Tagebucheintrag 29.11.2020, Dekameron, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist, 20 x 15 cm, Tinte und Buntstift auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Moenche, deren Anzahl zusammengeschmolzen ist – Zeichnung von Susanne Haun

„Wir verweilen hier, meiner Meinung nach, zu keinem anderen Zweck, als mit anzusehen, wie viele Leichen begraben werden, oder um zu hören, ob die Mönche, deren Anzahl freilich auf ein Nichts zusammen geschmolzen ist, hier zu richtigen Stude ihrer Uffizien singen, oder gar um denen, die noch hier sind, durch unsere Kleidung die Art und Größe unseres Kummers aufzuzeigen.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 27.

Zeichnung von Susanne Haun

Tagebucheintrag 23.11.2020, Die zweite Fiammetta, 20 x 15 cm, Tinte und Aquarell auf Silberburg Büttenpapier, Zeichnung von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Sie tanzen in der Santa Maria Novella – Zeichnung von Susanne Haun

„So wollen wir die erste und älteste von ihnen Pampinea, die zweite Fiammetta nennen; Filomena die dritte und die vierte Emilia; sodann nennen wir die fünfte Lauretta, die sechste Neifile und die letzte, nicht ohne Grund, Elissa.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 26.

Zeichnung von Susanne Haun

Der Fonte Gaia in Siena, Toskana - Foto von Susanne Haun

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Diese Toten wurden weder mit Tränen… – Zeichnung von Susanne Haun

„Diese Toten wurden weder mit Tränen noch mit Kerzen oder anständigem Geleit geehrt; nein, es war vielmehr so weit gekommen, daß man sich um sterbende Menschen nicht mehr bekümmerte als heutigentags um eine verreckete Ziege.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 23.

Zeichnung von Susanne Haun

Ponte Vecchio, Ausblick vom Piazzale Michelangelo, Florenz (c) Foto von M.Fanke

Das Dekameron des Giovanni Boccaccio, Die meisten starben innerhalb von drei Tagen – Zeichnung von Susanne Haun

„Die meisten starben innerhalb von drei Tgen nach den ersten Anzeichen, der eine früher, der andere später , und viele sogar ohne jegliches Fieber oder sonstige Krankheitserscheinungen.“
Boccacio, Giovanne, Das Dekameron, Band 1, Übersetzung von August Wilhelm Schlegel, Berlin 1985, Seite 16.

Zeichnung von Susanne Haun

Ausschnitt - Zustand - Kuss Mund, Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, 60 x 90 cm (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der ewige Kuss – Gemälde von Susanne Haun

Der ewige Kuss – Gemälde von Susanne Haun, Acryl und Tusche auf Leinwand, Findet ihr beim Betrachten des Gemäldes heraus, welche Linien mit Tusche und welche mit Acryl gezogen sind? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.

La madonna vigile., Gemälde auf Leinwand von Susanne Haun (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2020

La madonna vigile – Gemälde von Susanne Haun

Die Idee zu meiner Madonna hatte ich schon beim Erstellen meiner Interpretation der Madonna del Latte von Correggio. Sie ist in der Größe 69 cm x 57 cm um 1524 gemalt. Das Bild befindet sich im Szépművészeti Múzeum in Budapest. Ich wollte meiner Madonna etwas von unserer heutigen Zeit geben und doch auch den Bezug zur ewigen Madonnendarstellung herstellen. Die Bedrohung in Form des gesichtslosen Engels hinter der Mutter symbolisiert zur Zeit das Covid-19 Virus ist aber ein Symbol für alle Bedrohungen.

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