Kunstgeschichte · Leinwand · Verkauf über Singulart · Zeichnung · Zeitgenössische Kunst

Der ewige Kuss – Gemälde von Susanne Haun

Acryl und Tusche auf Leinwand

In meinem Beitrag gestern (-> Klick), habe ich begonnen, Tusche mit Acryl zu vergleichen und mich gefragt, ob Acryl wie Tusche verwendet werden kann.

Findet ihr beim Betrachten des Gemäldes heraus, welche Linien mit Tusche und welche mit Acryl gezogen sind? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

Kuss Mund, Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 60 x 90 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Kuss Mund, Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 60 x 90 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Haare sind mit Tusche und der Mund mit Acryl gearbeitet

Der Mund ist mit stark verdünnter Acrylfarbe mit einem Haarpinsel gearbeitet. Die Haare dagegen mit Zeichentusche von Rohrer. Die Leinwand ist zuerst mit roher Baumwolle bespannt und mit Kreideschleim und Acryl grundiert. Danach erfolgte eine Tuschezeichnung mit Feder (Zeichentusche von Rohrer) und anschliessend eine Schicht mit sehr stark mit Wasser verdünnter Acrylfarbe von Schmincke.

Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, besonders der Mund gefällt mir, es ist ein ewiger Kussmund.

Zustand - Kuss Mund, Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 60 x 90 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Zustand – Kuss Mund, Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 60 x 90 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Ausschnitte des Gemäldes

Der Ewige Kuss bei Singulart

Auf meiner Präsenz der Pariser Galerie Singulart könnt ihr die Madonna käuflich erwerben (-> Klick).

„Dieses Gemälde von Susanne Haun schenkt der Besitzerin, dem Besitzer einen ewigen Kuss. Gerade in Zeiten von Covid-19 kann in diesem Bild Trost gefunden werden. Haun hat diesen Ausschnitt eines Portraits in mehreren lasierenden Schichten angelegt. Die einzelnen Schichten scheinen noch durch, so wie die Gesichter der rechten Wange, die Freunde und Familie symbolisieren können. Diese Erinnerungsspuren geben dem Bild tiefe und immer wieder neue Aspekte der Betrachtung. Rosa und Hellblau – die Farben symboliserien die Verbundenheit zwischen zwei Menschen.“

Pariser Galerie Singulart, https://www.singulart.com/de/kunstwerke/susanne-haun-der-ewige-kuss-945773, 27.11.2020, 18:00 Uhr

Kennt ihr schon das Interview von 5 Minuten, das Singulart mit mir führte? Ihr könnt es hier (-> Klick) nachlesen.

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La madonna vigile – Gemälde von Susanne Haun

Acryl auf Leinwand

Lange habe ich nicht mehr mit Acrylfarben gemalt. Die Inspiration, diese lange Pause zu beenden, erhielt ich beim Betrachten von grundierten Leinwänden beim Kunsthandel Boesner. Kurzerhand kaufte ich einen Keilrahmen der Größe 80 x 100 cm mit klar grundierten Leinen (Grammatur 250 g/m²).

La madonna vigile., Gemälde auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Ausschnitt La madonna vigile., Gemälde auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kann Acryl Farbe wie Tusche verwendet werden?

Die heutigen Tuschen aus dem Kunstbedarfladen enthalten als Bindemittel zum größten Teil Acrylharze. Damit sind sie wasserfest. Ich mag genau das an Tuschen: eine Linie, eine Fläche, die mit diesen acrylhaltigen Farben, gemalt wird, ist einmal getrocknet nicht mehr veränderbar.

Ich habe in den letzten Jahren auf weiß grundierten Leinwänden mit Tusche gezeichnet und gemalt und die Tusche mit Pinsel wie Farbe verwendet (-> Klick). Wenn ich Acrylfarbe mit viel Wasser verdünne, erhalte ich einen lasierenden Eindruck wie Tusche. Das ist sehr gut auf meinem Gemälde Das Innere der Dahlie zu sehen (->klick).

Theoretisch müsste ich also mit verdünnten Acrylfarben genauso solche fliessenden Linien mit einem Pinsel erzeugen können wie mit Tusche. Betrachtest ihr im obige Foto den Ausschnitt des Gemäldes, seht ihr, dass der Duktus des Bildes nicht meinem Duktus von Tuschezeichnungen entspricht. Ich habe zwar auch hier einen Echthaarpindel verwendet, jedoch einen Flach- statt einen Rundpinsel.

La madonna vigile., Gemälde auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
La madonna vigile., Gemälde auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Gemälde La Madonna vigile verlangte von mir Flächen

So nahm ich mir vor, mein Experiment, mit mit Acrylfarben zu experimentieren, auf die nächste Leinwand zu verschieben, die schon neben mir steht, um für den nächsten Beitrag fotografiert zu werden. Morgen werde ich euch von der Fortsetzung der Verwendung von Acryl wie Tusche berichten. Experimente benötigen Zeit der Überlegung und des Probierens.

Die Idee zur Madonna vigile

Die Idee zu meiner Madonna hatte ich schon beim Erstellen meiner Interpretation der Madonna del Latte von Correggio. Sie ist in der Größe 69 cm x  57 cm um 1524 gemalt. Das Bild befindet sich im Szépművészeti Múzeum in Budapest. Meine Interpretation (Sinnbild) auf Papier könnt ihr sehen, wenn ihr dem Link zu einem weiteren Artikel auf diesem Blog hier folgt (-> Klick).

Ich wollte meiner Madonna etwas von unserer heutigen Zeit geben und doch auch den Bezug zur ewigen Madonnendarstellung herstellen. Die Bedrohung in Form des gesichtslosen Engels hinter der Mutter symbolisiert zur Zeit das Covid-19 Virus, ist aber ein Symbol für alle Bedrohungen.

La Madonna vigile bei Singulart

Auf meiner Präsenz der Pariser Galerie Singulart könnt ihr die Madonna käuflich erwerben (-> Klick).

„Susanne Haun beschäftigt sich in diesem Gemälde mit einem uraltem Thema: Die Beziehung von Mutter und Sohn und die Schutzfunktion, die eine Mutter für ihre Kinder übernimmt. Der Sohn trohnt auf den Schoss der Mutter, so wie schon in alten Darstellungen Maria mit ihrem Sohn Jesus gemalt wurde. Die Farben sind frisch und jung. Sie sugerieren Fröhlichkeit und lassen die Gestalt, die hinter der Mutter hervorschaut, fast vergessen. Ist diese Gestalt eine Bedrohung? Symbolisiert das Schwarz der Flügel dieser Gestalt die Bedrohung? Die Mutter ist im Blau der Maria gehüllt, während die Gestalt hinter ihr das Rot von Königen trägt.
Haun malte dieses Bild auf klar grundierten Leinen (Grammatur 250 g/m²) mit Acrylfarben von Schmincke.“

Pariser Galerie Singulart, https://www.singulart.com/de/kunstwerke/susanne-haun-la-madonna-vigile-930545, 24.11.2020, 10:00 Uhr

Kennt ihr schon das Interview von 5 Minuten, das Singulart mit mir führte? Ihr könnt es hier (-> Klick) nachlesen.

Film · Leinwand · Portraitmalerei

Verwunschene Prinzessin im herbstlichen Seerosenteich – Gemälde von Susanne Haun

 

Verwunschene Prinzessin im Seerosenteich, Öl, Tusche und Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020
Verwunschene Prinzessin im Seerosenteich, Öl, Tusche und Acryl auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst Bonn 2020

 

Susanne Haun erzählt Geschichten. So auch die 2006 entstandene Geschichte von der verwunschenen Prinzessin, die in einen Seerosenteich wohnt und wartet, dass ein Prinz sie retten wird.
Ihr Ausdruck ist nicht das Wort sondern das Bild. In Linien folgt sie der Prinzessin in den Teich, betrachtet ihre Heimat und lässt der Betrachterin, dem Betrachter Raum für die eigenen Wünsche und Träume.
Außergewöhnlich für Haun ist die Materialwahl Öl, das sie gekonnt mit Tusche und Acryl kombiniert. Dadurch erhält das Gemälde einen satten Glanz auf der Oberfläche.“

So steht es in der Beschreibung des Bildes in der Pariser Galerie Singulart. (-> Klick)

Ich male tatsächlich kaum mit Öl. Dieses Bild entstand mit „geliehenen“ Ölfarben. Ich wollte ausprobieren, wie sich diese Farben verarbeiten. Mir gefällt die Haptik und der Glanz des Bildes, ich überlege, ob ich mir ein paar Ölfarben kaufen sollte. Es reizt mich sehr.

 

 

Um das Spiel der Linien einzufangen, habe ich einen kleinen Videofilm mit meinem Handy gedreht. Es ist ein schnelles, expressives Video, aus der Hand gedreht und sehr ruckelig. Ich bin keine Videofilmerin und möchte mir die Zeit für den Perfektionismus im Filmen nicht nehmen.

