Susanne Haun

Ein Auto für das Künstlergut Prösitz – Projekt bei Startnext

Posted in Was es sonst so gibt! by Susanne Haun on 21. Februar 2017

 

Meine Verbindung zum Künstlergut Prösitz geht bis in das Jahr 2002 zurück.

Nach dem ersten großen Hochwasser der Elbe organisiert Ute Hartwig Schulz, die Leiterin und Initiatorin des Künstlerguts, eine Versteigerung von Kunstwerken, um mit dem Erlös das vom Hochwasser zerstörte Gymnasium in Grimma wieder aufzubauen. Diese Verbindung hat über die letzten 15 Jahre gehalten und in unregelmäßigen Abständen sehen wir uns bei Kunstaktionen.

 

Individuelle Note des Zauns gestaltet von Ute Harwig-Schulz in Prösitz (c) Foto von M.Fanke

Individuelle Note des Zauns gestaltet von Ute Hartwig-Schulz in Prösitz (c) Foto von M.Fanke

 

z.Zt. Ute versucht mit Spenden einen neuen Transporter für das Künstlergut zu finanzieren.

„Das Künstlergut Prösitz befindet sich im ländlichen Raum in idealer Mitte der sächsischen Metropolen Chemnitz, Leipzig und Dresden. TRANSPORTE für Kunst und Menschen stehen auf der unmittelbaren Tagesordnung. Nach nunmehr 25 Jahren seines Bestehens sucht das Künstlergut Prösitz einen „neuen“ Kleinbus, um auch künftig künstlerische Projekte und integrative Arbeiten mit jungen Zuwanderern in Fahrt zu bringen. Jeder Euro hilft! Weitere Informationen: www.kuenstlergut-proesitz.de „, schreibt sie auf der Projektseite von Startnext.

 

Die Crowdfunding-Aktion findest du hier unter diesem Link:

https://www.startnext.com/kuenstlergut .

Wenn das Künstlergut im beschriebenen Zeitraum das Ziel nicht erreichen, wird alles zurück gegeben. Daher bittet Ute auch um Euro Mitwirkung. Schon eine Spende (ab 5,- Euro) oder das Teilen des Spendenaufrufs helfen dem Künstlergut!

 

Ich habe ein ein paar Fotos, auf denen meine Zusammenarbeit mit Ute zu sehen ist, herausgesucht. Der Jürgen (siehe hier) hat sich auch auf den Fotos eingeschlichen. Hier könnt ihr seinen Bericht über Ute vom Künstlergut Prösitz lesen.

 

 

 

Einladung zum 4. KunstSalon am Dienstag auf einem Samstag bei Susanne Haun

Posted in Salon by Susanne Haun on 16. Oktober 2014

Aus organisatorischen Gründen findet im November mein KunstSalon am Dienstag
auf einen Samstag, den 15. November, 18 Uhr, statt.

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Dieses Mal habe ich gleich zwei Gäste eingeladen, die uns ihr Projekt vorstellen.
Ute Hartwig-Schulz ist Leiterin des seit 20 Jahren bestehenden Künstlergut Prösitz und Anna-Maria Weber hat über das Künstlergut Prösitz einen Dokumentarfilm gedreht.
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Salon Einladung Gast Ute und Anna zum versenden
Wir werden uns gemeinsam mit den beiden den Film anschauen.

Der Dokumentarfilm „DOPPELT UND DREIFACH“ beschäftigt sich mit einem außergewöhnlichen Projekt. Das Künstlergut Prösitz vergibt jährlich Stipendien für Bildhauerinnen mit Kindern und fördert damit die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Der Dokumentarfilm begleitet die Stipendiatinnen zweier Jahrgänge in der Abfolge eines Stipendienjahres. Sechs Künstlerinnen werden bei der Arbeit porträtiert und zu ihren künstlerischen Intentionen interviewt. Parallel werden verschiedene Facetten der Problematik “Künstlerin und Muttersein“ thematisiert. Die Geschichte des Künstlerguts Prösitz wird durch Archivbilder und Interviews mit den drei Gründerinnen erzählt. Hier wird der gemeinsame Ausgangspunkt deutlich, denn alle drei Gründerinnen waren vor 20 Jahren auch Bildhauerinnen mit Kleinkindern.
Der Film gewährt Einblicke in die Handlungsabläufe einer Künstlerresidenz auf dem Land. Er thematisiert, dass in der zeitgenössischen Bildhauerei der Fokus vom fertigen Kunstwerk auf den künstlerischen Arbeitsprozess verlagert wird und das Bildhauerinnen mit Kleinkindern ihre künstlerische Karriere durchaus verfolgen können, wenn die passenden Rahmenbedingungen gefunden werden.

Der Trailer zum Film gibt den ersten Einblick:

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KunstSalon am Dienstag bei Susanne Haun
15. November 2014 um 18 Uhr
Groninger Str. 22, 13347 Berlin
(Da die Anzahl an  Plätzen begrenzt ist, bitte ich um Anmeldung via Mail: info@susannehaun.de)

Ich möchte euch auf eine weitere Filmvorführung des Dokumentarfilms „Doppelt und Dreifach – Ein Film über das Künstlergut Prösitz“ aufmerksam machen:
Filmvorführung in Leipzig, 3. November 16 Uhr,
LITERATURHAUS LEIPZIG <http://www.haus-des-buches-leipzig.de/&gt;
Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

Mehr über Prösitz erfahrt ihr auf http://www.kuenstlergut-proesitz.de

Im Rahmen unserer Ausstellung in der Klosterkirche Grimma habe ich auch einen Artikel über das Künstlergut Prösitz geschrieben (siehe hier).

 

Wir schauen mal, was wir gemacht haben! – Zeichnungen von S.Haun und J.Küster

Posted in Künstlergut Prösitz, Projekt Wir schauen, Zeichnung by Susanne Haun on 11. August 2014

Ich bin erstaunt, wieviel Jürgen Küster und ich an Arbeit in Prösitz geschafft haben.

 

Jürgen beim gemeinsamen Arbeiten auf Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Jürgen beim gemeinsamen Arbeiten auf Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

 

Da kommt die gemeinsame Erfahrung beim Arbeiten zum tragen.

 

 

Mal schauen, was wir daraus bei unserem nächsten Treffen machen. Ich weiss im Moment noch nicht, wo es hingeht und es würde uns ersteinmal gut tun, wenn wir für unser „double bind“ (siehe hier) einen Ausstellungsort fänden. So können wir sehen, wie unsere Arbeiten in einer Ausstellungssituation auf uns und auf die Betrachter wirken.

 

 

 

 

Arbeiten mit Jürgen auf Prösitz = Ur = Ursprung/Anfang = Element – Zeichnungen von S.Haun und J.Küster

Posted in Künstlergut Prösitz, Projekt Wir schauen, Zeichnung by Susanne Haun on 8. August 2014

Jürgen alias Buchalov und ich haben die Zeit auf Prösitz auch zum Arbeiten genutzt.

Da wir unser double bind Projekt (siehe hier) abgeschlossen haben und nun auf der Suche nach einem Ausstellungsort sind, haben wir ein neues noch unbenanntes Projekt begonnen.

 Stehend und gehen, jeder hat für sich begonnen (c) Foto von M.Fanke

Stehend und gehen, jeder hat für sich begonnen (c) Foto von M.Fanke

Dabei sind wir anders vorgegangen als bei unseren gemeinsamen Berliner Blättern (siehe hier ein Beispiel).

Unsere Erfahrungen, die wir beim gemeinsamen Zeichnen in der Vergangenheit machten, sind selbstverständlich eingeflossen. Die Umgebung „Prösitz“ ist in unsere Arbeiten ein entscheidender Faktor. Wir arbeiteten im stehen und gehend und saßen uns im Zeichenprozeß nicht gegenüber. Jeder hat für sich begonnen und der andere hat im zweiten Schritt ergänzt.

Danach haben wir die Arbeiten gruppiert und vier Gesamtbilder daraus gelegt.

Erste Gruppierung (c) Foto von Susanne Haun

Erste Gruppierung (c) Foto von Susanne Haun

Im nächsten Schritt wurden Verbindungen geschaffe, die wir wieder auseinanderrissen und zu neuen Gruppierungen zusammenlegten.

