Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Claire North

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 13. Januar 2019

 

Das Alter hat aus ihrem Gesicht eine Sehenswürdigkeit gemacht.

Claire North (Catherine Webb), in: Der Tag an dem HOPE verschwand (The Sudden Appearance of Hope) , Kapitel 298, Hörbuchversion

 

Das Alter, Zeichnung von Susann Haun, Tusche auf Aquarellkarton, 20 x 20 cm, Zeichnung von Susann Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Alter, Zeichnung von Susann Haun, Tusche auf Aquarellkarton, 20 x 20 cm, Zeichnung von Susann Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Ich mag besonders die Zweideutigkeit des Titels des Hörbuchs. Das Buch ist GEWINNER DES WORLD FANTASY AWARDS 2017 in der Kategorie „Bestes Buch“. Es ist wirklich sehr aktuell und sehr interessant, erschreckend fast wie eine neue Orwellsche Vision. Das Buch ist anspruchsvoller als ich dachte und insgesamt 19 Stunden lang. Die letzten 2 Stunden liegen noch vor mir.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Matsuo Bashō

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 30. Dezember 2018

 

Allein im Winter, ach –

durch eine Welt aus einer Farbe

bläst der Wind.

Matsuo Munefusa

 

Matsuo Munefusa (松尾 宗房), war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku.

 

Der Klang des Windes - 30 x 40 cm - Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der Klang des Windes – 30 x 40 cm – Tusche auf Aquarellkarton (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

__________________________________
Matsuo Munefusa, in: Krusche, Dietrich (Hrsg.), Haiku. München [1994]² 1997, S. 107.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Charles Dickens

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 9. Dezember 2018

 

Ich werde Weihnachten in meinem Herzen ehren und versuchen,

es das ganze Jahr hindurch aufzuheben.

Charles Dickens (1812 – 1870)

 

 

 

 

___________________

Zitiert nach: https://www.aphorismen.de/suche?text=weihnacht&autor_quelle=Charles+Dickens, 8.12.18, 13:00 Uhr

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Johann Ludwig Tieck

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 18. November 2018

 

Bei Tage und in der Nacht

denkt meine Seele nur an die

schönen, hellen Gegenden,

die mir in allen Träumen

erscheinen und mich rufen.

Johann Ludwig Tieck

 

Küste - Zeichnung von Susanne Haun, 45 x 78 cm Tusche auf Büttenpapier (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

Küste – Zeichnung von Susanne Haun, 45 x 78 cm Tusche auf Büttenpapier (c) VG Bild Kunst, Bonn 2018

_______________
Bei meinen Recherchen für meine Masterarbeit bin ich auf dieses Zitat gestossen und habe es noch in der noch in der Bibliothek in meinen Blog geschrieben. Leider habe ich vergessen, aus welchen der vielen Bücher, die ich gesichtet habe, das Zitat stammt.

Es könnte aus diesem Buch:
ANDERSSON, ULRIKE, FRESE, ANNETTE. Carl Philipp Fohr und seine Künstlerfreunde in Rom: zum 200. Geburtstag des Heidelberger Künstlers, Heidelberg 1995.
oder diesem Buch:
LIEDTKE, GUSTAV (Hrsg.). Unsere Hundert schönsten Romantikerzeichnungen, Lübeck 1960.
stammen. Ich habe eine bestimmte Abbildung gesucht und brauchte deshalb alte Katalogbücher.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Ernst Blumenstein

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 11. November 2018

 

Augenblicke

Während wir versuchen
Zeit zu gewinnen
läuft sie uns davon
fehlt dann, um zu träumen
Gedanken nachzuhängen
Augenblicke zu genießen.

Ernst Blumenstein, 2016

 

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Novalis

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 4. November 2018

 

Dante - Jede Kreatur beugt sich der Ordnung - 50 x 20 cm - Tusche und Aquarell auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Dante – Jede Kreatur beugt sich der Ordnung – 50 x 20 cm – Tusche und Aquarell auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
Sind Schlüssel aller Kreaturen
Wenn die, so singen oder küssen,
Mehr als die Tiefgelehrten wissen,
Wenn sich die Welt ins freye Leben
Und in die Welt wird zurück begeben,
Wenn dann sich wieder Licht und Schatten
Zu ächter Klarheit werden gatten,
Und man in Mährchen und Gedichten
Erkennt die wahren Weltgeschichten,
Dann fliegt vor Einem geheimen Wort
Das ganze verkehrte Wesen fort.

Novalis

 

Novalis: Schriften (Historisch-kritische Ausgabe), Bd. 1: Das dichterische Werk, herausgegeben von Paul Kluckhohn und Richard H. Samuel. Kohlhammer, Stuttgart, 2., nach den Handschriften ergänzte, erweiterte und verbesserte Aufl. 1960, S. 344.

