Susanne Haun

Aus meinen Gedanken erscheint die Flora – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Amor, Berühmt, Blumen und Pflanzen, Kunstgeschichte, Portraitmalerei, Tanz, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Juni 2020

 

Aus meinen Gedanken erscheint Flora, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemühle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Aus meinen Gedanken erscheint Flora, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemühle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Flora ist die mater florum, Mutter der Blumen, ihr Name kommt ursprünglich aus dem griechischen Chloris, die Grüne.

Ich persönlich nehme Abstand vom Grün, meine Flora ist flammend Orange und wird vom blau des Wassers, das für ihre Blumen notwendig ist, umgeben. Orange und blau gemischt ergeben einen  Grünton. Nur am Gemälderand findet sich das Grün wieder.

Die lateinische Sprache machte das griechische chi (X) zum F, wodurch aus Chloris Floris und schließlich Flora wurde.[1] Flora symbolisiert die regenerative Energie der Natur.[3] Laut Ovid gibt Floras Ehemann Zephyros ihr als Mitgift einen fruchtbaren Garten, in lauer Luft und mit einer Quelle frischen Wassers, den Garten füllt er mit edlen Blumen und sagt „Sei du, Göttin, Herrin der Blumen!“.[4] In den Metamorphosen schreibt Ovid, die Göttin Flora  könne die Menge der Blumenfarben (copia) auf ihren Gartenbeeten nicht zählen (Zahlen = numerus), obgleich sie es versucht habe. Matthias Winner vermutet, dass auf Poussins Bild der Flora (siehe hier) das Füllhorn als Menge der Farben, die unzählbar für Flora waren, malte, denn bevor Flora auf der Erde erschien, gab es nur eine Farbe (monocolore). Diese Farben sind für Poussin, generell für alle Maler (also auch mich), notwendig, um die Natur abbilden zu können. Flora ist also ebenfalls ein anderer Name für die Malerei selbst.[5]

[1] Winner, Matthias, Berlin 2007, S. 277 – 278.

[2] Oertel, Robert, Stattgart 1959, S. 4.

[3] Troy, Thomas, New York 1986, S. 225.

[4] Ovidius Naso, Publius, Die Fasten, Fünftes Buch, S. 233, Zeile 212. „arbitrium tu, dea, floris habe!“.

[5] Winner, Matthias, Berlin 2007, S. 287. Ovidius Naso, Publius, Die Fasten, Fünftes Buch, S. 233. In den Zeilen 194 – 231 entwirft Ovid große Teile des von Poussin bildnerisch Dargestellten.

 

So habe ich Poussins Flora vor 3 Jahren in einer Hausarbeit beschrieben. Als sich aus allen Details, die ich euch hier schon von meinem Gedanken im Bild gezeigt habe, die Flora in Erscheinung trat, war ich glücklich. Ich habe dieses Bild nicht mit dem Vorsatz „male ich mal eine Flora“ begonnen sondern mich der Schönheit des Tages in der Natur hingegeben.

 

 

Obwohl das Hahnemühle Büttenpapier Leonardo 800 g/m2 schwer ist welt es sich leicht an den Rändern nach oben. So habe ich beschlossen, meine Flora gleich zu rahmen. Dazu habe ich ein 60 x 80 cm großen Rahmen mit weißer Holzleiste verwendet, das mit 76 x 56 cm kleine Büttenpapier habe ich auf ein blaues Lana Coleur Papier montiert. So kommt der Büttenrand im Rahmen sehr gut zur Geltung.

 

 

 

6 – Detail aus meinen Gedanken – nochmehr Iris – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Juni 2020

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In den nächsten Tagen zeige ich euch jeweils ein Detail aus der Zeichnung Aus meinen Gedanken.

Die 76 x 56 cm große Zeichnung ist gerade auf Hahnmühle Leonardo Büttenpapier am Entstehen.

Für mehr Text fehlt mir gerade die Energie.

 

5 – Detail aus meinen Gedanken – Die Träumerin – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Juni 2020

 

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In den nächsten Tagen zeige ich euch jeweils ein Detail aus der Zeichnung Aus meinen Gedanken.