 

Berühmt · Leinwand · Portraitmalerei

Gib mir Asyl im Paradies – Gemälde von Susanne Haun

 

Atelieransicht, Herbst, Asyl im Paradies, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Atelieransicht, Herbst, Asyl im Paradies, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Dieses Gemälde von Susanne Haun ist sehr persönlich. Während die Künstlerin das Bild malte, hörte sie die Musik von der Band Silly speziel das Lied „Asyl im Paradies“. Die Sängerin Tamara Danz wusste zu der Zeit als sie das Lied sang schon, dass ihr Tod nahte. Den Text hörend weinte die Künstlerin beim Erstellen des Bildes. Die Tränen übertrugen sich sinnbildlich in die auf dem Bild laufende sepiafarbende Tusche.

steht es in der Objektbeschreibung der Pariser Galerie Singulart (-> Klick)

Noch heute kann ich das Lied von Tamara Danz nicht hören, ohne zu weinen und zu trauern. Hier könnt ihr das Lied auf youtube hören (-> klick)

Vor kurzem habe ich in der Augsburger Allgemeine Zeitung einen Artikel über die Performance Künstlerin Marina Abramovic gelesen.

Abramovics hat ihr Begräbnis schon geplant. Hier (-> Klick) könnt ihr den Artikel lesen. Wenn ich an meine Beerdigung denke, dann möchte ich das Lied hören. Naja, ich höre dann ja nichts mehr. Aber ich stelle es mir schön vor, wenn dieses Lied gespielt wird.

 

Aktmalerei · Leinwand · Stillleben

Durch das Auge des Herbst – Leinwände von Susanne Haun

 

 

Ausschnitt - Durch das Auge des Herbstes, Acryl und Tusche auf Leinwand, 30 x 24 cm, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Ausschnitt – Durch das Auge des Herbstes, Acryl und Tusche auf Leinwand, 30 x 24 cm, Malerei von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

14 Jahre ist es her, dass diese Serie aus vier kleiner Leinwände der Größe 30 x 24 cm entstanden ist.

Die Gegenstände sind mir vertraut, sie standen 2006 in meinen Stilllebenregalen. Der Puppenkörper mit Drähten ist leider bei einem meiner vielen Atelierumzüge verloren gegangen. Ich weiss beim besten Willen nicht mehr, wo er steckt.

Die Objektbeschreibung für das Gemälde Durch das Auge des Herbst findet ihr auf meiner Präsenz der Pariser Galerie Singulart (->Klick)

„Der Titel spielt auf den schräg im Bild dargestelten Ast an, der ein Astloch wie Auge ein besitzt. Nicht nur die Pflanzenwelt erlebt einen Herbst, auch der Mensch selber steht um die 50 herum am Beginn des Lebensherbst. Als Modell für die weibliche Figur am linken Rand des Bildes verwand Susanne Haun eine Puppe, deren Unterkörper verloren ging und die nur in Kopf und Schultern erhalten blieb. Dieser Puppenkopf taucht in ihren Arbeiten immer wieder auf.

Beschreibungen und Details aller vier Leinwände findet ihr hier (-> Klick) auf meiner Seite bei Singulart.

 

 

Architektur · Blumen und Pflanzen · Landschaft · Leinwand · Stillleben · Zeichnung

Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster, 2 seitige Leinwand von Susanne Haun

 

 

Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.
Doppelter Blick aus dem Fenster, 57 x 73,5 cm, Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020.

 

Die Doppelseitige Leinwand „Corona Covid-19: Doppelter Blick aus dem Fenster“ entstand in zwei Schritten. Auf der Präsenz der Pariser Galerie Singulart wird die Leinwand so beschrieben:

„Der Blick aus dem Fenster gibt laut Susanne Haun immer ein Drinnen und ein Draußen wieder. Aus diesem Grund hat sie eine Leinwand von beiden Seiten bemalt. Die verso Seite gibt den realen Blick nach draußen wieder wie die Häuser der anderen Straßenseite und der Blumenstrauß auf dem Fensterbrett. Der Blick aus dem Fenster kann genauso unsere Sehnsucht symbolisieren, wie hier die Sehnsucht, in Covid-19 Zeiten die Wohnung zu verlassen und in die Welt zu rudern, die auf der recto Seite gezeigt wird. Die Leinwand kann unterschiedlich präsentiert (gehangen) werden. Einmal hinter zwei Glasscheiben stehend auf einem Sockel oder mit Haltern für oben und unten freischwebend im Raum.
Haun verwendete für das Gemälde einen stylefile Brush Marker auf Alkolhol Basis. Die Leinwand aus festem Baumwollgewebe ist von der Künstlerin persönlich grundiert. Die Grundierung erfolgte aus mehrfachen Acrylschichten und beinhaltet sogenannte Erinnerungsspuren, Linien, die schemenhaft Traumbilder enthalten.“

