Tagebucheintragung 10.01.24, Schloss Blois, Wasserspeicher, Nr. 1, 20 x 15 cm, Brush Pen auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Tagebucheintragungen Januar 2024 – Erinnerungen an Blois – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Januar 2024

Bois

Im Sommer 2023 sind wir an der Loire entlang gefahren. Im Januar 2024 habe ich immer noch die Bilder des Sommers im Kopf und so gelangten diese mit großer Verspätung in meine Tagebucheintragungen.

Open Air Gallery mein wedding 4 - Leopoldplatz Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

Orga-Team für „Mein Wedding“ gesucht! Der Bezirk Mitte sucht!

In diesem Jahr gibt es eine Neuerung beim Projekt „Mein Wedding“. Für das Kuratieren der Ausstellung gibt es erstmals auch ein Honorar. Es ist eine gute Nachricht, dass in diesem Jahr von der öffentlichen Hand neben Sachkosten auch Honorarkosten zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt 10.000 Euro für alle Kosten stehen in der Ausschreibung, die gerade veröffentlicht worden ist. Wenn ihr den Links im Beitrag folgt, erhaltet ihr alle Informationen, die für die Bewerbung um die Kuration erforderlich sind.

→ vollständige Ausschreibung für Orga-Team von „Mein Wedding8“
→ Bieterbogen für „Mein Wedding8“

Schön wäre es, wenn sich ein Team finden würde.

In Situ Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024

Chronos – Zeichnung auf Leinwand von Susanne Haun

Ein beliebtes Thema von mir: Das Vergehen der Zeit
Das Modell vom Chronos stand im Saarland auf dem Friedhof. Nicht nur vom Thema morbide, der Stein ist auch schon von der Zeit strapaziert.

Die Gedanken zum Schreiben fließen nicht
Detail Chronos, 100 x 100 cm, Tusche und Acryl auf Leinwand (c) Gemälde von Susanne Haun, VG Bild-Kunst Bonn 2024
So richtig motiviert zu schreiben bin ich gerade nicht. Ich bin gedanklich in ganz anderen Gefilden unterwegs. Ich möchte den bisherigen Text meiner Diss anders strukturieren und am Ende eines jeden Kapitels mehr auf meine Forschungsfrage eingehen.

Es ist schon einige Zeit her
Den Chronos habe ich schon am 29.1.2024 signiert und obwohl das erst knapp drei Wochen her ist, habe ich mich mental schon von der Leinwand entfernt. Innerhalb 3 Wochen kann man soviel denken!

KW 2 - 8. Selbst auf Kalenderblatt 2024, 21 x 15 cm, Tinte auf Papier (c) Zeichnung von Susanne HauN, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Selbstbildnis Kalender 2024 – Januar – von Susanne Haun

Selbstbildnisse von Susanne Haun
Zeichnung, Selfie, Kunst, Porträt

Ich auf A5?

Dieses Jahr habe ich beschlossen, wieder einen A5 Kalender für meine Selbstporträts zu verwenden. Ich habe ihn bei Lidl gekauft, er hat einen grünen Einband. Diese Art von Kalender habe ich auch 2019 verwendet.

Veränderung?

Fünf Jahre liegen zwischen den Fotos, fünf Jahre in denen ich mich jeden Tag selbstporträtierte. Viel verändert hat sich scheinbar nicht. Der Einband des Kalenders ist dieses Jahr grün statt rot. Der Computer ist immer noch derselbe. Die Tasse von 2019 besitze ich immer noch, der Schreibtisch ist ein anderer. Ich bin älter geworden. Ruhiger und zufriedener, fokussierter.

Bildschirmfoto von der Präsenz von Susanne Haun bei Singulart

Neuerungen auf Singulart – Susanne Haun

Die online Galerie Singulart generiert mit einer KI die Beschreibung der Kunstwerke.

Ich bin erstaunt, was für eine Beschreibung für mein Kunstwerk „Frauen und Ratten verlassen das sinkende Schiff“ erstellt wird:

„In dieser Arbeit hat Susanne Haun mit indischer Tinte auf Papier die flüchtenden Formen und emotionale Ströme eingefangen. Erschaffen in einem figurativen, metaphysischen Stil, fließen Figuren und Ratten zusammen, als Symbol für Transformation und Aufbruch. Es ist eine Szene, die zugleich Unruhe und Befreiung verkörpert, eine kraftvolle Energie, die jede Umgebung mit lebendigem Geist und tiefgründigen Gesprächsimpulsen durchdringen wird.“

Auch die Darstellung der Kunstwerke für die Sammler*innen hat sich geändert. Hier seht ihr mehr davon Klick.

Das kostet

Bis Anfang des Jahres konnten sich die Künstler*innen bei Singulart bewerben und wurden kostenfrei auf der Plattform präsentiert. Dafür musste bei Verkauf 50% auf den NETTO Verkaufspreis an Singulart gezahlt werden.

Nun hat Singulart ein kostenintensiven Kundenmodell vorgestellt:
„Alle neuen Künstler.innen, die sich bei SINGULART anmelden, werden über neue kostenpflichtige Abonnements aufgenommen.“
30 Euro, 70 Euro und 150 Euro IM MONAT – je nach Ausprägung der Anzahl der Kunstwerke, die gezeigt werden – soll dann bezahlt werden, natürlich zusätzlich zu den 50% Provision.

Als Bestandskünstlerin muss ich nicht zahlen, für mich bleibt alles wie gehabt. Ich frage mich natürlich wie lange noch.

Im Schloss Oranienburg Susanne Haun als Königin (c) Foto von Michael Fanke, VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Tagebucheintragungen Januar 2024 – Schloss Oranienburg – Zeichnungen von Susanne Haun

Tagebucheintragungen von Susanne Haun – zeichnerische Notizen – Januar

Den 1. Januar im Schloss in Oranienburg

Wir wollten das Neue Jahr nicht faul zuhause beginnen und nahmen an einer Führung durch das Schloss Oranienburg teil. Bis Ostern kann das Schlossinnere nur mit einer einstündigen Führung besucht werden, das nicht genug Interessierte da Schloss sehen möchten. Schade! So kann man nicht verweilen und ich zeichnete am nächsten Tag das Erlebte nach Fotos. Die Figuren auf den Henkeln an einer ausgestellten Suppenterrine faszinierten mich am meisten. Nach Ostern werden wir nochmals ins Schloss gehen und dort solange wie wir wollen wandeln und uns die Exponate ganz in Ruhe anschauen.

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