Susanne Haun

Meine Schnipsel in Gerdas Händen – Susanne Haun

Posted in Collage, Schnitt- / Legearbeiten, Zeichnung by Susanne Haun on 12. Januar 2018

 

Liebe Gerda!

Unglaublich!

Tag um Tag sehe ich, wie „meine“ Schnipsel immer neue Gestalten annehmen. Ich habe deine gesamten Legearbeiten mit „meinen“ Schnipseln in einem Ordner gespeichert und bin nur am Staunen.

Nur ein einziges Bild habe ich gelegt, das ich dir nun heute endlich zeigen möchte. Es entstand, bevor ich dir die Schnipsel sendete (logisch 🙂 ).

Hier könnt ihr meinen Beitrag zu der Erstellung der Schnipsel sehen (Klick).

 

Zirkus im Sonnenschein (c) Collage von Susanne Haun

Zirkus im Sonnenschein (c) Collage von Susanne Haun

 

Vielen, vielen Dank für deine Analyse und Arbeit mit meinen Schnipseln.
Die Form dominiert — ja, ich sehe es jetzt auch. Die Größe ist relativ einheitlich, ja… darüber habe ich mir gar keine Gedanken gemacht, als ich das Bild zerschnitt.

Eine Übersicht über Gerdas Legearbeiten mit meinen Schnipseln findet ihr hier (KLICK).

 

 

Winterlinge – Hahnenfußgewächs – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. März 2017

 

„Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winterlinge (Eranthis) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).“ schreibt Wikipedia.

 

Winterlinge - 17 x 22 cm - Tusche auf Aquarellkarton - Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Winterlinge – 17 x 22 cm – Tusche auf Aquarellkarton – Version 1 (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Gerda (siehe hier) bloggte letzte Woche Anemonen und ich  dachte, die Winterlinge gehörten zur Gattung der Anemonen. Da habe ich mich geirrt aber ich mag sie trotzdem sehr.

 

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

Winterlinge im Garten meines Vaters (c) Foto von Susanne Haun

 

Mit der Farbe habe ich mich etwas schwer getan. Es ist ungewöhnlich für mich, mit mehr als einem Farbton zu arbeiten. Ich mag das liniare Knappe auf das Wesentliche beschränkte.

 

 

Frühlingserwachen – Stiefmütterchen und Narzissen – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 4. März 2017

 

Heute war es in Berlin sonnig bei fast 17 Grad. Der Frühling beginnt.

 

Susanne Haun Zitat am Sonntag – Folge 179 – Thomas A. Edison

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 26. Februar 2017

 

„Um klar denken zu können, muss ein Mensch regelmäßig Perioden der Einsamkeit einplanen, in denen er sich konzentrieren und ohne Störung seiner Phantasie nachgeben kann. „
Thomas A. Edison

 

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

Strudel GELB Version II (c) Detail Zeichnung von Susanne Haun

 

Ürigens, hier in der Kategorie „Zitat am Sonntag“ findet ihr eine übersicht der bisher von mir geposteten Zitate.
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²Zitiert nach Zitatkalender aus der Helmut Lingen Verlag Gmbh, 2016 Köln, Kalenderblatt 7. Februar 2017

Es lohnt sich auf der Seite planetwissen von der ARD mehr über Thomas Alva Edison zu lesen (siehe hier).

 

Tulpen bringen den Frühling – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 3. Mai 2016

 

Die Bäume erstrahlen im frischen Grün: Maigrün, Lotusgrün und Sonnengelb wie die Sonne.

Da hilft nichts, ich muss einfach in diesen Farben Blumen zeichnen.

Tulpen bringen den Frühling (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tulpen bringen den Frühling (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Tulpen bringen den Frühling (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tulpen bringen den Frühling (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Tulpen bringen den Frühling (c) Zeichnung von Susanne Haun

Tulpen bringen den Frühling (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Etwas Erholung mit Blumen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 20. April 2016

 

Es ist gut, sich zwischendurch auszuruhen und die Seele mit ein paar Blumen baumeln zu lassen.

 

Narzissenzeit – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Februar 2016

Es ist wieder soweit.


Narzissen werden in jedem Supermarkt angeboten. Obwohl ich jedes Jahr Narzissen zeichne und dachte, nun sei es genug damit, habe ich auch dieses Jahr wieder zu Feder und Tusche gegriffen, um die ersten Narzissen zu zeichnen.

 

 

Hier sind ein paar vergangene Narzissen.

 

 

 

Tulpen in Gelb – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 3. April 2015

Letzte Woche besuchte mich Susanne Bröer.

 

Gelbe Tulpe (c) Zeichnung von Susanne Haun 0003Gelbe Tulpe (c) Zeichnung von Susanne Haun 0003Gelbe Tulpe (c) Zeichnung von Susanne Haun 0003Gelbe Tulpe (c) Zeichnung von Susanne Haun 0003

Gelbe Tulpe (c) Zeichnung von Susanne Haun 0003

 

Wir wahren von 2002 bis 2006 Ateliernachberinnen im Kunstzentrum Tegel Süd. Es war eine befruchtende Nachbarschaft und ich habe mich sehr gefreut, sie wiederzusehen. Es war ca. 2 Jahre her, dass wir uns das letzte Mal sahen. Es ist nicht immer einfach, eine lockere Freundschaft aufrecht zu erhalten. Dafür mag ich facebook. Hier kann ich schauen, was Susanne macht und es ist nicht so, dass wir uns ganz aus den Augen verlieren.

Susanne Bröer ist Textilkünstlerin. Hier bekommt ihr einen Eindruck von ihrem Wirken. 2005 tauschten wir unsere Kunst, ich malte ein 80 x 60 cm großes, expressives Portrait auf Leinwand von ihr und sie quiltete (sie näht alles mit der Hand) ein 160 x 120 cm großen Quilt für mich, den ich heute noch benutze und ehre.  Die Arbeiten von Susanne können auf der 6. Berliner Kunstallee vom 30. Mai bis 31. Mai, 11 – 18 Uhr (siehe hier) betrachtet (und auch gekauft) werden. Vielleicht wird Susanne auch Ende des Jahres einen KunstSalon am Dienstag gestalten.

Susanne Bröer Januar 2005 - Foto von Susanne Haun

Susanne Bröer Januar 2005 – Foto von Susanne Haun

 

Entstehung Portrait Susanne Bröer 2005 - Foto von Susanne Haun

Entstehung Portrait Susanne Bröer 2005 – Foto von Susanne Haun

 

Sie brachte mir einen Tulpenstrauß und kleine Stoffuntersetzer in Orange mit Tulpen mit. Ich mag Tulpen sehr, besonders die Papageientulpen mit ihren vielen Linien. Sie inspirierten mich, wieder einmal floral zu arbeiten.

Doppelte Blumen von Susanne Broer (c) Foto von Susanne Haun

Doppelte Blumen von Susanne Broer (c) Foto von Susanne Haun

 

 

 

 

 

 

Mit Goldstaub einreiben – Antonius – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Die Versuchung des heiligen Antonius, Illustration, Zeichnung by Susanne Haun on 8. Februar 2013

„Das Gesicht will ich mir mit Goldstaub einreiben und mich schlafen legen auf meinen Schätzen!“ Flaubert im heiligen Antonius

Bei Gold und Gesicht aus dem von Ute Schätzmüller gewählten Zitats entstehen einige Gedankenketten in meinem Kopf. Ein Mensch, der die Hände vor dem Gesicht zusammengeschlagen hat, symbolisch für das Gold zeichne ich mit der Farbe Gelb!