Das Werk kann unter folgendem Link (-> Klick) auf der Internet Präsenz der Pariser Galerie Singulart aufgerufen werden.

Heute morgen, bin ich sehr energiegeladen aufgewacht: Ausgeschlafen und mit viel Motivation ein ToDo Video meiner Kunst zu drehen. Dank Selfie-Stick und Handy ist das heute kein Problem mehr! Natürlich sollte man sich präsentabel machen, dass heißt, der Corona Covid-19 schlabber Look sollte nicht auf dem Video zu sehen sein. Ich dachte, dass es, gleich einem Nachrichtensprecher reicht, oben herum schick zu sein und behielt meine Jogginghose an und verzichtete auf Schuhe. Nun gut, man sieht es jetzt auf dem Video aber ich finde es nicht so schlimm 😉

 

 

Hier noch für alle die, deren Internetleitungen nicht genug Bits und Bytes für ein Video hergeben einige Standbilder:

 

 

 

 

 

 

 

 

Leinwand · Zeichnung

Aus meinem Werkverzeichnis: Gedankentürme – Gemälde von Susanne Haun

 

Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun
Ausschnitt, Im Gespraech mit den Pinguinen, 100 x 30 cm, 2007, Acryl auf Leinwand (c) Gemaelde von Susanne Haun

 

„Schon Anfang 2000 entdeckte die Künstlerin Susanne Haun das elegante, hohe Format. Gerne kombiniert sie diese Gemälde miteinander und schafft damit eine Narration in mehreren Teilen. Als Materialien kombiniert sie Acryl für die Flächen und Tusche für die Linien. In der Serie Gedankentürme setzt sie sich mit Tieren auseinander, hier mit dem Pinguin. Ob sie die Tiere im Berliner Zoo oder an der Boulder Beach Südafrikas beobachtet, jedesmal baut sie eine Verbindung zu dem Tier auf.“ kann in der Objektbeschreibung in der Pariser Galerie Singulart gelesen werden (klick).

In Zeiten, wo das Reisen in die Ferne rückt und ich im Hinterkopf habe, dass wir, so „Gott will (?)“, im späten Sommer einen Schottland Urlaub vor uns haben, sind mir die vergangenen Reisen um so lieber geworden. Gerade die Afrika Reise hat einen starken Eindruck bei mir hinterlassen. Hier könnt ihr (klick) den Bericht von Micha und meinem Besuch der Boulder Beach lesen.

Schon sehr viel früher, 2007, entstanden die Gedankentürme, hier die „Zwiesprache mit einem Pinguin„. Als ob ich unseren 11 Jahre späteren Urlaub vorausgeahnt hätte.

Es entstanden noch vier weiter Tiere: Kolibri (klick), Steinbock (klick), Teufel (klick) und Tiger. Für die ersten drei habe ich einen Link zur Pariser Galerie Singulart gesetzt, den Tiger habe ich schon vor langer Zeit an ein Sammler-Ehepaar verkauft.

 

 

 

Leinwand · Portraitmalerei · Zeichnung

Maria und der Erbsenbaum – Gemälde von Susanne Haun

Maria und der Erbsenbaum, 148 x 50 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Maria und der Erbsenbaum, 148 x 50 cm, Acryl und Tusche auf Leinwand, Gemälde von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Kennt ihr Wimmelbilder?

Anfang des Jahres beschloss ich eine Leinwand von 2005 zu übermalen. Von meinem Verständnis entsprach sie nicht mehr meinem Standard und so verschwand Truffaut II unter dem Gemälde Maria und der Erbsenbaum.

