Susanne Haun

GELB, die Kunst und die Wirtschaft – Animation von Susanne Haun

Posted in Animation, Betrachtungen zur Kunst, Farbkonzepte, Foto, Konzeptkunst, Zeichnung by Susanne Haun on 1. April 2012

Eine Animation ist eine Abfolge von Bildern;
meine Themen sind  GELB und Bewegung, meine Mittel sind Zeichnung und Foto.

Immer, wenn ich dachte:  „Jetzt bin ich fertig!“  fiel mir etwas Neues ein.

Meine Überlegung ist, ob ich die Gedanken zu Gelb hintereinander zeige oder ob ich sie in einzelne Animationen auflöse und nebeneinander stelle.

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Farbkonzepte (c) Zeichnung von Susanne Haun

Das ist wie so oft im Leben eine Sache des Geldes. Wenn ich die Einfälle hintereinander laufen lasse, dann benötige ich einen digitalen Bilderrahmen. Wenn ich sie aber nebeneinander zeigen möchte, benötige ich 9 digitale Bilderrahmen!
Einen besitze ich bereits, den habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen.

Der Band 200 vom Kunstforum mit dem Titel „Kunst und Wirtschaft“ beschäftigt sich weiträumig mit dem Thema und mir begegnete im Heft wieder Marcel Duchamp. Dieter Burchart beschreibt in seinem Artikel „Der Künstler als CEO und der CEO als Künstler“, wie sich Größen der Kunst wie Duchamp, Warhol, Beuys, Kokoschka und viele andere mit dem Thema auseinandersetzen.

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Diziplinierte Tage - Zitat Márai (c) Zeichnung von Susanne Haun

Warhol gilt als der erste, der aus der Kunst heraus auch über Geld spricht: „Ein guter Geschäftsmann zu sein, ist die faszinierendste Kunstform. Geld zu machen ist Kunst, und zu arbeiten ist Kunst, und gute Geschäfte sind die beste Kunst.“

Kommen wir zurück zu meiner Ausgangsfrage nach den digitalen Bilderrahmen. Warhol hat mir die Antwort geliefert. Die Ausstellung GELB bei Berlin Woman wird im September sein, wenn ich also bei der Sternzeichen- und Flughafen Tegel Lilienthal Ausstellung gut verkaufe, gibt es 9 Animationen, ansonsten beschränke ich mich auf 3. 🙂 Ich darf und muss auch als Künstlerin Geschäftsfrau sein.

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Kunst und Wirtschaft (c) Foto von Susanne Haun

Ab heute führe ich auf einer extra Seite meines Blogs ein Literaturverzeichnis (siehe hier). So kann nicht nur ich sondern auch ihr nachvollziehen, wo die Zitate, die ich verwende, entstammen.
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9 Antworten

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  1. Helen said, on 4. April 2012 at 09:24

    Große Klasse Susanne!

  2. […] Mit Gelb setze ich mich immer wieder auseinander. Im April 2012 habe ich eine Animation mit Zeichnungen und Fotos zur Farbe gelb erstellt. (siehe hier). […]

  3. gkazakou said, on 20. Februar 2017 at 11:50

    das ist wirklich eine sehr interessante Arbeit, Susanne, danke, dass du mich hierher geschickt hast. Bei dem Warhol-Zitat „Geld zu machen ist Kunst, und zu arbeiten ist Kunst, und gute Geschäfte sind die beste Kunst“ musste ich an den Gelbhaarigen im Weißen Haus denken, der auch Politik für Kunst als Business und good deals hält.
    Was ist denn aus der Präsentation geworden? Reichte es für mehr als drei Rahmen?
    Ich mag übrigens Stillbilder lieber als animierte, und würde mir auch deine Fotos gern im Stillmodus anschauen. Ausnahmen gibt es natürlich wie überall: Bei Rot gefallen mir sehr die laufenden Füße, und hier bei Gelb die wiederholten Portraits. LG Gerda