Blatt 85 Das Gesicht will ich mir mit Goldstaub einreiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 85 Das Gesicht will ich mir mit Goldstaub einreiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Bei Gold muss ich auch unweigerlich an Jack London und den Lockruf des Goldes denken. Ich vermute, ich habe zuerst als 10jährige den 4 Teiler im Fernsehen gesehen und danach besaß ich auch eine Schallplatte mit diese Geschichte. Gelesen habe ich anschliessend Wolfsblut und Martin Eden. Ich erinnere mich aber nicht mehr an Martin Eden und überlege, es nochmals in Ruhe zu lesen. Das Buch kann gerade in der kindle Version auf Amazon für 0 Euro heruntergeladen werden.

Mit Gelb setze ich mich immer wieder auseinander. Im April 2012 habe ich eine Animation mit Zeichnungen und Fotos zur Farbe gelb erstellt. (siehe hier).

Vor kurzem habe ich von Klausbernd Vollmar „Das grosse Buch der Farben“ in meine Bilbiothek integriert. Sehr interessant finde ich unter anderem, wie Klausbernd die Farbe Gelb beschreibt.
Das Gelb symbolisch für Neid, Betrug und Verrat steht, schrieb ich schon irgendwann hier im Blog.
Klausbernd beleuchtet das Gelb auf vielen Seiten aus vielen zusätzlichen Richtungen und ich bin erstaunt, in welchem Zusammenhang Gelb zu sehen ist. Interessant fand ich, dass Gelb in richtig dosierten Maßen die Konzentration unterstützt und eine optimistische Atmosphäre schafft sowie Ängste mindert.

Blatt 86 Das Gesicht will ich mir mit Goldstaub einreiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Blatt 86 Das Gesicht will ich mir mit Goldstaub einreiben (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich benutze beim Antoinus Goldgelb und Ocker. Ein einzelner Gelbton war mir zu einheitlich, die unterschiedlichen Gelbtöne bringen sich gegenseitig zum Leuchten und vermitteln Bewegtheit.

Wenn ihr mehr von dem Projekt in meinem Blog lesen wollt, dann könnt ihr das hier.

 

For my English-speaking readers:
„I want to rub the face with gold dust, and put me to sleep on my treasures!“ Flaubert in St. Anthony

In the words „gold and face“ of their chosen quote from Ute Schätzmüller some chains of thought build in my mind.
A man who has thrown up his hands before his face, symbolic of the gold I draw with the color yellow!
I use golden yellow and ocher. The single use of yellow was too uniform, the different shades of yellow bring each other to shine and convey movement.

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Flaubert, Gustave, “Die Versuchung des heiligen Antonius, aus dem Französischen von Barbara und Robert Picht,insel Taschenbuch 1868, Erste Auflage 1996

Vollmar, Klausberd. Das grosse Buch der Farben. Krummwisch 2009.

Beethovens Musik zeichnen – Zeichnungen aus dem Konzerthaus von Susanne Haun

Posted in Konzert, Zeichnung by Susanne Haun on 11. November 2012

„Wahre Kunst ist eigensinnig, lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwängen.“
Ludwig von Beethoven

Gestern war der Beethoven Marathon im Konzerthaus, von dem ich hier schon vor weg berichtete. Ich war sehr neugierig, was es wohl werden wird und bin immer noch ganz begeistert. Die Vorfreude hat sich gelohnt.

Das Konzerthaus zum Beethoven Marathon (c) Foto von Susanne Haun

Das Konzerthaus zum Beethoven Marathon (c) Foto von Susanne Haun

Zu den Konzerten um 16 und 17 Uhr war es voll, aber nichts im Vergleich zu dem Konzert um 20 Uhr, das ausverkauft war.

Das Septett Es-Dur op. 20 hörten wir im Kleinen Saal. Er ist intimer als der Große Saal und bei freier Platzwahl in der dritten Reihe konnte ich die Musiker sehr gut beobachten. Sayako Kusaka spielte die Geige. Sie ist seit 2008 die Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters und Sie ist grandios. Ich habe keine Ahnung von Musik aber die Leidenschaft, mit der sie die Violine spielte und die schönen Melodien, die sie dem Instrument entlockte, sind für mich nicht beschreibbar. Interessant finde ich auch die Information, dass sie eine Geige von Pressenda aus dem Jahre 1822 spielt. Sofort versuche ich mir vorzustellen, durch welche Hände diese Geige wohl vor ihr schon gegangen ist.

