Susanne Haun

Zitat am Sonntag – Marcel Duchamp

Posted in Zeichnung by Susanne Haun on 19. Mai 2019

 

„Ich wollte damit sagen, dass man, wenn man ein fliegendes FLugzeug darstellen will, kein Stilleben malen kann. (…)

Die Darstellung der Bewegung einer Form (…) bringt uns fatal in die Nähe von Geometrie und Mathematik.“

Marcel Duchamp

 

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

Lilienthal Zyklus Blatt 46 neu (c) Susanne Haun

 

Zitat am Sonntag – Folge 6 – Marcel Duchamp

Posted in Zeichnung, Zitat am Sonntag by Susanne Haun on 25. August 2013

„Es gibt keine Lösung, denn es gibt kein Problem.“
Marcel Duchamp

Feuerzeichen 80 x 60 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

Feuerzeichen 80 x 60 cm (c) Zeichnung von Susanne Haun

GELB, die Kunst und die Wirtschaft – Animation von Susanne Haun

Posted in Animation, Betrachtungen zur Kunst, Farbkonzepte, Foto, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 1. April 2012

Eine Animation ist eine Abfolge von Bildern;
meine Themen sind  GELB und Bewegung, meine Mittel sind Zeichnung und Foto.

Immer, wenn ich dachte:  „Jetzt bin ich fertig!“  fiel mir etwas Neues ein.

Meine Überlegung ist, ob ich die Gedanken zu Gelb hintereinander zeige oder ob ich sie in einzelne Animationen auflöse und nebeneinander stelle.

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das ist wie so oft im Leben eine Sache des Geldes. Wenn ich die Einfälle hintereinander laufen lasse, dann benötige ich einen digitalen Bilderrahmen. Wenn ich sie aber nebeneinander zeigen möchte, benötige ich 9 digitale Bilderrahmen!
Einen besitze ich bereits, den habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen.

Der Band 200 vom Kunstforum mit dem Titel „Kunst und Wirtschaft“ beschäftigt sich weiträumig mit dem Thema und mir begegnete im Heft wieder Marcel Duchamp. Dieter Burchart beschreibt in seinem Artikel „Der Künstler als CEO und der CEO als Künstler“, wie sich Größen der Kunst wie Duchamp, Warhol, Beuys, Kokoschka und viele andere mit dem Thema auseinandersetzen.

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Warhol gilt als der erste, der aus der Kunst heraus auch über Geld spricht: „Ein guter Geschäftsmann zu sein, ist die faszinierendste Kunstform. Geld zu machen ist Kunst, und zu arbeiten ist Kunst, und gute Geschäfte sind die beste Kunst.“

Kommen wir zurück zu meiner Ausgangsfrage nach den digitalen Bilderrahmen. Warhol hat mir die Antwort geliefert. Die Ausstellung GELB bei Berlin Woman wird im September sein, wenn ich also bei der Sternzeichen- und Flughafen Tegel Lilienthal Ausstellung gut verkaufe, gibt es 9 Animationen, ansonsten beschränke ich mich auf 3. 🙂 Ich darf und muss auch als Künstlerin Geschäftsfrau sein.

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Ab heute führe ich auf einer extra Seite meines Blogs ein Literaturverzeichnis (siehe hier). So kann nicht nur ich sondern auch ihr nachvollziehen, wo die Zitate, die ich verwende, entstammen.
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Gelbe Fresien in blau – Zeichnung von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Blumen und Pflanzen, Zeichnung by Susanne Haun on 28. März 2012

Ich hatte noch eine angefangene Fresie in 60 x 80 cm auf meinem Zeichenschrank zu liegen (siehe hier).

Warum ich sie noch nicht zu Ende gezeichnet habe? Mein Model verwelkte und so freute ich mich gestern über die Fresien in unserer Gärtnerei.

Fresie im Größenvergleich (c) Foto und Zeichnung von Susanne Haun

Fresie im Größenvergleich (c) Foto und Zeichnung von Susanne Haun

Die Lektüre des Buches „Gespräche mit Marcel Duchamp“ begeistert mich weiter. Ich amüsiere und freue mich heute schon den ganzen Tag über diese Aussage:

„Ich wollte damit sagen, dass man, wenn man ein fliegendes FLugzeug darstellen will, kein Stilleben malen kann. (…) Die Darstellung der Bewegung einer Form (…) bringt uns fatal in die Nähe von Geometrie und Mathematik.“ Marcel Duchamp

Kunst und Mathematik liegen für mich persönlich so oder so sehr nahe beieinander.

Gelbe Fresien in blau – Zeichnung von Susanne Haun

Intelligenz und Bewegung – Fotos von Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Foto, Konzeptkunst by Susanne Haun on 17. März 2012

Vor zwei Jahren las ich „Die Realität der Träume in Bildern“ von Max Beckmann und heute traf mich die Erkenntnis, dass Beckmann (1884 – 1950) und Duchamp ( 1887 – 1968) zur selben Zeit lebten wie ein Keulenschlag.

Mir scheint es bei der Lektüre Duchamps als ob Jahrtausende zwischen den beiden liegen. Welten. Der Weltraum.

Ich habe heute an meinen Fotos weiter gearbeitet und darüber nachgedacht, was Duchamp und Breton unter Intelligenz verstehen.

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun

Bei welchen Wörtern ist der Sinngehalt größer als das was im Wörterbuch steht? Ist das nicht bei fast allen Wörtern so? Hat nicht jeder eine eigene Wahrnehmung von einem Wort und ist nicht deshalb die Kommunikation so schwierig und entstehen nicht genau deshalb Kriege?

Ich denke an das „gleich denken“ nicht im Sinne von „zur gleichen Zeit an Bäume denken“ sondern dieselben Denkstrukturen haben. Es ist jedesmal erregend und inspirierend, wenn ich auf gleiche Denkstrukturen treffe.

Bei meiner Arbeit „Intelligenz und Bewegung II (c) Foto von Susanne Haun“ stört mich ungemein hier auf meinem Blog der Copyright Vermerk. Dadurch bekommt die ganze Arbeit einen völlig anderen Eindruck. Es ist erstaunlich und ich hätte es nicht vermutet.

Hier nochmal zum Nachlesen meine von Beckmann inspirierten Artikel.

Intelligenz und Bewegung – Fotos von Susanne Haun

Vom Inhalt zur Bedeutung oder eine simple Skizze – Susanne Haun

Posted in Betrachtungen zur Kunst, Konzeptkunst, Skizzen, Skizzenbuch, Zeichnung by Susanne Haun on 16. März 2012

[Anfang der Woche fuhr ich mit der U Bahn 6 zum Halleschen Tor und ging weiter zur Prinzenstraße. Berlin ist riesig.

U Bahnhof Hallesches Tor Berlin (c) Foto von Susanne Haun

U Bahnhof Hallesches Tor Berlin (c) Foto von Susanne Haun

Dort in Berlin Kreuzberg wurde mir das Buch „Gespräche mit Marcel Duchamp“ von Pierre Cabanne empfohlen.

250 Exemplare sind von diesem Buch 1971 gedruckt worden und so habe ich meinen Markierstift zur Seite gelegt und mir ein kleines Büchlein zur Hand genommen, um mir in ihm das Wichtigste einzutragen. Es ist eine Art Hochachtung vor Duchamps, seine Worte nicht in gelb oder orange hervorzuheben; wobei ihm wäre das wahrscheinlich so vollständig egal gewesen wie nur irgendetwas.

caption id=“attachment_14202″ align=“aligncenter“ width=“378″ caption=“Skizze Kreuzberg Spaziergang (c) von Susanne Haun“]Skizze Kreuzberg Spaziergang (c) von Susanne Haun[/caption]

Schon alleine von der Einleitung von Cabanne weiss ich, dass ich sie 10 mal lesen kann und mir je nach eigenem Befinden immer wieder andere Dinge auffallen werden.

Heute habe ich über Duchamps Aussage nachgedacht, sich von den Inhalten der Kunst ab- und sich der Bedeutung zuzuwenden.

Interessant fand ich auch seine Aussage

„Ich habe sehr zeitig erkannt, dass man sein Leben nicht mit zuviel Gewicht, mit zuviel Aufgaben, mit einer Frau, Kindern, einem Landhaus, einen Auto u.ä. belasten darf (…)“ Marcel Duchamps

Über das Landhaus mußte ich sehr schmunzeln! Ich finde, der Satz birgt viel Wahrheit. Ich bin eine Frau, auf mein Kind möchte ich nicht verzichten, es ist mein Urtrieb, denke ich, aber ich brauche, nachdem das Kind groß ist, nicht noch mehrere. Simone de Beauvoir und Jean Paul Satre fallen mir zu diesem Thema ein und wie sie beiden zum Ende ihres Lebens Kinder adoptierten. Ansonsten habe ich mich nie mit der Frage der Familie und des Vermögens der Künstler, die mich gerade interessieren beschäftigt. Ich hielt es für unwesentlich, für Duchamps ist es gleich auf der ersten Seite wesentlich.

Für mich resultiert daraus: „Ein Leben für die Kunst!“ und so sehe ich es auch!

Duchamps brauchte keine Skizzenbücher (eigenartiges Bedürfniss, immerfort zu zeichnen), ich mag die Skizzenbücher trotz Duchamps Aussage gerne und habe diese eigenartige Bedürfniss, immer fort zu zeichnen.


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Vom Inhalt zur Bedeutung oder eine simple Skizze – Susanne Haun

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