    • Susanne Haun said, on 21. Februar 2017 at 07:42

      Ja, Gerda, das mit dem Zitat stimmt!
      Ich besitze im Moment nur einen digitalen Bilderrahmen und die Präsentation ist bei der damaligen Ausstellung untergegangen. So habe ich das Projekt ersteinmal auf Eis gelegt, um es jetzt wieder mit meinem neuen iphone aus den Schlaf zu wecken.
      Ich trage mich seit einigen Jahren mit dem Gedanken, einen Beamer zu kaufen und habe immer fleißig Geld dafür zurückgelegt. Nun war es soweit, am Samstag haben Micha und ich einen Beamer gekauft, mir war dabei wichtig, dass er auch in meinem hellen Galeriezimmer ein akzeptables Bild liefert, nicht zu groß und auch nicht zu laut ist. Im Oktober im Kunstzentrum Tegel-Süd in Berlin werde ich ihn dann das erstemal bei einer Ausstellung benutzen. Mal sehen, ob ich schon beim nächsten Salon eine kleine expressive Arbeit zeige. Ich freue mich schon und werde berichten. Bei der Ausstellung wird es auch eine Veranstaltung von Anna-Maria Weber geben.
      Hast du ein iphone, es gibt eine App, die heisst Stop Motion, sie ist kostenfrei und du kannst einstellen, wieviele Bilder in der Sekunde du Filmen möchtest. Das wäre bei deiner Vorliebe für den Stillmodus das richtige.
      Liebe Grüße sendet dir eine etwas in Eile seiende Susanne
      Heute ist Studientag – von 9:30 bis 18:30 hören wir Vorträge zu Stundenbücher und ich moderiere bis 12:30 die Veranstaltung — ich bin aufgeregt, so etwas habe ich dann doch noch nicht gemacht – wissenschaftliche Moderation…

      • gkazakou said, on 21. Februar 2017 at 10:30

        Das klingt alles sehr spannend und vorwärtsführend, liebe Susanne. Du wächst langsam und systematisch in neue Aufgabenstellungen hinein, so wirst du dich auch nicht überfordern mit husch-husch hier ein bisschen, dort noch was, bis es zu viel wird. ich bin gespannt, wie du mit Projektionen klar kommst. Es lässt sich ja heute enorm viel damit gestalten. Ich persönlich traue mich nicht recht ran, bin wohl zu alt geworden. Ich fühle mich mit den stillen unbewegten und dem Tastsinn nahestehenden Kunstformen wohler. Aber ich schaue mir immer gern die diversen Versuche an, mit bewegten Medien Gedanken und Gefühle zu bewegen.
        Sicher schaffst du das Moderieren, warum nicht? Du bist doch schon sehr erfahren mit Diskussionsleitungen, und wissenschaftliche sind auch nur eine Variante davon. Liebe Grüße dir! Gerda

        • Susanne Haun said, on 22. Februar 2017 at 07:17

          Guten Morgen, Gerda, ich bin auch schon gespannt! Ich mag es, wenn die routinierte Arbeit vom Knistern des Neuen unterbrochen wird. Das ist ein tolles Gefühl! Nein, Gerda, du bist nicht zu alt dafür geworden, ich finde es toll, wie du dich in die Netzwelt zurecht findest und wie wir und hier kennengelernt haben! Darüber freue ich mich sehr.
          Das Moderieren hat sehr gut geklappt. Es war sehr anstrengend, die Diskussion lief zäh und ich musste immer wieder Zusammenfassen und selber Fragen stellen, um sie am Laufen zu halten. So habe ich die Vorträge sehr intensiv erlebt und habe ein ganzes (dünnes) Heftchen voller Notizen, die mir bei der Hausarbeit helfen werden. Liebe Grüße von Susanne

          • gkazakou said, on 22. Februar 2017 at 15:59

            ah, ja, das Moderieren wird anstrengend, wenn die TeilnehmerInnen meinen, Schweigen sei Gold, und das Reden vermeiden. Gut, du hast es gemeistert und sogar davon profitiert. – Danke dir sehr für deine guten Worte zu meinem. Sie stärken meinen Mut. Liebe Grüße dir!


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