Susanne Haun

Selbstbildnisstagebuch 13.6. – 16.7.2019 – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Selbstbildniss Tagebuch 2019 by Susanne Haun on 17. Juli 2019

 

Selbstbildnisstagebuch 13.6. - 16.7.2019

Selbstbildnisstagebuch 13.6. – 16.7.2019

 

Und schon wieder ist ein Monat vorbei und ich habe die nächsten Selbstportraits aus meinem Tageskalender gescannt.

Es war ein arbeitsreicher Monat und ich hoffe, dass nach Salon und Ausstellung die nächsten Tage etwas ruhiger werden.

 

Zitat am Sonntag – Wilhelmine von Preußen

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 14. Juli 2019

 

Wie blind sind wir Menschen doch, dass wir über die Fehler anderer sticheln,
während wir uns über die unseren keine Gedanken machen!

Wilhelmine von Preußen, 1709 – 1758, deutsche Kunstmäzenin, Schriftstellerin und Komponistin

 

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

Wie Blind sind wir, 70 x 100 cm, 2005, Arcyl und Ölkreide auf Papier, Zeichnung von Susanne Haun (C) VG Bild Kunst, Bonn 2019

 

Quelle: Künstlerinnen – Gedanken berühmter Frauen 2019, Ebersbach & Simon, 27. Woche.

 

Mein Sinnbild von Gregor Gysi – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berühmt, Portraitmalerei, Schau Mich An, Zeichnung by Susanne Haun on 13. Juli 2019

 

Entstehung meines Sinnbilds von Gregor Gysi, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Entstehung meines Sinnbilds von Gregor Gysi, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Am Sonntag, also Morgen, findet die Ausstellungseröffnung Schau mich an. statt. Ich zeige mit Roswitha Geisler (siehe hier) Portraitzeichnungen.

Unser Schirmherr ist Gregor Gysi und so haben wir auch unsere Vorstellungen von Herrn Gysi gezeichnet. Dazu habe ich mir auf youtube Debatten angeschaut, Herrn Gysi dabei skizziert und mich dann für die hier in zwei Versionen dargestellten Zeichnungen entschieden.

Alle Bilder werde ich nicht zeigen, aber ich habe eine Auswahl von 2 Zeichnungen getroffen. Ihr dürft gespannt sein. 🙂

 

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 2, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 2, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 1, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Gregor Gysi, Version 1, 30 x 40 cm, Tusche auf Hahnemuehle Aquarellkarton, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Schau Mich An.
Konterfeis von Roswitha Geisler und Susanne Haun

Vernissage: Sonntag, 14. Juli 2019 ,15.00 Uhr

Schirmherr und Gast: Dr. Gregor Gysi
Einführende Worte: Dr. Claudia Marwede-Dengg, Kunsthistorikerin
Musik: Chris Schildmüller
Dauer der Ausstellung: 14.7. bis 6.10.2019

Zum Schmetterlingshorst 2, 12559 Berlin
Tel: 030-61 67 48 61, http://www.schmetterlingshorst.de

Den Ausstellungsflyer könnt ihr hier (klick) herunterladen.

Wir freuen uns über euer Kommen 🙂

 

 

Toskana 2019 – Lucca – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, St.Andrea di Compito, Toskana by Susanne Haun on 12. Juli 2019

 

 

Lucca habe ich als beschauliche Stadt, die wir dieses Jahr zweimal besuchten, in Erinnerung. Ich bin immer wieder erstaunt, was ich vor Ort in mein Tagebuch schreibe.

 

 

Es ist auch erstaunlich, welche Verknüpfungen ich beim neuerlichen Lesen meiner Tagebucheintragungen herstelle. Heute morgen wurde in den Nachrichten
berichtet, dass in Berlin die Friedrichstraße für den Autoverkehr gesperrt werden soll. Das hat Freude bei mir ausgelöst und ich dachte an Lucca! Ich denke, die Städte und die Läden profitieren von der Verkehrsberuhigung. Besonders am Checkpoint Charly wird es die Situation entschärfen, wo man als Fußgänger ob der Fülle kaum Platz zum laufen hat.

 

25.5.2019

St. Andrea di Compito ist ein entzückendes, kleines, sauberes Dorf.

Es fällt uns auf, dass alles viel gepflegter ist als im südlichen Italien, wie Sizilien oder Neapel. Überall ist eine wunderschöne Blütenpracht in den Gärten zu sehen, mir gefallen besonders die alten Rosenstöcke die große, volle Blüten tragen. Je nördlicher man Italien bereist, umso ärmer wird das Land. Blumen und restaurierte Häuser sind kostenintensiv. Natürlich ist es auch noch früh im Jahr und so ist alles noch grün, noch nicht von der sengenden Sonne des Sommers verbrannt. Die Menschen sind wie überall in Italien sehr freundlich und hilfsbereit, sprechen aber kaum Englisch.

Von meiner italienischen Freundin Cris weiss ich, dass in Italien vorwiegend das klassische Abitur mit Altgriechisch und Latein abgelegt wird. Auch Cris hatte am Anfang Schwierigkeiten, Englisch zu sprechen, sie hat zusätzlich zu ihrem Abitur ein Businessenglisch – Schein gemacht, um auch den englischen Seminaren folgen und die englische Fachliteratur lesen zu können.

Luccas Innenstadt ist von einem Burgwall umgeben, auf dem die Besucherinnen und Besucher lustwandeln können, immer den historischen Ortskern im Blick. Weitestgehend ist die historische Altstadt vom Autoverkehr ausgeschlossen, was die Radfahrer so vermehrt hat, dass man als Fußgänger kaum unbeschadet die Stadt genießen und sich die Fassaden der Kirchen anschauen kann, ohne umgefahren zu werden. Manche Radfahrerinnen und Radfahrer sind tatsächlich schneller als die vorsichtigen motorisierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Straßenverkehrs, die mit Sondergenehmigung durch die Stadt fahren. NEIN – ich finde Radfahrern toll, ich Berichte nur, was ich beobachtet habe. Diese Beobachtung macht mich ein wenig ratlos.

In Amsterdam gibt es für die vielen Radfahrer Radfahrwege, was in Italiens engen Innenstädte kaum vorstellbar ist. Hier fährt und läuft jeder nach Lust Und Laune und die Verkehrszeichen sind eher Vorschläge denn regeln.

 

 

Ich zeige hier wieder ein Graffiti des Strassenkünstlers „Blub“. Er malt Prominente mit Masken und Schnorchel auf die Mauern Florenz. Vielleicht hat er in Neapel (siehe hier) und auch hier in Lucca Urlaub gemacht? Sein Motto lautet, dass „Kunst weiß, wie man schwimmt“, also so hoch das Wasser auch steht, durch die Brille der Kunst kann Schönheit gesehen werden.² Im Gegensatz zum Graffiti in Neapel war in Lucca schon die Hälfte des Bildes zerstört. Trotzdem fand ich es faszinierend, wieder Blub zu entdecken. Es hat ein wenig etwas von einem Suchspiel, in dem man italienische Städte nach dieser Art Bilder mit den Augen durchforstet.

 

Impressionen aus Lucca, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Impressionen aus Lucca vom Künstler Blub, Foto von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

_____________________

²Falz, Hansjörg (Hrsg.), Merian Florenz, Florenz und die Toskana, Hamburg 2017, Seite 10.

 

Impressionen vom 21. KunstSalon bei Susanne Haun – Roswitha Mecke, Martin Haeusler und Evamaria Blaeser-Ridderbecks

Posted in Salon by Susanne Haun on 10. Juli 2019

 

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

 

Der gestrige Salon war eine kommunikative und lebhafte Veranstaltung.

Das Programm zum Thema Eiswelten hatten wir genau wie in Türnich (siehe hier) konzipiert, nur Gerhard Kern ist nicht nach Berlin gekommen, seine Klänge waren jedoch im Film Eiswelten von Roswitha Mecke und Martin Hauesler digital hinterlegt. Dafür hat uns Evamarie Blaeser-Ridderbecks kuratorisch und mit ihren Schneehasen unterstützt. Eva hatte die erste Ausstellung Eiswelten im Kultbahnhof Nettersheim (siehe hier) kuratiert und gehört somit zum ersten Team der Ausstellungsreihe.

 

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

Ausstellungsansicht KunstSalon Eiswelten, Roswitha Mecke, Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Susanne Haun (c) Foto M.Fanke

 

Es wird Zeit, dass ich hier auch einmal meine an der Uni erworbenen Fähigkeiten als Kunsthistorikerin zeige. Für den Salon als Vorstellung habe ich sowohl über Roswitha als auch über Eva kleine Texte zu ihrer Kunst verfasst:

Roswitha Mecke, Fotokünstlerin

Roswitha Mecke nimmt die Natur zum Anlass, ihre eigene fotografischen Interpretation festzuhalten. Ein Augenblick der vielen Augenblicke, in denen sie das Gesehene wahrnimmt, hält sie letztendlich mit dem Auslöser der Kamera fest. In der Bearbeitung dieser Momente bringt sie Farben zum Leuchten, vertieft Linien und lässt anderes in der Diffusität verschwinden. Der Druck ihrer Arbeiten auf das edle 70 x 100 cm FineArt Inkjet Paper von Hahnemühle verstärkt den Gemäldecharakter.
(Susanne Haun, Kunsthistorikerin, 2019)

_._._._._._._._.

