„Die Zeiten von reinem L’ART POUR L’ART und EGO-KUNST sind vorbei.“
Thijs Biersteker
Was meint ihr zu diesem Zitat, besonders, wenn ihr euch die Kunst Bierstekers auf seiner Homepage anschaut: https://thijsbiersteker.com?
„Thijs Biersteker creates art installations that provoke insight into the ecological challenges ahead.
In his practice, he collaborates with the world’s top scientists and institutions to turn their climate data into art installations that make the overwhelming challenges ahead accessible, understandable and relatable. „
https://thijsbiersteker.com/about-1
Quelle des Zitats: Biersteker, Thijs. In: Schwarze, Katharina: Die Fakten fühlen. In: AD Germany, Heft 04/2024, München, 2024, S. 102 – 104, hier S. 104.
Zu diesem Zitat habe ich keine Zeichnung, kein Gemälde zur Verfügung.
Also zeige ich euch ein Foto zur Erstellung von EGO-KUNST


Ich mag solche apodiktischen Sätze nicht, die nur der eigenen Sichtweise das Recht auf Existenz absprechen und die entgegengesetzte als inakzeptabel hinstellen und entsprechend betiteln. Die Installationen sind offenbar künstlerisch eindrucksvoll, aber auch Energie- und materialaufwendig, was in einem Widerspruch zu den aufgeworfenen Themen steht. Außerdem sind sie für die evtl. angesprochenen Menschen gar nicht zugänglich und bleiben daher eben auch l‘art pour l‘art.
(Meine Schnipselkunst ist näher am Problem der Ressourcenverschwendung angesiedelt).
Ja, Gerda, da hast du recht. Du recycelst Kunst in deiner Kunst. Manchmal die eigene und manchmal die von befreundeten Künstler*innen.
Pardon, es muss nicht „absprechen“, sondern „zusprechen“ heißen.
Ja wenn jemand eine junge Frau fotorealistisch malt und es als „Heilige Maria, Mutter Gottes“ betitelt und wenn jemand genauso einen Patzen Fett als Kunst bezeichnen kann, dann gibt es heute unzählige Luftblasen, die jeder Schaffende als Kunstwerk bezeichnen kann. Dann gilt für mich der bekannte Spruch „Kunst ist erst dann wertvoll, wenn ein Betrachter vorhanden ist, der dem Kunstwerk Wert beimisst.“ – Vielleicht kannst du mit meinem Kommentar etwas anfangen…liebe Grüße zu dir.
Danke für deinen Kommentar. 🙂
Die Mutter Maria kann intuitiv erfasst werden. Dem Patzen Fett von Beuys wird viel Bedeutung beigemessen. Es ist kein Kunstwerk, was intuitiv erfasst werden kann, was aber um so wertvoller wird, wenn die Rezipienten sich damit beschäftigen.
Hallo, liebe Susanne
Im Grunde glauben wir, verhält es sich mit der Kunst ganz einfach. Kunst ist, was als Kunst rezipiert wird. Es muss also rezipiert werden und das Artefakt muss in einer Umgebung auftreten, die mit Kunst assoziiert wird.
L’art pour l’art oder Ego-Kunst, die hier beerdigt werden, sind unseres Erachtens in jedem ästhetischen Objekt anwesend. Wir halten das Zitat für provokatorisch, wie so mancher Künstler meint seien zu müssen.
Wir haben hier gerade apriltypisches Wetter, alles zwischen Sommer und Winter und was dazwischen liegt, an einem Tag. Kb schrieb seit langer Zeit mal etwas nur aus Spaß, ohne nur den Hauch eines Hintergedankens an Veröffentlichung. Das war eine große Freude.
Uns geht es gut, und wir hoffen, auch ihr seid munter und fröhlich.
Mit ganz lieben Grüßen
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂
Ja, Klausbernd, genauso ist es. Daraus folgt, wenn du Kunst studiert hast, dann ist zwangsläufig alles Kunst was du produzierst. Genau so, wenn Künstler*innen als Künstler*innen rezipiert werden.
Ja, Künstler*innen müssen immer wieder provozieren, teils, um auf Missstände aufmerksam zu machen oder, einfach um die Kunst weiter nach vorne zu bringen.
In Berlin ist es heute grau. Wir hatten vor kurzem -6 Grad und von unserem Blauregen (Glyzinie) sind die Knospen erfroren. Da die Pflanze schon sehr alt ist, hat sie es überstanden und treibt nun ihre Blätter aus. Schade, dass wir dieses Jahr auf die Blüten verzichten müssen.
