Susanne Haun

Projekt ohne Namen – Das Rhizom – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Philosophie, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Dezember 2018

 

 

Deleuze, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Deleuze, Tusche auf Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Das Portrait von Deleuze hängt schon seit 5 Jahren in meinem Atelier und schaut mir beim Arbeiten zu.

 

Jürgen hat mir die Vervollständigung meines letzten Satzes (#23 siehe hier) gesendet und ich möchte gerne über das von ihm verwendete Wort Rhizom diskutieren, bevor ich seinen nächsten Satz (#24) vollende.

Ich schrieb als Letztes: „Inhaltsverzeichnisse sind Wissensquellen, die …“
und Juergen antwortete: „…die das Rhizom fressen wird!“

Was aber genau ist ein Rhizom und was versteht Jürgen unter einem Rhizom?

Hier meine Diskussionsgrundlage  für Jürgen:

Wie verstehst du Rhizom? Biologisch als Wurzelstock? Der Wurzelstock wird das Inhaltsverzeichnis fressen? Oder verstehst du das Rhizom philosophisch? Deleuze versteht das Rhizom als Methaper für Wissensorganisationen und Weltbeschreibung. Wie kann aber ein Inhaltsverzeichnis bzw. Wissensquelle von einer Wissensorganisation befressen werden, da ja das Inhaltsverzeichnis schon eine Wissensorganisation darstellt?
2017 schreibst du als Buchalov, dass Juergen wie immer rumdruckste, und glaube, er wisse gar nicht so genau – im Detail jedenfalls, was ein Rhizom ist. Jürgen erzählte Buchalov allerdings immer von dem Rhizom als Methode der künstlerischen Erarbeitung von Themen, dem Rhizom als Präsentationsform und dem Rhizom als künstlerisches Thema.
Aber werden Wissensquellen tatsächlich von Präsentationsformen oder künstlerische Themen gefressen? Ist es nicht vielmehr so, dass genau diese Inhaltsverzeichnisse und Wissensquellen am Anfang unserer künstlerischen Arbeit stehen?

Ich mag diese Art von Diskussionen und bin gespannt, wie sie sich entwickeln wird.

Dieselben Fragen stellte ich auch in Jürgens Blog in den Kommentaren und er antwortete mir sofort (freu), dass er fressen im Sinn von assimilieren verstehe. Da war mir alles klar. Das Inhaltsverzeichnis wird in Jürgens Netzwerk des Wissens eingegliedert. Ich mag es, wenn sich Themen kreuzen. Ich weiss, Jürgen beschäftigst sich lange mit dem Rhizom. Die Bilder in seinem Atelier haben für ihn Index-Charakter zu Situationen und Wissen und oft besitzt nur er den Schlüssel. Aber ich bin sicher, dass seine Bilder beim Betrachten andere Denkprozeße bei mir auslösen als bei ihm. Und somit scheint mir jedes Bild in diesem Sinne ein Rhizom? Oder habe ich hier einen Denkfehler?

 

 

 System-der-kenntnisse-des-menschen.jpg: Der ursprünglich hochladende Benutzer war Asb in der Wikipedia auf Deutsch derivative work: Saibo (Δ) - System-der-kenntnisse-des-menschen.jpg (Digitalisierung von Kopie vom Original.) Das figürlich dargestellte System der Kenntnisse des Menschen (deutsche Übersetzung von de:Baum des Wissens zu Beginn von Band 1 der de:Encyclopédie von 1751, im Original Systême figuré ses connoissances humaines. Entendement. Memoire, Raison, Imagination)

Von Deleuze und Guattari vorgeschlagene, metaphorische Verwendung des botanischen Begriffs Rhizom: Das figürlich dargestellte System der Kenntnisse des Menschen (deutsche Übersetzung von de:Baum des Wissens zu Beginn von Band 1 der de:Encyclopédie von 1751, im Original Systême figuré ses connoissances humaines. Entendement. Memoire, Raison, Imagination)

 

 

Im folgenden findet ihr den bisherigen Projektverlauf:

#22 (siehe hier)

J: Und während ich hier in meinem kleinen Atelier sitze…
S: … schaue ich aus meinem Atelierfenster und imaginiere die Erhabenheit der Berge.