Die 76 x 56 cm große Zeichnung ist gerade auf Hahnmühle Leonardo Büttenpapier am Entstehen.

Für mehr Text fehlt mir gerade die Energie.

 

4 – Detail aus meinen Gedanken – Putte – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Portraitmalerei, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Mai 2020

 

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In den nächsten Tagen zeige ich euch jeweils ein Detail aus der Zeichnung Aus meinen Gedanken.

Die 76 x 56 cm große Zeichnung ist gerade auf Hahnmühle Leonardo Büttenpapier am Entstehen.

Für mehr Text fehlt mir gerade die Energie.

3 – Detail aus meinen Gedanken – Fuchs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Mai 2020

 

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In den nächsten Tagen zeige ich euch jeweils ein Detail aus der Zeichnung Aus meinen Gedanken.

Die 76 x 56 cm große Zeichnung ist gerade auf Hahnmühle Leonardo Büttenpapier am Entstehen.

Für mehr Text fehlt mir gerade die Energie.

 

2 – Detail aus meinen Gedanken – Zinie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 28. Mai 2020

 

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In den nächsten Tagen zeige ich euch jeweils ein Detail aus der Zeichnung Aus meinen Gedanken.

Die 76 x 56 cm große Zeichnung ist gerade auf Hahnmühle Leonardo Büttenpapier am Entstehen.

Für mehr Text fehlt mir gerade die Energie.

 

1 – Detail aus meinen Gedanken – Iris – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 27. Mai 2020

 

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Detail aus meinen Gedanken, 76 x 56 cm, Tusche auf Hahnemuehle Leonardo Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

 

In den nächsten Tagen zeige ich euch jeweils ein Detail aus der Zeichnung Aus meinen Gedanken.

Die 76 x 56 cm große Zeichnung ist gerade auf Hahnmühle Leonardo Büttenpapier am Entstehen.

Für mehr Text fehlt mir gerade die Energie.

 

Das Netz quillt über voller Mädels mit Perlenohrringen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Berühmt, Portraitmalerei, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 21. Mai 2020

 

Ausgerechnet das Mädchen mit dem Perlenohrring hat es ihr angetan. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es noch einer Interpretation dieses Themas bedarf. Sie bleibt stur dabei. Es soll das Mädchen mit dem Perlenohrring sein.

Johannes Vermeer (1632 – 1675) malte das Mädchen mit dem Perlenohrring ca. 1665 in Öl auf Leinwand in der Größe 44,5 x 39 cm. Das Bild befindet sich heute im Mauritshuis in Den Haag, das lt. eigener Aussage, das „einzigartige niederländische Gemälde des sogenannten Goldenen Zeitalters beherbergt.

 

Mein Mädchen mit dem Perlenohring, Tusche und Acryl auf Aquarellkarton, 44,5 x 39 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019Mein Mädchen mit dem Perlenohring, Tusche und Acryl auf Aquarellkarton, 44,5 x 39 cm, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Schaut man in die Bilder-Google-Suche, so quillt das Netz über von Interpretationen dieses scheinbar immer noch interessanten Frauenportraits.

Was aber macht den Reiz und Charme dieses Gemäldes von Vermeer aus?

Die Haltung? Die Jungend? Der Blick? Das Tuch um den Kopf? Der Ohrring? Die Farben Blau und Ocker? Der aus dem dunklen kommende Blick?

Interessant!

Eine gute, sogar gesprochene, Bildbeschreibung erhaltet ihr auf der Seite von „the artinspector / alexandra tuschka“ (siehe hier).

Ich habe das Gemälde zeichnerisch interpretiert und empfinde es als „langweilig“. Sicher, man sieht, ich habe es gezeichnet. Meine Handschrift ist erkennbar und doch bin nicht ich darin.

So habe ich begonnen, mich selber in meinem Tageskalender in dieser Haltung zu zeichnen. Ich bin noch am Nachdenken, wie ich dieses Portraitthema Vermeers aufgreifen und etwas individuelles daraus schaffen kann.