Liebe Grüße an euch alle Vier, Susanne
Guten Morgen, liebe Susanne,
unsere Glyzinie hat auch eher schmächtige Blüten, jedoch hatten wir seit einigen Zeiten keinen Frost mehr. Die letzten Tage war es fast sommerlich warm, so dass ich von morgens bis abends im Garten arbeitete.
Ein Buch für ein Farbprojekt habe ich beendet und auch von meiner Lektorin die verbesserte Fassung bekommen. Und, große Freude, wir bekamen über 1000 tolle Ausgaben von Pratchett, Roald Dahl, A.A. Milne etc. Die müssen jetzt alle sortiert und aufgenommen werden. Die Ausgaben sind wunderschön, teilweise Erst- und Sonderausgaben.
Das wäre so das Neuste von hier.
Liebe Grüße an dich und Micha
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂
Lieber Klausbernd,
ich bin sehr gespannt auf dein neues Farbprojekt Buch. Wann genau wird es erscheinen?
Ich habe meiner Schwiegertochter zum Geburtstag eines deiner Traumdeutungsbücher geschenkt, sie war sehr begeistert.
So viele geschenkte Bücher, da habt ihr jetzt viel zu tun. Mein Exmann Nr. 1 hat Roald Dahl verschlungen. Vor kurzem kam ja auch WES ANDERSONS DAHL-PROJEKT (vier Filme) heraus. Habt ihr sie gesehen? Ich war inspiriert.
Letzte Woche haben wir zwei Hibiskussträucher gepflanzt. Ich sprenge so gerne am Abend, es ist eine Entspannung vom Tag mit dem Gartenschlauch die einzelnen Pflanzen zu begrüßen, sie wachsen zu sehen und ihnen Wasser zu geben.
Was gibt es bei uns neues? Ich komme mit meiner Diss voran und bin immer froher, dass es nun vorwärts geht.
Liebe Grüße an euch vier nach Cley von Susanne
P.S. Grüße auch an dich Hanne, ich mag deine Hasenfotos auf Instagram 🙂
Guten Morgen, liebe Susanne,
danke für deine Mail. Wann dieses Projekt mit dem Arbeitstitel ‚Magie der Farbe‘ herauskommt, weiß ich nicht genau. Ich glaube, Frühjahr nächsten Jahres ist geplant.
Ich liebe Roald Dahl und besonders seine Bücher, die von Quentin Blake illustriert sind. Die Filme haben wir noch nicht gesehen. Wir lieben Dahls Humor.
Wir haben auch gerade alle Pflanzen gegossen und nachher geht es zur Kirche, wo wir anlässlich eines Konzerts Bücher verkaufen. Das ist wie in alten Zeiten, als ich an der Uni einen Büchertisch hatte, aus dem dann später ein Buchladen wurde. Wir verkaufen gerne Bücher.
Gratulation, dass du mit deiner Diss vorankommst. Wir halten dir die Daumen, dass es weiterhin bestens vorangeht.
Bei uns geht so alles seiner Wege. Hanne ist viel in der Natur fotografieren (jetzt ist Hasenzeit) und ich vergnüge mich zusammen mit unseren Buchfeen mit unseren Büchern. Der Zuwachs von etwa 500 Bücher für unsere Bibliothek wirft große Unterbringungsprobleme auf. Dann muss noch alles in unser Bibliotheksprogramm aufgenommen werden. Damit sind wir noch einige Zeit beschäftigt.
Mit lieben Grüßen nach Berlin vom sonnigen Meer
The Fab Four of Cley
🙂 🙂 🙂 🙂
Lieber Klausbernd,
dann muss ich ja noch etwas auf dein neues Buch warten. 🙂
Ich war heute den ganzen Tag im Garten. Es beruhigt mich, in der Erde zu wühlen und die Blumen wachsen zu sehen.
So ist heute alles auf meinem Schreibtisch liegen geblieben. 🙂 und jetzt fällt es mir schwer, mich so spät am Abend nochmal aufzuraffen: Die Sonne scheint in mein Arbeitszimmer und ich höre den heute starken Wind in den Bäumen.
Liebe Grüße sendet dir Susanne
Liebe Susanne,
ich war auch heute den ganzen Tag im Garten. Da liegt gerade viel an. Auch ich habe heute keine Lust etwas zu schreiben. Das eine Manuskript ist inkl. Lektorierung abgeschlossen und das nächste zu beginnen, kann noch etwas warten. Nichts liegt an, außer im Garten für Schönheit zu sorgen. Allerdings gab es doch mächtig viel Arbeit, da wir etwa 1000 Bücher gespendet bekamen. Die alle unterzubringen, auszusortieren und im Computer aufzunehmen eine Herausforderung darstellt. Aber
– huch, jetzt sauste die Mail schon nach Berlin – das kann auch warten.
Mit liebe Grüßen von uns an euch
Klausbernd 🙂