Bei diesem Konzert zeichnete ich mich ein. Es ist auch das einzige Konzert, wo ich die Zuschauer vor mir fest hielt. Ich konzentrierte mich auf die Hände und das Instrument.

Beethovens Musik Zuschauer Septett Es-Dur op.20 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beethovens Musik Zuschauer Septett Es-Dur op.20 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Nach dem ersten Konzert hatten wir nur 5 Minuten Zeit, in den großen Saal zu der Dresdner Symphonie zu gelangen, dirigiert von Michael Sanderling. Beim zeichnen der Musik eines großen Orchesters muss man sich auf eine Person beschränken. Jedenfalls, wenn die Konzerte wie beim Marathon 45 Minuten betragen.

Beethovens Musik der Dirigent Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beethovens Musik der Dirigent Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Ich zeichnete sowohl den Dirigenten als auch die Musik, die er dem Orchester entlockte. Es ist eine tolle Erfahrung. Ich bemerkte beim dritten Konzert Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60, das wir hörten und das von Ivan Fischer dirigiert wurde, wie unterschiedlich der Ausdruck der Dirigenten ist. Sanderling dirigiert mit ganzen Körpereinsatz. Er richtete vor dem Konzert einige Worte ans Publikum, dass er den sportlichen anstrengenden Marathon nicht mag aber den musikalischen genüßlichen sehr wohl. Bei dem Einsatz, den er zeigte, muss er nach einem Konzert ja fast genauso erschöpft sein, wie der Marathonist nach seinem Lauf!
Fischer scheint souveräner. Er steht fast unbeweglich auf seinen Beinen und nur der Oberkörper bewegt sich hin und her.

Es war anstrengend aber es hat mir auch große Freude gemacht, diese musikalischen Erlebnisse fest zu halten. Und einens weiss ich schon, beim nächsten Konzert, was ich besuche, möchte ich seitlich neben den Musikern im 2.Rang sitzen! Das Konzerthaus birgt einen Suchtfaktor für mich.

Beethovens Musik Musiker Septett Es-Dur op.20 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beethovens Musik Musiker Septett Es-Dur op.20 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Den heutigen Artikel beschliesse ich mit dem zweiten Zitat auf den Programmflyern. Vor jedem Konzert gab es einen kleinen Flyer mit dem Wissenswerten der interpretierten Musikstückes und einem Zitat von Beethoven.

„Kein Mensch kann das Land so lieben wie ich – geben doch Wälder Bäume Felsen den Widerhall, der der Mensch wünscht“ Beethoven an Therese Malfatti, Mai 1810

Ich möchte euch auf die Jazz Drawings von Martina Wald aufmerksam machen. Auch Frank Koesch ist ein Fan vom Jazz und seine Jazz Aquarell könnt ihr hier betrachten.

Beethovens Musik Der Dirigent Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (c) Zeichnung von Susanne Haun

Beethovens Musik Der Dirigent Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 (c) Zeichnung von Susanne Haun

For my English-speaking readers:
True art is stubborn, can not squeeze into flattering shapes. “ Ludwig von Beethoven
Yesterday was the Beethoven Marathon in the Konzerthaus Berlin, which I reported here. I was very curious what it will be and I’m still very excited. The anticipation was worth it. It was exhausting but it gave me great pleasure to keep this musical experiences firmly. I already know, at the next concert, which I visit, I want to sit next to the side of the musicians in the 2nd rank! The concert hall holds an addictive for me.

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Konzerthaus Berlin: „Ludwig von Beethoven, Notiz in einem Konversationsheft, 1820“, „Beethoven an Therese Malfatti, Mai 1810“

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