Susanne Haun

Pompei bei Neapel – eine Stadt unter dem Vesuv – Susanne Haun

Posted in Neapel, Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 17. April 2019

 

 

Impressionen aus Pompei (c) Foto von M.Fanke

Impressionen aus Pompei (c) Foto von M.Fanke

 

Einer der Gründe, warum Neapel auf unserer Liste der Städte stand, die wir unbedingt besuchen wollten, war Pompei. Entsprechend hoch waren unsere Erwartungen und entsprechen Enttäuscht waren wir.

Vielleicht haben wir in den letzten Jahren einfach zuviel gesehen?

2017 verbrachten wir drei Wochen in Sizilien und besuchten wir die Ausgrabungen in Agrigento (siehe hier, klick), 2015 schauten wir uns in Marokko Volubulis an (siehe hier, klick) und letztes Jahr waren wir in Ostia (siehe hier, klick). In Rom turnten wir inzwischen schon zweimal herum (siehe hier, klick).

 

 

Sehe ich Dokumentationen über Pompei im Fernsehen, erwecken diese immer den Eindruck, man läuft druch Pompei und sieht überall die Steinmumien von fliehenden Menschen auf den antiken Straßen liegen. Mit dieser Erwartungshaltung bin ich nach Pompei gekommen, habe eine Stunde S-Bahnfahrt Körper an Körper auf mich genommen, bin mit den Massen über das antike Pflaster getorkelt und habe die Steinmumien gesucht.

Es gibt sie! Sie sind nicht angekündigt und liegen in Glaskästen in manchen Häusern. Die Hälfte der Häuser war geschlossen, darunter auch die Therme mit den erotischen Fresken. Na wer weiß, was da passiert ist ;-).

Wir haben es nach dieser Pleite letztendlich wie immer gehalten und uns treiben lassen. Es hat keinen Sinn etwas zu suchen, es ist besser zu finden. Gerade im Urlaub haben wir so die schönsten Orte entdeckt.

Der Vesuv, der das Unheil der verschütteten Stadt durch seinen Ausbruch 79. n.Chr. verursachte, ist auf manchen Bildern unschuldig im Hintergrund zu sehen.

Übrigens, wenn ihr die Fotos anklickt, werden sie groß gezeigt und ihr könnt euch durch die Galerie klicken. 🙂

 

 

In Neapel habe ich mir Zeit genommen, meine kleine Sony Cyber-Shot kennenzulernen. Ich habe mir diese Kamera für die Handtasche gekauft, um meine Hand frei zum Skizzieren zu haben. Es gibt einige schöne Spielereien, die ich ausprobiert habe. Hier seht ihr die Einstellung, die außer rot, alle Farbe aus dem Foto nimmt.

 

 

 

Wildschweine für Xenias Heiligen Bimbam – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Heilige Bimbam, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 1. März 2019

 

Es ist 12 Jahre her, dass ich über das Internet Xenia Cossmann (siehe hier) und ihre Lyrik kennenlernte. Eifrige Salonteilnehmerinnen und -teilnehmer kennen Xenia aus meinem 12. Kunstsalon zum Thema Inspirationsquelle Antike (siehe hier).

Wir begannen unsere Zusammenarbeit 2007 als ich einige Zeichnungen zu Xenias  kurzen Bericht zum Heiligen Bimbam begann zu illustrieren. Vor kurzem hatte Xenia die Idee, dass wir daraus ein kleines Buch machen wollen und so habe ich den Text sowie Feder und Tusche zur Hand genommen und mir weiter Gedanken zum Heiligen Bimbam gemacht.

Hier seht ihr ersteinmal, was 2007 entstand:

 

 

Die Erfahrung und das Sehen lassen meine Gedanken zu weiteren Eindrücken des Textes in die Feder fliessen. Willibrod schlachtet im IV. Bogen eine wilde angriffslustige Sau ab. Ehrlich gesagt, meine Säue sind etwas zu lieb geworden aber bestimmt waren sie das auch, bevor sie Willibrod sahen!

Ich freue mich, dass es mit dem Projekt weiter geht und bin auf das Endergebnis gespannt.

 

 

 

%d Bloggern gefällt das: