Mein Geburtstags-Selbstportrait 2026 – Zeichnung von Susanne Haun
61 Jahre Susanne Haun, geb. Zeidler
Dieses Lebensjahr ist verflogen. Wieder ein Jahr älter.
Mein Geburtstags-Selbstportrait 2026 – Zeichnung von Susanne Haun
61 Jahre Susanne Haun, geb. Zeidler
Dieses Lebensjahr ist verflogen. Wieder ein Jahr älter.
Mein Geburtstags-Selbstportrait 2025 – Zeichnung von Susanne Haun
60 Jahre Susanne Haun, geb. Zeidler
Voller guter Dinge habe ich letztes Jahr mein 60zigstes Lebensjahr begangen. Ich war mir sicher, bis zum Ende des Jahres 2024 meine Dissertation beenden zu können. Nun habe ich mich für mein 10. Fachsemester zurückgemeldet.
Die Welt tanzt und singt, denn singen und tanzen macht glücklich. Haun ist geprägt von den kräftigen Farben der 70er Jahre, Orange, Gelb und Rot waren favorisierende Farben, die für Autos, Tapete und Kleidung verwendet wurde. Mit den sonnigen Farben wird Wärme, Sonne und Fröhlichkeit verbunden. Aus dem sinnlichen Mund der Frau strömen Noten und tanzenden. Die Augen sind statt mit Lidschatten mit Kalligrafie geschmückt.
Mein Geburtstags-Selbstportrait 2024 – Zeichnung von Susanne Haun
Vorsätze für das neue Lebensjahr?
Alles mit Ruhe, achtsam mit mir sein. Ich bin heute 59 Jahre alt geworden.
Ein guter Ansatz für das neue Lebensjahr ist, nur die Dinge zu tun, an denen ich Freude habe und die mir Spaß machen, die mich vorwärts bringen. Das hängt alles mit der Kunst zusammen. Mit meiner Kunst, mit meinem Gesamtwerk und mit meiner Dissertation.
Ich bin ein Schaf
Leider sage ich zu oft „ja“ zur Arbeit (besonders der ehrenamtlichen Arbeit), wo ich besser „nein“ sagen sollte. Was ich an ehrenamtlicher Arbeit so schade finde, sie ist oft so zerstörend. Gerade in Vereinen scheint eine destruktive Stimmung zu herrschen.
„In ihrem Werk erforscht Susanne Haun das Zusammenspiel von Leben und Vergänglichkeit mit lebhaften und poetischen Tuschelinien. Es ist eine Reise durch das Surreale und Symbolische, wo Figuren und Elemente in einer metaphysischen Komposition verschmelzen. Tiefgehende Emotionen und Reflexionen des Seins fließen hier zusammen und laden den Betrachter ein, über unsere Existenz und das, was darüber hinausgeht, nachzudenken: Die Welt und der Mensch verändern sich. Von der Blüte der Jugend bis zum Alter scheint das Leben durch unsere Finger zu verrinnen. Der Spiegel zeigt uns unbarmherzig die Veränderungen an unserem Körper. Eben schauen wir mit der Dynamik der Jugend und im nächsten Augenblick mit der Weisheit des Alters in die Landschaft. Haun stellt diese Veränderungen unbarmherzig mit Tuscheliinien auf handgeschöpften Büttenpapier von Hahnemühle dar. Als Modell hat Haun ihr eigenes Gesicht verwendet.“
Pariser Galerie Singulart
„Frauen und Ratten verlassen das sinkende Schiff, 2024, von Susanne Haun, Deutschland, Tusche auf Hahnemühle Aquarellkarton, 50x70cm“ ist meine aktuelle größere Zeichnung. Mit diesem Thema habe ich mich schon mal beschäftigt. 2013 zeichnete ich ebenfalls in blau zwei kleine Zeichnungen zum Thema .
Chaos in der Welt
Zurzeit herrscht Chaos in der Welt. Kein Thema, zu dem nicht Krieg geführt, gestreikt oder Katastrophen hinführen. Der wohl gehütete Frieden, der in Europa herrschte, scheint nun bedroht. Diese Bedrohungen beherrschen auch meine Zeichnungen.
In letzter Zeit habe ich meine Kunst neben den Tagebucheintragungen selten gezeigt. Das möchte ich wieder ändern und nachholen, was es alles neben meinen täglichen zeichnerischen Notizen zu sehen gibt.
Details
Die Zeichnung ist 50 x 70 cm groß. Um die Linien gut zu erkennen, zeige ich nun viele Details. Die Details könnt ihr mit einem Klick vergrößern und dann im Karussell blättern.