchen, V2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Böll – Gruppenbild mit Dame – Frische Brötchen – Zeichnungen von Susanne Haun

Illustration von Susanne Haun zu Heinrich Bölls Gruppenbild mit Dame

Leni legt wert auf frische Brötchen

1974 schrieb Böll den Roman Guppenbild mit Dame. Böll beschreibt das Leben der Leni Pfeiffer, einer Frau des Jahrgangs 1922. Ich habe mich mit einigen Szenen des 1. Kapitels beschäftigt.

Jedem das seine, dachte ich bei folgendem Zitat.

„Den größten Wert legt Leni auf die frischen Brötchen, die sie sich nicht bringen läßt, sondern eigenhändig aussucht, nicht, indem sie sie betastet, nur indem sie die Farbe begutachtet; nichts – an Speisen jedenfalls nichts – ist ihr so verhaßt wie laffe Brötchen.“
Heinrich Böll, Gruppenbild mit Dame, Köln 1971, Seite 10.

Ich brauche die Haptik und fasste gerne Brötchen und Brot an, am sinnlichsten ist der Teig. Aber das geht beim Kauf natürlich nicht, da gibt es die Katze im Sack. Geschweige denn, dass ich helle Brötchen überhaupt nicht mag, sie sind für mich geschmacksneutral. Ich brauche dunkles Mehl und viele Körner, damit mir ein Brötchen schmeckt.

Alle Illustration zum Thema Heinrich Böll und dem Gruppenbild mit Dame findet ihr unter diesem (klick) Link.
Tagebucheintrag 24.04.2021, Frische Brötchen, V2, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

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