Ausstellungstip · Berlin

Die leere Berlinische Galerie – Susanne Haun

Bevor man ein Museum besucht, empfiehlt es sich zu schauen, ob gerade Ausstellungswechsel ist.

Am Sonntag schauten wir uns die fast leere Berlinische Galerie an. Die Ausstellung „Radikal Modern, Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“ war abgebaut. Schade! Ich hatte mich darauf gefreut!

Die diagonal gekreuzte Treppe der Berlinischen Galerie (c) Foto von M.Fanke
Die diagonal gekreuzte Treppe der Berlinischen Galerie (c) Foto von M.Fanke

Aber die Galerie war natürlich nicht ganz leer. Die ständige Ausstellung im ersten Stockwerk konnten wir schauen. Ich war das letzte mal vor einem Jahr in der Berlinischen Galerie und so konnte ich den etwas anderen Aufbau der Werke bewundern.

Mehr noch als die Werke hat mich die Architektur der Berlinischen Galerie wieder fasziniert. Ohne Bilder war die Treppe das Hauptwerk des großen Saals.  Die diagonal den Raum kreuzende Freitreppe im Zentrum des Gebäude ist für mich eine besondere architektonische Raffinesse.  Ein ehemaliges Glaslager wurde für das Museum umgebaut (siehe hier).

Auch die Ausstellung „Ich kenne kein Weekend“ aus der Sammlung des Galeristen René Block (siehe hier) ist ausgesprochen sehenswert. Schon alleine diese Ausstellung, die noch bis zum 15.2.2016 läuft, ist einen Besuch der Berlinischen Galerie wert.

Am Berlin Museum (c) Foto von M.Fanke
Am Berlin Museum (c) Foto von M.Fanke

Den Weg zur Berlinischen Galerie auf der Straße „Am Berlin Museum“ mag ich besonders gerne. Ich berichtete schon einmal über diese Straße im Februar 2013 (siehe hier). Dieses mal fielen mir andere Schilder ins Auge.

Am Berlin Museum (c) Foto von Susanne Haun
Am Berlin Museum (c) Foto von Susanne Haun

4 Kommentare zu „Die leere Berlinische Galerie – Susanne Haun

    1. Ins Bild gesetzt hat sie Micha, mein Freund. Er fotografiert sehr gut und gerne und lässt sich für jedes Foto, was er macht, viel Zeit. So haben wir nie Eile oder hetzen uns beim Betrachten. Das ist sehr angenehm.

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