Jürgen dachte dabei an Schiffe, Grabplatten und die Steine in der Klosterkirche.

Ich war ganz beim Künstlergut Prösitz, Ort und Zeichnung verschmolzen ineinander.

Verbindungen auflösen (c) Foto von Susanne Haun

Verbindungen auflösen (c) Foto von Susanne Haun

Nachdem wir unsere Arbeiten gruppiert hatten, suchten wir das gemeinsame Thema eines jeden gruppierten Blocks und erhielten Köpfe, Tiere, Landschaft und Häuser.

Micha betrachtete unsere Arbeit mit Abstand und Interesse und zuerst ein wenig Ratlosigkeit des Realisten. Er suchte das verbindende Glied. Mit etwas Abstand wurden für ihn die Übergänge sichtbar und er fasste unser Motto für diese Arbeiten gut zusammen:

„Wir schauen mal, was wir gemacht haben!“

Das Künstlergut Prösitz – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Was es sonst so gibt!, Zeichnung by Susanne Haun on 7. August 2014

Ich lernte Ute Hartwig-Schulz und damit das Künstlergut Prösitz 2003 bei einer Kunstauktion in Grimma kennen.

Zur Kunstauktion nach Grimma kam ich durch Maria Berberich, die zu dieser Zeit genau wie ich ein Atelier im Kunstzentrum Tegel-Süd besaß.

Auf dem Hof des Künstlerguts Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Auf dem Hof des Künstlerguts Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Das Künstlergut Prösitz hat dieses Jahr sein 20jähriges Jubiläum gefeiert. Dazu erschien ein Film von Anna-Maria Weber (Hier der Teaser dazu). Ich zitiere hier die kurze Beschreibung zum Film:
„Seit über 20 Jahren findet ein einmaliges Kunstsymposium in PRÖSITZ statt. Jährlich wirken acht bildende Künstlerinnen in dem mittelsächsischen Künstlergut. Teilnahmen aus ganz Deutschland – wie auch internationale – prägen das hohe Niveau. Die Jubiläumsausstellung präsentiert dies in einer besonderen Auswahl und einem Dokumentarfilm.“
Ich hoffe, dass Anna nächstes Jahr den Film bei einem meiner KunstSalons am Dienstag präsentieren wird.

Impressionen vom Künstlergut Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Impressionen vom Künstlergut Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Ein großes Projekt der Bildhauerin Ute Hartwig-Schulz ist ihre schwimmende Skulptur Vineta (Fotos auf dem Blog von Anna-Maria Weber). Die Vineta ist ein Denmal für die untergegangenen Dörfer, die dem Tagesabbau der Braunkohle weichen mussten.

Das Künstlergut liegt in dem 50 Seelen zählenden Dorf Prösitz. In liebevoller Arbeit und mit hohem organisatorischen Aufwand hat Ute in den letzten 20 Jahren das Künstlergut aufgebaut. Jürgen berichtet hier auf seinem Blog davon.

Jürgen hat während seines Aufenthalts in Grimma sein Wohnmobil auf dem Hof des Künstlerguts geparkt. Den Sonntagvormittag haben wir mit gemeinsamen Arbeiten verbracht. Mehr davon in den nächsten Tagen.

Jürgens Wohnmobil Auf dem Hof des Künstlerguts Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Jürgens Wohnmobil Auf dem Hof des Künstlerguts Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Die heutigen Fotos sind zum größten Teil auf der Führung entstanden, die Ute uns am Samstag durch das Gut gab. Beeindruckt hat uns alle das Echo von Prösitz, ein Steinkreis, der steht man in der Mitte und spricht, ein perfektes Echo produziert.

Ute und Jürgen im Echo von Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Ute und Jürgen im Echo von Prösitz (c) Foto von Susanne Haun

Danke für deine Gastfreundschaft, Ute. Es war ein eindrucksvolles, inspirierendes Wochenende bei dir. Mir haben die Werkstätten und das Werkzeug gefallen und ich war beeindruckt von der Ordnung, die überall herrscht.

Es gibt viel zu zeichnen auf Prösitz (c) Foto von M.Fanke

Es gibt viel zu zeichnen auf Prösitz (c) Foto von M.Fanke

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