Die Blumenfrau Eva, 200 x 70 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Blumenfrau Eva in ihrem Paradiesgarten – Gemälde von Susanne Haun

Gemälde von Susanne Haun

Die Blumenfrau Eva in ihrem Paradiesgarten, 2005 von Susanne Haun, Deutschland, Acryl, Tusche auf Leinwand, 186x80cm

Zu Susanne Hauns Motiven zählt immer wieder die Frau und ihre Rolle in der Gesellschaft. Eva ist die Urfrau, Ahnin der Menschheit. Wir stellen uns Eva gerne in ihrem Paradiesgarten vor. Ist ihr vielleicht langweilig? Schmückt sie sich mit Blumen? Der Paradiesgarten ist in Hauns Vorstellung rot und lila, wie der Schoß der Frau. Babys sollen im Uterus der Mutter genau diese warmen, schützenden Farben wahrnehmen. Haun möchte den Kunstbetrachterinnen und -betrachter genau dieses wohlige Gefühl vermitteln. Die Leinwand hat ausreichend Randfläche, um auf Keilrahmen aufgezogen werden zu können. Für den Transport ist es besser, die Leinwand gerollt zu versenden.

Susanne Haun bei der Pariser Galerie Singulart

Tagebucheintrag 13.02.2022, Blubber, Blubber, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen Februar 22: Formen erkunden

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Ich habe noch ein paar Tagebucheintragungen vom Februar gescannt. Sie sind völlig untergegangen. Ich habe für meine Skulptur Ur-Mutter eine Form gesucht und sie aus der obigen Zeichnung entwickelt.

Alltag im Atelier Susanne Haun - Zeichnungen in die richtigen Fächer legen (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zitat am Sonntag – Charles Dickens

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Charles Dickens

„Es war einer dieser Märztage,
als die Sonne heiß schien
und der Wind kalt blies:
als Sommer im Licht
und Winter im Schatten war.“

It was one of those March days
when the sun shines hot
and the wind blows cold:
when it is summer in the light,
and winter in the shade.

Charles Dickens, 1812 – 1870, englischer Schriftsteller

Quelle: Langenscheidt Sprachkalender 2022, Englisch, 15.3.2022

Tagebucheintrag 27.02.2022, NEIN, 20 x 15 cm, Tinte auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Tagebucheintragungen März 22: Nein zum Krieg – Zeichnungen von Susanne Haun

Zeichnungen / Notizen / Tagebucheintragungen von Susanne Haun

Nein zum Krieg

Während wir Nachrichten schauen, entstehen meine Tagebucheintragungen, die ich heute ohne weitere Worte stehen lasse. Ich bin sowohl fassungs- als auch sprachlos.

Entstehung Rose, 24 x 37 cm cm, Marker auf Brockhaus, Aneignung, Zeichung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Projekt ohne Namen – Wo immer du auch hingehst – Zeichnung von Susanne Haun

(c) Projekt ohne Namen mit Jürgen Küster, Buchalov und Susanne Haun

Jürgen antwortet mit Wucherungen

#79
S: „Mal unterm Digitalen gesehen:“
J: “da wuchert so einiges”

Das ist war, lieber Jürgen. Diese Wucherungen, die von der Pandemie befeuert wurden, sind interessant anzusehen. 24 Stunden reichen nicht, um die Podcasts, Videos und Ausstellungen zu hören und sehen, die täglich neu auf den Markt drängen.

Wie Jürgen habe ich mir dieses mal ebenfalls Notizen zur Fortsetzung des Satzes gemacht.

Wo immer Du auch hingehst: …

…hängt Kunst an der Wand.
…schneit es.
…liegen Rosen auf dem Weg.
…umweht dich der Geruch von Farbe.
…solls rote Rosen regnen.
…ist die Erde verbrannt.
…wird es steinig sein.
…wird 1 + 1 zusammengezählt.
…wird es Krieg geben.
…wird gewartet.
…wirst du am Wegesrand Inspirationen finden.
Die roten Rosen

Ich habe mich für die roten Rosen entschieden, in der Hoffnung, dass

#80
J: „Wo immer du hingehst, …“
S: „… wird es rote Rosen regnen.“.

Alltag im Atelier Susanne Haun - Zeichnungen in die richtigen Fächer legen (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Zitat am Sonntag – Paolo Bianchi

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Paolo Bianchi

„Archive sind die Gärten unserer Erinnerung.“

Paolo Bianchi, 1960 Geboren in Baden, Kunstkritiker, lebt und arbeitet in Zürich und Halle a.d. Saale

Quelle: Paolo Bianchi in Kunstforum International, Das Archiv als Weltgarten, GARTEN – GÄRTNER – GEDÄCHTNIS, 1996, Band 146, S. 55 – 118, Link zum Artikel, aufgerufen am 25.2.22, 6:45 Uhr

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