#21 (siehe hier)

S: Ein neuer Anfang bedeutet …
J: … Reset, und die alten Einstellungen werden in der Maschine gespeichert

#20 (siehe hier)

J: Der Himmel wartet, doch die Erde verlangt …
S: Liebe, Respekt und Verantwortung.

#19 (siehe hier)

S: „Durst wird nicht immer durch Wasser gelöscht, sondern …“
J: “ … auch mit Erdöl!“

#18 (siehe hier)

J: „Wenn ich mit dem Finger schnipse, …“
S:  „… passiert nichts weiter außer ein Schnipsen.“

#17 (siehe hier)
S: „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“
J: „… an den Rändern des Blattes zu verschwinden.“

#16 (siehe hier)

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“
S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

#15.1 (siehe hier)
J: „Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.“

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Kaskaden von Blätter – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Mai 2018

 

Am Pfinstsonntag habe ich mir die Zeit genommen, die Blätter der Straßenbäume zu zeichnen.

 

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

Kaskaden von Blaettern (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Holzreste als Inspirationsquelle – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 26. Februar 2018

 

Übriggebliebenens vom Stamm des Tannenbaums eignete sich gut, florale Linien darzustellen.

 

Holzstückchen als Inspirationsquelle (c) Foto von Susanne Haun

Holzstückchen als Inspirationsquelle (c) Foto von Susanne Haun

 

Ich werde die kleine Stückchen aufheben – sie eignen sich gut als Anregung für Bäume für meinen Workshop „Reale und surreale Welten mit Tusche, Aquarell und Pastellstiften zeichnen“ bei Boesner in Berlin Marienfelde (siehe hier).

Diese kleine Bruchstücke des Baumes stehen stellvertretend für den ganzen Baum, den ich mir auf meinen Zeichentisch hole, Stücke, die meine Phantasie inspiriert.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Lorenzo de’Medici

Posted in Blumen und Pflanzen, Leinwand, Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 13. August 2017

 

Weil „Paradies“, wer es richtig bestimmen will, nichts anderes sagen will als ein sehr angenehmer Garten, voll von allen gefälligen Dingen, von Bäumen, Äpfeln, Blumen, bewegtem und fließendem Wasser, Vogelgesang und in der Tat von allen Annehmlichkeiten, welche das menschliche Herz sich ausdenken kann …

Lorenzo de’Medici

 

Für die Ausstellung Verwandlungen in der Klostergalerie Zehdenick entstand doch ein großer Baum der Verwandlungen von Susanne Haun

Für die Ausstellung Verwandlungen in der Klostergalerie Zehdenick  (2006) entstand doch ein großer Baum der Verwandlungen von Susanne Haun

 

 

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de’Medici, Lorenzo, Comento sopra alcuni de‘ suoi sonetti, zitiert nach Seifertová, Hana, Der Garten in den Augen der Humanisten, in: Härting, Ursula (Hrsg), Gärten und Höfe der Rubenszeit, München 2001, S. 25.

 

Ein Gefühl von Ehrfurcht – chinesische Berge – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 15. Oktober 2016

Den Chinesen wird von klein auf Ehrfurcht vor den Vorfahren beigebracht. So ist es selbst bei anerkannten Künstlern normal, dass sie berühmte Bilder kopieren und das sie glauben, viel von ihren Vorfahren lernen zu müssen. Sie erweisen ihren Meistern damit ihre Hochachtung.

In unserer westlichen Kultur ist das anders. In meinen Workshops halte ich meine Schülerinnen ebenfalls dazu an, alte Meister zu kopieren. Jedoch sage ich auch immer dazu, dass diese Kopien in die Schreibtischschublade verschwinden sollten. Sie dürfen nicht ausgestellt oder gar mit dem eigenen Namen signiert werden. Um Farben zu lernen habe ich viel von Klee kopiert. Um zeichnen zu lernen habe ich Dürer, Michelangelo und Schiele und viele chinesische Meister kopiert. Als meine Schubladen voll waren, habe ich die meisten dieser Kopien weggeschmissen. Nur einige Kopien liegen noch in einer Schublade und da mein Platz immer begrenzter wird, werde ich mich bald von ihnen trennen.