Ich habe das Bild heute bei singulart eingestellt:

„Von diesem Gemälde spricht Haun als ein Wimmelbild. Die einzelnen Szenen des Gemäldes „Maria und der Erbsenbaum“ entfalten sich beim genauen Hinsehen. Das Bild entstand auf einer selbstbespannten und grundierten Leinwand in zwei Schichten. In der ersten Schicht verwendete Haun Acrylfarbe und schwarze Tusche um in der zweiten Schicht eine fast weiße Fläche für ihre zeichnerische Komposition zu schaffen. Das Geschehen windet sich um ein florales Gewächs von unten nach oben.“

For my english speaken readers:

Haun speaks of this painting as a hidden object. The individual scenes of the painting „Maria and the Pea Tree“ unfold upon closer inspection. The picture was created on a self-covered and primed canvas in two layers. Haun used acrylic paint and black ink in the first layer and create an almost white surface for her drawing composition in the second layer. The action winds around a floral plant from bottom to top.

Pour mes lecteurs francophones:

Haun parle de cette peinture comme d’un objet caché. Les scènes individuelles de la peinture „Maria et le pois“ se déroulent en y regardant de plus près. L’image a été créée sur une toile recouverte et apprêtée en deux couches. Haun a utilisé de la peinture acrylique et de l’encre noire dans la première couche pour créer une surface presque blanche pour sa composition de dessin dans la deuxième couche. L’action s’enroule de bas en haut autour d’une plante florale.

 

 

Leinwand

Ganz in rot – Gemälde von Susanne Haun

 

Ich mag rot.

 

Vielleicht, weil ich ein „Herbst-Typ“ oder vom Sternzeichen Widder bin?

Vater und Tochter malte ich 2005 in der Größe 186 x 79,5cm in Erdtönen, das Gemälde Siegessäule entstand in roten und gelben Tönen in derselben Größe.

Vor zwei Wochen stellte ich beide Bilder auf meine Präsenz der Pariser Galerie Singulart (siehe hier, klick). Ihr könnt mir übrigens unkompliziert auf Singulart folgen. Ihr bekommt dann eine Mail, wenn ich neue Werke einstelle. Auf Singulart findet ihr auch eine Objektbeschreibung der Gemälde. Ich stelle ca. 2 bis 5 Gemälde pro Monat in der Galerie ein.

Hier (klick) erfährst du mehr über Vater und Tochter und hier (klick) über die Siegessäule.

 

 

Beide Arbeiten sind in meiner Broschüre von 2005, Susanne Haun, Malerei und Grafik, Auflage 750, abgebildet.

Wenn ihr eine der Broschüren für 5 Euro Schutzgebühr inklusive Porto innerhalb Deutschlands erwerben wollt, schreibt mir eine Mail (info@susannehaun.de) mit mit eurer Adresse.

Die Gemälde sind in vier Ausstellungen zu sehen gewesen:

2005 Poesie der Menschen, Schlossparktheater, Berlin, Ausstellungseinführung, Hannah Köppel, Kuratorin
2005 Menschen im Bild, Kulturhaus Spandau Berlin, Kommunale Galerie
2007 Galerie Süd, Magdeburg, Ausstellungsgepräch Bernd Götz
2009 Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Berlin

 

 

Leinwand · Malerei · Portraitmalerei

Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch – Gemälde von 2005 von Susanne Haun

 

Von Angesicht zu Angesicht - Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun
Von Angesicht zu Angesicht – Zwiegespräch, 80 x 120 x 2 cm, Malerei in Acryl auf Leinwand, 2005 (c) Gemälde von Susanne Haun

 

Das Bild Von Angesicht zu Angesicht oder das Zwiegespräch ist 2007 in drei Ausstellungen in Berlin, Grimma bei Leipzig und in Weiden, Bayern gezeigt worden.

Jeweils ein Foto von den Ausstellungseröffnungen könnt ihr hier sehen. Wenn ihr dem Link zu meiner online Präsenz bei der Pariser Galerie singulart folgt, erhaltet ihr mehr Informationen.

Ein Paar schaut sich an. Hat es sich nach Jahren der Ehe noch etwas zu sagen oder sind die Worte schon verbraucht? Es ist der Betrachterin, dem Betrachter offen gelassen, in welcher Situation sich die Beiden befinden. Die Erdtöne symbolisieren die Bodenständigkeit der Frau und des Mannes. Das langezogene, rechteckige Format der Leinwand unterstützt die Gesprächsthematik. Haun hat viele Paare in dieser Situation beobachtet, um den passenden Ausdruck der beiden Portraitierten zu finden und widerzugeben. Die Hände im Bild spielen eine wichtige Rolle, der Mann hält seine Hand nachdenklich vor dem Mund während die Frau ihre Arme in eine schützende Geste vor dem Busen hält.