Susanne Haun

Portrait – Alt und Jung – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Philosophie, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 2. Juni 2015

Ich bin ein großer Fan der Arbeiten von Marlene Dumas.

In der aktuellen art ist ein großer Bericht über sie. Ich wusste nicht, dass Dumas als Vorlage für ihre Arbeiten Fotos aus Zeitungen, Magazinen oder Familienalben benutzt. „Ich male keine Menschen ich male Abbildungen.“ wird sie in der art/ Juni 2015 zitiert.²

Meint sie die Abbildungen aus Platons Höhle, die durch das Feuer an die Wand geworfen werden? Oder ist das zu weit gegriffen?

Portrait Jugend (c) Zeichnung von Susanne Haun

Portrait Jugend (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Ich habe mir die Programmzeitschrift der Telekom gegriffen und einige Portraits sind entstanden. Ich mag es lieber, einen Menschen zu portraitieren, von dem ich die Bewegungen kenne. Ich zeichne lieber von der realen Naturrose als von der fotografierten, abgebildeten Rose. Natürlich ist es nicht immer möglich, jemanden ins Atelier zu zerren und zu zeichnen. Aber bei schönem Wetter ist draußen die Welt voller Menschen, die ich skizzieren kann.

 

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² Schweighöfer, Kerstin. Die Rastlose. In: art Das Kunstmagazin. Hamburg 2008. Seite 21 – 31.

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 81 – Karl Jaspers

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 1. März 2015

„Vergeblich, den Sinn der Ideen zu fixieren: Sie sind nicht reale Gestalten, nicht objektive Bildungen, nicht wie sinnlich wahrnehmbare Dinge (…), nicht Ideale der der Phantasie, nicht Begriffe und nicht gültige Ansprüche -, sondern nur dies alles auch.“

Karl Jaspers, deutscher Psychiater und Philosoph

 

Die Idee (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Idee (c) Zeichnung von Susanne Haun

Allegorie der Philosophie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Pastell, Zeichnung by Susanne Haun on 11. Juni 2014

Zur Zeit arbeite ich an meinem vierten Buch im Edition Fischer Verlag.

Mein Abgabetermin für das Manusskript ist August diesen Jahres und das Buch soll im Frühjahr 2015 erscheinen.Hier findet ihr eine Übersicht meiner bisherigen Bücher im Verlag.

Allegorie der Philosophie mit Stiften (c) Zeichnung von Susanne Haun

Allegorie der Philosophie mit Stiften (c) Zeichnung von Susanne Haun

Es ist wieder ein Buch über die Zeichnung, dieses Mal kombiniere ich Pastell mit Tusche, Kohle, Acryl und erzähle auch ein wenig zur Collage.

Die Materialien hören sich so unterschiedlich an wie der Inhalt eines Kessel Buntes, da ich sie aber alle in meiner Art zu zeichnen verwende, entsteht ein harmonisches Bild. Das erste Mal verwendete ich Pastellstifte und -kreiden um 1999 herum. Seither haben sie einen festen Platz in meinem Materialschrank. Ich benutze sie dezent aber wirkungsvoll.

Die Allegorie der Philosophie ist ein Bestandteil des Schillerdenkmals in Berlin, das in Bronze im Schillerpark in Berlin Wedding und in Marmor auf dem Gendarmenmarkt in Mitte zu finden ist (siehe meinen Bericht dazu hier).Ich verwendete die Allegorie als Modell für meine heutige Pastellzeichnung. 14 Einzelscans von Arbeitsschritten habe ich für das Buch erstellt, die in nun für das Kapitel „Pastell auf schwarzen Untergrund“ im Manusskript beschreiben werden.

Allegorie der Philosophie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Allegorie der Philosophie (c) Zeichnung von Susanne Haun

Für dieses Portrait habe ich von Hahnemühle das Pastellpapier „Velour“, 260g/m² in schwarz gewählt. Es ist ein dickes, samtartiges Papier, was die Pigmente gut hält.

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