 

Novalis spricht in den ersten beiden Zeilen seines Gedichts von der Absage der von der mathematischen Analyse der Welt während laut Dante sich jede Kreatur der Ordnung beugt. 500 Jahre Weltgeschichte liegen zwischen Novalis und Dantes. Geschichten, die die Welt langsam veränderten.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Catherine Deneuve

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 28. Oktober 2018

 

Ein Flirt ist wie eine Tablette:

Niemand kann die Nebenwirkung genau voraussagen.

Catherine Deneuve

 

2003, Im Traum, 20 x 15 cm , Rapidograph und Buntstift auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

2003, Im Traum, 20 x 15 cm , Rapidograph und Buntstift auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Das Zitat der Deneuve hat mich einfach belustigt 🙂 😉 und ich musste augenzwinkernd darüber nachdenken und habe dabei gegrinst.

_____________

Catherine Deneuve, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 22. Oktober 2018

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Georg Christoph Lichtenberg

Posted in Landschaft, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 21. Oktober 2018

 

Wir sehen in der Natur nicht Wörter,
sondern nur Anfangsbuchstaben von Wörtern,
und wenn wir alsdann lesen wollen,
so finden wir, daß die neuen Wörter wiederum bloß Anfangsbuchstaben von anderen sind.

Georg Christoph Lichtenberg

 

Landschaft - Zeichnung von Susanne Haun - 30 x 30 cm - Tusche auf Bütten

Landschaft – Zeichnung von Susanne Haun – 30 x 30 cm – Tusche auf Bütten

 

_____________

HAMMEL-HAIDER, GABRIELE. Über den Begriff „Stimmung“ anhand einiger Landschaftsbilder, in: Wiener Jahrbuch für Kunstgeschichte, Band XLI (41), Wien, Köln Weimer 1988, S. 139-148.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Lech Walesa

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 7. Oktober 2018

 

Der Mensch ist nicht frei,

wenn er einen leeren Geldbeutel hat.

Lech Walesa

 

Frei sein - Zeichnung von Susanne Haun - 15 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Frei sein – Zeichnung von Susanne Haun – 15 x 20 cm – Tusche auf Bütten

 

 

_____________

Lech Walesa, zitiert nach: Zitate 2018, Tageskalender Harenberg, 29./30.09.2018

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Terézia Mora

Posted in Foto, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 30. September 2018

 

Gott ließe einen die freie Wahl, welche Fragen man sich in seinem Leben widmen möchte.

Er als Wissenschaftler habe sich gerade dafür entschieden, der Frage nach der Zeit nachzugehen.

(…)

Hören wir die Zeit in Form asymmetrischer Turmuhrschläge und als hämmern der Holzkonstruktion eines neuen Dachs vergehen.

Terézia Mora

 

Das Vergehen der Zeit (c) Foto von Susanne Haun

Das Vergehen der Zeit (c) Foto von Susanne Haun

 

Es ist schon einige Zeit her, das stellte Claudia vom grauen Sofa von Terézia Mora Die Liebe unter Aliens vor (siehe hier), Birgit von SätzeundSchätze (siehe hier) schrieb in den Kommentaren, dass sie seid Alle Tage von der Autorin begeistert sei.

Also fing ich Terézia Mora im Hörbuch Alle Tage, gelesen von Eva Matthes an zu erkunden. Wie Birgit, bin ich fasziniert von dem Schreibstil und der Wortgewalt. Birgit, ich habe gar keine Buchbeschreibung von Teréza Mora auf deinem Blog gefunden?

Die Geschichte und die Art der Erzählung haben mich sehr beeindruckt. Ja, es ist nicht einfach zu lesen. Ich habe so manches Kapitel doppelt gehört, einfach weil meine Gedanken mitunter abgeglitten sind. Aber dieses doppelt hören und das letzte Kapitel machten es um so emotioneller.

Oft denken wir, es wäre besser und viel einfacher, mit wenig Intellekt geboren zu werden. Wie heißt es schon in der Bibel? „Selig sind die geistig Armen, denn Ihr ist das Himmelreich.“ Bekannt geworden ist diese Redensart in der abgekürzten Form mit den Asterix und Obelix Heften, in denen sie auch als Lebensweisheit weitergegeben wird, „Beati pauperes spiritu“, bzw. „Selig sind die geistig armen.“ (mehr siehe hier).

Ich habe bis vor gut 10 Jahren gedacht, dass diese Weisheit etwas Wahres beinhaltet. So ist es aber nicht, denn der Intellekt ist von meinem Verständnis ein hohes Gut, über das wir uns freuen sollten. Werden wir krank oder älter, kann es passieren, dass unsere Denkleistung geschädigt wird, manchmal aber bleibt das Gefühl da, wie es war, als man im Kopf noch rege war. Erst dann weiß man, was man verloren hat.

______________________

Terézia Mora, Alle Tage, München 2004, Kapitel 5, 3:27,  Kapitel 67, 1:13, Hörbuchversion.

%d Bloggern gefällt das: