Susanne Haun

Blogpause verbunden mit den besten Wünschen für Weihnachten und dem Neuen Jahr 2018 – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 18. Dezember 2017

 

Engel kann man nicht sehen, aber man kann Ihnen begegnen.²

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein besinnliches, friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2018.

Ich freue mich darauf, euch ab dem 8. Januar 2018 nach meiner diesjährigen Blogpause wieder auf meinem Blog begrüßen zu dürfen.

Sollten euch meien Beiträge während der Blogpause fehlen, ich blogge seit März 2009, es haben sich seither 3.061 Beiträgeangesammelt. In der Spalte an der rechten Seite  könnt ihr unter Themenauswahl oder im Archiv aller Artikel Beiträge eures Interesses aufrufen. Die Suchfunktion ermöglicht euch, Blogbeiträge nach Stichworten, die euch interessieren aufzurufen. Viel Spaß dabei!

 

Tanzender Engel - Zeichnung von Susanne Haun - 17 x 24 cm - Tusche auf Aquarellpapier

Tanzender Engel – Zeichnung von Susanne Haun – 17 x 24 cm – Tusche auf Aquarellpapier

 

 

 

 

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²Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 9./10. Dezember 2017.

Impressionen vom Weihnachtsworkshop im Atelier Susanne Haun

Posted in Berlin - Atelier, Workshop Zeichnungen by Susanne Haun on 11. Dezember 2017

 

Ich war erstaunt von wo meine Schülerinnen zum Weihnachtsworkshop in mein Atelier alles anreisten: Leipzig, Münster, Petersdorf, Wandlitz und eine kam auch aus Berlin, jedenfalls Wochenends, sie arbeitet ansonsten in Görlitz.

 

 

Ich freute mich, dass alle Schülerinnen in bester Laune waren und wir mit viel Freude und Elan viele farbenfrohe Postkarten zur Weihnachtszeit erstellten.

Dabei haben wir uns zu Beginn mit den einzelnen Farben und Tonstufen sowie mit der Materialität des Papiers beschäftigt und unterschiedliche Kombinationen ausprobiert.  Für die Workshops stelle ich immer einen großen Vorrat an Tuschen unterschiedlichster Firmen (Rohrer&Klinger, Schmincke, Talens, Standardgraph, Windsor und Newton etc) , Federn und Musterbögen von Hahnemühle und Lana zur Verfügung, damit alle nach Herzenslust probieren können.

 

Projekt ohne Namen – Mein Engelchen, ich sage Dir … – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Engel, Portraitmalerei, Projekt ohne Namen, Selbstbildnisse, Zeichnung by Susanne Haun on 13. September 2017

 

#16

J:  „Mein Engelchen, ich sage Dir …“

S:  „… nichts ist perfekt aber alles ist möglich!“

 

Mein Engelchen, ich sage Dir nichts ist perfekt aber alles ist möglich! (c) Zeichnung von Susanne Haun

Mein Engelchen, ich sage Dir nichts ist perfekt aber alles ist möglich! (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Jürgen, das war nicht einfach, was wolltest du mir bloß sagen? Auf jeden Fall ist hier mein neuer Satzanfang:

#17  „Eine Linie biegt sich nach links nach rechts, um dann…“

Was bisher geschah:

#15 (siehe hier)
S: „Wörter sind immer …“
J: „… gut oder böse.“

Jürgen hatte zu meinem Satzanfang noch folgenden Satz im Kopf, den ich unbedingt in Szene setzen wollte.

#15.1 Worte, die den Raum fülleun und als ewiges Licht bleiben.

 

Worte, die den Raum füllen und als ewiges Licht bleiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Worte, die den Raum füllen und als ewiges Licht bleiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

#14 (siehe hier)
J: „Ich konnte zuerst den Weg nicht finden, …“
S: „… aber dann sah ich es: Am Ende des Weges war alles voller Bücher, Papier und Tinte.“

#13 (siehe hier)
S: „Wie Schneeflocken werden die Pappelsamen durch die Luft getragen und …“
J:  „… sind wie Worte, die die Erde lockern werden.“ (aus Enzensberger, Windgriff, 1964)

#12 (siehe hier)
J: „Ich schaue mich im Spiegel an und denke: …“
S: „… Nichts!“

#11 (siehe hier)
S: Die Ferne lockt mit fremden Geruechen, Farben und Tönen …
J:  …, doch mein Herz schlägt nur für dich.

#10 (siehe hier)
J: „Ich war jung und töricht, naiv und unbedarft …“
S: „… und dabei sehr fröhlich und sorglos.“

#9 (siehe hier)
S: Der Mensch blickt zurück in sich selbst und findet in der Zukunft …..
J: … den „loving cup“.

#8 (siehe hier)
J: „Der, der alleine ins Wasser geht, das ist „der Alleineinswassergeher“ und die, die zu mehreren gehen …“
S: „…werden sich selbst vergessen, fröhlich sein und planschen.“

#7 (siehe hier)
S: „Kalte Hände sind ein kritisches….“
J: „… Phänomen, denn wie sagte Christoph Ernst Freiherr von Houwald, so ungefähr: „Nimm noch einmal in Deine kalten Hände des warmen Herzens Signatur. Und ist Dein Herzensspiel noch nicht zu Ende, und kommt ein neuer Akt: so klingle nur.“ ( frei übertragen aus: Christoph Ernst Freiherr von Houwald, die Freistatt, vierte Szene, Leipzig 1820)

#6 (siehe hier)
J: „Wenn sie losgelassen werden und durch die offenen Tore fegen …“
S: „… können nicht die größten Drollerien sie aufhalten.“

#5 (siehe hier)
S: „Das perfekte Ding ist …“
J: „… das momentane Ding“

#4 (siehe hier)
J: „Ich höre die schweren Maschinen in der Ferne und ahne …“
S: „… dass sie an ihrer Last zerbrechen.“

#3 (siehe hier)
S: „Es ist schwer vorstellbar, dass der hoch in den Himmel aufragende Turm …!“
J: „… tatsächlich ein Raumschiff darstellt.“

#2 (siehe hier):
J: „Heute ist heute, morgen wird übermorgen und  …“
S: „… gestern ist nicht gewesen sondern wird Erinnerung.“

#1 Projektauftakt (siehe hier):
S: „In der Nacht verschwimmen die Gegenstände zu schwarzen verwischten Flächen, deshalb ……“.
J:  „… versucht der Abfalleimer ein verzweifeltes Glühen“.

Sonntagsspaziergang auf dem Dreifaltigkeitsfriedhof an der Bergmannstrasse Berlin – Zeichnungen Susanne Haun

Posted in Architektur, Berlin, Engel, Foto, Reiseberichte, Zeichnung by Susanne Haun on 8. September 2017

 

Überraschend sind wir beim Spaziergang auf der Bergmannstraße in Berlin Kreuzberg auf den Friedhof II der Dreifaltigkeitsgemeinde (siehe hier) gestolpert.

 

 

Friedhof in der Bergmannstr. Berlin Kreuzberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

Friedhof in der Bergmannstr. Berlin Kreuzberg (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Begonnen haben wir unsere Runde über den Friedhof mit einem sehr leckeren Kaffee und Kuchen im Friedhofs – Café Strauß. Es ist nicht das erste Friedhofscafé, das wir besuchen. Auch in der ehemaligen Gärtnerei des Friedhofs See-/Ecke Müllerstraße in Berlin Wedding trinken wir oft im schön gelegenen Moccachino Kaffee und essen ein Eis dazu.

Auf dem Kreuzberger Friedhof liegen viele Berühmtheiten der Kaiserzeit. So konnten wir Menzel, Gropius, Friedländer, Mommsen und mehr die letzte Ehre erweisen. Die Grabanlagen sind sehr prächtig und besitzen heute den morbiden Charme des Vergangenen.

Wir parkten vor dem Eingang des ehemaligen Flughafen Tempelhof und liefen von dort zur Bergmannstraße. Der Himmel war blau und so sind auch von dort noch einige gelungene Fotos entstanden. Gezeichnet habe ich nur auf dem Friedhof. Nach langer Zeit hatte ich wieder einmal mein großes Zoomobjektiv ( 18 – 250 mm) auf meiner Canon und so hatte ich Lust, das starke Teleobjektiv zu nutzen und Details zu fotografieren.

 

Friedhof Bergmannstr. Berlin Kreuzberg, Adolf Menzel (c) Foto von Susanne Haun

Friedhof Bergmannstr. Berlin Kreuzberg, Adolf Menzel (c) Foto von Susanne Haun

 

Das Grab Adolf Menzels war mit einer Besonderheit versehen: Der Kopf von Menzels Büste war mit verwelktem Lindenlaub gekrönt und gab dem großen Maler und Zeichner seiner Zeit ein cäsarisches Aussehen.

 

 

Engel auf meinem Fensterbrett – es weihnachtet – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Engel, Stillleben, Zeichnung by Susanne Haun on 16. Dezember 2016

 

Auf meinem Fensterbrett stehen zwei Weihnachtsmänner, zwei Engel und eine Spieldose mit Flötenspielerinnen.

In einem Moment des Innehaltens im Weihnachtsstreß habe ich sie in meinem Skizzenbuch festgehalten. Dieses Jahr kommt mir die Vorweihnachtszeit besonders terminreich vor.

 

 

Workshop Aquarellieren und Zeichnen mit Tusche – Schinkel Nazarethkirche Leopoldplatz – Susanne Haun

Posted in Weddingmarkt, Weddingmarkt, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 16. November 2016

UPDATE 6. Dezember 2016: Der Workshop sowie die Warteliste für den Workshop ist voll. Herzlichen Dank für euer Interesse.

Wer von euch wollte schon immer einmal in die alte Nazarethkirche von Schinkel am Leopoldplatz?

Wer gleichzeitig auch schon immer einen Zeichen Workshop von mir besuchen wollte, ist am 18. Dezember 2016, 14 – 18 Uhr in der Schinkelkirche genau richtig.

 

Schutzengel 40 x 30 cm auf Hahnemühle Toscana (c) Zeichnung von Susanne Haun

Schutzengel 40 x 30 cm auf Hahnemühle Toscana (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Als Weihnachtsgeschenk biete ich den Workshop über den Weddingmarkt (siehe hier) für nur 25 Euro inklusive Material  an.

Es können 10 Zeichnerinnen und Zeichner daran teilnehmen. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet über die Teilnahme.

Uhrzeit: 14:00 – 17:00
Leiterin: Susanne Haun
Alter: ab 12 Jahre
Preis: 25 Euro, Material inklusive, Bezahlung von Ort

Tusche hat viel Ähnlichkeit mit Aquarellfarben, jedoch ist die Tusche wasserfest und lässt sich anders als die Aquarellfarbe nicht nochmals anlösen. Wir experimentieren mit dem Material, lassen Blumen, weihnachtliche Engel und Traumlandschaften
entstehen und stellen das erste liebevoll gestaltete Weihnachtsgeschenk für die Familie her. Dabei lernen wir Farbe, Linie und Fläche harmonisch zu kombinieren.
Aquarellpapier und Tusche sind im Kurspreis von 25 Euro inklusive.
Pinsel und Federn werden zur Benutzung während des Kurses gestellt.

Die Anmeldung erfolgt NUR! über den Weddingmarkt siehe hier.

Hier einige Beispiele von Schülerinnen / Schülerarbeiten aus meinen Workshops und ein paar Engel von mir:

 

 

 

Der Klang meines Atems – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 30. September 2016

 

„Ich fürchte mich vor dem Klang meines Atems auf dem winterlichen Friedhof.

(…) Da unten waren die Reste der Mutter.“

 

Ein zweiter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein zweiter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 41.

Das Vermissen – Susanne Haun

Posted in Die Ferne - F.L.Arnold, Engel, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 28. September 2016

Florian. L. Arnold schreibt in seinem Buch „Die Ferne“ so treffend: „Ich vermisse dich, Vater. Kein Wort vermag auszudrücken wie sehr.“².

So geht es mir mit meiner Mutter. Das Haus sieht aus, als ob sie nur kurz spazieren gegangen ist. Die absolute Stille im Haus straft jedoch diesen Gedanken Lüge. Ich bewundere meinen Vater wie er umgeben von ihren Dingen existieren kann.

 

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein dritter Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

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²Florian L. Arnold, „Die Ferne“, Mirabilis Verlag, Klipphausen/Miltitz 2016, S. 45.

Ein Engel für Mama – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 26. September 2016
Ein Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ein Engel für Mama (c) Zeichnung von Susanne Haun

Geschlossene Räume und gleitende Gedanken – Susanne Haun

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 7. September 2016

 

Heute habe ich ein paar von Gerda Kazakous (siehe hier) Gedanken zeichnerisch aufgenommen.

Etwas länger beschäftigt mich Gerdas Hinweis (in den Kommentaren – siehe hier), dass sie noch keine geschlossenen Räume in meinen Architektur Zeichnungen gesehen habe, sondern diese immer von floralen oder figuralen Elementen aufgeweicht werden . Ich habe mich deshalb bewusst auf geschlossene Räume konzentriert, was nicht einfach ist. Die S-Bahn ist zum Beispiel ein geschlossener Raum und trotzdem stelle ich ihn offen dar. Besser ist es schon bei meinen Containern für Wäsche – die auf jeden Fall geschlossen sind, jedoch eben auch keine Architektur.

 

 

Meine erste Ausstellung in einer Galerie 2002 hatte den Titel Emotionen in Farbe. Es waren alles figurative Motive, Engel natürlich, Abbildungen von Antiken und die Nike (siehe hier). Gerda zeichnet Gefühle in Linien, ich auch, aber bei mir ordnen sich die Linien in Figuren. Architektur und abstrakte Linien stellvertretend für Gefühle – das ist eine wahre Herausforderung für mich. Ich denke, da kommt die Unterschiedlichkeit der Künstlerinnen zum Vorschein. Was für die eine eine Fingerübung ist, ist für die andere eine Herausforderung!

 

 

 

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