Susanne Haun

Die leere Berlinische Galerie – Susanne Haun

Posted in Ausstellungstip, Berlin by Susanne Haun on 4. November 2015

Bevor man ein Museum besucht, empfiehlt es sich zu schauen, ob gerade Ausstellungswechsel ist.

Am Sonntag schauten wir uns die fast leere Berlinische Galerie an. Die Ausstellung „Radikal Modern, Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“ war abgebaut. Schade! Ich hatte mich darauf gefreut!

Die diagonal gekreuzte Treppe der Berlinischen Galerie (c) Foto von M.Fanke

Die diagonal gekreuzte Treppe der Berlinischen Galerie (c) Foto von M.Fanke

Aber die Galerie war natürlich nicht ganz leer. Die ständige Ausstellung im ersten Stockwerk konnten wir schauen. Ich war das letzte mal vor einem Jahr in der Berlinischen Galerie und so konnte ich den etwas anderen Aufbau der Werke bewundern.

Mehr noch als die Werke hat mich die Architektur der Berlinischen Galerie wieder fasziniert. Ohne Bilder war die Treppe das Hauptwerk des großen Saals.  Die diagonal den Raum kreuzende Freitreppe im Zentrum des Gebäude ist für mich eine besondere architektonische Raffinesse.  Ein ehemaliges Glaslager wurde für das Museum umgebaut (siehe hier).

Auch die Ausstellung „Ich kenne kein Weekend“ aus der Sammlung des Galeristen René Block (siehe hier) ist ausgesprochen sehenswert. Schon alleine diese Ausstellung, die noch bis zum 15.2.2016 läuft, ist einen Besuch der Berlinischen Galerie wert.

Am Berlin Museum (c) Foto von M.Fanke

Am Berlin Museum (c) Foto von M.Fanke

Den Weg zur Berlinischen Galerie auf der Straße „Am Berlin Museum“ mag ich besonders gerne. Ich berichtete schon einmal über diese Straße im Februar 2013 (siehe hier). Dieses mal fielen mir andere Schilder ins Auge.

Am Berlin Museum (c) Foto von Susanne Haun

Am Berlin Museum (c) Foto von Susanne Haun

Der Garten der Hannah Höch – Zeichnung und Bericht von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 16. April 2013

Nur 20 Minuten Fussweg von meinem Atelier lebte Hannah Höch von 1939 – 1978. Hannah Höch zählt zu den bedeutesten Künstlerinnen der klassischen Moderne in Deutschland.

Hannah Höch ist in Deutschland in der Phase des Dadaismus bekannt geworden. Ihre Collagen sind weltweit zu sehen. Ein Raum in der Berlinischen Galerie zeigt das Schaffen der Dada Gruppe.

Es ist eine Ausstellung der Gruppe im oberen Stockwerk der Berlinischen Galerie „nachgestellt“. Den Raum mag ich sehr.

Wer sich für das Haus der Hannah Höch interessiert, erhält hier auf der Homepage des Förderverein des Künstlerhauses mehr Informationen. Johannes Bauersachs, ebenfalls Künstler, lebt im Haus und hat gestern netterweise auch seine Gartentür für eine Führung geöffnet. Dazu müssen sich die Interessierten allerdings anmelden.

Das Haus hat so herrlich blaue Fensterläden und ist aus Holz. Ich finde, es verströmt noch die Atmosphäre der Besitzerin.

So vom blau inspiriert habe ich gestern eine Fresie mit Rose in Blau gezeichnet.

BBlaue Fresien Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

BBlaue Fresien Version 2 (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my english speaking reader:

Hannah Höch lived from 1939 to 1978 just 20 minutes walk from my studio . Hannah Höch is one of the most significant artists of classical modernism in Germany.

She has become known in the phase of the Dada movement in Germany. Her collages can be seen worldwide. A room in the Berlinischen Gallery shows the work of the Dada Group. It is an exhibition of the group in the upper floor of the gallery Berlinischen and shows a exibition from the time of formation. I like the room very much.

More information of the house of Hannah Höch, receives you on the website of the Friends of the artist house. John Bauersachs, also artist, lives in the house and graciously opened his garden gate for a tour yesterday. To the interested parties, however, must be registered.

The house has blue shutters and is made of wood. I think it still exudes the atmosphere of the owner.

So inspired by the blue, I drew freesia with a rose in blue, yesterday.

Akt zeichnen in der Berlinischen Galerie – Skizzen von Susanne Haun

Posted in Aktmalerei, Betrachtungen zur Kunst, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 25. Januar 2012

15 Minuten steht das Modell in der Berlinischen Galerie beim Aktzeichnen für einen Durchgang.

Dann gibt es 1 Minute Pause, 15 Minuten Akt, 7 Minuten Pause, 15 Minuten Akt 1 Minute Pause und so geht es weiter bis zwei Stunden vorüber sind. Das verlangt größte Konzentration.

Für Skizzen empfinde ich 15 Minuten als lange Zeit … da kann ich gut drei von der selben Postion zeichnen. Für die ersten drei Positionen habe ich meinen Füller benutzt danach verlangte es mir nach Abwechslung und ich griff zu den Buntstiften. Und danach verliessen sie mich ganz und mich dürstete es nach der Ausstellung und einem Latte Machiatto im Museums Kaffee.

Position 2: sitzender Akt - Version 1 - Skizze von Susanne Haun

Position 2: sitzender Akt - Version 1 - Skizze von Susanne Haun

Besonders eindrucksvoll finde ich das Werk Rapport im Eingangsbereich der Berlinischen Galerie von J.Mayer H.  Ich mußte mich festhalten, um den Rapport – Raum durchqueren zu können – mir wird ganz schwindelig dabei…. Hier auf der Homepage von J.Mayer   ist ein Video mit Erläuterungen und Gesprächen zum Kunstwerk zu sehen.

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