Susanne Haun

Letzte Möglichkeit für die Besichtigung der Installation „Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen“

 

Susanne Haun dokumentiert die Installation Kuenstlerischer Umgang mit Erinnerungen (c) Foto von Doreen Trittel

Susanne Haun dokumentiert die Installation Kuenstlerischer Umgang mit Erinnerungen (c) Foto von Doreen Trittel

 

Die Ausstellung „Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen“mit der gleichnamigen Installation von Doreen Trittel und mir kann nur noch heute Donnerstag, den 3. Mai, 15 – 18 Uhr, und Freitag, den. 4. Mai 10 – 13 Uhr besichtigt werden.

Beim Salon und Auftakt zur Ausstellung im März fragten Doreen und ich uns mit unseren Gästen, wie beständig Installationen sind. Bleibt von dieser Art von Werken noch in 100 Jahren etwas übrig? Wie wird die Kunstwissenschaft mit diesem Thema umgehen?

Am Montag bauen Doreen und ich die Ausstellung ab. Da Installationen am Ort gebunden sind, wird sie in dieser Art nicht mehr zu besichtigen sein. Wir werden nun ein Portfolio erstellen und erhoffen uns, neue Orte für unser Werk zu finden.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

 

Künstlerischer Umgang mit Erinnerung – Bericht vom 16. Kunstsalon am Dienstag – Gast Doreen Trittel

Posted in Salon, Zeichnung by Susanne Haun on 21. März 2018

Ich freue mich sehr, dass immer mehr Interessierte den Weg in mein Atelier zum Kunstsalon am Dienstag finden.

Impressionen vom 16. Kunstsalon bei (c) Susanne Haun

Impressionen vom 16. Kunstsalon bei (c) Susanne Haun

Nun sitze ich etwas ratlos vor der leeren Blogfläche und überlege, wie ich am besten die inspirierende Stimmung von gestern beschreiben kann.  Selten hatten wir nach dem Programm eine so angeregte Diskussion geführt. Erinnerungen sind etwas, das alle beitzen und das alle interessiert. Doreen hatte einen sehr guten Vortrag ausgearbeitet, in dem sie sowohl auf die Definition von Collage und Installation einging als auch ihre persönliche Sicht auf beide Medien beschrieb. Herzlichen Dank dafür, liebe Doreen.

Aufbau “Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen” (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Aufbau “Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen” (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Ich ergänzte ihren Vortrag mit den marktwirtschaftlichen, sowie sammlungstechnischen Aspekten von Installationen. Als Beispiel kann dafür die K21 Düsseldorf (Kunstsammlung NRW)genannt werden: Über drei Etagen hinweg halten 22 fortlaufend wechselnde Räume intensive Begegnungen mit raumbezogener Kunst bereit. Ausgewählte zeitgenössische Künstler sind eingeladen, ihre Arbeiten für die Dauer von einem Jahr zu zeigen und dabei in einen Dialog mit der Architektur und den Positionen aus der Sammlung zu treten.“² heißt es auf der Homepage der Sammlun. Vor einigen Jahren lief ich durch die Räume und war begeistert, wie unterschiedlich die Künstler*innen ihren Raum des Jahres gestalteten. Es muss für die Künstler*innen ein Erlebnis sein, ihre Kunst in einer solchen Institution für ein Jahr zu installieren.

Beeindruckt hat mich auch die teilweise so nüchterne und praktische Sicht der Sammlerin Ingvild Goetz: „Die mediale Vielfalt der heutigen Kunst und die Komplexität der unterschiedlichen Ansprüche für Lagerung und Erhalt machten früh die Etablierung eigener Lagersituationen mit jeweils anderen klimatischen Parametern und Lagermöglichkeiten unter spezieller kuratorischer Betreuung für die verschiedenen Medien notwendig.“³

Meines Erachtens ist die Lagerung und Präsentation sowie kunsthistorische Aufzuarbeitung ein eigenes wirtschaftliches Unternehmen!

Aufbau Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Aufbau Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Wie haben Doreen und ich uns kennengelernt?

Doreen und meine Zusammenarbeit hat sich langsam entwickelt, Doreen bloggt seit 11 Jahren und so ist es nicht verwunderlich, dass wir uns zuerst online kennenlernten. Unser erstes „real life“ Kennenlernen fand bei der Einweihung meiner Räumlichkeiten im Dezember 2013 statt. Doreen kam zu meinem ersten ersten Salon am 25.2.2014 wieder zu mir ins Atelier. Durch unsere regelmäßigen Treffen vor dem gestriken Salon sind wir uns noch näher gekommen.

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²https://www.kunstsammlung.de/startseite.html, 21.3.2018, 10.00 Uhr

³https://www.sammlung-goetz.de/de/Sammlung.htm#panel_sammlerin, 21.3.2018, 10.00 Uhr

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen – Susanne Haun und Doreen Trittel

Posted in Ausstellung, Künstlerischer Umgang mit Erinnerung, Zeichnung by Susanne Haun on 16. März 2018

 

Doreen war schon um 9 Uhr heute morgen bei mir. Heute war der große Tage, auf den wir solange hingearbeitet haben: wir haben unsere Installation mit dem Thema Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen aufgebaut.

 

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen von (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen von (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

 

Ich hatte schon die ganze Woche Erinnerungsstücke für die Installation herausgelegt und war erst sehr erschrocken, wie wenig sie auf dem Haufen gelegt aussahen. Lies sich damit mein großer Galerieraum füllen? Auch die Collagen rahmte ich im Laufe der Woche, ich hatte für die beiden neuen Collagen extra dickere Passepartoutkartons gekauft. Es hat sich gelohnt, die Wirkung gefällt mir sehr gut. Sollte ich auf diese zwar teurere jedoch exlusive Passeparoutart umsteigen?

Mit ihrem Beitrag Die Geburtsstunde naht hat sich auch Doreen mit unserem Salon auseinandergesetzt.

 

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen von (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen von (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

 

Es war sehr aufregend, unsere Ideen umzusätzen. Neben der Installation zeigen wir alte und neue Collagen. Meine Collagen könnt ihr hier auf meinem Blog in der Kategorie Collage (siehe hier) betrachten, ihr solltet auch nicht versäumen, Doreens Blog (siehe hier) zu erforschen, es lohnt sich! Wir haben tatsächlich bis eben ( es ist kurz vor 18 Uhr) gebraucht, alles aufzubauen. Unsere Zusammenarbeit funktionierte hervorragend. Wir brauchten dem anderen keine Handgriffe erklären, es lief Hand in Hand und wer welche Vorlieben für welche Arbeiten hatte, kristallisierte sich auch schnell heraus.

Ausgesprochen zufrieden legten wir den Hammer und die Nägel am Ende des Tages zusammen.

Während des Salons werden ich vor unseren Gästen einen kurzen kunsthistorischen Abriss zur Installation referieren und im Anschluss folgende Fragen zur Diskussion stellen:

Wie beständig sind Installationen (sind sie noch in 100 Jahren zu betrachten?) und welche Art von Sammlern nehmen sie in ihre Kollektionen auf? Können Teile von Installationen als Tafelbilder verkauft werden? Wie wichtig ist die Dokumentation von Installationen? Ist die Dokumentation der Installation das Werk?

Ich bin schon sehr aufgeregt! Wie werden unsere Gäste mit unserer Kunst agieren?

 

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen von (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

Aufbau der Installation Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen von (c) Susanne Haun und Doreen Trittel

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Wir hoffen, dass die gezeigten Fotos eure Neugier geweckt haben und ihr Lust habt, am Dienstag zum Salon zu kommen:

Dienstag um 18 Uhr findet der Salon statt (siehe hier).

Hier könnt ihr die Einladung inklusive Programm im pdf Format herunterladen.

Wir freuen uns, Euch im Kunstsalon mit der verbundenen Ausstellung der gemeinsamen Arbeit Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen begrüßen zu dürfen.

Die Ausstellung ist nach Vereinbarung vom 21.3. – 4.5.2018 zu besichtigen.