Evamaria Blaeser-Ridderbecks, Malerin und Kuratorin

Ihre Doppelfunktion als Kuratorin und Malerin füllt Evamaria Blaeser-Ridderbecks souverän aus. Sie fängt die Stimmungen der verschiedensten Künstlerinnen und Künstler, deren Geschichten sie als Bilder und Skulpturen zusammenbringt, auf und komponiert neue Erzählungen. Für Blaeser-Ridderbecks ist jedes Kunstwerk ein sprechendes Werk, das die Betrachterinnen und Betrachter zu eigenen Gedanken anregt.
Die beschriebene kuratorische Eigenschaft findet sich auch in den Schneehasen der Malerin wieder. Diese kleinen und doch so aussagekräftigen Gemälde der Größen 20 x 20 bis 27 x 27 cm zeigen die Tiere entweder alleine oder als Paar in unterschiedlichsten Beziehungen zum Umfeld.

(Susanne Haun, Kunsthistorikerin, 2019)

 

Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Halbprofil – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 8. Juli 2019

 

Auswahl Selbst im Halbprofil, Tusche auf handgeschöpftes Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Selbst im Halbprofil, Tusche auf handgeschöpftes Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Zuerst war da der Rahmen und dann die Idee vom Halbprofil im Rahmen.

 

Durch meine Lektüre der Fachbücher zum Halbportrait in der Renaissance hatte sich in meinem Kopf eine bestimmte Vorstellung von dem Portrait entwickelt.  An dieser Idee arbeitete ich mich richtig ab. Zuerst versuchte ich es mit der Größe 30 x 40 cm um den Bildausschnitt zu füllen. Doch wie ihr auf den Fotos seht, war dieses Format für den schweren Rahmen viel zu groß.

 

So begann ich auf Silberburg Büttenpapier in A5 zu arbeiten. Ermuntert von meinem Selbstportraitkalender (siehe hier) entstanden immer wieder neue Portraits, bis ich mich mit Hilfe von Claudia Dengg, die die Einführung in die Ausstellung Schau mich an bei der Ausstellungseröffnung am 14. Juli 2019 (siehe hier) halten wird, entschied.

 

Ich habe mich also Entschieden, was das Endergebnis meiner Arbeit sein soll. Was aber passiert mit all den anderen Zeichnungen, die zu diesem Werk geführt haben? Kommen sie in mein Werkverzeichnis? Welchen Status haben sie? Sind es Werkprozesse, Vorarbeiten, Skizzen, die zum „wahren“ Werk führen? Sollte ich sie gleich zerstören? Auf jeden Fall sollte ich sie kennzeichnen, dass sie nicht zu meinem Werk gehören, dass sie Arbeitsprozesse sind. Sollte ich sie durchstreichen, um den Werkprozess durchsichtig zu halten? Sehr interessante Fragen, die ich gerne diskutieren würde.

Nur ich als Künstlerin entscheide, was von meinen Arbeiten auch Kunst ist.

 

 

 

Alltag 9 – Susanne Haun

Posted in Ausstellung, Berühmt, Portraitmalerei, Schau Mich An, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juli 2019

 

 

Die Blog Challenge Alltag, für die Ulli auf ihrem Blog aufgerufen hat, läuft schon in die 9. Runde! Ulli zeigt Meeresrauschen in ihrem monatlichen Alltagspost.

Mein Alltag ist zur Zeit geprägt von den Vorbereitungen der Salon Veranstaltung (siehe hier) und der Ausstellung Schau mich an (siehe hier).

Das Aussuchen und Rahmen der Zeichnungen, die ich bei beiden Veranstaltungen zeigen möchte, nimmt einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch. Es ist schon etwas her, da habe ich mal eine Aufstellung gemacht, was für Arbeiten und Kosten für eine Ausstellung auf die Künstlerin zukommen (siehe hier).

