Susanne Haun im Neuen Museum Berlin (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Inspiration Neues Museum

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – Zeichnerische Notizen März 2026

Fototour

Micha und ich nutzen Sonnenschein und freie Zeit, um unsere eigene Stadt zu erkunden. Unsere letzte Tour führte uns ins Neue Museum. Wir waren Jahre nicht dort und kannten die neue Eingangsituation durch die James Simon Galerie noch nicht.

Wir begannen mit den Räumen zur ägyptischen Geschichte. Als wir uns die Exponate erstmals ansahen, da war Micha 19 und ich 18 Jahre alt und wir waren stolz auf unsere Spiegelreflexkameras mit Rollenfilmen. Das Ägyptische Museum befand sich damals geradeüber des Schloss Charlottenburgs und die Nofretete war zwar ein besonderes Ausstellungsstück aber nicht anders gesichtert als die anderen. So konnten wir damals in Ruhe Fotos von der berühmten Frau fertigen. Heute ist es nicht mehr möglich, fotografieren ist im „Nofretete Raum“ strengstens verboten.

Figuren des Völkerschlachtdenkmals und Abu Simbel – Zeichnungen von Susanne Haun

Die riesigen Skulpturen und das Gebäude des Völkerschlachtdenkmals erinnerten mich an Abu Simbel in Ägypten.       Ich besuchte Abu Simbel 1988, also vor

Anubis? Einer ist geblieben – der heilige Antonius – Zeichnungen von Susanne Haun

„Einer ist geblieben, er steht auf zwei Pfoten, mit halbkreisförmig gebogenem Körper und schiefgelegtem Kopf, misstrauisch.“ Aus „Der Versuchung des heiligen Antonius“ von Flaubert Eigentlich

Alexandria und die Versuchung des heiligen Antonius – Zeichnungen von Susanne Haun

„Die alexandrinischen Kaufleute segeln an Festtagen auf dem Kanopus und trinken Wein aus Lotoskelchen beim Lärm der Tamburine, von denen die Schenken längs dem Ufer