Sonderöffnungszeiten:

Fr. 23. März 10 – 13 Uhr, Do. 5. April 15 – 18 Uhr, Mo. 9. April 15 – 18 Uhr, Fr. 20. April 10 – 13 Uhr, Do 26. April 15 – 18 Uhr, Do 3. Mai, 15 – 18 Uhr, Fr. 4. Mai 10 – 13 Uhr

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

20. März 2018 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

 

Vorstellung der Künstlerin Doreen Trittel – herocra, Atelier für Erinnerung und Veränderung

Posted in Atelier, Ausstellung by Susanne Haun on 5. Februar 2018

 

Ich habe Doreen im Netz durch ihren Blog wortmeer kennengelernt. Damals agierte sie noch anonym und so freute ich mich besonders, Doreen bei meinem ersten Kunstsalon zu begrüßen. Hier könnt ihr sie in trauter Runde sehen (Klick). Wenn es in ihren Terminkalender passt, ist Doreen auch zu den folgenden Salons Gast gewesen.

Selbstporträt 2015 von (c) Doreen Trittel

Selbstporträt 2015 von (c) Doreen Trittel

 

Inzwischen agiert Doreen unter ihrem Namen auf ihrem Blog hehocra, Atelier für Erinnerung und Veränderung (siehe hier) im Netz. Auf ihrer Internetpräsenz erfahrt ihr auf intensiver Weise mehr über Doreen.

Doreen verarbeitet ihre Erinnerungen und Veränderungen in Collagen und Installationen. So ist es nicht verwunderlich, dass unser gemeinsames Salon- und Ausstellungsthema der künstlerische Umgang mit Erinnerungen ist. Der Salon bzw. die Ausstellungseröffnung findet am 20. März 2018 um 18 Uhr in meinem Atelier in Berlin Wedding, in der Groninger Str. 22 statt. Hier könnt ihr die Einladung inklusive Programm im pdf Format herunterladen.

Unsere ersten Gespräche führten Doreen und ich unter dem Motto, wie wir aufwuchsen, Doreen in Ost-Berlin, ich in West-Berlin. Zu unserem großen Erstaunen waren die Unterschiede längst nicht so groß, wie wir uns das vorstellten. Wie wir künstlerisch mit unseren Erinnerungen umgehen, davon könnt ihr mehr im Salon am 20. März erfahren. Doreen und ich treffen uns seit einem halben Jahr regelmäßig einmal im Monat Freitag früh im kleinen Glück (ein Weddinger Café) auf ein bis zwei Stündchen und bereiten Salon und Ausstellung vor. Im Dezember brachte mir Doreen einen Kalender mit Collagen von sich mir.

 

Doreen Trittel und Susanne Haun beim Vorbereitungstreffen im kleinen Glück für den Salon (c) Foto von Doreen Trittel

Doreen Trittel und Susanne Haun beim Vorbereitungstreffen im kleinen Glück für den Salon (c) Foto von Doreen Trittel

 

Insgesamt ist der Kalender sehr weiblich geprägt, kein Mann bevölkert die Landkarten, die Doreen als Untergrund für ihre Collagen benutzte.

Auf dem Februar Kalenderblatt stehen die Britischen Inseln auf Doreen Trittels Collage „Fisch unterm Arm“ Kopf. Dadurch werden die Linien, die die Insel umschreiben uneindeutig und sind durch bloßes Hinschauen nicht mehr sofort erkennbar. Der Betrachter*in muss nachdenken, die auf dem Kopf stehenden Ortsbezeichnungen lesen, um das United Kingdom zu identifizieren. Sie/er fährt die Collage nach erkennbaren Orten mit den Augen ab, begibt sich auf Reisen, vielleicht werden Erinnerungen an Orte wach, die man schon besucht hat. Die auf den Kopf gestellte Karte wird von Frauen und Fischen bevölkert. England – das Land des Fish and Chips – liegt damit sprichwörtlich in der Hand von Frauen, denken wir hier an Victoria, Thatcher und May? Die dunkel gekleidete Frau im Vordergrund trägt einen der Fische und verstärkt diesen Eindruck. Zwei andere Damen sind nur als Beine dargestellt. Durchwandern sie England? Geben sie ein Hinweis auf die landschaftliche Schönheit der Insel. Erst beim genauen Hinschauen entdeckt der Betrachter*in die Regenwolke, die im gleichen Ton wie das Meer der Landkarte am rechten oberen Rand der Collage geklebt ist und leise vor sich hinnieselt. Was könnte England eindeutiger beschreiben als das Wetter?

