Susanne Haun

Wildschweine für Xenias Heiligen Bimbam – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Der Heilige Bimbam, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 1. März 2019

 

Es ist 12 Jahre her, dass ich über das Internet Xenia Cossmann (siehe hier) und ihre Lyrik kennenlernte. Eifrige Salonteilnehmerinnen und -teilnehmer kennen Xenia aus meinem 12. Kunstsalon zum Thema Inspirationsquelle Antike (siehe hier).

Wir begannen unsere Zusammenarbeit 2007 als ich einige Zeichnungen zu Xenias  kurzen Bericht zum Heiligen Bimbam begann zu illustrieren. Vor kurzem hatte Xenia die Idee, dass wir daraus ein kleines Buch machen wollen und so habe ich den Text sowie Feder und Tusche zur Hand genommen und mir weiter Gedanken zum Heiligen Bimbam gemacht.

Hier seht ihr ersteinmal, was 2007 entstand:

 

 

Die Erfahrung und das Sehen lassen meine Gedanken zu weiteren Eindrücken des Textes in die Feder fliessen. Willibrod schlachtet im IV. Bogen eine wilde angriffslustige Sau ab. Ehrlich gesagt, meine Säue sind etwas zu lieb geworden aber bestimmt waren sie das auch, bevor sie Willibrod sahen!

Ich freue mich, dass es mit dem Projekt weiter geht und bin auf das Endergebnis gespannt.

 

 

 

Galerie Wedding: Wer bin ich und wer bist du? — Weddingweiser

Posted in Ausstellungstip by Susanne Haun on 21. Juni 2018

 

Nachdem ich die Vernissage der Ausstellung „I Am Large, I Contain Multitudes“ in der Galerie Wedding besucht habe, schrieb ich folgenden Beitrag für den Weddingweiser.

 

 Einblick in die Ausstellung I AM LARGE in der Galerie Wedding (c) Foto von Susanne Haun

Einblick in die Ausstellung I AM LARGE in der Galerie Wedding (c) Foto von Susanne Haun

 

Bis zum 15. Juli zeigt die Galerie Wedding im Rathaus Wedding in der Müllerstraße die Ausstellung „I Am Large, I Contain Multitudes“. Sie fragt mit den Exponaten nach den Dingen, die dem Leben einen Sinn geben und wie eine erfolgreiche Selbstinszenierung gelingen kann.

943 weitere Wörter unter dem Link zum Weddingweiser:  Galerie Wedding: Wer bin ich und wer bist du? — Weddingweiser

 

 

Meine Ateliereröffnung dokumentiert von Augenzeugekunst

Posted in Atelier, Film by Susanne Haun on 19. Dezember 2013

Wer am letzten Samstag bei meiner Ateliereinweihung war, hat sie kennengelernt:
Anna Maria Weber, die künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin von AugenZeugeKunst.

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Ich habe Anna im Sommer beim bbk Berlin, als ich eine Informationsveranstaltung zur Herstellung von Videos zum Thema „Künstlerinterview“ besuchte, kennengelernt. Ich war sofort von ihrem Konzept und ihrer strukturierten Art, Wissen zu vermitteln, überzeugt. Auf Annas Blog (siehe hier) könnt ihr eine Übersicht ihrer Lehrveranstaltungen für 2014 sehen.

Natürlich seht ihr bei Vimeo und auf ihrem Blog auch andere Filme, die sie erstellt hat.

Worauf ich euch noch hinweisen will: Die Video-Dokumentation wurde mit dem iPhone hergestellt.

Anna ist immer neugierig und da das auch eine meiner Eigenschaften ist, habe ich sie eingeladen, am 25. Februar 2014 meinen ersten Salontag in meinem neuen Präsentationsraum zu bestreiten. Über das Thema machen wir uns noch Gedanken aber wir werden den Salon rechtzeitig über unsere Blogs und den anderen Sozialen Medien angkündigen.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Schütte Presse Preview im me Collectors Room Berlin – Bericht von Susanne Haun – Teil 1

Posted in Ausstellung, Betrachtungen zur Kunst, Holzschnitt, Kunstgeschichte, Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 12. September 2013

Heute war ich beim Presse-Preview der Ausstellung

Schöne Grüße Thomas Schütte
Die Olbricht Collection
14. September 2013 – 23. März 2014
me Collectors Room Berlin
Stiftung Olbricht
Auguststraße 68
10117 Berlin
Öffnungszeiten: Di-So, 12-18 Uhr

Schöne Grüße Thomas Schütte,

Schöne Grüße Thomas Schütte,
Installationsansicht im / installation view at me Collectors Room Berlin, 2013
© Thomas Schütte, VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Bernd Borchardt

Eine halbe Stunde wurde ich persönlich von einer der Pressesprecherinnen durch die Ausstellung geführt und konnte ihr Fragen über Fragen stellen.

