Die Seelen (c) Zeichnung von Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Arthur Schnitzler

Zeichnung von Susanne Haun
Zitat von Arthur Schnitzler

„Was unsere Seele am schnellsten und schlimmsten abnützt,
das ist:
verzeihen ohne zu vergessen.“

Arthur Schnitzler, 1862 – 1931, österreichischer Arzt, Erzähler und Dramatiker. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Wiener Moderne.

Quelle: Aus meiner Kalenderblattsammlung: Abreißen, loslassen, Kalender 2019, Diogenes, Sonntag, 14. April 2019

Weltanschauung Version 3, Gemaelde von Susanne Haun, 30 x 24 cm, Tusche auf Leinwand (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Gelb und Gold – eine Weltanschauung – Zeichnungen von Susanne Haun

Gelb als Weltanschauung?

Gelb ist eine reine Farbe. Sie ist nicht mischbar.

Gelb ist eine sehr kritische Farbe. Laut Itten steht gelb für Licht, Geist, Verstand, Wissen, Weisheit aber auch für Argwohn, Neid, Verrat, Falschheit.
Das sind alles sehr emotionale und aussagekräftige Worte. Beschreiben diese Worte nicht schon gut unsere Welt? Sind aus diesen Worten nicht auch Kriege gemacht?

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Émile Picard

Foto von Susanne Haun nach Zitat von Émile Picard

„Intelligenz ist eine Eigenschaft des Geistes,
dank derer wir schließlich begreifen,
dass alles unbegreiflich ist.“

Émile Picard, 1856 – 1941, zählt zu den bedeutesten Vertretern der modernen Analysis, Teilgebiet der Mathematik, das unterschiedliche Grenzwerte untersucht.

Quelle: dieses Zitat stammt aus meiner Kalenderblättersammlung. Es entstammt dem Harenberg Chronik Kalender von 2005 vom 28. April.

Tagebucheintrag 20.03.2021, Waiting for, Version 3, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Zitat am Sonntag – Charles Baudelaire

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Charles Baudelaire

„Ein Künstler, der über ein vollkommenes Formgefühl verfügt, jedoch die Gewohnheit angenommen hat, vor allem sein Gedächtnis und seine Einbildlungskraft zu üben, sieht sich (…) gleichsam einer aufrührerischen Menge von Details ausgesetzt, die allesamt mit der Wut einer nach absoluter Gleichheit lechzenden Menge ihr Recht fordern.“

Charles Baudelaire, 1821 – 1867, französischer Schriftsteller und Lyriker

Die Quelle des Zitats ist etwas länger 🙂

Ich habe das Zitat im Buch „Aufzeichnungen eines Blinden“ von Jaques Derrida auf Seite 52 gelesen. Das Buch ist 1997 in München erschienen.

Die Literaturangabe des Zitats im Buch lautet:
Baudelaire, »Die Gedächtniskunst« (Kap. V von >>Der Maler des modernen Lebens<<), in: Sämtliche Werke/Brieft, hrsg. von F. Kemp und Cl. Piehais in Zusammenarbeit mit W Dorst, Darmstadt: Wissen­ schaftliche Buchgesellschaft, Bd. 5, S. 229-232. Ich habe die Literaturangabe nicht geprüft.

Frage - Entscheidung - hell - 3 - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Zitat am Sonntag – Kurt Gödel

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Kurt Gödel

„Entweder ist die Mathematik zu groß für den menschlichen Geist oder der menschliche Geist ist mehr als eine Maschine.“

Kurt Gödel, 1906 – 1978, Österreichischer Mathematiker und Logiker

Quelle: dieses Zitat stammt aus meiner Kalenderblättersammlung. Es entstammt dem Harenberg Chronik Kalender von 2005 vom 28. April.

Susanne Haun präsentiert den Musikerinnen Kalender 2020 (c) Selfie

Zitat am Sonntag – Francesco Algarotti

Zeichnung von Susanne Haun nach Zitat von Francesco Algarotti

„Ein jeder weiß, dass durch die gehörigen Mischungen der Tinten …
die Harmonie des Bildes hervorgebracht wird,
die man die Musik der Augen nennen könnte.“

Francesco Algarotti, 1712 – 1764, italienischer Schriftsteller, Kunstkritiker und Kunsthändler.

Quelle: Braun, Jean-Peter (Hrsg.), Farben hören, Das Musikalische in der Kunst, Eine Zitatensammlung, Witten 2006, S.43.

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