Dieses Mal habe ich mich auch entschieden, zwei Arbeiten anders als in meiner üblichen Art zu Rahmen. Die Rahmung des Murakami hatte ich schon angekündigt genau wie den alten Holzrahmen vom Flohmarkt.

Für die Rahmung des Murakamis habe ich mich von einem japanischen Briefformat des 15. Jahrhunderts inspirieren lassen, dazu habe ich echten japanischen Stoff aus dem atelier nuno verwendet. Die Besitzerin des Ateliers, Marie Schmunkamp stellte ich beim letzten Salon vor (siehe hier).

Nun lasse ich einfach die Fotos von meinem Alltag sprechen:

 

 

 

Hier die vielen Beiträge zu Ullis Alltagsprojekt:

https://voller-worte.de/alltag-schon-juni/

http://www.schorfheidewald.de/das-immerwiederkehrende-jahresaktion/das-immerwiederkehrende-8/

https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2019/06/01/alltag-das-immerwiederkehrende-8/

https://eulenschwinge.wordpress.com/2019/06/01/alltag-juni-01-06-19/

https://mitziirsaj.com/2019/06/01/alltag-viii-einmal-noch/

https://fruchtigherb.wordpress.com/2019/06/01/alltag-juni-2019/

https://erntetank.wordpress.com/2019/06/01/alltag-00008/

https://worteausdemwunderland.wordpress.com/2019/05/31/alltag-mai/

https://vrojongliert.wordpress.com/2019/06/02/alltag-8-12-tierisches/

https://klunkerdesalltags.blog/2019/06/02/alltag-at-its-worst/

https://fundevogelnest.wordpress.com/2019/06/03/fuer-ulli-gaus-alltagsprojekt-aus-dem-nestalltag-4/

https://arnovonrosen.wordpress.com/2019/06/04/alltag-mai-2019/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/06/05/alltag8-alltagsschoenheiten/

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2019/06/06/alltag-8-2-die-fleischfressende-blueht/

http://wortbehagen.de/index.php/gedichte/2019/juni/zu_ullis_projekt_alltag_8

https://schreibenwaermt.wordpress.com/2019/06/07/alltag-eines-antiabwimmelexperten-mit-kompetenten-gesichtsausdruck/

https://gerdakazakou.com/2019/06/10/alltag-8-mit-gartenszene-photos-zeichnung-bearbeitungen/

https://pawlo.wordpress.com/2019/06/15/alltag-8-eine-alltagliche-begleitung/

Alltag 8 – Susanne Haun

https://agnesblogsite.wordpress.com/2019/06/19/ferien-und-alltag/


Mein Sinnbild von Haruki Murakami – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Juli 2019

 

Die Ausstellung Schau mich an. (siehe hier) nähert sich und so zeichne ich weiterhin Personen, die mich beeindrucken.

Heute Haruki Murakami, ist ein japanischer Autor von Romanen, Erzählungen und Sachbüchern.  Wikipedia schreibt über Murakami, dass sein Stil sich durch surrealistische Elemente und Anspielungen auf die Popkultur auszeichne. Obgleich seine Erzählungen in Japan spielen, sind sie durch Vorbilder westlicher Literatur geprägt.

 

Kalligrafische Vorübungen zu Murakami, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Kalligrafische Vorübungen zu Murakami, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Gerade dieser Mix aus japanischer und westlicher Kultur gefällt mir gut. Ich habe viele Bücher von ihm gelesen, aber die beiden neusten Bücher, Die Ermordung des Commendatore I, Eine Idee erscheint von 2017 und die Fortsetzung Die Ermordung des Commendatore II von 2018 haben mir als Künstlerin besonders gut gefallen. Auch die drei Teile von 1Q84 habe ich als Hörbuch fast Tag und Nacht gehört. Aus diesen Gründen habe ich mein Sinnbild von Murakami gezeichnet, dabei war es mir wichtig, den jungen Mann so wie den alten Mann darzustellen. Für die Präsentation meines Sinnbilds habe ich mir etwas besonderes einfallen lassen, das ich euch in den nächsten Tagen im Zusammenhang mit der Challenge von Ulli in Bezug auf Alltag vorstellen werden.

Um Murakamis Namen korrekt schreiben zu können, habe ich vorher kalligrafische Übungen unternommen. Sein Name steht auf dem Blatt auf der rechten Seite. Die Anordnung erfolgte nach ästhetischen Gesichtspunkte. Oben in der linken Ecke steht mein Name. Er sorgt für das Gleichgewicht der Buchstaben auf dem Blatt.