 

Fisch unterm Arm (c) Collage von Doreen Trittel

Fisch unterm Arm (c) Collage von Doreen Trittel

 

Wenn ihr lesen möchtet, was Doreen auf ihrem Blog zu den Kalender-Collagen sagt, könnt ihr hier und hierher verzweigen.

 

Einladung zum 16. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Künstlerischer Umgang mit Erinnerung – Gast Doreen Trittel

Posted in Atelier, Ausstellung, Salon by Susanne Haun on 26. Januar 2018

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines KunstSalons!

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am 20. März 2018 um 18 Uhr statt. Insgesamt diskutieren wir nun schon das 16. Mal ausgewählte Themen in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin.

Als Gast freue ich mich, Doreen Trittel (siehe hier), hehocra – Atelier für Erinnerung & Veränderung, in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung 16. Kunstsalon Susanne Haun - Gast Doreen Trittel

 

Gemeinsam werden wir uns dem Thema Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen zuwenden:

In Installationen, Collagen und Fotografien setzt sich die Künstlerin Doreen Trittel immer wieder mit den Themen Erinnerung und Veränderung auseinander. Dabei mixt sie die Materialien und Ausdrucksformen. Oft fügt sie ihren Werken Worte oder textile Elemente hinzu, um neue Perspektiven zu schaffen. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeiten begründet sich auf ihre ostdeutsche Herkunft und in ihren Erfahrungen als Stasikind. Kunst ist für Doreen Trittel die Chance zu Veränderung und innerem Wachstum. Damit möchte sie die Menschen erreichen und ihnen Mut machen.

Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen

Manche Kunstwerke erschließen sich heute nicht mehr durch den sinnlichen ersten Eindruck, sondern ergeben sich aus der Geschichte hinter dem Werk. So ist das „WER WIE WAS WARUM“ zu erarbeiten und ermöglicht dem Betrachter eine andere Tiefe der Wahrnehmung, nimmt ihn mit auf die Reise und vervollständigt das Werk mit den Geschichten des Rezipienten.

Doreen Trittel und Susanne Haun legen dar, welche Arbeiten notwendig sind, um die Leichtigkeit der gezeigten Installation zu erzeugen.

 

 

 

Damit ihr wisst, was euch erwartet:

Programm

KunstSalon am Dienstag, 20.3.2018, Thema „Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen

Doreen Trittel https://hehocra.de/
Susanne Haun http://www.susannehaun.com

Susanne

Grußwort
Vorstellung von Doreen Trittel
Vorstellung Susanne Haun

Doreen
Kurze Einführung, wie Doreen zu ihrer Art der künstlerischen Arbeit fand.
Was sind Installationen und Collagen und welche Anziehungskraft üben sie auf uns aus?
 

Susanne
Wie beständig sind Installationen (sind sie noch in 100 Jahren zu betrachten?) und welche Art von Sammlern nehmen sie in ihre Kollektionen auf? Können Teile von Installationen als Tafelbilder verkauft werden? Wie wichtig ist die Dokumentation von Installationen? Ist die Dokumentation der Installation das Werk?

Doreen
Liegt der Reiz von Collagen nur im Original oder können sie auch anders wie z.B. in der Reproduktion ihre Wirkung entfalten?

Susanne
Ist die Idee der Installation und Collage in der von uns gezeigten Arbeit sichtbar?
Schlusswort und freie Diskussion

 

Hier könnt ihr die Einladung inklusive Programm im pdf Format herunterladen.

Wir freuen uns, Euch im Kunstsalon mit der verbundenen Ausstellung der gemeinsamen Arbeit Künstlerischer Umgang mit Erinnerungen begrüßen zu dürfen.

Die Ausstellung ist nach Vereinbarung vom 21.3. – 4.5.2018 zu besichtigen.

Sonderöffnungszeiten:

Fr. 23. März 10 – 13 Uhr, Do. 5. April 15 – 18 Uhr, Mo. 9. April 15 – 18 Uhr, Fr. 20. April 10 – 13 Uhr, Do 26. April 15 – 18 Uhr, Do 3. Mai, 15 – 18 Uhr, Fr. 4. Mai 10 – 13 Uhr

 

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

20. März 2018 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72, M: 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

 

Das Kunstwerk im Bilderbuch – Bericht vom 15. KunstSalon am Dienstag – Gast Nina Alice Schuchard bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 15. November 2017

 

Ruhe vor dem Sturm - KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun (c) Foto von M.Fanke

 

Beim gestrigen Kunstsalon kamen viele Besucher, die sich für Ninas Verlagskonzept interessierten. Es entstanden interessante Diskussionen darüber, wie Nina die Künstler und Bilder für ihre Bücher auswählt. Inzwischen hat sie schon einiges an Feedback von Käufern und Buchhandlungen zum Buch Landtiere erhalten. Besonders beeindruckend finde ich, dass sie erhaltene Kritik bedenkt und dann entscheidet, welche sie für gut hält und annimmt und welche für sie und ihr Buch-Konzept nicht passt. Mit ihrer (äußerlich) ruhigen Art arbeitet sie zielstrebig, das zweite Buch Monsterkinder (siehe hier) liegt schon im Probedruck vor und ein drittes Buch ist im entstehen.  Dabei übernimmt sie öekologische Verantwortung (siehe hier) bei der Produktion ihrer Bücher.

Es gab viele Fragen, auch wie die Künstler*innen für die Bücher „produzieren“ ohne sich selber zu vergessen. Hier kann ich sagen, dass Nina mir Raum beim Erstelle der Illustrationen für das Buch Landtiere gelassen aber doch auch eine Auswahl getroffen, die sie für passend gehalten hat.

Als Überraschungsgast durften Nina und ich Gerd Knappe berüßen. Er hat die Texte zu den Landtieren geschrieben. Es lohnt sich auf seiner Homepage (siehe hier) zu stöbern und in seine Texte einzutauchen. Er schrieb die Texte, ohne vorher meine Arbeiten gesehen zu haben. Er schrieb, so dass Leser jeden Alters angesprochen sind – die Eltern, die Kinder und die Großeltern sowie Geschwister.

Ich habe in den Buchhandlungen oft als Feedback den Hinweis erhalten, dass das Buch sehr anspruchsvoll ist. Aber darf ein Kinderbuch nicht auch anspruchsvoll sein?

 

Einladung zum 15. KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun – Das Kunstwerk im Bilderbuch – Gast Nina Alice Schuchardt

Posted in Salon, Tiere, Zeichnung by Susanne Haun on 4. Oktober 2017

 

Liebe Freundinnen und Freunde meines Kunstsalons!

Der nächste KunstSalon am Dienstag findet am 14. November 2017 um 18 Uhr statt. Insgesamt diskutieren wir nun schon das 15. Mal ausgewählte Themen in meinen Atelierräumen in der Groninger Str. 22, 13347 Berlin.

Als Gast freue ich mich, Nina Alice Schuchardt vom Eichhörnchenverlag (siehe hier) in meinem Atelier begrüßen zu dürfen.

 

Einladung Kunstsalon Nina - Eichhörnchenverlag

Gemeinsam werden wir uns dem Thema „Das Kunstwerk im Bilderbuch“ zuwenden:

Kunst ist Sprache und gute Bilder sprechen deutlicher – auch zu Kindern!

Bildende Kunst ist Kommunikation, die visuell, manchmal auch taktil erfahrbar ist und mittels Farben, Formen, Materialien und Strukturen, Inhalte aufnimmt und vermittelt. Oft gelingt es Werken der bildenden Kunst, ihre großen und kleinen Betrachter emotional zu erreichen, wo Worte nicht weiterkämen. Gleichzeitig ist das Bild unverzichtbarer Übermittler rationaler Informationen, wie in zahlreichen Anleitungen und Lehrbücher nachvollzogen werden kann, die ohne Bilder oft schwer verständlich wären.

Der Eichhörnchenverlag ist ein Buchverlag, der sich aus diesem Grund auf von Künstlern gestaltete Bilderbücher für Babys und Kleinkinder spezialisiert. Liebe- und anspruchsvoll gestaltete Bilderbücher sollen entstehen, die Freude an den Bildern, Worten und Geschichten schenken und den Kindern wie ihren Bezugspersonen Anlass zu entspanntem Miteinander und Kommunikation bieten. Dabei wird besonders darauf Wert gelegt, dass die Bilder in den Büchern selbstständige Erzählungen sind.

Erreichen Kunstwerke auch Kinder in besonderer Weise? Ja. Über die Erfahrungen, die wir mit Kindern und ihrer Sicht auf Kunstwerke gemacht haben, möchten wir sprechen. Auch werden wir der Frage nachgehen, ob Werke der bildenden Kunst bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um Kinder anzusprechen und wo die Aufgaben aber auch die Grenzen von Kunstwerken und Bilderbüchern für Kinder liegen.

Als anschauliche Beispiele wird Nina A. Schuchardt einige aktuelle und kommende Bilderbuchprojekte des Eichhörnchenverlags vorstellen.

Ich freue mich, dass ich als Künstlerin im ersten Buch des Verlags, Landtiere, ISBN 978-3-9818726-0-6, die Collagen erstellt habe. Die original Collagen, sowie andere Tierzeichnungen von mir können beim Salon besichtigt werden.

 

Eichhörnchenverlag_Landtiere_Umschlag (c) Nina Alicke Schuchard

 

Auf der Homepage des Eichhörnchenverlags (siehe hier) ist das Buch wie folgt beschrieben:

“ Das Pilotprojekt des Eichhörnchenverlags hat sich der Landtiere angenommen, eines Klassikers unter den Babybuchthemen.  Die Tiere wurden von Thomas Lemnitzer mit Blick für ihre individuelle Schönheit ohne Plüsch und Pathos, ohne vorhergehendes Herrichten oder nachträgliche Retusche in ihrem alltäglichen Leben fotografiert. Susanne Haun hat diese fotografischen Tierportraits zum Ausgangspunkt ihrer Collagen genommen und zeichnerisch fortgeführt. Mit Rücksicht auf das kindliche Sehen hat sie sich dabei der schönsten und leuchtensten Farben bedient. Gerd Knappe hat die Wesenhaftigkeit der Tiere in passende Worte gekleidet und ihnen eine Kinder wie Erwachsene gleichermaßen ansprechende rhythmische Form gegeben. Die gezeigten Tiere leben im Demeter Landwirtschaftsbetrieb „Biohof an der Alten Jäglitz“, auf dem Biohof Malo, auf privaten Höfen und im Tierpark Kunsterspring in der Ostprignitz in Brandenburg.“

KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun

14. November 2017 um 18 Uhr

Groninger Str. 22, 13347 Berlin

info@susannehaun.de T: 030 43 00 45 72 M 0177 232 80 70

Tram M13, M50 Osramhöfe, U6 Seestraße, Leopoldplatz, U9 Nauener Platz

Einladung (siehe hier) und Programm (siehe hier) im pdf – Format zum herunterladen und ausdrucken.

Programm

KunstSalon am Dienstag, 14.11.2017, Thema „Das Kunstwerk im Bilderbuch“

Nina Alice Schuchardt http://www.eichhoernchenverlag.de
Susanne Haun http://www.susannehaun.com

Susanne
Grußwort
Vorstellung von Nina Alice Schuchard
Vorstellung Susanne Haun

Nina
Vorstellung der Idee des Eichhörnchenverlags
Erfahrungen im Umgang von Kunst mit Kindern

Susanne
Wie beeinflusst ein Illustrationsauftrag die Künstler*in bei der Arbeit?
Abstimmung zwischen Künstler*in, Autor*in, Letor*in und Verlag

Nina
Wie findet der Verlag Künstler*innen?
Wie kommen die Bücher zu den Kindern?

Susanne
Schlusswort
Denkanstoss: Graphik Novells bzw. Comics sind Kunst-Bilderbücher für Erwachsene!

 

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