Susanne Haun

Das prometheus Bildarchiv und wann darf ich ein Bild veröffentlichen?

Posted in Künstlerische Forschung, Kunstgeschichte by Susanne Haun on 16. Mai 2017

 

Ich bin eine regelmäßige Benutzerin des Bildarchivs prometheus, das verteilte digitale Bildarchiv für Forschung & Lehre prometheus-bildarchiv.de .

Regelmäßig erhalte ich den Newsletter des Archivs und habe so schon des öfteren auf Grund der dort erhaltenen Hinweise interessante visuelle Stunden im Netz verbracht. Als Studentin der FU Berlin habe ich freien Zugang zum Archiv, ansonsten kostet der private Einzelzugriff 30 Euro / Jahr. Für meine Hausarbeiten benutze ich dieses reichhaltige Bildarchiv regelmäßig.

Im aktuellen Newsletter des prometheus Archivs habe ich Erläuterungen zur Veröffentlichung von Bildern gefunden, die ich sehr interessant finde, und die ich mir  gerne merken möchte.

Übrigens! Die Rechte an den Fotos von meinen Zeichnungen sind NICHT gemeinfrei. Bei Verwendung erhebe ich eine Lizenzgebühr.

Hier nun das Zitat aus dem prometheus Newsletter (siehe hier):

Gemeinfrei, Public Domain, CC-Lizenzen aus dem Newsletter des Prometheus Bildarchivs:

„Bei der Arbeit im Bildarchiv, dem Umgang und der Nutzung von Bildern für die Wissenschaft und die Lehre sowie darüber hinaus, müssen wir uns auch (immer wieder) mit dem Urheberrecht, dem Bildrecht beschäftigen. Dabei begegnen uns an verschiedenen Stellen die Creative Commons Urheberrechtslizenzen, eine standardisierte Methode, um urheberrechtliche Erlaubnisse an Werken zu geben.
Beginnen wir mit der CC0-Lizenz. Werke mit dieser Lizenz versehen, sind in die Gemeinfreiheit oder auch Public Domain entlassen. Da in prometheus heterogene Bilddatenbanken integriert sind, können Sie nach diesen Bildern unterschiedlich suchen. Suchen Sie in der erweiterten Suche beispielsweise in dem Feld „Bildrecht Fotografie“ nach „public domain“ oder „gemeinfrei“, dann werden rund 65.000 Datensätze vom Amsterdam Museum (Public Domain), der Historischen Glasdiasammlung (Public Domain Mark 1.0) und von Imago (gemeinfrei) angezeigt. In der Sammlung des Rijksmuseums finden Sie in diesem Feld den direkten Link zu den Creative Commons, publicdomain.
Wie sehen die anderen CC-Lizenzen aus?
CC BY macht die Namensnennung des Urhebers, der Urheberin zur Bedingung: „Diese Lizenz erlaubt anderen, Ihr Werk zu verbreiten, zu remixen, zu verbessern und darauf aufzubauen, auch kommerziell, solange Sie als Urheber des Originals genannt werden.“ Bei CC BY-SA kommt zur Namensnennung die Weitergabe unter gleichen Bedingungen dazu: „…und die auf Ihrem Werk basierenden neuen Werke unter denselben Bedingungen veröffentlicht werden.“ Die CC BY-ND erlaubt neben der Namensnennung keine Bearbeitung und die CC BY-NC keine kommerzielle Nutzung.
Suchen Sie in prometheus im Feld „Bildrecht Fotografie“ nach „CC“ oder „Creative Commons“, dann finden Sie über 1.500 Datensätze mit der CC-BY-SA 3.0 in der Pictura Paedagogica Online oder CC-BY-SA in HeidICON – Britische Karikaturen oder Creative Commons BY-SA in Imago. Im Feld „Bildnachweis“ wird im Archive of Digital Art (ADA) für einige Datensätze „Creative Commons (Share-Alike License)“ angegeben.
Darüber hinaus lässt sich mit der CC Search außerhalb von prometheus nach Bildern unter CC-Lizenzen suchen. Die Gesamtzahl der CC-lizenzierten Werke im Jahr 2016 liegt bei 1,2 Milliarden, so der Ende des Monats veröffentliche Bericht.“

So einen langen Text habe ich noch nie zitiert. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob ein so langes Zitat gestattet ist!

Standort im Nirgendwo – die moderne Architektur des Paläon – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip by Susanne Haun on 27. Dezember 2014

Ich bin Prospektsammler.

Paläon (c) Foto von M.Fanke

Paläon (c) Foto von M.Fanke

 

Beim fröhnen meiner Sammlerleidenschaft an einem riesigen Prospekthalter in Braunschweig fiel mir u.a. ein Folder vom Paläon in die Hände. Sofort wollte ich dieses verspiegelte Gebäude sehen.

Das Gebäude, was für acht Wurfspeere, die als wissenschaftliche Sensation gewertet wurden, gebaut wurde ist umstritten, wie man hier im Spiegelartikel lesen kann. Das Paläon eröffnete Mitte 2013.

 

Paläon (c) Foto von M.Fanke

Paläon (c) Foto von M.Fanke

 

Knapp 10 Monaten nach der Eröffnung wurden 66.000 Besucher gezählt (siehe hier)
Der rund 15 Millionen Euro teure Bau war vom Land Niedersachsen aus Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert worden und Kritiker glaubten nicht, dass das Museum die angestrebten Besucherzahlen in der strukturschwachen Gegend erreichen könnten.

 

Selbst am Paläon (c) Foto von Susanne Haun

Selbst am Paläon (c) Foto von Susanne Haun

 

Wir waren an einem Montag vor Ort und Montags hat das Museum zu. Ich muß jedoch ehrlicher Weise sagen, dass mich das nicht störte, waren wir doch wegen der Architektur dort. Aber hätte es auf gehabt, wir wären bestimmt auch hinein gegangen!

Auf der Internetpräsentation des Paläon findet sich über die Architektur folgende Beschreibung:

„Das moderne Gebäude wurde vom renommierten Züricher Architekturbüro Holzer Kobler Architekturen entworfen. Die Außenhaut des paläon wirkt wie ein überdimensionaler Spiegel, der die umgebende Landschaft reflektiert und somit eins mit der Umgebung wird.“

 

Gedanken über den Gebrauch von Zitaten – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Geschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 25. November 2014

Ich mag Zitate sehr und bin immer wieder erstaunt, wie viel sich mit wenigen Worten ausdrücken lässt.

 

Aber über das Zitat an sich, das Zitat als Quelle, als Verifizierung und über den Gebrauch von Zitaten habe ich noch nicht nachgedacht. Das ist eine Schande, beschäftige ich mich doch Woche um Woche jeden Sonntag in meiner Rubrik „Zitat am Sonntag“ (siehe hier) mit diesen Weisheiten.

„Das Zitat kommt oft dem Schreiben zu Hilfe; auch hier muss man über seinen Gebrauch nachdenken, damit es nicht zur bloßen Erleichterung und auch nicht als trügerisches Mittel dient, um dort einen Beweis zu liefern, wo eigentlich Nachdenken nottäte.“² schreibt Arlette Farge in ihrem Buch „Der Geschmack des Archivs“.

Es ist auf jeden Fall schwer, die Zitate in einem Text richtig zu positionieren und ihren Inhalt nicht zu verfälschen. Oft habe ich in sogenannten „Zitate-Büchern“ Wörter gefunden, die dem falschen Autor zugerechnet wurden. Immer hat sich jemand gefunden, mich aufzuklären.

Es ist schon einige Zeit her, dass ich diese Blumen zeichnete.

 

Pinfarbende Blume (c) Zeichnung von Susanne Haun

Pinfarbende Blume (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Gerade die Zeichnungen, auf denen viel weiß ist, lassen sich schwer fotografieren. Es gibt viele Videos im Internet, die Anleitungen geben, wie Bilder am besten fotografiert werden können. Ich werde mich in nächster Zeit damit beschäftigen.

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²Farge, Arlette, Der Geschmack des Archivs, Göttingen 2011, Seite 59-60.

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