 

 

Mein Sinnbild von Haruki Murakami, Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Mein Sinnbild von Haruki Murakami, Tusche auf Aquarellkarton Burgund, 30 x 40 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

 

Toskana 2019 – SantʼAndrea di Compito – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, St.Andrea di Compito, Toskana, Zeichnung by Susanne Haun on 1. Juli 2019

 

 

Im letzten Monat waren wir für knapp drei Wochen in der Toskana in St. Andrea die Compito, das kleine Dorf in den Pisaner Bergen liegt nahe Lucca. Ich führte Tagebuch und stelle in der nächsten Zeit in meinem Blog Text, Zeichnungen und Fotos zusammen.

Ich nahm dabei drei meiner „Rest-Skizzenbücher“ mit: ein halbes Latium, ein halbes Neapel und ein halbes Berlin. Nun muss ich die Zeichnungen sortieren. Gut, dass ich wenigstens einige mit einem Datum versehen habe.

Die Zeichnungen, die auf der langen Fahrt nach Italien entstanden, habe ich den heutigen Zeichnungen zugefügt.

 

 

24.5.2019

Heute ist unser erster Morgen in St. Andrea di Compito, ein niedliches kleines Dorf in der Toskana.

Wir werden die nächsten zwei Wochen hier verbringen und es gibt wirklich überhaupt gar kein bißchen Empfang am Handy, weder Telefon noch Internet, nicht einmal der Router des Ferienhauses, der WLAN verspricht, sendet ein Signal. Alle Geräte zeigen: „Kein Netz“.

Ich spüre, dass dieser Urlaub entschleunigend wirken wird, hier kann ich mich gut auf mein Fachgespräch mit Thema des Frauen-Profilbilds im Quattrocento in Florenz, der finale Abschluss meines Masters am 17. Juni, vorbereiten.

Nachtrag am 26.5.: Was ich nicht bedacht habe: alle unsere Reiseführer sind e-Books und beinhalten die Karten und Öffnungszeiten mittels Link, so dass unsere Tourenplanung nicht einfach ist. Auch an das täglich aktuelle Wetter habe ich mich als Smartphone Besitzerin gewöhnt. Zu wissen, wie das Wetter wird, ist nicht unerheblich gerade, wenn es in die apuanischen Alpen gehen soll.

 

Ergebnisse der beiden Workshops bei boesner auf dem Gelände der Leipziger Wollspinnerei – Dozentin Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 27. Juni 2019

 

 

Letztes Wochenende unterrichtete ich in Leipzig bei boesner auf dem Gelände der alten Baumwollspinnerei (siehe hier).

„Auf dem Gelände haben sich zwölf Galerien, u. a. The Grass is Greener, ASPN, b2, Dogenhaus, Eigen+Art, Galerie Filipp-Rosbach, Galerie Kleindienst, Laden fuer Nichts, maerzgalerie, das gemeinnützige Kunstzentrum Halle 14 und rund 100 Künstler (z. B. Neo Rauch, Rosa Loy, Matthias Weischer, Jim Whiting, Tilo Baumgärtel, Tom Fabritius) niedergelassen.[1] Auch Unternehmer – Architekturbüros, Fahrradmanufaktur, Modedesigner und Drucker – haben sich in der Baumwollspinnerei angesiedelt, ebenso wie eine Goldschmiede, eine Keramikwerkstatt, ein Kino, eine Porzellanmanufaktur, ein Künstlerbedarfshandel und gastronomische Einrichtungen.“ heißt es auf Wikipedia.

Das Gelände hat Atmosphäre, jedoch werden Touristen in ungeheuren Mengen angezogen, immer in der Hoffnung, einen der oben genannten Künstler zu treffen oder gar einen Blick in die Ateliers werfen zu können. Um ungestört arbeiten zu können, habe ich die Tür vom Atelierraum für den Workshop geschlossen. Das hatte zwei Vorteile: in der alten Fabrikhalle blieb die Kälte der Nacht konserviert und wir waren ungestört von Besuchern, die uns neugierig über die Schulter geschaut haben. 🙂

Ich zeige euch in einer Galerie die Ergebnisse beider Workshops, alle gezeigten Arbeiten sind von den Workshop Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstellt. Ich freue mich immer, wenn ich die Fröhlichkeit und Farben auf den Aquarellkartons entstehen sehe.

 

 

 

__________________________

Quelle [1] Vom tiefen Blau der Bombe in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 29. Januar 2012, Seite 55

%d Bloggern gefällt das: