Susanne Haun

Osterkatzen oder Bewegungsstudie einer Katze oder das kindliche Wesen der Katzen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 17. April 2017

 

Meine Kommilitonin Cris (siehe hier) und ihre Familie haben Zuwachs bekommen: zwei junge Katzen mit dem Namen Ernie und Bert.

 

Katze Ernie in Bewegung - Tusche auf Aquarellkarton - 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Katze Ernie in Bewegung – Tusche auf Aquarellkarton – 17 x 22 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Letzte Woche habe ich Cris besucht und dabei einige Katzenfilme mit meinen iPhone gedreht. Diese Filme dienten mir als Vorlage für die folgenden Bewegungsstudien. Eine dieser Studien habe ich auch in einer Zeichnung mit Tusche und Feder festgehalten, ich muss jedoch sagen, dass mir die Studien besser gefallen.

 

 

Es dunkelt früh in Venedig – Susanne Haun

Posted in Reiseberichte, Skizzen, Skizzenbuch, Tiere, Venedig, Zeichnung by Susanne Haun on 5. Dezember 2016

 

Leider wird es im November früh dunkel, das ist ein Nachteil an Städtetouren im November in Europa. Schon um 16 Uhr begann es in Venedig schummerig zu werden und um 17 Uhr erreichte uns die Nacht.

 

11 Venedig - es wird dunkel - Basilica d. Santa Maria de Salute (c) Foto von Susanne Haun

Venedig – es wird dunkel – Basilica d. Santa Maria de Salute (c) Foto von Susanne Haun

 

Ein Stativ hatten wir nicht dabei und so versuchten wir die romantische Stimmung aus der Hand einzugangen oder legten die Kamera für ein Foto auf die Brüstung des Kanals.

Tagsüber habe ich in meinem Skizzenbuch allerlei Getier festgehalten.

 

1 Venedig Dackel (c) Zeichnung von Susanne Haun

Venedig Dackel (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

 

 

Workshop Tiere mit Tusche zeichnen – Boesner Berlin – Susanne Haun

Posted in Boesner Berlin, Tiere, Workshop Zeichnungen, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Mai 2016

Schon in gut drei Wochen findet der Workshop „Tiere mit Tusche zeichnen“ unter meiner Leitung bei Boesner Berlin statt.

Am Samstag, den 21. Mai von 10:30 – 15:30 Uhr findet bei Boesner Berlin Mariendorf unter meiner Leitung der Workshop “Tiere mit Tusche zeichnen“ statt. Ich freue mich darauf und auf meine Schülerinnen und Schüler.

Die Anmeldung erfolgt direkt über / bei Boesner (siehe hier).

 

Boesner Workshop Tiere mit Tusche zeichnenl - Susanne Haun

Boesner Workshop Tiere mit Tusche zeichnenl – Susanne Haun

 

Tiere begegnen uns in der Stadt auf dem Land und im Zoo. Ob wir den Hund von nebenan, die Kuh auf der Weide oder die Elefanten im Zoo zeichnen wollen, in diesem Workshop lernen wir, Tiere zu betrachten, ihre Proportionen zu erkennen und mit Tusche und Feder auf Papier zu zeichnen. Im ersten Teil des Workshops werden wir kleine Filmsequenzen von Tieren anschauen und diese mit Füller skizzieren. Im zweiten Teil entsteht ein Tierbild entweder nach einem mitgebrachten Foto oder nach den kleinen Filmsequenzen. Dabei lernen wir die Eigenschaften der verschiedenen Tuschen und Federn kennen. Der Workshop eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene.

Das hört sich erst einmal schwer an aber im Verlauf des Workshops werden wir Strategien kennenlernen, wie wir Proportionen sehen lernen und wie wir auch bewegte Objekte auf dem Papier bannen können.

 

 

Materialliste

Papier, das sich für die Aquarellmalerei eignet und mindestens 300 g schwer ist.
Aquarellselection von Hahnemühle in der Größe 17 x 24 oder 24 x 32 / Bestellnummern 628000 und 6280001
Boesner Skizzen- und Zeichenblock A4 / Bestellnummer BS4
Das Papier sollte nicht größer als 30 x 40 cm sein, damit alle Teilnehmer ausreichend Platz haben
Füller mit Tintenpatronen, zum Beispiel der rotring Artpen mit Zeichenfeder. Es geht aber auch jeder andere Schulfüller mit Feder, z.B. von Online

1.Federhalter / Bestellnummer KN118UR (pro Teilnehmer einen)
2.Zeichenfeder mittel (pro Teilnehmer eine)
3.Hiro Zeichenset nur einmal, damit die Teilnehmer unterschiedliche Federn probieren können
Bestellnummer HISET1

Tusche
1.Rohrers Antiktusche zum Beispiel in den Farben Krapprot, Lotusgrün, Bister (Bestellnummern RANT10028-330/510/710)
2.Rohrers Zeichentusche in den Farben Goldgelb, Indigo, Türkis (Bestellnummern RT5029- 720/742/743)
3. Zeichentusche Stabilo Blau (Bestellnummer 5602-04)
Die Farben sind selbstverständlich frei wählbar, es sollte darauf geachtet werden, dass die Tusche wasserfest ist.

Pinsel
Serie Askia Rundaquarellpinsel der Größen 6, 8 und 10
Bestellnr. AS100 – 6 / 8 / 10

Wasserbehälter und Lappen

 

Wie sehen die Kleinsten? Die Katze – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Projekt Sehgewohnheiten der Kleinsten, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 16. März 2016

Nina zeigt meine Zeichnungen für das Bilderbuch für die Kleinsten immer ihrer etwas über 2jährigen Tochter und erprobt die Reaktion.

Querida konnte sich an dem Hahn (siehe hier) erfreuen während sie die körperlosen Widder (siehe hier) verwirrten.

Mit zwei Jahren ist Querida älter als die Jüngsten der Zielgruppe, die wir ansprechen wollen. Sie kann uns erzählen was ihr gefällt und was nicht. Aber wie ist das Wohlbehagen von 9 monatigen Kindern zu messen?

 

Sehgewohnheiten der Kleinsten - Katze (c) Collage von Susanne Haun

Sehgewohnheiten der Kleinsten – Katze (c) Collage von Susanne Haun

 

„Schon im Alter von sieben Monaten zeigen Augenbewegungen von Babys, wie gut sie Informationen verarbeiten können. Jetzt gelang US-Forschern der Nachweis, dass solche Messergebnisse aus der Säuglingszeit Voraussagen darüber erlauben, wie gut Kinder im Alter von elf Jahren Probleme lösen und planen können. Das nährt Hoffnungen, mit spielerischen Konzentrationsübungen schon in den ersten Lebensmonaten das kognitive Potential von Kindern langfristig zu beeinflussen.“ schreibt Nora Schultz in ihrem Artikel “ Anfänge der Intelligenz: Schau mir in die Augen, Kleines!“ im Spiegel. (Hier der Link zum gesamten Artikel

Ein bißchen Angst bekomme ich bei dem Artikel schon, es gibt heute schon eine Menge überergeizige Eltern, was passiert erst, wenn diese anfangen, ein Trainingsprogramm für ihre Babys aufzustellen. Ich finde das Schlußwort der Autorin gelungen, so bin auch ich mit meinem Sohn umgegangen, ich habe ihn in der Trage oder im Tuch (je nach Situation mit mir rumgetragen) und habe ihm viel erzählt, mit ihm gespielt und ihm die Liebe, die ich für ihn empfinde spüren lassen.

 

 

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²Schultz, Nora. Anfänge der Intelligenz: Schau mir in die Augen, Kleines!, http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kognitionsforschung-schon-am-baby-sieht-man-die-spaeteren-erfolge-a-864144.html , 12.3.2016, 17:38 Uhr

Sie macht was sie will – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 23. Mai 2015

Miau!

 

Sie macht, was sie will (c) Zeichnung von Susanne Haun

Sie macht, was sie will (c) Zeichnung von Susanne Haun

Rom – Die Domus Aurea – ein verschüttetes Erlebnis

Posted in Reiseberichte, Rom, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 18. Mai 2015

Seit Ende letzten Jahres können interessierte Besucher wieder Neros Domus Aurea, übersetzt Goldenes Haus, besichtigen.

Der Besucher kann die vergangene Pracht nur noch ahnen (c) Foto von M.Fanke

Der Besucher kann die vergangene Pracht nur noch ahnen (c) Foto von M.Fanke

 

Samstag und Sonntag, wenn die Arbeit der Ärchäologen ruht, werden kleine Gruppen mit gelben Bauhelmen durch Neros Palast geführt. Es ist kalt und feucht in den Überresten von Neros Palast. Schon kurz nach seinem Tod im Jahr 68 wurden die Öffnungen vermauert und mit Sand und Schutt gefüllt und als Fundament für die riesige Trajanstherme genutzt. So befindet sich Neros Palast heute unter den Resten der Thermenanlage und des üppig bewachsenen Parks des Colle Oppio.

 

Park Collo Oppio über dem Domus Aurea (c) Foto von Susanne Haun

Park Collo Oppio über dem Domus Aurea (c) Foto von Susanne Haun

 

Es fällt mir schwer vorzustellen, dass die dunklen, kellerartigen Räume einmal lichtdurchflutet waren. Besonders interessant fand ich die Löcher in der Decke eines Raumes. Durch diese Löcher stiegen in der Renaissance  Michelangelo, Raffael und Pinturicchio in den Domus Aurea. Die Fresken, die sie dort fanden, beeinflussten die Werke der Künstler und sind oft in Abwandlungen in den Gebäuden der Renaissance zu finden. Die Künstler dachten, dass sie eine Grotte entdeckt haben und nannten die gefundenen Zeichnungen Grotesken. Leztes Jahr im Sommer konnten wir „Grotesken“ inspiriert von Neros Fresken des Domus Aurea in den Uffizien in Florenz bewundern.

 

Die Fresken sind hier noch relativ gut erhalten  (c) Foto von M.Fanke

Die Fresken sind hier noch relativ gut erhalten (c) Foto von M.Fanke

 

Durch diese Löcher stiegen Künstler wie Michelangelo in den Palast (c) Foto von M.Fanke

Durch diese Löcher stiegen Künstler wie Michelangelo in den Palast (c) Foto von M.Fanke

 

Ein 31 Millionen Dollar Sarnierungsprojekt soll den Verfall Neros Goldenen Haus‘ aufhalten. „Es ist eine Erlebnisfundstätte, kein steril konservierter Ort.“ schreibt Ute Diehl im art magazin².

Wir bekamen eine bestimmte Zeit für den Besuch des Domus Aurea zugewiesen und waren etwas früher da. So hatten wir Zeit, uns an den Blumen zu erfreuen und eine Katze zu beobachten.

Katze (c) Zeichnung von Susanne Haun

Katze (c) Zeichnung von Susanne Haun

Der römische Schriftsteller Sueton schrieb über Neros Domus Aurea:

„In der Eingangshalle des Hauses hatte eine 120 Fuß hohe Kolossalstatue mit dem Porträt Neros Platz. Die ganze Anlage war so groß, dass sie drei Portiken von einer Meile Länge und einen künstlichen See umfasste, der fast ein Meer war, umgeben von Häusern, so groß wie Städte. Dazu kamen Villen mit Feldern, Weinbergen und Weiden, Wälder voller wilder und zahmer Tiere aller Arten. Einige Teile des Hauses waren vollständig vergoldet und mit Gemmen und Muscheln geschmückt. In den Speisesälen gab es bewegliche Decken aus Elfenbein, durch die Blumen herabgeworfen und Parfüm versprengt werden konnte. Der wichtigste von ihnen war kreisrund und bewegte sich bei Tag und bei Nacht ständig, wie die Erde. Die Bäder wurden mit Meer- und Schwefelwasser gespeist. Als Nero nach Abschluss der Bauarbeiten das Haus einweihte, zeigte er sich sehr zufrieden und sagte, dass er jetzt endlich in einem Haus wohne, das eines Menschen würdig sei.“ (Sueton, Nero, 31)

 

 

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²Diehl, Ute. Feucht, finster, kalt. In: art magazine 12 / 2014.
http://www.art-magazin.de/div/heftarchiv/2014/12/5855698717685728950/Feucht-finster-kalt

Marokko – Meknes – Fotos und Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 10. Februar 2015

Wie bin ich nach Marokko gekommen? Gelegenheit!

Diese Reise haben wir als “Gelegenheit” mitgenommen, das Angebot flatterte aus dem Sonntagstagesspiegel auf den Tisch: 7 Tage Rundreise Marokko für „nen Appl und nen Ei“.
Wir erhofften uns von der Reise, einen ersten Eindruck zu gewinnen und herauszufinden, ob uns Marokko liegt!
Wir sind begeistert und werden sicher in Ruhe und mit viel Muse ins Land zurückkehren.

 

 Meknes Stadttor Bab El Mansour(c) Foto von Susanne Haun

Meknes Stadttor Bab El Mansour(c) Foto von Susanne Haun

 

Meknes haben wir kaum gesehen. Wir sind Abends angekommen und Morgens abgefahren.

Mit einem sehr guten Fremdenführer aus Meknes, der einen schmissigen Vortrag über seine Arbeit am Goetheinstitut, der deutschen Grammatik, und natürlich Meknes selber hielt, erkundeten wir lange und ausgiebig Mausoleum des Sultans Moulay Ismail und das Leben um das Stadttor Bab El Mansour. Mich faszinierte besonders die Ornamentik der Bauwerke.

Meknes Mausoleum des Sultans Moulay Ismail (c) Foto von Susanne Haun

Meknes Mausoleum des Sultans Moulay Ismail (c) Foto von Susanne Haun

 

Zu meinen Zeichnungen: In Marokko ist es wie in jedem islamischen Land: wir sehen Frauen mit Kopftücher und ohne, charismatische und weniger charismatische Frauen, junge und alte. Marokko war das erste islamische Land, dass die Gleichberichtigung der Frau in die Verfassung aufnahm. In wie weit die Gleichberechtigung auch durchgesetzt wird, das kann ich nicht beurteilen. Mir hat es große Freude gemacht, die Faltenwürfe der Kopftücher, Mäntel und Kleider festzuhalten. Es ist eine Herausforderung! Die Dame auf der ersten Zeichnung hatte traditionelle Kleidung und dazu einen hochmodernen Tragesack für Babys um. Der Kontrast war sehr interessant, schade, ich hatte nicht mehr Zeit für weitere Zeichnungen.

Marokko (c) Zeichnung von Susanne Haun

Marokko (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

In Deutschland ist der Anteil der Professorinnen an den Unis 5% in Marokko beläuft sich der Anteil auf 35%. Die deutschen 5% finde ich wahrlich bedenklich!

 

Marokko – Fes – Zeichnungen und Fotos von Susanne Haun

Posted in Marokko, Zeichnung by Susanne Haun on 7. Februar 2015

Fes ist die zweitgrösste Stadt Marokkos und bietet Tradition, Medina und Moderne.

 

Fes (c) Foto von M.Fanke

Fes (c) Foto von M.Fanke

 

Wie in London am Buckingham Palace stehen viele Menschen vor dem Königspalast. Und wie in London darf der Besucher nicht durch die Tür für einen Besuch. Der marokkanische König möchte genausowenig unerwarteten Gäste wie die Queen.
Die Türen des Königspalast sind reich mit Ornamenten verziert, denn im Islam sind Bilder nicht erlaubt. So ist es eigentlich auch im Christentum. In der Bibel heisst es, du sollst dir kein Abbild machen von Gott. Trotzallem fertigten die cristlichen Gläubigen Fresken, Statuen von Jesus und Heilige und den Geschichten aus Altem und Neuem Testament. Mit den Reliquiare, in denen Knochen oder Kleidungen von Heiligen aufbewahrt wurden, umging man das Verbot elegant. Beim Bildersturm der Reformation im 16. Jahrhundert wurden viele Kirchen von Bildern, Skulpturen befreit.

 

Detail Palast Fes (c) Foto von Susanne Haun

Detail Palast Fes (c) Foto von Susanne Haun

 

In der Medina (Altstadt von Fes), wusste ich nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte und so betrachtete ich das Wohlbekannte und ruhte meine Augen daran aus. Es gibt viele verschiedene Katzen in Fes aber kaum Hunde. Die Katzen und den einen gesehenen Hund fange ich dann auch zeichnerisch ein. In der Altstadt befindet sich die Universität al-Qarawīyīn, arabisch ‏جامعة القرويين‎ dschāmiʿat al-qarawīyīn. Touristen haben dort keinen Einlaß und wir können dort nur von außen schauen.

 

 

Die Tierwelt in Fes (c) Zeichnung von Susanne Haun

Die Tierwelt in Fes (c) Zeichnung von Susanne Haun

 

Wir haben soviele Fotos aufgenommen, dass ich heute mit der Auswahl Schwierigkeiten hatte.

 

 

Darf Kunst auch einfach nur schön sein und ein Kätzchen – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Marketing, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 30. Mai 2011

Auf dem Land gibt es natürlich viele Katzen in allen größen.

Sitz man am Tisch bei einer Brotzeit, stromern sie um einen herum und man sieht sie aus dieser besonderen Perspektive, wie sie einen flehentlich von unten anschauen, als ob sie Jahre nichts zu essen bekamen. Natürlich spricht ihr kleines Bäuchlein diese Lüge fast aus!

Kleine Katze unter dem Tisch - Zeichnung von Susanne Haun - 18 x 26 cm - Tusche auf Bütten

Kleine Katze unter dem Tisch - Zeichnung von Susanne Haun - 18 x 26 cm - Tusche auf Bütten

Heute startet die 7. Blogparade – Darf Kunst auch einfach nur schön sein? fragt Frank.

Frank macht sich folgende Gedanken dazu:
„Beim Betrachten von Kunstwerken kommt irgendwann die Frage,
„…was wollte der Künstler damit audrücken…?“ Aber ist das so wichtig?
An der Mona Lisa wird heute noch umhergerätselt und der Kunsthandel ist voll mit Büchern,
in welchen diverse Arbeiten bis in das kleinste Detail interpretiert werden.
Ist es weniger Kunst, wenn der Maler vielleicht einfach nur Lust hatte dieses oder jenes so zu malen,
weil es ihm gerade gefiel und es in seinen Augen als Komposition so paßte?“

Zu gewinnen gibt es von Frank Hess die Tuschezeichnung „Tulpenvase“, sowie ein Überraschungspaket von der Firma Hahnemühle.

Möchtet ihr weiter mit uns diskutieren, dann könnt ihr euch auf folgende Termine freuen:

c06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Vielleicht habt ihr auch Lust, die vergangenen Diskussionen nachzulesen:

Andreas Mattern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?

Süße und Süßer – Zeichnungen von Susanne Haun

Posted in Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 29. Dezember 2010

Vor. ca. 1 Jahr holte die Familie meines Bruders ein Katzenpäarchen aus dem Tierheim. Die beiden waren gerade 6 Wochen alt und super süß. So blieb es bei den Namen Süße und Süßer. Ich könnte die beiden stundenlang beobachten, wenn ich bei meinem Bruder zu Besuch bin.

Sie sind auch nach einem Jahr noch so süß wie am ersten Tag.

Süßer ( Kater ) - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Süßer ( Kater ) - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

In meinen letzten Blogeinträgen habe ich immer Max Beckmann zu Wort kommen lassen. Heute habe ich wieder einmal in meinem Koschatzky „Die Kunst der Zeichnung“ gelesen und dort folgendes Zitat von Liebermann gefunden: „Zeichnen heißt weglassen.“

Ich sehe meine Motive schon mit den weggelassenen Linien im Kopf bevor ich sie zeichne. Ich denke nicht, dass mich das zum „Gehirnkünstler“ macht (siehe meinen Blog von gestern) – ich möchte die Emotion mit so wenig wie möglich Linien darstellen, ohne allerdings zum „Strichmännchen“ abzugleiten.

Süße ( Katze ) - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

Süße ( Katze ) - Zeichnung von Susanne Haun - 20 x 20 cm - Tusche auf Bütten

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