Ach! Ich werde es wie Picasso angehen und mich mal eine Weile mit diesem Thema beschäftigen. Picasso hat 58 Versionen von  Las Meninas von Velázquez interpretiert.

Dann ging es weiter in meinem Kopf und das Thema verselbständigte sich und begann, mir Freude zu bereiten. Diesen Beitrag habe ich schon im August geschrieben und ihn heute vervollständigt.

 

 

 

Aus meiner Bloghistorie: Von der Wirkung der Linie – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Mai 2020

 

 

Verblühender Mohn – 15 x 20 cm, Tusche auf handgeschöpften Silberburgpapier (c)Zeichnung von Susanne Haun

 

Schon 2009 habe ich Erwägungen zur Linie geschrieben.

Siehe hier in meinem Beitrag Mohn, von der Wirkung der Linie (-> Klick)

Ich schrieb 2009:

Heute habe ich mich wieder mit Mohn beschäftigt. Eigentlich taucht gleichzeitig mit dem Motiv Mohn der Gedanke Kitsch im Kopf auf. Das rot der Blüte verführt viele Malende, den Mohn über das Rot zu definieren.

Mit Kitsch beschäftige ich mich lange nicht mehr, aber ich denke, dass genau dieser Gedanke mich dazu bewogen hat, den Mohn 2012 mit blauer Farbe zu zeichnen. Den Blogbeitrag zu den blauen Mohnblüten kannst du hier (-> Klick) nachlesen.

 

 

Das Pferd mit Pferd im Pferd – Collage von Susanne Haun, besprochen von Nina Alice Schuchardt

Posted in Collage, Künstlergespräch, Kunstgeschichte, Kurzfilm, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 27. April 2020

 

Stark fürs Buch, Eichhörnchenverlag, Susanne Haun auf Instagram

 

Inzwischen ist es schon drei Jahre her, dass ich die Collagen für das Buch Landtiere im Eichhörnchenverlag zeichnete.

Zwei der Collagen arbeitete ich mit einem Foto von Ninas Pferd.

 

 

 

Beide Collagen von Ninas Pferd sind heute im Buch Landtiere zu finden. Das Buch Landtiere entstand unter dem Aspekt, den kleinsten Kindern die Tierwelt künsterlisch näher zu bringen. Drei Jahre später kann ich sagen, dass viele meiner „großen“ Fans das Buch für sich gekauft haben.

Bevor ich näher auf das Pappbilderbuch eingehe, möchte ich euch empfehlen, den Film „Kunst, die glücklich macht: Das Pferd mit Pferd im Pferd“ anzusehen.

 

 

Auf der Verlagsseite des Eichhörnchenverlags stehen folgende Erläuterungen zum Buch:

Das Bilderbuch LANDTIERE hat sich eines Klassikers unter den Bilderbuchthemen angenommen.

Die bewusst nicht retuschierten Fotografien in Verbindung mit leuchtenden Tuschezeichnungen vermitteln die natürliche Schönheit der Tiere und ihrer Umgebung.

Mit seinen starken Farben und klaren Formen richtet sich das Bilderbuch an Babys und Kleinkinder und findet dabei eine für Kinder und Erwachsene gleichermaßen reizvolle Form.

Die Verbindung von Zeichnung und Fotografie ist in ansprechend lebendigen Collagen umgesetzt.

Klar formulierte Texte voller feinem Humor blicken direkt auf das Wesen der Tiere, lassen ihnen ihre Individualität und schenken den kleinen und größeren Betrachtern Raum zum träumen und phantasieren.

Collagen: Susanne Haun

Text: Gerd Knappe

Fotografie: Thomas Lemnitzer

ISBN 978-3-9818726-0-6

Pappebuch, 22 Seiten (inkl. Umschlag)

210 x 160 mm

Das Bilderbuch kostet 14,90 Euro und kann entweder bei mir mit Signatur oder direkt beim Verlag oder in einer Buchhandlung eures Vertrauens bezogen werden.

 

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