Als erstes wollte ich wissen, wie es zum Titel der Ausstellung kam, der wie aus einer Mail entnommen klingt. Ähnlich war es dann auch. Nach einem zufälligem Treffen vom Sammler Olbricht und Künstler Schütte im Sommer 2012 in Berlin beschloss Olbricht, seine Sammlung von Arbeiten von Schütte im me Collectors Room auszustellen. Mit einer Neujahrskarte (Radierung) sagte Schütte handschriftlich seine Unterstützung für die Ausstellung zu und unterschrieb mit „Schöne Grüße“.

Natürlich interessierten mich die Holzschnitte, die gleich zum Beginn der Ausstellung hängen, sehr. Schütte hat das Wort „Holzschnitt“ wörtlich genommen und nicht wie im Hochdruck eine Druckplatte durch schneiden von Flächen und Linien hergestellt, sondern er hat das Motiv wie ein Puzzle zerlegt und die Holzteile wie Stempel mit Farbe eingerieben und mit einer tonnenschweren Walze gedruckt. Dabei verwendete er unterschiedliche Hölzer, die beim Druckvorgang auch in der Höhe ausgeglichen werden mussten. Durch die unterschiedlichen Oberflächen der Puzzleteile erzielt er eine interessante Ornamentik. Die bis zu 80 Teile pro Bild werden in einem Druckvorgang gedruckt.

Im art magazine wird in der letzten Ausgabe schon von den Holzschnitten Schüttes berichtet und ich diskutierte mit einigen Künstlern „das Wie“ der Herstellung. Nun – das Geheimnis ist gelüftet.

Präsentiert werden die 253 x 161,5 cm Arbeiten ohne Rahmen. Oben sind im Papier 3 Ösen (links, Mitte, rechts) angebracht. Mit Wandhaken wird der Holzschnitt durch die Ösen an die Wand angebracht. Zur Beschwerung und besseren Hängung sind auch am unteren Teil des Blatts zwei Ösen angebracht.

Ich mag diese Art der Präsentation sehr, denn sie hat etwas Unmittelbares, Kraftvolles.

Thomas Schütte, Portfolio of Nine Woodcuts (1), 2011

Thomas Schütte, Portfolio of Nine Woodcuts (1), 2011
9 farbige Holzschnitte auf Papier / 9 colored woodcuts on paper, je / each 253 x 161,5 cm
© Thomas Schütte, VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto Nic Tenwiggenhorn

Der zweite Raum wird von zwei großen Frauenskulpturen dominiert. Schütte möchte nicht das Idealbild der Frau, das es nicht gibt, zeigen sondern viel mehr arbeitet er Formen heraus.
Besonders faszinierend fand ich die Keramik – Skizzen zu den großen Körpern. Leider gibt es dazu kein Pressefoto. Aber das sollte ich umso mehr animieren, die Ausstellung zu besuchen.
In den Skizzen ist Schütte der Fehler und das Scheitern wichtig, aus dem sich die neuen Formen an den Frauenskulpturen entwickeln. Seine Keramik – Skizzen sind ihm wichtig, er brennt und glasiert sie.
Aus den Fotos seiner Skulpturen entwickelt er 10 Jahre nach Entstehung Radierungen, in dem er seine Arbeit wieder aufnimmt und weiterentwickelt.

Schöne Grüße Thomas Schütte,

Schöne Grüße Thomas Schütte,
Installationsansicht im / installation view at me Collectors Room Berlin, 2013
© Thomas Schütte, VG Bild-Kunst, Bonn 2013, Foto: Bernd Borchardt

Zusätzlich zur Führung durch die Ausstellung erhielt ich auch eine ausführliche Mappe mit Informationen und Texten zur Ausstellung. Dem Text von Ulrich Loock habe ich folgendes Zitat entnommen:
„Bei vielen Gelegenheiten, und keineswegs nur in Beziehung zur Druckgraphik, hat Thomas Schütte hervorgehoben, er produziere seine Werke selbst, mit seinen eigenen Händen; er hat sich über Praktiken der Aneignung mokiert, die seit den 1980er-Jahren das Werk vieler zeitgenössischer Künstler und Künstlerinnen bestimmt; er hat Video als künstlerisches Element abgelehnt und daher seine eigenen Arbeiten als altmodisch, wenn nicht obsolet bezeichnet.“

An einem der nächsten Tage werde ich von den nächsten Räumen der Ausstellung berichten.

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