Mit den heutigen Landschaften habe ich mich frei gemalt. Ich habe den Pinsel gleiten lassen und auf starke Kontraste gesetzt. Dabei habe ich auf meine langjährige Erfahrung gesetzt.

 


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Quelle: Wang Jia Nan, Cai Xiaoli, Dawn Young, Die Fernöstliche Tuschemalerei, Kapitel Die Bedeutung der Tusche, München 1998, S. 104 – 105.

Berge zeichnen im Stil der chinesischen Tuschemalerei – Susanne Haun

Posted in Landschaft, Zeichnung by Susanne Haun on 14. Oktober 2016

 

Das chinesische Zeichen für Landschaft – shanshui – bedeutet wörtlich „Berg/Wasser“.

 

Chinesische Berge - 24 x 32 cm sumi - e Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun

Chinesische Berge – 24 x 32 cm sumi – e Papier (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Die chinesische Landschaftsmalerei besteht auch im wesentlichen aus den Elementen Berg und Wasser, als Schmuck werden die Bäume hinzugefügt. Es geht in der chinesischen Malerei nicht primär um die Darstellung der Natur sondern die Beziehung zwischen Mensch und Natur zeigen.

Chinesische Studenten skizzieren in der Natur und fügen im Atelier die Elemente zusammen, die dem Werk größtmöglichen Nachdruck verleihen. Genau das gefällt mir an der chinesischen Tuschemalerei und ich habe es nicht nur in dieser Art der Malerei praktiziert sondern auch in meine Zeichnungen übernommen.

Bei der Arbeit habe ich festgestellt, dass die gezeichneten Alpen nicht richtig aussehen. Zur chinesischen Tuschemalerei gehören auch chinesische Berge. Die Alpen zeichne ich doch lieber in meiner Art zu zeichnen. Auch der große Stempel passt nicht zu den Bergen, das Format 24 x 32 cm ist dafür einfach zu klein.

 

 

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Quelle: Wang Jia Nan, Cai Xiaoli, Dawn Young, Die Fernöstliche Tuschemalerei, Kapitel Die Bedeutung der Tusche, München 1998, S. 104.

Frühlingserwachen – Baumzweige – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 9. April 2015

Ich mag es, wenn die Natur erwacht.

Und sie erwacht ohne große Worte und verdrängt die vertrockneten Blätter, die noch vom Herbst übrig blieben.

Natur (c) Zeichnung von Susanne Haun 0001

Natur (c) Zeichnung von Susanne Haun 0001

 

Es grünt so grün – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 26. April 2013

Ein Spaziergang in der Natur ist zur Zeit grün.

Das erste Baumgrün (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das erste Baumgrün (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich bin erstaunt, wie schnell die Pflanzen austreiben und selbst der kleine Gang zu Post ist voller Motive. Ich mag Magnolien sehr habe aber an den Baumstämmen so schöne grüne Triebe entdeckt, dass sie mir dieses Jahr vorerst zeichnenswerter erschienen als die Magnolien selber.

Die Aquarellstifte lagen noch von gestern auf meinem Arbeitstisch und so griff ich sie mir und stellte die Ergebnisse mit den Stiften dem Ergebnis mit einer Feder gegenüber.

Das erste Baumgrün (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das erste Baumgrün (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:

A walk in nature is currently green.

I am amazed how quickly cast out the plants. I like very much drawing magnolia they are so beautiful. But today I like more the new green on trees. The watercolor pencils from yesterday were still on my desk and so I grabbed them.

 

Beuys, die 7.000 Eichen bei der documenta 7 und die soziale Plastik – Bericht von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Konzeptkunst, Kunstgeschichte, Zeichnung by Susanne Haun on 19. August 2012

Von Beuys gingen viele sogenannte Skandale aus. Einer davon war die soziale Plastik 7.000 Eichen zur documenta 7.

Beuys gehört für mich zu den Künstlern, über die ich gerne mehr wissen möchte, um sein Werk zu verstehen. Das ist nicht einfach, Beuys war sehr interlektuell und hatte so viele Gedanken, das es ja fast noch ein Leben braucht, um sie zu verfolgen.

Mir reicht es, einen groben Überblick über seine Motivationen zu erhalten, besonders wichtig war mir vor meinem Besuch der documenta 13, die 7.000 Eichen zu begreifen. Ein wenig Glück hatte ich dabei, haben wir in einem Seminar ausführlich über dieses Werk diskutiert. Es ist schon eine Weile her jetzt, aber das Prinzip und die Gedanken der sozialen Plastik gefallen mir sehr.

Die 7.000 Eichen waren zuerst einmal ein großer Skandal in Kassel. Die 7.000 Basaltsteine, die neben jedem Baum gepflanz wurden, nahmen vor dem Fridericianum einen gewaltigen Platz ein und einige der Kassler fühlten sich dadurch gestört, da man nun nicht mehr über den Platz gehen konnte.

Konstellation Bäume - Beziehungen - Zeichnung von Susanne Haun

Konstellation Bäume – Beziehungen – Zeichnung von Susanne Haun

Beuys wollte, dass die 7.000 Eichen im ganzen Kassler Stadtraum gepflanzt werden. Jeder Baum kostete 500 Euro Spendengeld, und wer einen Baum gepflanzt hat, der bekam ein Zertifikat mit Unterschrift von Beuys. Die Bäume mußten vom Spender selbständig (oder beauftragt) gepflanzt werden. Die Stadt Kassel übernahm die weitere Pflege der Bäume (z.B. Baumschnitt).

Dadurch wurde eine persönliche Beziehung zum Kunstwerk aufgebaut. Die, die die Bäume pflanzten, hatten auch ein Interesse daran, dass sie als Gesamtwerk erhalten blieben und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Pflanzern entsteht. Der Reziepent wird also in das Werk mit einbezogen!

Beuys wollte gegen den Verortungsprozeß und Stilllstand der Gesellschaft vorgehen und den Menschen zum Nachdenken bringen. Die Bäume werden länger leben als diejenigen, die sie gepflanzt haben.  Der Basaltstein, der neben dem Baum in die Erde gestellt wurde, ist einer der ältesten Steine der Welt.

Nachdem ich soviel über Bäume gelesen habe, bin ich einfach „baumbewußt“ durch die Straßen gelaufen. Wie unterschiedlich verästelt die Bäume doch stehen und welche Linien sich daraus ergeben. So habe ich verschieden Baumkonstellationen gezeichnet – nicht in Beuys Sinne aber in meinem.

Es ist meine Art des Begreifens der Dinge, genau, wie ich vor zwei Jahren (siehe meinen Artikel hier) mich Beuys mit Sinnbildern von mir näherte.

Ich stellte mir damals die Frage, ob die Kunst Beuys mit seinem Sterben verblaßt. Ich kann heute nach zwei Jahren sagen „NEIN!“ – wer sich mit der Kunst beschäftigt, der wird feststellen, dass Beuys nie verblassen wird, weil er für die gesamte Weltkunst viel zu wichtig ist und grundsätzliche Dinge fand, die zum Beispiel aktuell von Katerina Seda aufgegriffen werden.

Beuys, die 7.000 Eichen bei der documenta 7 und die soziale Plastik – Bericht von Susanne Haun

Das Meer: Blau – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 8. Juni 2012

Das Meer ist blau und hat einen besonderen Geruch und einen besonderen Wind.

Schon in Berlin habe ich mich mit einer großen Zeichnung von meinem Gefühl für das Meer eingestimmt.

Details zu Empfindungen zur Ostsee 60 x 80 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Details zu Empfindungen zur Ostsee 60 x 80 cm Tusche auf Bütten (c) Zeichnung von Susanne Haun

Auch habe ich endlich mein Portfolio geschrieben.
Ich habe es auf meiner Homepage gespeichert, bei Interesse könnt ihr es auch hier anschauen.

Das Meer: Blau – Zeichnungen von Susanne Haun

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